Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîchtuom stM. (165 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| daz muͤst er gesehen. daz dorf bezaichent $t den wertlichen richtum. swer den wertlichen richtum mer minnet den den himlischen, der | |
| daz dorf bezaichent $t den wertlichen richtum. swer den wertlichen richtum mer minnet den den himlischen, der hat widerseit, daz er | |
| er in nu, er sprichet: ‘machet eu friunt mit eurem richtum der mit unrecht gewunnen ist, die iuch enpfahent in di | |
| man bezaichent unsern herren, den almæchtigen got. der hat die reichtum alle, geistlich und werltlich, der richet die heiligen engel da | |
| ist mines træchteins amman; wirvet er nicht recht mit sinem richtum, so vodert in unser herre und haizzet in von disem | |
| er uns selb und spricht: ‘macht eu freunt von dem richtum des unrechtes. richtum mag nimmer mit recht gewunnen werden, macht | |
| und spricht: ‘macht eu freunt von dem richtum des unrechtes. richtum mag nimmer mit recht gewunnen werden, macht eu freunt die | |
| unser vleisch glustet, mit aller unser andacht werben nach werltlichem richtum der doch zergen můz, und nicht gedenchen wellen waz uns | |
| servire et mammonae; ir muͤget got nicht gedinen und dem richtum’. ern sprichet nicht: habet ir den richtum, so muͤget ir | |
| gedinen und dem richtum’. ern sprichet nicht: habet ir den richtum, so muͤget ir got nicht gedienen. wan wir lesen daz | |
| gedienen. wan wir lesen daz vil manich heiliger man micheln richtum het und got iedoch dient, Abraham, Job, Davit, die alle | |
| Abraham, Job, Davit, die alle waren rich. si waren des richtums nicht schalkch, in dient der richtum den si heten. daz | |
| rich. si waren des richtums nicht schalkch, in dient der richtum den si heten. daz in wart uͤber ir notdurft, daz | |
| Job tet; wan ez uͤbel ist, der sich an den richtum lat, daz er dem richtum baz getrauet denn dem almæchtigen | |
| ist, der sich an den richtum lat, daz er dem richtum baz getrauet denn dem almæchtigen got dem er da mit | |
| so gezieret, daz der rich chuͤnich Salomon in allem sinem richtum so niht waz geziert so der blumen einiu. nu spricht | |
| den gerich:/ du chůrze ime sine tage,/ ein ander sinen richtům behabe;/ siniu kint werden weisen/ un(de) chomen niemmir uzer ureisen;/ | |
| hi ze$/ mir gewinne/ daz al din chunne geret,/ din richtum zwispilde gemeret.’/ Do chom der chunc Cursabile/ geuaren uf sinem | |
| unraine./ di toufe scol dich gehaile:/ wiltu di behalte(n),/ dinen richtum wil ich dir zehenzechualten.’/ Do sprach der chůnc Paligan:/ ‘ia | |
| achtich in zo nieheinen vrumen man./ Der da ie durch richtom vz quam./ her zo kriechen in did lant./ ture degene | |
| golt rot./ Her troch eine brunien guldin./ Der bezeichnote den richetum vnder en./ Dar ober trohc der helit got./ einin stalinen | |
| Daz ist billich vnde recth./ Waz bedorfte ein got kenc./ Richetumes mere./ Behelde he truwe un̄ ere./ Nu ich des nine | |
| ein üppekheit/ dirre weltlîche ruom,/ ir leben, ir êre, ir rîchtuom./ //Diz begunde erbarmen/ den got, der uns vil armen/ geschuof | |
| er iemer mêr/ ân allerslahte herzesêr./ nû mohte ouch der rîchtuom/ und dirre weltlîche ruom/ den rîchen dâ vor niht bewarn,/ | |
| ir beider./ den guoten was niht leider,/ dan der welte rîchtuom/ und ir trügelîcher ruom./ sie hâten manege swære,/ sie wurden | |
| "daz ist mîn gir."/ "daz tuon ich, merke disiu wort./ rîchtuom, guot und grôzer hort/ und dirre welte gewalt/ zem êrsten | |
| im solde sîn erkorn/ der welte zwivalter ruom/ und zweierhande rîchtuom./ vür diz allez minnet er got/ und wolde sîn durch | |
| rîset abe./ disiu kumberlîche habe/ ist uns in gote ein rîchtuom/ unde ein vreuden rîcher ruom,/ daz uns werde noch bereit/ der | |
| ich was,/ dô dîn zunge mir vorlas,/ wie dirre welte rîchtuom/ niht wan ein üppeclîcher ruom,/ trügelich und wandelbære/ mit kurzen | |
| der ûh allen hât gegeben/ sin unde wîstûm,/ êre unde rîchtûm/ unde lûte unde lant./ nû stêt an uheris hêren hant,/ | |
| lútzelikeit, gnad mit gestalt, wort mit wise, edli mit tugenden, richtům mit gewalte, inwendigú vriheit und uzwendigú klarheit, und ein ding, | |
| Sampsons sterki und Absalons schoͤni, Salomons wisheit und aller kúnge richtům und wirdikeit, die woͤlte ich dir ze lobe in dinem | |
| dar uber. Alſo ſchuln wir tvͦn, ſo unſ div girde rihtvͦmeſ begrîffi, div êmzigliche $t ſuntâre ſtichet, daz er nach gewinne | |
| der himeliſchen heimôdi. Hie minnin wir lêidir mere den wereltlichen richtům den daz êuuige rîche. An der gotiſ urtêile, ſo wir | |
| ſint, die ir almoſin gebint dar umbe, daz in got richtům gebe, daz er in helfe, daz ſi ir uianden ane | |
| ze gote betent unde woͮffent, daz ſi einweder den irdiſſcen rîchtoͮm erweruen oder daz ſi die menneſſcen heilec dunchen, die toͮnt | |
| man, genamet Zacheuſ, der waſ uurſte publicanorum unde hete michelen richtoͮm. Der gerte unſern herren ze ſehenne unde nemohte uon der | |
| an die himeliſſcen mûre geleit werden. Die oͮch den werltlîchen richtoͮm ze uerre minnent, uon den ſprichet unſer herre: Faciliuſ eſt | |
| daz himelriche muge chomen. Von der unmazlîchen girde deſ grozzen richtoͮmeſ uellet der menneſſce. Ez ſprichet $.ſ$. Pauluſ, daz diu gierſcheit | |
| adfluant, nolite cor apponere. Er ratet unſ, ſo wir den rîctoͮm haben, daz wir unſer gemoͮte niht ze harte daran lazzen. | |
| unde ûf der erde iſt, daz er iv gebe den rîchtoͮm ſiner goͮte, daz ir geueſtent werdet mit den genaden deſ | |
| rihtareſ ſcult ir niht ungerne uernemen, ſo gewinnet ir hie rîhtoͮm unde êre unde enphâhet dort daz ewige lôn. Irne ſcult | |
| occurret? Nu manen wir ivch, riche, den got den werltlichen richtoͮm hat uerlihen den armen ze troſte. Gedenchet darane, daz ir | |
| in diſe werlt bechômet unde nachent deruon ſceiden moͮzzet. Den rîchtoͮm $t moͮzzet ir hie lazzen; uon div ſendet in hin | |
| beroͮchen, den trurigen troſten. Toͮt ir daz, ſo wirt iwer richtoͮm $t gemeret in dirre werlt unde uindet in dort, da | |
| weder eigen noch lehen, ſcaz noch burge, noch neheiner ſlahte rîhtoͮm. Allez, daz dirre goͮte man in dirre werlt beſezzen hete, | |
| er mit ime. Von div, lieben lute, minnet diſen ungewiſſen rîchtoͮm niht ze harte. Soͮchet den gewiſſen rîchtoͮm, den er iv | |
| minnet diſen ungewiſſen rîchtoͮm niht ze harte. Soͮchet den gewiſſen rîchtoͮm, den er iv ſelbe geheizzen hat. Vnſ iſt uore geſcriben | |
| flúhet der heilige geist und gat enweg mit allem sime richtůme und allen sime schatze. War der mensche sich kert on | |
| uftůt allen den verborgenen schatz und die heimelicheit und den richtům dis huses! Do enist noch enmag nieman vone gedencken noch | |
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