Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîterschaft stF. (484 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| libis uvoRchte;/ Wend athis wundír woRchte/ Des tagis an sinír ríttírscaft./ Er hete manheít und craft/ An libe un̄ an sínnín:/ | |
| selbe tet absterne:/ Wender was eín kerne/ Zů tůne werde rittírscaft./ An den hals er ín traft/ Da er ín uellich%-i | |
| Prophilias vnd athîs,/ Wurdin werbind %-umin prîs/ Und wurdín sulche rittirscaf/ Thůnde, daz da nicht zů getraf./ Salustîn der vuorte/ Den | |
| zů mir gesprach./ Und begeht unse bigraft/ Mit urouwin mit rittirscaft/ Nach rechtir kuniclichin guft./ Lâzit uns welbin eíne kluft/ Mit | |
| dâ küng Johannes_von_Pehaim $t inne derslagen wart und vil êrbæriger ritterschaft. daz geschach allez pei kaiser Ludweiges zeiten, dem vierden seines | |
| der zeit auz den landen fluhen die genâsen, und waz ritterschaft in Püllen was mit küng Ludweigen auz Ungern, dô er | |
| auz vliegent sô schickent si ir schar, sam ain gepalierte ritterschaft tuot gegen den veinden. der vorderst kranch, der die andern | |
| ain lantvogel, der lebt der slangen. daz ist diu werltleich ritterschaft, diu lebt auf dem land des werltleichen wesens und lebt | |
| daz Pegasus haizt, der stain ist der pest den, die ritterschaft pflegent und die vehtent, wan er macht snell und küen | |
| volk wirt erschreckent. ez sint die pusaun auch guot, die ritterschaft ze manen an streiten und ze stürmen an die vest | |
| kunst und grôze rîcheit,/ daz ist ein michel sælecheit./ /diu rîterschaft diu was komen,/ als ir wol habt vernomen,/ manec frouwe | |
| wille zuo truoc,/ des vant er alles dâ genuoc./ buhurdieren, rîterschaft,/ schermen, schiezen den schaft,/ den stein werfen unde springen,/ videlen, | |
| Banir, helm vnd halsberg,/ Sper, phile vnd swert,/ Des die ritterschaft noch gert,/ Des hette1n sie gefuget ir schar./ Sie ware1n | |
| enphange1n,/ Vn2de nider gesazzen,/ Getruncke1n vn2de gaze1n/ Beide frauwe1n vn2de ritterschaft,/ Der kvnic gebot ein ritterschaft./ Die wirtschaft werte sibe1n tage./ | |
| vn2de gaze1n/ Beide frauwe1n vn2de ritterschaft,/ Der kvnic gebot ein ritterschaft./ Die wirtschaft werte sibe1n tage./ Cassandra hup ir allde1n klage:/ | |
| degene, geborn./ Er was auch selbe wol erkorn/ Vzze guter ritterschaft./ Der hette gute geselleschaft;/ Er was groz vn2de lanc./ Als | |
| genas/ Vor feizzetkeite;/ Doch was er zv erbeite/ Vn2de zv ritterschaft gut/ Vn2de hette grozze1n vbermvt./ Auch stunt im sin mvt | |
| daz mer./ Dar inne hette er schon her./ Vor andere ritterschaft/ Hette er irwelte geselleschaft,/ Die quame1n mit im dar:/ Darion | |
| vn2de swert./ Ez sol noch also gesche1n:/ Ir sult hie ritterschaft noch sehe1n,/ Hu1ndert tusent vn2de noch me,/ In disen iare1n | |
| der grozze cupesus/ Mit guter geselleschaft./ Man saget daz ir ritterschaft/ Were harte nvtze/ Mit maniger hande geschutze./ Ouch was her | |
| rechte,/ Etlicher durch sin geslechte,/ Ettelicher durch frutschaft,/ Etlicher durch ritterschaft,/ Etlicher durch mi1nne/ Warenn sie zv troyge inne./ Daz ich | |
| Vlixes en=statte des niet./ Er sluc vn2de schriet/ Vnder der ritterschaf./ Swaz er mit dem swerte traf,/ Daz fur allez enzwei./ | |
| Nam her troyilus ware./ Der hette harte gut wort/ Vo1n ritterschaft vn2de geurbort/ Sine1n schilt mit grozze1n eren./ Den bat man | |
| allen gach,/ Furste1n, frige1n, dinstman./ Hector dort andersit began/ Sine ritterschaf scharen./ Zv forderst wolde er selber vare1n;/ Dar nach scharte | |
| mazze1n sere./ Sie hetten gut vn2de ere/ Vnd vnder der ritterschaft den pris./ Sie ware1n von focidis,/ Von einer guten geine;/ | |
| Beide ferre vnd bi./ Swelche1n so er getraf/ Vnd der ritterschaft,/ Ir dehein genas./ Als er itzvnt hie was,/ So was | |
| in baz gezeme./ Sie riete1n, wer in bequeme/ Vnder der ritterschaft/ Baz zv der botschaft/ Denne her vlixes/ Vnd diomedes./ Daz | |
| vffe saz/ Mit sine1n kinde1n vnd az/ Vnd ander sine ritterschaft./ Sie wurbe1n ir botschaft/ Mit so|getanen worte1n,/ Alse dar zv | |
| snite,/ Also tet sin swert, da er mite/ Vnder der ritterschaft streit,/ Zwenzic mit eime slage sneit./ Er sluc sie vort | |
| schaft brach./ Swen er an der flucht sach/ Vnder siner ritterschaft,/ Den sluc er, wa er in traf,/ Vn2de treip sie | |
| zv einem mande was getan./ Priamvs in der stat/ Sine ritterschaft bat/ Mit grozzer flehe,/ Daz ir igelich sehe,/ Wie wol | |
| er bete/ Teseum durch fru1ntschaft,/ Daz er vor troyge der ritterschaft/ Mit spise zv state1n stunde./ Er klage, man en=vunde/ Da | |
| Antenore1n. der alde/ Reit dar hine balde./ Do behage der ritterschaft/ Der rat, der bote, die botschaft./ Des truc her antenor/ | |
| Ir dehein en=kvnde/ Vernemen ir botschaft./ Des schiet sich die rittersachaft/ Vnz an de1n andern tac./ Des nachtes antenor phlac/ Taltibiu1n | |
| zoch,/ Des gwan er grozze fintschaft/ Vo1n vlixe vn2de siner ritterschaft/ Vn2de vo1n agome1nnone/ Vil grozzer vn2de ouch me./ Hie en | |
| bat zv eine1n, geziten/ Acastu1n mit im rite1n/ Vn2de sine ritterschaft/ Zv einer wirtschaft,/ In ein gebirge, da chyron/ Zoch achillem, | |
| hêrren lant,/ und wirt daz an im erkant,/ daz er ritterschefte gert,/ der wirt er volleclîch gewert./ ist dan, daz er | |
| in daz lant,/ aldâ man âventiure vant/ und dâ man ritterschefte pflac./ des morgens vruo, dô ez wart tac/ und der | |
| hie mite/ alle daz gereite und alle den rât,/ der ritterschefte wol an stât:/ schœne ros und schœne pfert;/ er gap | |
| vreche jugent/ erwarp dô hôhes prîses vil./ er stiez der ritterschefte zil/ sô hô mit rechter manheit,/ daz ez mit ritters | |
| bewarn,/ und wil der künec selbe varn,/ mirn werde mîn rîterschaft benomen./ mir sol des strîtes vür komen/ mîn her Gâwein:/ | |
| nie mêre./ dâ was wünne und êre,/ vreude und michel rîterschaft/ und alles des diu überkraft/ des man zem lîbe gerte./ | |
| alles des diu überkraft/ des man zem lîbe gerte./ ir rîterschaft diu werte/ unz daz in daz lant vuor/ der künec | |
| anders iemer wê/ daz ich iuwer künde hân,/ sol iuwer rîterschaft zergân./ vil maneger beschirmet sich dâ mite:/ er giht ez | |
| habe,/ unde entuo sich des niht abe/ ern sî der rîterschefte bî/ diu im ze suochenne sî./ ich rede als ichz | |
| muote./ nû sît biderbe und wol gemuot:/ sô wirt diu rîterschaft noch guot/ in manegem lande von uns zwein./ des volget | |
| gap im ellen unde kraft./ waz touc er nû ze rîterschaft?/ er muoz verzagen als ein wîp,/ sît wîbes herze hât | |
| sî turnierens pflâgen,/ des sî niht verlâgen,/ dâ muose selch rîterschaft geschehen/ die got mit êren möhte sehen:/ dâ vürdert er | |
| hövesch unde wîs/ und hân vil manegen herten prîs/ ze rîterschefte bejaget,/ hât mir mîn troum niht missesaget./ ich bejagte swes | |
| mich,/ swie rûch ich ein gebûre sî,/ und wær ich rîterschefte bî,/ wær ich gewâfent unde geriten,/ ich kunde nâch rîterlîchen | |
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