Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rûmen#’1 swV. (188 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| cît der herre chumet unde unſ heizzet $t daz hûſ rûmen. Alſ er unſ danne uindet, ſo moͮzzen wir uaren, einweder | |
| ratgeben gesetzet daz man alliu laeubline niwer in dem winter raumen und fuͤrben sol; und sol ieder man in den lech | |
| stozzet vor siner hofesache wuren, unde suln die mulner darnach rumen die laeche. <E>Und waz die muller uz iren bechen rument | |
| ez din genade des betwanch,/ daz si im daz lant r#;uomte/ und die guten liute s#;uomte,/ daz si rehtes frides enbarn/ | |
| vur den hunt verwazen./ so muos er mir die straze/ rumen zagelichen/ unde allenthalben intwichen./ //Nu so getane chamfwat,/ herre, niemen | |
| enlebet nit also ein recht cristen mensche. Aber die diseme rument und sich ime muͤssigent und bilde abelegent, daz sich die | |
| zů sinre rehten stat mag kummen, die wege werdent denne gerumet, die froͤmden genuͤgede, die creaturlichen bilde werdent denne uzgetriben, so | |
| hindernisse abe und werent die kouflúte uzgetriben und der tempel gerumet, so zůhant so wurde es und so were es ein | |
| der worheit inne wonet, so alle ungelicheit usgetriben ist und gerumet ist. Was wonunge mag Got do han? E ime ein | |
| boͤsen krome, sú muͤssent zů hant uss, sú muͤssent do rumen; und wer es ouch wol daz sú ein wile do | |
| rede als ebene mite,/ daz ich ir an iegelîchem trite/ rûme unde reine ir strâze/ noch an ir strâze enlâze/ dekeiner | |
| began./ ‘er wil genesen’ sprach si ‘der man,/ der tampf gerûmet schiere hie,/ der von der zungen an in gie,/ sô | |
| keinen iuwern dingen./ nemet ein ander an die hant/ und rûmet mir hof unde lant./ sol mir leit von iu geschehen,/ | |
| herzen pfliget!/ wie hât sin in sô süezer pflege!/ wie rûmets alle sîne wege/ vor distel und vor dorne,/ vor allem | |
| ime weget.’/ //Dô diu künegîn daʒ bevant,/ daʒ er gerne rûmte deʒ lant,/ durch niht wan umb êre,/ dô gewan im | |
| leben./ Vrezzet mich ane sumen!/ So muget ir ez ouch rumen./ Wie lange wolt ir sumen daz?/ Volfuret an mir iuren | |
| alda, im was so we:/ [23#’v#’a] Wolt er ez wol gerumet han,/ Sin unmaht liez in nindert gan./ __Nu sůchte in | |
| ein glut,/ Daz er joch ane sumen/ Den menschen muste rumen/ Und wart darnach vor im behut./ Daz schuf des munches | |
| jungeren er sprach:/ ‘Ganc zu jeme gaste,/ Sprich zu im: #.rum ez vaste,/ Gib mir min cellen, der darf ich!»’/ Der | |
| vor spot,/ So muz ichz ane sumen/ Alda mit schanden rumen./ Swaz ich kunst habe uf zorn,/ Die ist gar an | |
| war/ Ob er sich iht sumete,/ Swie er den acker rumete./ Uf disen sin quam er dahin/ Unde sach da muzec | |
| greif./ Den begonde er ane sumen/ Von tage zu tage rumen,/ Als im der vater e geriet./ Daz bos er von | |
| sagete in im zu hant./ Hie mite er ez ouch rumete./ __Macharius sich niht sumete./ Er quam zu den brudern dort./ | |
| er, ‘vrowe myn!/ Du salt ez ane sumen/ Balde hinnen rumen./ Din reinekeit behalt in Got/ Durch diner tugende gebot,/ Den | |
| uil leit. Der gewalt rah eʒ alda. er můſe eʒ růmen ſa. do uûr der ubermute hunt. alſo teife an den | |
| gewan einen $t ſun daʒ iſt wâr. got hiʒ in růmen ſin lant. michel gehorſame er des uant. da wart getrůbet | |
| bî./ Terramêr von Tenabrî/ unt Fâbors von Mechâ/ daz gesez gerûmet hêten dâ,/ unt al die künege unt die eskelîr/ wâren | |
| gelobten man,/ und den tôten künegen die man vant./ sus rûmt er Provenzâlen lant./ [ûz dem her sîn cundewieren was/ ab | |
| der junge fuͤrste frumt!/ sus er die schar zerdrumt,/ si rumten in gedrenge;/ er wite do er vant enge:/ von kuͤnne | |
| al / zuo dem steine hin zetal; / mit vreuden rûmten si den sal. / Dem juncherren was unbekant / wiez | |
| / vür den graben ûf daz velt. / her Gâwein rûmt%..e ouch sîn gezelt; / durch sînen sun vuort er daz | |
| arm oder riche oder sin gesinde, der sal die stat rumen in achte tagen jar und tac uz der stat ze | |
| bi drin milen. //Swer einen wundet, der sal die stat rumen in achte tagen, ein vierteil eines iares uz ze sine, | |
| wie er in slehet ane wunden, der sal die stat rumen in achte tagen zwene manden uz ze sine, bi drin | |
| //Swer dem andern lesterliche scheltwort sprichet, der sal die stat rumen in achte tagen einen manden uz ze sine und nicht | |
| aber in drin tagen nicht, so sal er die stat rumen einen manden duze ze sine ůber dri mile und nicht | |
| der des mit worheit besagit wirt, daz der sal Wirzeburg růmen mit wibe und mit kindin cehin mile von der stat | |
| lige bi siner gehorsam an geverde, als er die stat gerumet solte haben, oder sol uzvarn. //Also ouch umb dy pfruͤndner | |
| daz die man verbezzern, die habe ein geteiltez, einweider si ruͤm die stat, als die man tůnt, oder si blibe innerhalb | |
| rat ufsetzet, daz er wirt varende von der stat und rumende. Von der heckerglocken //Unser herre der bischof und der rat | |
| git unserm herren 1 #(PFUND) #(PFENNIG) und sol die stat ruͤmen ein jar, des sullen die huter warten, wirt der huͤter | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 |