Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schœne stF. (301 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gâbn gedœne./ er bluome an mannes schœne!/ sîn varwe an schœne hielt den strît,/ unz an zwên die nâch im wuohsen | |
| in wîbes dienster was gevarn:/ er hiez Killirjacac,/ aller manne schœne er widerwac./ ___Dô in Gahmuret gesach/ (ir antlütze sippe jach:/ | |
| snel./ sus fuor der fürste rîche,/ gezimiert wünneclîche./ ___Aller manne schœne ein bluomen kranz,/ den vrâgte Karnahkarnanz/ "junchêrre, sâht ir für | |
| der fürste sprach "got hüete dîn./ ôwî wan wær dîn schœne mîn!/ dir hete got den wunsch gegebn,/ ob du mit | |
| und swâ man lobs die besten vant,/ dâ man frouwen schœne gewuoc,/ ir glastes schîn vast under sluoc,/ und bêder Isalden./ | |
| mâzen:/ nu sihe ich Lîâzen,/ des werden Gurnemanzes kint."/ Lîâzen schœne was ein wint/ gein der meide diu hie saz,/ an | |
| sluoc/ Schenteflûrn, des herze truoc/ manegen rîterlîchen prîs./ er mannes schœne ein blüende rîs,/ er kunde valscheit mâzen,/ der bruoder Lîâzen."/ | |
| mohte si, swaz ir geschach?/ dô se aber von dîner schœne sprach,/ ich wând dâ wære ein friuntschaft bî./ nu lôn | |
| iwer minneclîcher blic/ behielt den prîs ze Kanedic:/ durch iwer schœne mære/ bleip iu der sparwære,/ Iwer hant er dannen reit./ | |
| dâ ist mîn swester ûf, ein magt:/ swaz munt von schœne hât gesagt,/ des hât si volleclîchen teil./ welt irz iu | |
| jach/ daz er si gerne sæhe,/ wand ir blic in schœne jæhe./ //___Er sprach "ist gotes kraft sô fier/ daz si | |
| für kumber rât./ hüet daz iuch iht gehœne/ mîner frouwen schœne:/ wan diu ist bî der süeze al sûr,/ reht als | |
| genuoc/ waz ein pfärt daz den künec truoc,/ an pfärdes schœne niht betrogn,/ von Tenemarken dar gezogn/ oder brâht ûf dem | |
| Franzoys heizt flôrî,/ der glast kom sînem velle bî./ Parzivâls schœn was nu ein wint,/ und Absalôn Dâvîdes kint,/ von Ascalûn | |
| und Absalôn Dâvîdes kint,/ von Ascalûn Vergulaht,/ und al den schœne was geslaht,/ unt des man Gahmurete jach/ dô mann în | |
| mann în zogen sach/ ze Kanvoleiz sô wünneclîch,/ ir decheins schœn was der gelîch,/ die Anfortas ûz siechheit truoc./ got noch | |
| magtuomlîchen prîs./ dâ stuont ouch swankel als ein rîs,/ der schœne und güete niht gebrach,/ und der man im ze tohter | |
| mit der ewigen untoͤticheit, er macht uns gelich sin selbes schoͤne und sein selbes perchthait’. der toͤt und alleu verwerticheit diu | |
| richet die heiligen engel da ze himel mit siner wunnenchlichen schoͤn, er richet auch die læut hie en erde mit dem | |
| wizzet, wa von ich ez miden sol:/ ein man sin shoͤne shonte,/ des lop gar uͤber donte/ swer getihtes ie gepflac./ | |
| man,/ wîse rîch oder hêre,/ daz ez guot oder êre/ schœne, zuht oder tugent/ behüeten müge, ie nach der jugent/ zergê | |
| vür ander tohter sîn,/ alsam der schœnen liljen schîn/ minneclîche schœne hât,/ dâ si in den dornen stât."/ Ezechîêl, der sach | |
| an grôzer rîcheit,/ was si geborn. ir was bereit/ in schœne wîplîcher prîs./ dô man dem knappen wîs/ der gemahelschaft gewuoc,/ | |
| bî der zît sô minneclich./ diu begunde trœsten sich/ ir schœne, ir lîbes unde ir jugent/ an des junkherren tugent./ ûf | |
| alsô manige leit:/ nahtes vrost, tages hitzeglast/ tet in sîner schœne gast./ sîn liehtez hâr, daz ê was blanc,/ was nû | |
| dú reinú magit, niht ein wip,/ was zúhtih bi der schoͤni irchant./ Rachel dú schone was genant,/ dú gein Jacobe schone | |
| ward der kúng #s+Aswerus#s- gevangen in sinem herzen von der schoͤni der minneklichen #s+Hester,#s- vand si ein wolgevallen in sinen oͮgen | |
| lidens gedanken? Sich, herre, hetti ich Sampsons sterki und Absalons schoͤni, Salomons wisheit und aller kúnge richtům und wirdikeit, die woͤlte | |
| du kein groz zal sihest, als dik du kein usgenomen schoͤni oder mengi an blickest, als dik sprich von grunde dins | |
| vih uf geschlagen waz und verwuͤstet waz, beginnet in úbernatúrlicher schoͤni wider schinen, daz vih ist us getriben, die schoͤnen blůmen | |
| bergent sú genote, herr, hein sú aber út dúplicher gestifter schoͤni oder lútselikeit, daz bietent sú her fúr und weri in | |
| menschen uss der tiefen lachen ire súntlichen lebens an die schoͤni bringe; dar umbe sol mir genuͤgen, so er mir einen | |
| so woͤlti ich, daz dennoht tusent andrú menschen natúrlichú bluͤgende schoͤni ir jungen natur in minem hertzen und libe erdorren solti.» | |
| bergent sú genote, herre, heint sú aber icht dúplicher gestifter schoͤne oder lútselikeit, daz bútent sú her fúr. Denn tůnt sú | |
| sîn,/ ich wurd lîcht ze hêre!/ //Wol dir, sumer, dîner schœne,/ sîd dîn rât der vogele dœne/ weket unde machet fruot!/ | |
| müezzen jehen./ Got in sînem hôhen trône/ hât begert dîner schône,/ dâ er wil, o wîbes crône,/ mit gelüste dich ansehen./ | |
| so hânt si danne genuog!/ //Doch klage ich des sumers schœne/ und die dœne $s wunnenklich,/ der so rîch $s ê | |
| ich mit dienste ie pflag./ //Ôwê, voglîn dœne,/ ôwê, manger schœne,/ die vil schœne wîb/ Dike ê giengen schowen/ ûf heide | |
| zarter lîb/ In lîchtem kleide!/ lôslîch dur daz gras/ ir schœne und der heide/ liuchtent zemene beide:/ waz da wunnen was!/ | |
| winters zît,/ Wan sîn getwang $s tuot krank $s von schœne wunder/ und ouch der voglîn strît,/ Diu sô $s suoz | |
| und ouch der voglîn strît,/ Diu sô $s suoz diu schœne/ lobten mit gidœne./ wer klegte nicht, $s daz man ensicht | |
| man frœlîch leben/ den sumer guot./ Man sicht so mange schœne,/ so hœret man/ der voglîn süezzen dœne./ ach, solte ich | |
| dik sam frowen klâr./ so gar $s süezze ist ir schœne./ davon ich krœne $s wol/ die frowen tugende vol./ Ez | |
| pîn/ nimet fröide mir, sol ich lange alse sîn./ //Ir schœne, ir güete, ir gebâre/ hânt mich ze tôde verwundet./ Des | |
| mir von ir niht fröide gan!’/ //Meie kumt mit maniger schœne,/ man hœrt kleiner vogel dœne/ in dien ouwen uberal./ Wunneklichez | |
| mir erzeigen,/ sælig wîb, mîn froide ist manigvalt./ //In rehter schœne ein morgensterne/ ist mîn frowe, der ich gerne/ diene und | |
| //Mîn trôst, den ich suoche, lît an einem wîbe,/ der schœne ist âne mâzze./ si kan die rehten strâzze/ gewîsen wol,/ | |
| nach wunsch ein schœne bilde,/ dest mir sorge wilde:/ sîn schœne tuot/ mih dike und ofte hôhgemuot./ Daz bilde ist vor | |
| Dâbî singent vil der vogellîn/ süezze dœne $s gegen der schœne $s dîn./ Refr.: Hôhgemüete/ gît ir wîbes güete $s mir | |
| vogellîn,/ wan si singent süezze dœne/ in des blüenden meien schœne./ seht, diu müezzen trûrig sîn./ //Swie der winter uns wil | |
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