Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sê stmf (190 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| waz der se bezaichen uͤber den unser herre fur. der se bezaichent disiu werlt. also in dem se gut visch sint | |
| herre fur. der se bezaichent disiu werlt. also in dem se gut visch sint und auch uͤbel, sam sint auch in | |
| mer werbent danne nach dem himelrich. er fur uͤber den se ze Galilea. Galilea daz spricht in der ebreischen zungen ‘ein | |
| auz sinem mund vernamen, $t und stunde er pei einem se, der haizzet stangnum Genesareth. er haizzet auch mare Galilee, wan | |
| got genæchen. unser herre der sach zwei schiffel pei dem se sten. diu zwei schiffel bezeichent zweier slacht læut in der | |
| benant/ zehen tusent oder me./ da sie bi des meres se/ mit grozer vorhte lagen/ und ir dinc zu dem besten | |
| sprahc zi aller erist./ ich weiz wize crist./ oster ouer se./ einis riken kuninges toͮcher uil$/ her./ Da zo constantinopole./ in$/ | |
| mines silbes suverte./ Do voren die boten here./ uffe den se uerre./ gegin constinopole dar zo krechen/ vor kiele se do | |
| sie voren zo constinopele/ der vil meren burge./ vber de se uil breit/ der kuninc gedachte eine wisheit./ er sprach zo | |
| im nâch ir rehte gê./ man twinget ez wol zeinem sê,/ sîn wer hât deheine kraft/ gên der liute meisterschaft./ sît | |
| genennet ist./ //Ein isel heizit Probane,/ dú lit indem selbin se,/ dú ist von zehin stetin gůt,/ rich und wol mit | |
| gar,/ als ich han virnomin ê./ nordent ubir den wildin se/ das groze lant ze Sweidin lit/ und Norwege, das alse | |
| hant,/ die sundir fluzze mer umbegant,/ ligint in dem selbin se,/ Tanatos und T%.yle,/ die isiln groz und wit irchant./ daran | |
| lant/ ist gelegin Meroe/ ein isil wit, da in den se/ flúzit der groze Nilus./ ein holtz heizit Ebenus,/ dem man | |
| sin uon der fleuma. Vische di da wachsin in den seen. vnde in horbigen wazzern. di (@fol._15_b.@) stinken vnde trube sin. | |
| sîne fursten,/ di ime râten tursten,/ daz er sante ubir sê/ und lieze heris comen mê/ und hieze mangen rihten/ und | |
| in klagen muoz,/ danne ez mir solde sîn./ Dem tiefen sê/ bevel ich ê/ mîn houbet und mînen fuoz,/ ê ich | |
| von ir niht anders mê./ ertrinken müezze er ûf dem sê,/ der mîniu wort so merken wil,/ des mîner frowen wær | |
| kerʒen,/ du gimme ob allen ſteinen guot,/ du ſchœne mandelboumes bluot,/ die ſünden rife nie getraf,/ du ʒuckerſtude, in der daz | |
| heten wol von im vernomen,/ er wolt entrinnen ûf den sê./ dâ wart niht gebeitet mê,/ er stiez sîn schif vil | |
| also der mersterne/ den scefman leitet verre/ uber genen breiden se./ uns tet diu vinstre da bevor we;/ do du, maget, | |
| ir ein hus von helfenbeine,/ Swa si wil uf einem se:/ so habe ich ir friuntschaft und ir hulde./ bringe ich | |
| tuon den willen min./ mac ich ir bringen von dem se/ Des grienes, da diu sunne get/ ze reste, so wil | |
| den garten/ bi wolgetanen kinden: $s ich swebe uf dem se./ /Ich bin ein erbeitsaelic man,/ der niene kan beliben/ wan | |
| waere!/ die segel sich zerzarten, $s si flugen uf den se./ die marner alle jahen, $s daz si so groze swaere/ | |
| edelen schatz fuͤren solten und fuͤrten in einen grúwelichen tieffen se, und fuͤre mit grossen swinden arbeiten einen unrechten irrigen weg, | |
| li Foitenant./ sus kêrte Riwalîn zehant/ mit zwelf gesellen über sê:/ er bedorfte dô dekeines mê,/ er hæte her hie mite | |
| dô/ kam ez von âventiure alsô,/ daz von Norwæge über sê/ ein koufschif unde dekeinez mê/ in daz lant ze Parmenîe | |
| dâ swebenden,/ in manegen sorgen lebenden./ //Curvenal swebete ûf dem sê./ in manegen wîs sô was im wê:/ wê umb daz | |
| huop sich ein sô michel nôt/ von sturmwetere ûf dem sê,/ daz salle samet in selben mê/ enmohten niht ze staten | |
| ir dinges was nimê,/ wan daz si mit dem wilden sê/ ûf als in den himel stigen/ und iesâ wider nider | |
| toup gevilde/ und wüeste unde wilde,/ wilde velse und wilden sê./ disiu vorhte tuot mir wê;/ über daz allez sô vürht | |
| dinges nie niht mê./ //Hie mite sô stiezens an den sê./ sus vuoren si von dannen/ niwan mit ahte mannen;/ die | |
| hin;/ mit manegem trahene liezens in/ swebende ûf dem wilden sê:/ in getet nie scheiden alsô wê./ ein iegelîch getriuwer man,/ | |
| cumpanjûne/ hundert unde dekeiner mê./ mit den vuor Tristan über sê,/ die wâren sîn geselleschaft,/ und vuorte ouch râtes die craft/ | |
| weiz, wâ siz dâ wiste]]/ und vuorte daz wider über sê./ genistet ie kein swalwe mê/ mit solhem ungemache,/ sô vil | |
| tage oder drî,/ zehant enbîtet mîn nimê,/ entrinnet wider über sê/ und neret leben unde lîp!/ sô hân ich eine daz | |
| truoc ez dannen und warf daz/ in den tobenden wilden sê:/ ‘ôwê mir armen!’ sprachs ‘ôwê,/ daz ich zer werlde ie | |
| ich sihe, daz tuot mir wê:/ mich müejet himel unde sê;/ lîp unde leben daz swæret mich.’/ si stiurte unde leinde | |
| ir?/ der dewederez wirret mir,/ mirn smecket weder luft noch sê:/ lameir al eine tuot mir wê.’/ dô er des wortes | |
| nein des trankes was nimê:/ //Brangæne warf in in den sê./ //Nu si dem site gegiengen mite,/ beidiu getrunken nâch dem | |
| wîz alsam ein snê./ dô wir dô kâmen ûf den sê/ her wider lant ûf unser vart,/ sô heiz ir von | |
| scham/ vil sêre und inneclîche wê./ er kêrte wider über sê/ mit schame und mit leide./ jene geverten beide,/ //Tristan und | |
| ie sus zerteilet mê?/ ich sihe mich dort ûf jenem sê/ und bin hie an dem lande./ ich var dort mit | |
| het der künic einen brunnen/ zwischen der burc und dem sê:/ dar îlt er, wan im was wê./ sam im gienc | |
| daʒ ros lief den wech în,/ der nâhe bî dem sêwe lac./ sus reit er allen den tac,/ daʒ in lützel | |
| des ich iuch bite’/ sprach er zem degene von dem Sê:/ ‘ir tuont iu selben harte wê/ und dem rosse wol | |
| in, und niht anders mê,/ wan der stolze degen vonme Sê./ er ist durch neiʒwaʒ namelôs.’/ diu massenîe dô erkôs/ Wâlweinen | |
| enweiʒ ich niht wer ir sît’/ sprach der ritter vonme Sê./ ‘ich bit iuch, unde nihtes mê,/ lât mich mit mîner | |
| in zôch der milte Buroîn,/ der herzog von dem Wîʒen sê./ dâ von wist er künste mê/ dan dehein sîn genôʒ./ | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 >> |