Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rûmen#’1 swV. (188 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

KvHeimUrst 1749 geisten, daz er die/ fürnames niht belîben lie;/ si muosen rûmen durch nôt/ ir vaz swenne er in gebôt./ miselsieche und
KvWHvK 379 ein übel scherer sît./ ir sult bî dirre tagezît/ uns rûmen hof unde lant’./ Sus nam der ritter alzehant/ zuo des
KvWTroj 7952 mac er alsô wol/ vergâhen sô versûmen,/ wil iu gelücke rûmen/ den wec vor leider ungeschiht,/ des irret iuch diu ruowe
Lanc 12, 23 yn das die koniginne und sin kint durch armut musten rumen das lant, und das sie under ungeschlechten luten músten wonen
Lanc 157, 15 burg nicht geherten $t lenger und begund das felt zu rumen me und me. Da er sah das er nit me
Lanc 163, 33 achtet er wenig daroff, er rant zu yn; und sie rumeten im das felt und flohen so sie meist mochten und
Lanc 188, 11 yn wiedder, by dem das er die burg nit wolt rumen, er hett dann die kónigin ee gesehen; und ir gesellin
Lanc 216, 14 in die brust so sere das er den sattel must rumen und viel off jhen erden. Und Brunes gesellen schlugen off
Lanc 234, 9 dem steinweg begunde ie me und me das felt zu rumen, und der ander treib yn sere mit slegen. Da er
Lanc 262, 2 die andern nit geweren und begunden das felt schentlich zu rumen. Diß sah Galahot, und můt yn ußermaßen sere; er sante
Lanc 262, 12 nit lenger geduren mochten, da musten sie yn das felt rumen und wurden mit gewalt off irselbes lecze getriben, allda ließ
Lanc 270, 6 das er nit wust wen er schlagen solt, so gar rumeten sie im den weg; wann wene er recht mit dem
Lanc 378, 1 dete @@s@ich irn ratt nit, sie wolten mir die stat rumen und wolten mich allein daroff laßen, sie hetten lang gnug
Lanc 407, 7 sie im so manlich das die fynde das felt musten rumen. Sie hetten alle trost uff myn herren Gawan und datens
Lanc 439, 35 er wolt und zurhúw im beide, schilt und helm. Er r#;vumte das felt ie me und me. Da schampt sich Hestor
Lanc 476, 8 mym herren Ywan off dem steinweg mit großer crafft. Lancelot rumten sie allweg und machten im weg wo er hien wolt.
Lanc 513, 24 augen uß dem heubt furen. Da must er den sattel rumen, und sim roß wart der buch enczwey gestochen. $t Lancelot
Lanc 532, 34 Gawan, ‘sit es so ist das sie ymmer uwer lant rumen muß, so ist mir lieber das sie bi im sy
Lanc 533, 4 es mag nu anders nit gesin, sie muß myn lant rumen. Darumb bevilhe ich uch das ir mit ir thunt als
Lanc 621, 27 den sporn und warff die glene under den arme; da rumet im Lancelot den weg ein wenig, umb das er nit
Lanc 633, 34 und begunde entwichen vor Lancelots slegen und begunde felt zu rumen, so das er yn dreip wo er hien wolt. Das
Lanc 634, 22 in den andern so dick das er aber das felt rumen must sins undanckes, und must sich laßen triben war Lancelot
Macer 12, 6 Poley gepulvert unde mit honege zetriben unde gessen also, das růmet der brust sere. Swem gerne wullet oder den is in
Macer 18, 4 gartcolle gepulvert unde mit gesotem honege genutzet oder mit wine růmet di brust. Mit warmem wine dicke getrunken vertribet si das
Macer 21, 12 vertribet ouch unde truckent di wassersuch. Ysope mit wine getrunken rumet di bestopften brust. Das wasser, da man di ysopen inne
Macer 29, 11 buch geleit, hilfet dem, der mit not pisset, wenne si růmet im den bestopften wec. // Coriander ist kalt unde ein
Macer 53, 4 unde das mit wisem wine genutzet, hilfet di kichenden unde růmet di brust. Das crůt gestosen unde uf di zene geleit
Macer 72, 4 mit arbeit pisset, dem ist iz gůt genutzet, wen iz rumet den wec. Iz vertribet di toten geburt, ob sich daz
Macer 86, 3 suche unde subert di lenden. Iz hilfet di blassin unde růmet der pissen unde vurdert di wiͤp an ir suche. Iz
Macer 89, 2 unde gut wider den hůsten unde senftet der kele unde růmet der brust unde ouch den wec zu der lungen unde
MarlbRh 18, 20 iͤsch he weinend din geleit./ dins underdinges he gebat,/ niͤt enrumde he diͤ selve stat,/ niͤt enmaʒd he weinen inde klagen/
Mechth 2: 23, 25 «Wiltu mit im wonen in edeler vriheit, so můstu e rumen dise wonunge der boͤsen gewonheit.» «Wiste ich, was das beste
Mechth 5: 9, 3 also sere#.], das Jhesus_Christus also gewalteklich erstůnt und also erlich rumete sin grap, das die juden und die heidene verluren ir
Mechth 5: 25, 20 gewalt, des ere ist und wirt manigvalt, wan ime můs rumen alles das ie wart, unz es kumt in die gotliche
NibB 66,2 im zieren $s sîn riterlîch gewant,/ dâ mit er wolde rûmen $s daz Sigmundes lant,/ und ir vil liehten brünne $s
NibB 251,4 wil ich haben bürgen, $s daz si mîniu lant/ iht rûmen âne hulde.« $s des bôt Liudegêr die hant./ Man brâhte
NibB 360,4 $s und alsô guot gewant,/ daz wir âne scande $s rûmen Prünhilde lant.«/ Mit guotem urloube $s die herren schieden dan./
NibB 446,1 $s daz vil schœne magedîn.«/ »Wir solden ungefangen $s wol rûmen diz lant«,/ sprach dô sîn bruoder Hagene, $s »unt heten
NibB 526,1 hey waz der weinen began!/ In tugentlîchen zühten $s si rûmte ir eigen lant./ si kust$’ ir vriunt die nâhen, $s die
NibB 658,1 von dem wege stân./ Von rossen unt von liuten $s gerûmet wart der hof./ der vrouwen ietslîche $s die fuort$’ ein
NibB 701,4 was michel reht./ gescheiden küssende $s wurden si zehant./ si rûmten vrœlîchen $s des künec Guntheres lant./ Do beleiten si ir
NibB 738,2 und ir gewant/ daz was in komen allen; $s dô rûmten si daz lant./ in zogete wol ir verte, $s dar
NibB 762,3 vrô sol ich des sîn./ inner tagen zwelven $s sô rûm ich mîniu lant.«/ alle die es dô gerten, $s den
NibB 891,4 Kriemhilde vant,/ und bat im geben urloup: $s si wolden rûmen daz lant./ »Nu wol mich«, sprach dô Kriemhilt, $s »daz
NibB 946,1 gevrâget blâsende vil./ Dô sprach der herre Sîfrit: $s »nu rûme ouch wir den tan!«/ sîn ros truoc in ebene; $s
NibB 1136,1 wir haben rîtennes wân.«/ Der künic und sîne mâge $s rûmten dô daz lant,/ die aller besten darunder, $s die man
NibB 1155,1 genædic müeze sîn.«/ Dô sprach aber Rüedegêr $s »ê wir rûmen daz lant,/ wir müezen ê bereiten $s wâfen unt gewant,/
NibB 1456,1 Etzelen lîp./ Ir sult mich lâzen wizzen, $s ê irz gerûmet hie,/ wenne ir wider wellet. $s ine gesach sô gerne
NibB 1548,3 $s der was ein helt guot,/ der durch fîentschefte $s rûmte ditze lant./ sô kumt iu der verge, $s swenn%..e im
NibB 1998,1 mit iuwern vriunden hinnen gân.«/ Dô Rüedegêr der herre $s gerûmte den sal,/ fünf hundert oder mêre $s im volgeten über

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