Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sê stmf (190 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Schotten und noch mê/ von allen landen al um die sê/ werlich zu strîte gar./ sie quâmen in Cristes êre dar,/ | |
| ein brunne quellen,/ du widerſtaſt den wellen/ uf tobender ſünden ſewen./ man ſol von ewen ʒewen/ dich rüemen unde priſen./ du | |
| vil schiere wart geschouwet dô/ ein fremdez wunder ûf dem sê,/ daz man gesach nie keinez mê/ daz wunderlicher wære/ und | |
| geleit,/ er hæte sîniu wâpencleit/ mit im gefüeret ûf den sê./ der albez wîz alsam der snê/ fuorte an im den | |
| ir mæren helde guot,/ und îlent mit mir an den sê!/ der albez wîz alsam der snê,/ geverwet sô daz blüende | |
| wîten sal./ geloufen quâmens überal/ hinab dem hûse alzuo dem sê./ nieman beleip von liuten mê/ des mâles ûf der veste | |
| vart./ daz schiffelîn gefüeret wart/ mit im von dannen über sê./ man sach ir beider dâ niht mê,/ wan si dô | |
| fremdez zouber/ <iuch> âne schedelichez wê/ gefüeret hât her über sê’./ /Der gast der rede antwürte bôt,/ er sprach: ‘ir lâzent | |
| dar./ sîn harnasch wünniclich gevar/ wart im getragen an den sê./ belîben wolte er dô niht mê,/ wand er wolt îlen | |
| sich dâ wurren./ man hôrte banier snurren/ als ûf dem sê ein segeltuoch,/ und als ein rôr daz in den bruoch/ | |
| heiʒet an der [4#’r] ſcrift lacuſ mortiſ, daʒ iſt ein ſe deʒ dodeʒ. Wen die ſelen, die in die ſelben helle | |
| niemer daruʒ. Si heiʒet ouch ſtagnum igniſ, daʒ iſt ein ſe deʒ fúreſ. Wen alſe der ſtein an deʒ mereſ grunde | |
| ʒů ſich, die verſchaffin ſint, vnde werdent geworfen in den ſe deʒ fúreſ vnde deʒ ſwebileſ. //Der iunger ſprach: Waſ iſt, | |
| oͮgen dines lichamen.» Do wart da gesehen ein sinwel gros se; da hůben si sich mit einem swunge zemale in und | |
| eine liebet mir daz lant./ vüer si über den wilden sê,/ dar vüer ich hin: mir ist nâch ir sô wê./ | |
| der kroten schar rief unde schrei das ander mal./ dem se zu künige warf er einen tram zutal,/ als die poeten | |
| hoen got erwegte zornes galle./ zu künige sante er dem se/ den stork, der sie verslant in grimme alle./ ist senfte, | |
| in nicht laß entgelden,/ das du icht komest sam der se $s in jamers we./ fritum und erste herschaft wirt $s | |
| mir tummen der genaden fließ./ O meit, du bist der se, / des wag der engel weget e, / (wer in | |
| des send genaden boten mir kranken welfe,/ der in den se mir sünden lamen helfe./ der lob von schuld ich gelfe,/ | |
| der rechten siten/ gespalden unde schriten/ in immer tragendes leides se,/ uß dem du fort nicht macht / gehelfen. muter, das | |
| got jeit die verdammten schar / in immer wallnder flammen se./ wer in des fluches lach/ und in des grimmen todes | |
| Ninive/ (wie Jonas hett geprediget e,/ sie sold verslinden fluches se,/ iedoch din wort in widerwant)./ sie lost uß glünden oven | |
| meiles blich,/ der durch des goldes phorte/ uß gotes brüste se/ sich drang von einem worte/ gein der naturen e/ und | |
| hôhen der muot./ Ez was ein küneginne $s gesezzen über sê,/ ir gelîche enheine $s man wesse ninder mê./ diu was | |
| der vogt von Rîne: $s »ich wil nider an den sê/ hin ze Prünhilde, $s swie ez mir ergê./ ich wil | |
| ergê,/ daz wir mit vollen êren $s komen an den sê,/ suln wir iht recken füeren $s in Prünhilde lant?/ drîzec | |
| sulen sîn./ selbe vierde degene $s varn wir an den sê./ so erwerben wir die frouwen, $s swie ez uns dar | |
| sciffelîn,/ daz si tragen solde $s vol nider an den sê./ den edelen juncfrouwen $s was von arbeiten wê./ Dô sagte | |
| wurde naht,/ mit eime guoten winde $s nider gegen dem sê./ ir starkez arbeiten $s tet sît den hôhgemuoten wê./ An | |
| die ich dort sihe vliezen $s sô verre ûf dem sê?/ si füerent segele rîche, $s die sint noch wîzer danne | |
| ir vant./ mit guotem urloube $s si kômen ûf den sê./ zuo ir vater lande $s kom diu vrouwe nimmer mê./ | |
| $s den schaz den hiez man dan/ tragen zuo dem sêwe $s an diu schiffelîn./ den fuort$’ man ûf den ünden | |
| gelegin is/ bin disin merkin gewis:/ der Wîzlin, der gesalznin sê,/ der Memlin, Rûzinlande mê,/ dem herzogtum Masow genant/ und herzogtûme | |
| mûte was vil wê,/ dô sâhin sî ouch ûf der sê/ schif dort here strîchin/ darinne sî genzlîchin/ hoftin sô her | |
| hin abe,/ ûf dem vrischin habe/ nâ bî der gesalznin sê;/ Witlandisort hîz sî ê,/ nû heizit sî Louchstete./ Ein Same, | |
| dî wart genant daz Nûwe huis,/ gelegn ûf der gesalznin sê,/ ûf daz dî dît nicht mochte mê/ umbesên dî wege | |
| si manic herzensêr/ lîdent unde manic wê/ ûf dem wüetunden sê,/ dâ si über müezen:/ dâ wænent si mit büezen/ unde | |
| und fuor dâhin sîn strâzen/ zuo den andern ûf den sê./ er sagt in weder min noch mê/ wan als ez | |
| Zazamanc:/ sîn hant dâ sigenunft erranc./ dennoch swebter ûf dem sê:/ die snellen winde im tâten wê./ einn sîdîn segel saher | |
| hœrn wiez im gestê?/ er kom des âbnts an einen sê./ dâ heten geankert weideman:/ den was daz wazzer undertân./ dô | |
| von Muntsalvâsche komn,/ unt hetz Lehelîn genomn/ ze Brumbâne bîme sê:/ eime rîter tet sîn tjost wê,/ den er tôt derhinder | |
| pîn./ dâ vor kom roys Lähelîn/ ze Brumbâne an den sê geriten./ durch tjoste het sîn dâ gebiten/ Lybbêâls der werde | |
| des mânen wandel ist im wê./ Brumbâne ist genant ein sê:/ dâ treit mann ûf durch süezen luft,/ durch sîner sûren | |
| trûrege, niht der geile."/ ___Parzivâl sprach al zehant/ "in dem sê den künec ich vant/ gankert ûf dem wâge,/ ich wæn | |
| widerriet ir vrâgen ê,/ do er für si gienc vome sê./ hie solte Ereck nu sprechen:/ der kund mit rede sich | |
| $t und wirt ze aller der gesiht versencht in den se des fiures und des peches, und alle die im gedient | |
| unser herre in daz lant ze Galilea chom zů einem se der da fliuzzet und fůr uͤber den selben se und | |
| einem se der da fliuzzet und fůr uͤber den selben se und volgt im michel menige die diu grozzen zaichen sahen | |
| er auf sten. nu schuͤln wir doch sehen waz der se bezaichen uͤber den unser herre fur. der se bezaichent disiu | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 >> |