Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schœne stF. (301 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| daz ist ein jæmerlîchiu nôt./ ez enschirmet geburt noch guot,/ schœne, sterke, hôher muot,/ ez envrumet tugent noch êre/ vür den | |
| wir siben stunde sconer denne der sunne./ zuo der selben scone $s so gibet uns got ze lone/ eine vil statige | |
| er an einen berch hohen, $s da erzeigete er sin scone/ gotlich, mit sinen drin jungeren, $s di er von den | |
| danne in einen spiegel, dû sihst michel wunder von der scône unmâzen. //Sweme diu sîte wê tuot oder den der steche | |
| persôn dâ zuo versmâhet. wizz, daz dû dein kraft, dein schœne, dein leben dâ mit krenkest. //VON DEM GREIFEN. /Grifis haizt | |
| auf in ains halben kraizes weis und zaigt seins zagels schœne allermaist gegen der sunnen, wan dâ sint sein varb aller | |
| er und schreit laut, wan er wænet, er hab sein schœne verlorn. der pfâwe zerpricht der pfæwinne air von dem lust, | |
| sô manigverbich, daz si die läut still helt mit irr schœn, alsô daz man si gern siht. die schœn hât ir | |
| mit irr schœn, alsô daz man si gern siht. die schœn hât ir diu nâtûr geben wider daz si ir trachait | |
| andern und dar umb helt si die läut mit irr schœn, den si niht gevolgen mag mit irm gang. si ist | |
| daz in diser werlt ist mit dem sündær: tugent, kraft, schœn, leib und leben; dâ von haizt diseu werlt wol Jericho. | |
| Salomone als ich las/ dri gabe gar an undirscheit:/ wistum schone und richeit./ di dri wil ich undirscheiden/ den kristen juden | |
| schone ouch lobet./ David sprach ab her nicht tobet,/ uzwenige schone were ein wicht,/ enwere innewenige schone nicht,/ daz orkundet her | |
| man sang ie von irme done,/ ir schonde schonte alle schone,/ wie wol si were geschaffen,/ di warheit zihe ich an | |
| der sunnen luterkeit./ Cristus wirt ir vil gemeit/ Lobende ire schone./ In der liebe gedone/ Sprichet er gar wunneclich:/ ‘Min lieb, | |
| junge:/ ‘O Chanaanis zunge/ Geborn, und nicht von Juda!/ Fine schone hat dich da/ Betrogen, ouch die gere/ Verkarte vil gewere/ | |
| wærlîch niht gesîn.’/ si sprach: ‘brinc mir daz kindelîn!/ sîner schœne ich niht gelîch sach.’/ Pharaô ûz zorne sprach,/ dô man | |
| sin stimme habt ir nie gehört. noch sin bilde der schöne gesahet ir nie. vnd sin wort habt ir nit in | |
| eines phe1nni1nges wert,/ Er hette ir gerne gegert./ En=hette sie schone noch kleit,/ So was si sulcher wisheit/ Vn2de vo1n sulche1n | |
| gerne ir min1ne./ En=hette sie niht vnder dise1n drin,/ Noch schone, noch cleit, noch de1n sin,/ Svlch was ir geberde,/ Daz | |
| troylus./ Si ware1n alle tugenthaft./ Ector hette die kraft,/ Die schone hette paris,/ Elenus der was wis,/ Deiphebus den richtum,/ Troylus | |
| die frouwe1n,/ Swer ez wolde schowe1n./ Ir wart durch ir schone/ Zv minne1n vn2de zv lone/ Vil dicke gegeben/ Suzzer wuns | |
| v3nde min gewin,/ Min riche, min krone,/ Min milde, min schone,/ Min truwe, min ere."/ Do schrigete er also sere,/ Daz | |
| harte schone iu1ngelinc,/ Der vber eine1n bru1nne1n ginc/ V3nde sine schone dar inne sach/ V3nde wider in sprach,/ Er wonde ein | |
| gewa1nt/ Vnd lute vnd lant,/ Die sterke vo1n samsone,/ Die schone vo1n absolone/ V3nde salomonis wisheit/ Vn2de dirre werlde richeit/ An | |
| er in einem mande/ Da gefange1n was gewese1n,/ Vo1n ir schone was genesen./ Die frowe nam ouch sin ware./ Er treip | |
| der werelte ist nieht so grune,/ er beneme ime sine scone./ ein lant haizit Cythia:/ der staine vindet men da/ also | |
| minnet doch ein pese haut/ Ungewissen und unraine/ Und deu schone cheine/ Nicht hat noh jugende,/ An der dehein tugende/ Weder | |
| Wart ie chain weip ze hone/ Von dier durch ier schone/ Durch das ob sy nicht wolte/ Dier volgen noch ensolte,/ | |
| Und dy man, den er ir leip/ Zieret mit valscher schone?/ So er leret so hone/ Sprechen und gedenchen,/ Wen mechte | |
| in Got ziert also wol/ Sa mit maniger tugend,/ Mit schene, mit snelle, mit jugend,/ So er lebt ane arbait,/ So | |
| ir brunnen:/ Isôt die maget der sunnen/ was mit ir schœne nâhen glîch./ sie lac dort harte megetlîch/ und was gedanken | |
| tugenden ir gelîch/ wart nie wîbes lîp geborn,/ und an schœne als ûz erkorn,/ daz ir schœne hœnet,/ mit schœnheit überschœnet/ | |
| lîp geborn,/ und an schœne als ûz erkorn,/ daz ir schœne hœnet,/ mit schœnheit überschœnet/ gar aller wîbe schœne;/ ich wêne, | |
| daz ir schœne hœnet,/ mit schœnheit überschœnet/ gar aller wîbe schœne;/ ich wêne, daz die trœne/ dort oben in dem himelrîch/ | |
| dem himelrîch/ hân nindert engel, der gelîch/ ir mit rechter schœne sî;/ adel und rîcheit wont ir bî./ //Daz selbe süeze | |
| sî getân;/ wes ich dir gesaget hân/ einez von ir schœne,/ die ich in herzen krœne,/ der solt du hundert von | |
| Tinas sprach: «ich sage iuch wie:/ er wil ôt iuwer schœne spehen;/ und ist, daz er ie hât gesehen/ bî sînen | |
| guet gemuet gewinnet gröslichenn natürlichenn $t wollust in der klaid schöne unnd von der weschäude, und die krafft des scheines wirt | |
| werdent dorrenn. Die früchtenn auf hörent. Das ertrich mangelt seiner schöne. Die vogele suechennt warme lantt. Die tierlein suechent ire höler, | |
| auch fundenn an den stainenn mislich pilde und kreffte, der schön unnd der nützegkait sind unerkantlich an irem werde und füegent | |
| chünigk getzierde wirt von dem edeln gestain getzieret. Von irr schön wirt gehollfenn $t dem gesichte, der muet gewinnet wolgelust, die | |
| wurden harnasch par/ Von den frauwen und ploß./ Der dochter schone was so groß/ Das in di mude gar entgieng/ Und | |
| lob ward gesagt./ Zehant do ich sy an sach,/ Ir schone in mein hertz prach./ Ir augen stachen dort her/ Als | |
| âne haz./ hie vant ich wîsheit bî der jugent,/ grôze schœne und ganze tugent./ sî saz mir güetlichen bî:/ und swaz | |
| durch enkumt:/ irn schadet der winter noch envrumt/ an ir schœne niht ein hâr,/ sine stê geloubet durch daz jâr./ und | |
| ez dannoch heizen guot/ oberz willeclîchen tuot./ nû habent ir schœne unde jugent,/ geburt rîcheit unde tugent/ und muget einen alsô | |
| ougen dô?’/ ‘ein rât, des muget ir wesen vrô,/ iuwer schœne und anders niht.’/ ‘sît unser ietwederz giht/ ez sî des | |
| rehte wart geseit/ des rîters geburt und vrümekheit/ ze der schœne die sî sâhen,/ von rehte sî des jâhen,/ ez wære | |
| wol gelieben mit ir tugent./ dâ was geburt unde jugent,/ schœne unde rîcheit./ an swen got hât geleit/ triuwe und andern | |
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