Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rûmen#’1 swV. (188 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gerumit waz von den di yn hindirtin. also muiz Gode gerumit werdin von sunden, daz di sele gerecht si, ob Got | |
| hoffenunge’. — daz ist von deme ersten wi man Gode rumen sal. daz andere ist der fride der in deme lande | |
| man ez nicht inweis noch inhorit, eme in werde dan gerumit in dem grunde des hornnis, e wirt ez nicht gehort: | |
| nâch urloube drungen/ zem künege swaz dâ fürsten was:/ dô rûmten si den palas./ swie verwüestet wær sîn lant,/ doch kunde | |
| hiez behalden:/ die muosens sunder walden./ ___smorgens vor der veste/ rûmdenz gar die geste./ sich schieden die dâ wâren,/ und fuorten | |
| sint noch ungelogeniu wort./ ___Eins morgens urloubs er bat;/ dô rûmter Grâharz die stat./ der wirt mit im ze velde reit:/ | |
| tôten mit den bâren/ //frümt er an ir reste./ dô rûmdenz lant die geste./ Clâmidê der werde/ reit gein Löver ûf | |
| hin wider wart gezilt,/ daz Segramors der werde degen/ satel rûmens muose pflegen,/ und daz dez sper doch ganz bestuont,/ dâ | |
| sprungen,/ inz poulûn si sich drungen./ die kamerære wider strît/ rûmten eine strâze wît/ gein der Berteneyse künegîn./ sîn œheim Brandelidelîn/ | |
| kreftigez her,/ Troyære lantwer/ unt jene die si besâzen/ müesen rûmen mir die strâzen,/ op si beidenthalp noch lebten/ und strîtes | |
| sun Loherangrîn/ sint beidiu mit dir dar benant./ dô du rûmdes Brôbarz daz lant,/ zwên süne si lebendec dô truoc./ Kardeiz | |
| sulchen worten:/ ’wir suln ez ane sumen/ von hinnen balde rumen!’/ diz horten sie - und sahen nicht./ eines zeichenes geschicht/ | |
| des tuvels cric,/ wand er ane sumen/ den menschen muste rumen,/ der wol gelediget wart./ do hub sich michel zu vart,/ | |
| fvnf schillige gegeben./ Reinhart sich niht sovmte,/ die herberge er rovmte,/ In dvchte da vil vngemach./ der gebvre im iemerlich nach | |
| «sam mir min bart,/ so mvz der fvchs Reinhart/ Gewislichen rovmen ditz lant,/ oder er hat den tot an der hant.»/ | |
| zv dir gesant/ vnd swert, daz dv im daz lant/ Rvͦmest, kvmestv fvr niht./ vber dich klaget alle diet./ Dv hast | |
| swie dv hivte an disem tage/ Nicht vor kvmst, so rovme ditz lant,/ oder dv hast den tot an der hant./ | |
| vil lange;/ er slůg sie mit der stange/ daz sie rumten dise welt./ also gulten sie daz gelt,/ daz in diu | |
| daz mer./ swelher sich da versumde,/ des hertze daz leben rumde./ Johannes ir doch vil erslůg/ mit der stange die er | |
| di waren so gewaltic unt so here/ daz sine wolten rumen daz wal./ si erhuben alrest ir scal:/ Margariz unt Cornubiles/ | |
| di haiden uor in gelagen,/ daz si daz wal wolten rumen./ durch den heiligen gelouben/ ia ne uorchten di christen den | |
| unter in ze$/ rufen:/ ‘daz ist <ain> fraissam diet:/ sine rument ditze uelt niet,/ den tot si suchent./ ich wane unser | |
| kuninc quam gegangen./ Do war er wol unt fangen./ Der maregraue romt ime den stoͮl./ Daz heiz in$/ sin herre don./ Also | |
| stan./ Do her mir sin riche virbot./ do mostich iz rumen durch de not./ Do ne trvwidich in negeineme lande./ minin | |
| Sprachen zwene herzogen./ Diser herren hir zo houe./ Der eine rvmite den sal./ vn̄ sagete iz deme ingesinde over al./ Dar | |
| also ture sin./ So der kuninc constantin./ Er sprach nu rumit groze bulgan./ Wir sulin daz geginsidile han./ In trowen sprach | |
| mir die warheit./ Vnde variz dan alder werlde liet./ So rumde ich sichirliche./ Mit samt der die riche./ Sus istiz aber | |
| sinne./ Ir ne mach ime nichein intrinne./ Der kerkenere wart geroͮmot./ Alse die ivnurowe. gebot./ Do drie tage irgeg%-egin./ Die botin | |
| lagen ouer nacht./ ze bare in$/ der stat./ Des morgenis rumpten si den sant./ Do strichen uorsten ober lant./ Luppolt gegen | |
| ouele an./ Vnde dienete ulizliche./ Ime lonete ecliche./ Die herren rumpteniz dar./ Arnolt uor in grecia./ Die koningin ginc umbe./ Vnde | |
| Beide alden ande iungin./ Badin in geuin urlof./ Si woldin rumen den hof./ Der koninc sich in zo uozin bot./ Unde | |
| daz ich die dulde,/ sô lâze ich dîne hulde/ und rûme dir daz rîche/ von hinnen vlühteclîche;/ sô schendestû des vater | |
| des kamphes strît behielt./ der kristen man dâ wênic vant:/ gerûmet hâten sie daz lant,/ der künic sie sô gar vertreip,/ | |
| der aller grœsten schar,/ diu dâ vor ie wart erkant,/ rûmden durch strît daz lant;/ die alle sturben âne wer/ in | |
| jaren hat,/ Dú er ritter was genant,/ E das er rúmde túsche lant./ Nu helfe im Got durch sinen tot/ Unde | |
| wolde ze Persiam in daz lant./ er ne woldiz ime rûmen,/ er vernême ein sulh gestrûme,/ dâ er imer vone mohte | |
| //Vil wol der listige man/ der hêren gerûne vernam/ und rûmete von deme sale./ des gehalf ime vil wale/ ein brinninde | |
| mûzet ir werden/ geminget zô der erden./ sus soldir hine rûmen./ sô glîchet ir der plûmen,/ di nider mit der erden | |
| weiss einen menschen in Cristo, do der an vieng, do rumde er des ersten siner gewúsni mit einer ganzen bihte und | |
| gesprochen? Ich heiss daz ein floierend vernúnftekeit, so dem menschen gerumet wirt von súntlicher grobheit, und geloͤset wird von haftenden bilden | |
| got vergangen. __Der nu im selber hie noh fúrbaz kan rumen, und dem got groslich mit sunderheit wil helfen mit einem | |
| Dâ muoz er den treialtrei/ selbe zwelfte von der linden rûmen,/ lîhte wirt im einz ald zwei./ wil sich einer in | |
| Dâ muos er den troialday/ selbe zwelfte von der linden rûmmen./ vil lîhte wart im ainz alde zwai./ wolte sich kainer | |
| sich woll behüeten,/ das er im von dem anger gern rawme,/ Ee das im werd ein schnurre weitt/ von scharpffes swertes | |
| dirne/ und ir geselle wert./ //Daz strou, daz muost er rûmen/ und von der lieben varn./ Er torste sich niht sûmen,/ | |
| ze mâle und bin ich ir bar./ Het ich dô gerûmet,/ do sî mich hiez belîben,/ sô möcht ich nu dienen | |
| lieb dem leide erwert,/ //Daz ez muoz die riviere balde rûmen/ und mag da niemer mensche mê gesûmen./ si trîbet daz | |
| //Und als ir man stirbet, sô sol si daz ertrîche rûmen inner sehs wochen, und ob si ez wil tuon ze | |
| ez wil tuon ze dem drîzigesten, unde sol ez alsô rûmen daz si die erde niht verwunde. Si sol ez aver | |
| mit urteile ze vinden. Sô sol im ener den stuol rûmen der êrste urteile vant. //Swelch urteile ener danne vindet, die | |
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