Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schœne stF. (301 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ritter ist von der welt, doch spreche ich das ir schöne großer ist dann sin frumkeit. $t Alle die schöne die | |
| ir schöne großer ist dann sin frumkeit. $t Alle die schöne die ein frau zu recht sol haben die mag man | |
| das ir vor allen uwern luten sprechent das uwers wibes schone vor uwer byderbekeit treff.’ ‘Ich wils gern thun’, sprach der | |
| was und das er sin farbe wiedder gewann und sin schöne. Da begund er gedencken umb das groß leit das er | |
| sprach ‘woli dich kunic Salomon,/ in dimo hovi ist vil schoni./ vil sælic sint du kint,/ du dir in dinimo dinisti | |
| geteilen? Do ſprach der meiſter: Jn dem ſunnen iſt die ſchoni vnde der ſchin vnde die hiʒʒe, vnde iſt doch nút | |
| uon dem ſchine, $t vnde haben die wunne uon der ſchone, vnde ſint doch die drú dinc iemer ſament. Alſo kumet | |
| ſibene an der ſelen. An dem libe hant ſi die ſchonin, [71#’r] ſnellekeit, ſterkin, friheit, wolluſt, geſuntheit vnde vntotlicheit. An der | |
| ere. Do ſprach der meiſter: Waʒ, ob du ʒů der ſchónin ſo ſnel weriſt alſe aſael, der mit ſinem loufe die | |
| ane underlas, das ist der toren torheit <N>XXIX</N>. Von der schoͤni des brútegoͮmes und wie im dú brut volgen sol an | |
| der toren torheit, die lebent ane herzeleit. <KAP><N>XXIX</N>. Von der schoͤni des brútgoͮmes und wie im die brut volgen sol an | |
| von der wandelunge der ovelaten in das lamp, von der schoͤni der engelen, von vier hande lúten geheligot und von den | |
| der wandelunge der ovelaten in das lamp, von der engel schoͤni, von vier hande lúte geheliget und von dem guldinen pfenninge</KAP> | |
| Throni lobent si alsust: «Wir loben den brútegoͮme an der schoͤni der brúte.» Ich vragete si manger dingen, der ich nu | |
| ir wisheit, mit aller ir minne, mit aller <FOLIO>(61#’r)</FOLIO> ir schoͤni und mit aller ir gerunge, als si unverboͤset von gotte | |
| an ze sehende. Es jaget oͮch nieman dur sine gegenwúrtige schoͤni; mere nach sinem tode, so andrú tier fulent, so wirt | |
| wirt sin hut alse edel und sin har so manger<FOLIO>(67#’r)</FOLIO>leie schoͤni, das alle die hoͤhsten, die es moͤgent haben, sine hut | |
| wie dú sinket. Von vier hande diemůt und von sibenleie schoͤni der minnenden sele <N>V</N>. Von einer beginen vegefúr, der dur | |
| wie die sele sinket. Von vier hande diemůt. Von sibenleie schoͤni der minnenden sele</KAP> O wunderlichú gottes minne, du hast heilig grosse | |
| vallen, so sol es mir iemer gelich wesen an miner schoͤnin, an miner edelkeit, an miner richeit, umbevangen und durchgangen mit | |
| bluͤjet doch fúr sich hin vil hohe in ir edelen schoͤni, wand die wurzelle ir stetekeit die ist von dem heligen | |
| wunder! Die lúhtende bluͤjunge ir schoͤnen oͮgen und dú geistliche schoͤni irs megtlichen antlites und dú vliessende suͤssekeit irs reinen herzen | |
| bewarent vor irdenischen dingen <N>V</N>.Nach der minne und gerunge die schoͤni der creature git bekantnisse mit jamer <N>VI</N>. In der jungesten | |
| in siner sele.» <KAP><N>V</N>. Nach der minne und gerunge die schoͤni der creaturen git bekantnisse mit jamer</KAP> Die erste bekantnisse, die | |
| nit von ime dringet; merc die edelkeit der creaturen, ir schoͤni und ir nutz, da wil ich got inne meinen und | |
| si benedigten ane ende, man sol si kleiden mit aller schoͤnin, man sol si croͤnen mit aller wirdekeit, man sol si | |
| an der stat/ bin ich von der süezen wunt./ /Ir schoene vröide machet./ durliuhtec rôt/ ist ir munt als ein rubîn./ | |
| kund ich den mit alle/ Mit worten wol gebluͤmen,/ Ir schon dar inne geruͤmen!/ Daz tet ich ussermoßen gern!/ Sie luchtet | |
| leit und auch gewendet./ Ich bin verellendet./ Mich hat din schoͤn geruret;/ Die hat mich auch gefuͤret/ Uz mines hertzen lande/ | |
| die Mynne genawe:/ ‘Syt daz der burge frawe/ Wil haben schon und wisheit,/ Adel, zucht und clugheit,/ Wol geborn, hubsch gemuͤte,/ | |
| der zertlich sicht/ Uz augen gro durch browen liecht!/ Irre schone schones gevider/ Und alle ires lybes gelider/ Geschrenket und geformet | |
| lyb,/ Und ist noch hut also geheret,/ Daz von irre schoͤn ist geeret/ Sicher all umb gegende./ Vil manig zunge sich | |
| hab gesehen,/ Die da kunne so clerlich brehen/ In glantzer schon, als sie brehet./ Daz han ich auch an ir gespehet/ | |
| an ir nihtz hindert,/ Wenn daz so schon flindert/ Ir schoͤn den bor fur ander schoͤn:/ [190#’v] Dar umb ist sie | |
| nihte./ Waz ich gelob, getichte/ Ir wirde, ir ere, ir schone/ Oder waz ich sie mit rede bekroͤn,/ So get sie | |
| fröwen ir leben/ und in kein frist wil geben/ durch schön und durch ir wiplich zücht?/ es wer wol das die | |
| $s swie er si niene gesach,/ der man sô grôzer scœne $s vor allen juncfrouwen jach./ Dô sprach zuo dem künege | |
| vremden recken, $s sô manic guot gewant,/ daz ir genuoge schœne $s ze rehte wol gezam./ er wære in swachem muote, | |
| spehen kunden $s unt minneclîchen lîp,/ die lobten durch ir schœne $s daz Guntheres wîp./ dô sprâchen dâ die wîsen, $s | |
| immer vrœlîchen leben.«/ Sie sprach: »mich jâmert immer $s ir schœne unt ouch ir zuht./ wess$’ ich, war ich möhte, $s | |
| $s in allen mînen tagen.«/ si muos$’ im durch ir schœne $s von grôzen schulden wol behagen./ Diu lieht begonde bergen | |
| armen dâ gegeben./ dô was gelegen ringe $s sîn grôziu schœne und ouch sîn leben./ Dô got dâ wart gedienet, $s | |
| sold$’ ez nimmer werden leit.«/ »Sie gelîchet sich wol mit schœne $s der lieben vrouwen mîn,/ Helchen der vil rîchen. $s | |
| ich niht versmâhen $s die küneginne sol./ durch ir grôzen schœne $s sô gevellet si mir wol.«/ Dô sprach der marcgrâve: | |
| ellende, $s beide ich und mîn wîp:/ waz hilfet grôziu schœne $s der guoten juncvrouwen lîp?«/ Des antwurte Gêrnôt, $s der | |
| Blœdelîn $s die miete vernam,/ unt daz im durch ir schœne $s diu vrouwe wol gezam,/ mit strîte wânde er dienen | |
| blûte rôt!/ Dâwiddir slât/ mit vrechir tât,/ und ir dikeine schône hât!/ ich meine dî Littouwin./ Stechin unde houwin/ ist ûch | |
| mit kristenlicher_ê./ so man dem Tâtrær ie mê/ von ir schœne seite,/ ie harter in verjeite/ in ir netz diu minne,/ | |
| sunnen hât?/ ir lop vil balde alsus zergât./ ___manec wîbes schœne an lobe ist breit:/ ist dâ daz herze conterfeit,/ die | |
| helde klanc:/ sîne schellen gâbn gedœne./ er bluome an mannes schœne!/ sîn varwe an schœne hielt den strît,/ unz an zwên | |
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