Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
satel stM. (167 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| den halßberg in die brust so sere das er den sattel must rumen und viel off jhen erden. Und Brunes gesellen | |
| ritter stach yn wiedder so sere das er uß dem sattel flug off jhen erden. Er nam das roß und furts | |
| stach yn mit so großer krafft das er uß dem sattel fure off jhen erden. Der ritter was jung und licht | |
| und der rot ritter stach yn das er ußer dem sattel flog off jhen erden. Ein garzun sprang off das roß, | |
| und trat in sin stegereiffe und saczt sich in synen sattel; und ducht mynen herren Gawan, da er yn besah, er | |
| sin spere enzwey. Der ritter stach aber Segremor uß dem satel, das er off jhener erden gelag; er nam sin roß | |
| dem ruck, sin roß was groß und starck, und sin sattel was uberguldet. Er furt ein eichen holcz in syner hant, | |
| bleib halten und sah wo sich das geczwerch in synen satel riecht und trat in sinen stegereiff und nam das holcz | |
| er trat in sin stegereiff und erbort sich in synem sattel. ‘Herre ritter’, sprach er, ‘ir solt yn alhie finden ders | |
| den fördersten durch den lincken arm, das er ußer dem sattel flog. Er reit fur sich und stach den andern mit | |
| Und Hestor stach den synen so das er uß dem sattel flog uber den rück von sim roß und bleib @@s@alstille | |
| brach den hals under im. Er viel selbs uß dem sattel, und kam im ein scharpffer steyn gein sim herczen, so | |
| die augen uß dem heubt furen. Da must er den sattel rumen, und sim roß wart der buch enczwey gestochen. $t | |
| yn von dem roß, so das er hinden uber den satel fur und viel off jhen erden. Er reit wiedder zum | |
| buch. Lancelot rumte der keln und warff yn uß dem sattel mit dem lauff, das sin roß in des ritters glene | |
| und er stach den einen so das er uß dem sattel flog. Da kerten im die andern vier zu, und er | |
| da es wiedder zur stat wert lieff und hett beide, sattel und britel, gebrochen. Er grußte den ritter und bekant sin | |
| und er stach yn so sere das er uß dem satel fure uff jhen harten leyen. Der ritter bleib in onmacht | |
| den armen, und die rucke stießen yn beiden an die settel so sere das sie beide von den satteln vielen; und | |
| an die settel so sere das sie beide von den satteln vielen; und Meleagant bleib in onmacht ligende. Da brach im | |
| wie das kint were har komen. Maria nam von Josephs sattel ein hertes tůch, das der esel uf sinem ruggen under | |
| hertes tůch, das der esel uf sinem ruggen under dem sattel trůg, und dar zů das oberste teil von irme hemde, | |
| da ^+stebte./ Manheit gar verswint, / wo das adel, $s sadel/ lones nicht enfint/ und der werde keiner tucht genüßet./ set, | |
| erhouwen $s vil manec wunde wît./ dô sah man über sätele $s fliezen daz bluot./ sus wurben nâch den êren $s | |
| slege Liudegêres $s die wâren alsô starc,/ daz im under satele $s strûchte daz marc./ dô sich daz ross erholte, $s | |
| bewarn./ Man sach dâ vor ir handen $s vil manegen satel blôz,/ dâ von liehten swerten $s daz velt sô lûte | |
| Ir zerhouwen schilde $s behalten man dô truoc./ vil bluotiger sätele $s (der was dâ genuoc)/ die hiez man verbergen, $s | |
| degene, $s als ez nâch êren was getân./ Vil goltrôter sätele $s si fuorten in daz lant./ zierlîche scilde $s und | |
| michel unde starc,/ unz der künic Gunther $s in den satel gesaz./ alsô diente im Sîfrit, $s des er doch sît | |
| lûhten von den handen $s den vil wætlîchen man./ Ir sätel wol gesteinet, $s ir fürbüege smal/ (si riten hêrlîche $s | |
| ouch die recken; $s die hiezen tragen dar/ die hêrlîchen sätele $s von rôtem golde gar,/ die vrouwen solden $s rîten | |
| daz wart gar hin gegeben/ unt ouch diu ross mit sätelen; $s si kunden hêrlîche leben./ Ê daz man die rîche | |
| iender kunde erwerben $s über al daz Sîfrides lant./ Die sätele zuo den schilden $s bereiten man began./ rittern unt vrouwen, | |
| ein ander $s der zweier künege wîp./ dâ wart vil sätel lære. $s manic schœner vrouwen lîp/ wart von helde handen | |
| pfellel spæhen, $s guot und wol gesniten,/ sach man über sätele $s den vrouwen wol getân/ allenthalben hangen. $s dô kômen | |
| kunde ez niht den man./ er band ez zuo dem satele: $s ûf saz der snelle sân,/ er brâht$’ iz an | |
| und enpfiengen im daz marc./ dô fuort$’ er bî dem satele $s einen bern grôz unde starc./ Als er gestuont von | |
| füeren, $s swenne si wolde dan./ hey waz man guoter sätele $s den schœnen vrouwen gewan!/ Ob si ê ie getruogen | |
| si began,/ und bat sich snelleclîchen $s heben von dem satel dan./ Den bischof sach man wîsen $s sîner swester kint/ | |
| uns hinnen $s sô manigen ûz erwelten man.«/ Schilde und sätele $s unt allez ir gewant,/ daz si füeren wolden $s | |
| sich gelegirt und intgest/ hattin unde joch intlest/ von den setelin dî pfert/ und âne hûte hindirwert/ wârn und ôt vorchtelêr,/ | |
| die vorht./ wunder wart dâ geworht/ von den Kernæren:/ manigen satel læren/ sach man si und rûmen./ an manheit sich niht | |
| und gebârt, als er wolt toben,/ daz im sô manic satel was zekloben/ under des grâven guot./ doch liez er den | |
| an der hant/ ein ros swarz als ein brant/ mit satel und mit zoume./ si nâmen des goume,/ wâ der reht | |
| geladen./ frum unde schaden/ diu beidiu si kurn:/ an den seteln si verlurn,/ die si dô brâchen mit den soumen,/ ouch | |
| einer guldîn krône,/ des nam er vil wol war./ sîn satel und sîn zoum gar/ mit golde wâren beslagen,/ edel stein | |
| veste/ turnierens begunden,/ darnâch in kurzen stunden/ wurden die Etschære/ satel allermeist lære,/ alsô daz dehein Swâb,/ den man an iren | |
| swind,/ doch kundens in mit ritterlichen dingen/ nie ûz dem satel bringen./ do begunden in der Swâben/ drî darzuo haben,/ als | |
| in dem ringe,/ den mohten zwên niht bringen/ ûz dem satel mit gewalt./ dô reit hin zuo ein helt balt,/ der | |
| //aht ors mit zindâle/ verdecket al zemâle./ daz niunde sînen satel truoc:/ ein schilt, des ich ê gewuoc,/ den fuorte ein | |
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