Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ros stN. (1905 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| von den zwein samenungen,/ die vîentlichen drungen/ zesamen ûf <den> orsen frevel,/ als under warf der sîden wevel/ sich wirret von | |
| widerhal/ der swerte vîentlicher dôz./ mangen hurtebæren stôz/ enphiengen dâ ros unde man,/ die under$/ sich dar unde dan/ begunden ziehen | |
| er sîns herzen ungemach/ alsus begunde schouwen,/ dô wart sîn ros gehouwen,/ ze beiden sîten sêre:/ mit sneller umbekêre/ quam er | |
| strich mit wîzen arn/ in golde zierte sînen schilt./ sîn ros fuor sam ein snellez wilt/ mit sprüngen ûf der heide./ | |
| rîset./ Rîchart wart dâ geprîset/ für mangen êregernden man:/ ahtzehen ros er dô gewan/ mit sîner hant aleine./ von Brandenburc der | |
| aleine./ von Brandenburc der reine/ und ouch der Mîssenære/ vil rosse machten lære,/ wan si <dâ> wurfen mangen abe. / dô | |
| Rîchart an sîner werdekeit./ swaz er mit sîner hant erstreit/ ross unde guoter dinge,/ daz gab er ûf dem ringe/ den | |
| wie lît rîch bejac/ versigelt hiute in sîner hant!/ ahtzehen ros hât er gesant/ von der plâniure velde./ mit hôher wirde | |
| im das er seh das im nichts gebrest an sim roß, wann er must zuhant ryten. Der knecht mynnet sere synen | |
| synen herren und det schier syn gebott. Er hett das roß groß und starck und wol gande und was von allen | |
| det mit im lauffen eynen garczun, der furt mit ein roß von hohem prise, und der knecht furt im synen schilt, | |
| furt im synen schilt, und der garczun saß off das roß und treib vor im ein seymer und furt sins herren | |
| konig das der tag clare wart, und saß off syn roß und ließ die koniginn und ir geselschafft uff dem lac, | |
| den halßberg und durch den lip das er under das roß sturczt und dot lag off der erden. Da ranten sie | |
| off der erden. Da ranten sie all off yne zu roßse und zu fußen. Da er gesah das es also was, | |
| er drů mal darnyder gestochen, wann sie waren all zu roß und er zu fuß. Da lieff er uff der mure | |
| du macht alsus dich nit lang behalten, ich wil dir roß und wapen gnug geben und dine kost, wie ferre du | |
| in sym libe, und viel darnyder in unmacht von sym roß so sere das im syn halß nah was gebrochen, also | |
| offwert gekeret, als ein tode zu recht sol ligen. Sin roß wart erfert von dem falle den er viel, und lieff | |
| der höhe zu den andern pferden. Da die kóniginne das roß sah komen gelauffen, da sprach sie zu dem schiltknecht der | |
| dem schiltknecht der mit yn komen was, das er das roß fienge. Der schiltknecht fing das roß und lieff bald off | |
| was, das er das roß fienge. Der schiltknecht fing das roß und lieff bald off die höhe und fand den konig | |
| sere falckenspiel. Er reyt auch gern andere pferd dann groß roß; wann so er ferre reyt, so leyt man allweg ein | |
| so er ferre reyt, so leyt man allweg ein starck roß mit im ware er wolt. Da er die konigrich wol | |
| blutes tropffen geschossen, und gebart mit der nasen als ein roß das sere ist gerant, und beiß die zene zuhauff das | |
| von rittern und von burgern und ir kinde, beide zu roß und zu fuß. Da sie vor den pallast kamen, da | |
| so großen schaden gethan hett. Er saß off ein starck roß und was wol gewapent und hett ein glene in syner | |
| und das ysen was scharpff und starck. Er nam das roß mit den sporn und reyt off Claudas da er stunt | |
| off die erde; so schwind kam er geritten, wann das roß starck was und der ritter kúne und starck. Er kam | |
| er fůr uber die mure anderhalp so schwinde, das dem roß heubt und hals und brust allen zurbrach und off die | |
| erden dot viel under dem ritter, das er by dem roß bleib ligen ein lang wile, das er nicht enwest wie | |
| wil also gestanden hett, da kam einer off eim starcken roß gerant und stach Claudas off syn brůst mit einer glenen, | |
| sere werten und großen schaden daten. Da nam er das roß mit den sporn, gnung ritter und burger volgeten $t im, | |
| Das sah Phariens und brach durch jhens volck mit sym roß, das starck und gut was, und schlug eim ritter (der | |
| myner fynde ein michel teyl funden.’ Da hieß er dru roß wol verdecken mit coferturen, $t die groß und starck waren; | |
| ‘Ay’, sprach er, ‘edler lieber herre, siczent off uwer beste roß @@s@und fliehent! Hie komet das gröst here das in der | |
| hinder im nicht wolt laßen. Er saß off syn best roß, das was herlich verdeckt mit guten coverturn, und reyt vor | |
| wol eim byderman glich, da er saß off eim großen roß, glich wol bereyt, er und sin roß. Der yn nicht | |
| off eim großen roß, glich wol bereyt, er und sin roß. Der yn nicht hett erkant der hett wol geschworn @@s@das | |
| zusamen getrungen und schlugen und stachen freischlich, das da beide, roß und lut, tot blieben. Claudas und syn ritter hielten die | |
| gewapent sah, da forcht er verretery. Er saß off syn roß und sah wo Lambegus dort herre gegen kam. Er reyt | |
| vorsprach. Phariens deth sich wapen und saß off ein herlich roß und reyt uß alleyn durch Claudas here. Die besten von | |
| pavilune. Er det synen helm abe und stunt von sym roß und ging vor yne. Da yn Claudas sah, da sprang | |
| drů mit einem mangen herby thun werffen.’ //Er nam das roß mit den sporn und reyt off yens felt mitten, ferre | |
| sich und reyt under sie und stach einen mit dem roß darnyder und reyt yn durch den lip. Der ritter beleib | |
| yn durch den lip. Der ritter beleib dot, und dem roß brach der schenckel zur rechten syten. Da der ritter nyder | |
| gerant so er allerbaldest mocht. Er saß off eim starcken roß und rieff Claudas an mit eyner hohen stymme. Er riecht | |
| Claudas an mit eyner hohen stymme. Er riecht off Claudasen roß und spere mit aller syner macht und rieff: ‘Ay ungetruwer | |
| halßberg kúnne rißen!’ Claudas was ferre von Lambegus geflohen, syn roß was schnell und starck; er getorst sin nicht beiden, wann | |
| verliebe dann er schentlich begúnd zu leben. Er warff das roß wiedder umb und segent sich mit der rechten hant und | |
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