Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

satel stM. (167 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Parz 73,19 hurte gâben kraches schal./ Môrholt in einen rîter stal,/ ûzem satel ern für sich huop/ (daz was ein ungefüeger uop):/ der
Parz 135,2 vermeit./ //mîn tjoste in hinderz ors verswanc,/ daz in der satel ninder dranc./ ich hân dicke prîs bezalt/ und manegen ritter
Parz 137,3 ein bästîn seil,/ iwer phert bejagt wol hungers teil,/ iwer satel wol gezieret/ der wirt enschumphieret."/ vil balder zarte unde brach/
Parz 137,7 brach/ den samît drabe: dô daz geschach,/ er zersluoc den satel dâ se inne reit/ (ir kiusche unde ir wîpheit/ Sîn
Parz 144,26 phärdelîn:/ daz tet von strûchen manegen val./ ouch was sîn satel über_al/ unbeslagen mit niwen ledern./ samît, härmîner vedern/ man dâ
Parz 157,28 daz truoc pein hôh unde lanc./ der gewâpent in den satel spranc:/ ern gerte stegereife niht,/ dem man noch snelheite giht./
Parz 265,13 ouch in dô sunder twâl/ unt zucte in ûz dem satel sîn:/ als ein garbe häberîn/ vastern under de arme swanc:/
Parz 274,9 swert, dâ mit ers tages streit,/ man vorn an den satel hienc./ von fuoz ûf gewâpent gienc/ Orilus zem orse sîn:/
Parz 295,26 zeswer arm und winster bein/ zebrach von disem gevelle:/ surzengel, satel, geschelle/ von dirre hurte gar zebrast./ sus galt zwei bliwen
Parz 474,5 ors gelîch gevar,/ diu dâ hœrnt ans grâles schar./ ame satel ein turteltûbe stêt:/ daz ors von Munsalvæsche gêt./ diu wâpen
Parz 487,29 ors sprach "mir ist leit/ dîn hungerbæriu arbeit/ durch den satel der ûf dir ligt,/ der Anfortases wâpen pfligt."/ //___Dô si
Parz 504,12 und ein pfert daz frowen gereite truoc:/ des zoum unt satel was tiur genuoc./ ez was gebunden vaste/ zuome schilte an
Parz 530,30 meit er umbe daz,/ er forht daz er zetræte/ des sateles gewæte./ //Dem pfärde was der rücke junc:/ wær drûf ergangen
Parz 537,6 er sich bereite./ dô sazter die glævîn/ vorn ûf des satels vilzelîn,/ des Gâwân vor het erdâht./ sus wart ir bêder
Parz 779,3 vollen zelt/ kom si rîtende über velt./ ir zoum, ir satel, ir runzît,/ was rîche und tiure ân allen strît./ man
PrOberalt 77, 23 schuͤln wir den almæchtigen got innenchlichen biten, daz er sinen satel auf uns ruch ze legen, daz sint die hiligen tugent,
Rennew 2776 genoz/ in dem vil herten strite./ daz spure an des satels wite/ daz er wielt vil grozer kraft./ im jach al
Rennew 7392 daz pfært trůc/ der was von golde harte rich./ der satel also kostlich/ was daz nie bezzer satel wart/ gefuͤret uf
Rennew 7393 harte rich./ der satel also kostlich/ was daz nie bezzer satel wart/ gefuͤret uf deheine vart./ ir gewant man harte hohe
Rennew 8139 tet dem helfant nit mer/ wan daz er an den satel greif/ und saz druf ane stegereif./ der was vil maniges
Rennew 32103 vil hoch./ den alle missewende vloch,/ nit wan an den satel greif/ und saz druf ane stegereif./ __Da der werde uf
Rol 1634 daz er ane angest was./ dar uffe lach ein guldin satel./ Karl was aller tůgende uater./ Genelun geneich sinem herren;/ er
Rol 4549 rosse ůber di goffen./ in dem blůte lager betochen./ sin satel der was silberin./ er sprach: ‘ia du armez chungelin,/ waz
Rol 5806 waren ir gelaite./ si suchten aine wal stat./ Roͮlant in den satel trát;/ er sprach: ‘wol ir sůzen Karlinge,/ ich pit iuch
Rol 8340 sun Malprimes/ stach den baigerisken herzogen,/ daz er uz dem satel kom./ uf dem marhe er sich enthilt:/ mit dem swerte
Rol 8442 unt Paligan/ ranten ain ander an;/ die #4+sc#4-efte si uerstachen./ di satele bede brachen,/ si uielen zu der erde(n)./ do erhalten sich
Rol 8576 mannegelich,/ also in di not dwanc./ der kaiser in den satel spranc;/ er begraif ain spiez,/ di sine er an rief;/
Roth 4275 Durch sin hornin gewant./ Von der aslin biz an den sadel./ Da rach der helet sinin uader./ Ir wrdin uunve irhangen./
Roth 4591 is perlin cleine./ An den uore bougin./ Mit samitte grunin./ Waren die sadele bezogin./ Iz in hauen die buche gelogin./ Dar sazin constantinis
SpdtL 81, 11 keiser sol im den stegereif haben, durch daz sich der satel niht entwende. Ditz ist diu bezeichenunge: $t swaz dem bâbeste
SpitEich 13, 17 verwesers vrlawe. //So ain brvder reiten sol, so sol der satel tvͤmvͦtig sin. Vnd sol mit hawen ainen rietent oder ainen
StatDtOrd 46,33 unde setze. Doch sal man daz vlîzeclîche behalten, daz man setele unde zoume unde schilde mit golde oder mit silbere oder
StatDtOrd 46,36 varwe gemâlet âne nôtdurfte icht vûre. Schefte unde schilde unde setele sulen uberdecke niht haben, sperîsen, die geveget sint, die mugen
StatDtOrd 105, 5 oder harnasch lîhen noch geben âne des meisteres urlop, einen satel oder ander cleinôte mac er geben, dâ er sihet, daz
StatDtOrd 109,38 meister mac von deme carvane $t geben eime brûdere einen satel oder ein panel oder einen zoum, dî alt sint unde
StatDtOrd 113,28 aber urlop habent zu sendene, $t sô sal man die setele decken, daz die von dem, daz man vûret, iht geergert
StatDtOrd 117,36 dâ varent uber mere von dem heiligen lande, dî sulen setele, zoume, halfteren, darmgurtele, wâpen unde susgetâne dinc âne des meisteres
Teichn 48,8 den ſtrazzen rait,/ da er arm lauͤt erſach,/ aus dem ſatel waz im gach;/ er chniet fuͤr ſeu und pot in
Teichn 132,39 ſo ſpricht der herr pald: ‘nu eil!/ leg auf den ſatel! ez iſt tag.’/ nu ſecht, ob iemen ein orden trag/
Teichn 247,52 tugent mer,/ daz iſt ſams ungeſaltzen w#;ear./ macht ein ritter ſaetel l#;ear/ etleich jar, daz nympt doch ab,/ ſo wiͤrt er
Teichn 552,13 dar nach er aber ein anders weirbet:/ wie leiht ein ſatel wirt entrant,/ er ſpricht: ‘herr, ez iſt ein ſchant!/ man
Teichn 552,15 ſpricht: ‘herr, ez iſt ein ſchant!/ man ſoͤlt ein newen ſatel kawfen’./ der herre ſpricht: ‘du ſolt lauffen/ hintz dem ſatler!
Teichn 552,21 ſo ſpricht er zu dem herrn: ‘gaum!/ ich han ein ſatel reht dervang/ und han kriegt unmazzen lang,/ daz er in
Tr 6674 wilden tiere;/ ouch was ez kürlîcher kust:/ hin vor dem satel und vor der brust/ dâ stuont ez alsô rehte wol,/
Tr 6698 daz bilde lussam,/ dô was der ritter lobelîch,/ ob dem satel und unden rîch./ arme und ahsele beide/ die hæten breite
Tr 6701 arme und ahsele beide/ die hæten breite weide./ in den satel kunder sich wol,/ dâ man den satel sitzen sol,/ gesetzen
Tr 6702 weide./ in den satel kunder sich wol,/ dâ man den satel sitzen sol,/ gesetzen unde gevüegen./ hin neben des orses büegen/
Tr 7044 wol vaste in den stegereif/ und mit der hant den satel ergreif,/ nu hætin ouch Tristan erzogen:/ er sluoc im ûf
Tr 8987 vrâze und mit viure,/ unz ez der ungehiure/ vor dem satele gar verswande./ nu was im aber als ande/ daz sper,
TürlArabel *A 17,15 nv streit./ sin poinder da vil mangen ieit/ vs dem satel in den samen./ die sinen sich oͮch vuͤr namen,/ daz

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