Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
satel stM. (167 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| virt gesunt. //WElch ros czubrochyn adir geswellt ist under dem satil, zo nym hechtis czene adir alde solen unde burne dy | |
| Ez wirt der strit so veste/ Daz da von muz satil lan/ Manic man gar ane wan/ Vahende und irslagen;/ An | |
| daz was schœn unde lanc./ ez zuct in ûz dem satel schier./ dâ wârn rescher knappen vier/ im vil nâhen komen,/ | |
| der herre wol geborn/ ûf ein edel râvît,/ in einen satel, niht ze wît./ dô man im den helm ûf bant,/ | |
| müste mit dir getailt sin.’/ Dü hoptt er an den sattel band,/ Er gieng da er erschroken vand/ Die zwen herr | |
| schinen sie golt enbuzen,/ Sie sint ein stinkender mist,/ Wen ir golt gemischet ist./ __Ir antlitz an den witzen/ Glichen menschen | |
| Der tett ir tratt bekantt/ Wa sy an der stunde/ Sattel by zame funde./ Des ward sy innenklichen fro/ In irem | |
| sy innenklichen fro/ In irem rainen hertzen do./ Wer den sattel sunder wan/ One zam vergolten sölte han,/ Mitt tussend mark | |
| hochen Erren aydgespill/ Ward daz beste da bekantt./ Uff iren sattel ir daz band/ Ir fründ und och ir herre,/ Won | |
| Er stach wol vber dri schrite/ Den herren vnd den satel mite./ Der kunic lac gar dar nider./ Do spranc er | |
| halsberge vz|erkorn,/ Schilde, sper, helm, swert,/ Ros vn2de zeldende phert,/ Satel, zoum nach irme site/ Vn2de kouerturen da mite/ Vf die | |
| Durch herze. do ez bestunt,/ Da hette ez gespalden/ Den satel beidenthalbe1n./ In dem rosse bleip der slac./ Doroschalcus da tot | |
| hohen gote bote/ Ist er, wand der ire geist/ Wonet bi im aller meist./ Kunt tet ich im da den troum/ | |
| der juden schrift/ Daz beligen an dem gevilde/ So vil satele, sper und schilde/ Daz die lantlute sich da mite/ Vorwirken | |
| vedern hermelîn./ ouch gab von golde lichten schîn/ des hêrren satel wunnenclich,/ dar în mit vrîem muote sich/ der helt gar | |
| gân./ der Parmenois Tristân/ stach mit ellenthafter hant/ ûz dem satel ûf den sant/ Dalkors den ûz erwelten degen;/ er pflac | |
| ritter ich des tages/ stach mit ellenthafter hant/ ûz den setelen ûf den sant;/ ir ros hin liefen in den tan.»/ | |
| auf den stauß./ Nach der ungefugen schicht/ Komen sy auß satlen nicht./ Man pracht in andere roß dar,/ Di waren gut | |
| ser er er$~schrack,/ Do der kunig also lag/ Auff dem sattel vor fur dot./ ’Awe diser jamer not,/ Das ich ward ye | |
| suckhnie was ain sigelott./ Ir pfard was gar wunniclich,/ Ir sattel und ir prittel reich./ Sy furt ain gaisel in der | |
| und sluoc, als ich vernomen habe,/ daz ros ze mittem satel abe,/ und schriet die swertscheide/ und die sporn beide/ hinder | |
| dâ nieman/ wanz halbe ors innerhalp der tür/ von mitteme satele hin vür./ do begunden sî von zorne toben/ und got | |
| die hant./ dâ mite wart ouch er gesant/ ûz dem satel als ein sac,/ daz ern weste wâ er lac./ done | |
| balde:/ mit grôzen kreften stach er in/ enbor ûz dem satel hin,/ daz im ein ast den helm gevienc/ und bî | |
| underz kinnebein,/ rehte vliegent stach er in/ enbor über den satel hin,/ daz er ûf dem sande gelac/ unde alles des | |
| man,/ sô iu daz niemen gesagen enkan./ Tîtus in den satel trat,/ ze sînen helden er sprach:/ ‘Owol ir Rômære,/ gedenket | |
| helem stricket,/ daz er vil nâch genicket/ was von dem satel hindersich./ dâwider sô geriet der stich/ den er getân het | |
| vrîheit./ daʒ dem ein zoum wirt an geleit/ unde ein satel ûfe sich,/ daʒ dunket in sô kumberlich,/ daʒ er beswæret | |
| dâ stricket,/ daʒ er vil nâch genicket/ was ûʒ dem satele hinder sich./ daʒ im der angestbære stich/ benam niht sînen | |
| in twerhes an den kragen/ und stach in ûʒ dem satele hin./ ze tôde wolte er slahen in/ und hete schiere | |
| den ôren,/ daʒ in der ungefüege stich/ bald ûʒ dem satele nebent sich/ zuo dem gevilde brâhte nider./ Pollux sîn bruoder | |
| gedrenge/ von presse hürtebære./ dâ wart gemachet lære/ vil manic satel wunnevar./ sich vlaht in ein schar unde schar/ und wurren | |
| mit stœʒen hürtebære./ dô wart eht aber lære/ vil manic satel rîche./ man sach vil tôter lîche/ beströuwen anger unde mos./ | |
| und sîniu jungen starken lider./ er warf sich in den satel wider,/ dar inne er aber dô gesaʒ./ sîn edel herze | |
| im dur allen lîp zetal/ vür sich biʒ ûf den satel wuot./ der wart ouch von dem helde fruot/ verschrôten mit | |
| den helem stricket,/ daz er zehant genicket/ wart ûz dem satel hindersich,/ und in der ungefüege stich/ mit craft und mit | |
| und starck und wol zu harnasche von zaum und von sattel und von sporn und von schwert. Er reit all tag | |
| adern. Die schultern waren im breyt, und saß in dem sattel als ob er darinn geschriben wer, schön und offrecht. Und | |
| im schat der stich nit, und bleib siczen in dem sattel und schlug Lambegusen mit dem schwert, so das im die | |
| mocht; daran was ein zaum gancz wiß von silber. Der sattel und das fúrbúg und die stegereiff waren von wißem helffenbeyn | |
| was so gierig und stach yn das er uß dem sattel flog off jhen erden; und mit dem falle das er | |
| den hindern sattelbogen abstach, und der groß ritter vil ußerm sattel uff des roß kruppe. Mit dem fall den er dete | |
| ich ritter!’ Er nam das schwert das forn an sym sattel hing und gab es dem ritter. ‘Got lone myner frauwen’, | |
| yn wiedder, das er yn mit der glen ußer dem sattel fůrt und warff yn nyder off die erde. Er nam | |
| im beidenthalb durch den lip; darzu fur er uß jhem sattel uff die erd und was dot. Der wiß ritter stunt | |
| enzwey. Er traff yn recht und fůrt yn uß dem sattel uber des roß goffen, das er off jhen erde viel, | |
| und off die syte, das im der rucke an den sattel stieß. Der sattel enkunde yn nicht enthalten, er must die | |
| syte, das im der rucke an den sattel stieß. Der sattel enkunde yn nicht enthalten, er must die erden suchen ser | |
| ersten durch den lip und warff yn dot ußer dem sattel. Da die andern sahen das ir zwen tot waren und | |
| den ersten durch den buch und warffen dot ußer jheme sattel uff jhen erden, so das im die glene in dem | |
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