Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîchtuom stM. (165 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| an. Da hant ſi vil groʒe ſůʒe von dem goteſ richtůme, wan er ſie meiſter machit uber allen ſinen richtům. Alſo | |
| goteſ richtůme, wan er ſie meiſter machit uber allen ſinen richtům. Alſo getan iſt der heiligen wolleben. Moyſeſ geſuntheit die were | |
| minne,/ diͤ gemmen sint reincheit diner sinne/ ind aller dügde richedům./ din elter dregt al $’t heilichdům,/ der heilgen, diͤ iͤ | |
| niͤt $’n is aller heilgen rům,/ du verhögs ir aller richedům,/ dat schönste godshus is din lif,/ aller schöner schönste wif!/ | |
| beviͤl mir de magtdům so sere,/ dat mich $’n gein richedům noch ere/ noch engeine sach enmocht bewegen,/ dat ich min | |
| hant mir benomen die welt, weltlich ere und allen weltlichen richtům.» «Froͮwe kúnegin, das wil ich úch in einer stunde mit | |
| und vil arme ir uswendigen sinne, wand ie me got richtůmes in ir vindet, ie si sich #.[tieffer diemuͤtet von rehter | |
| ich dich allerminneklichost in der selben stunde./ Die groͤssi mines richtůmes ist alleine din/ und úber mich selber soltu gewaltig sin./ | |
| dem ungeloͮben die schoͤnen vroͮwen und ir liebú kint, <FOLIO>(75#’r)</FOLIO> richtům und ere oder si in cristam geloͮben in den pfannen | |
| das si notlicher gezieret sint denne die andern und von richtůme grosser wirdekeit habent denne die andern, und das si wunneklicher | |
| mag vliessen.» Der sun singet alsus: «Ich bin ein widerkomende richtům, den nieman behalten mag, wan alleine dú miltekeit, dú ie | |
| sine anvehter tůn wolten. Er warf oͮch us alle liebin richtůmes und eren, da sich die súndig welt zů vroͤwet, und | |
| so hette man es von herzen liep. Die liebin des richtůmes ist #.[des armuͤtes ein diep#.]. Uf den tisch kumt mir | |
| du mir <FOLIO>(165#’r)</FOLIO> mit diner minne benomen hast allen irdenschen richtům, das du mich nu cleidest und spisest mit vroͤmdem gůte, | |
| mag imo der skaz ze guote werden./ //Habit er sinin richtuom so geleit,/ daz er vert an arbeit:/ ze den sconen | |
| / Cresus, der künig von Lidia gewaldig groß,/ bi sinem richtum smelich an ein krüze bloß/ genagelt wart. darnach got wolde | |
| erile, gotes amm./ Wer aller künste zins, / schatz wisheit, richtum alles sinns / verrunet in mins herzen flins,/ versigelt mit | |
| gotes spiegel heißt./ in dem sint alle ding bekreißt./ zu richtum sus und ouch zu pin/ sus, sagen uns der hochsten | |
| sô vil guotes,/ daz si gewan ze vil muotes./ der rîchtum machte si sô hêr,/ zwelif phert oder mêr/ ze dienst | |
| wæne ir nu vil wênic lebe,/ die junc der erden rîhtuom/ liezen durch des himeles ruom./ ich erkenne ir nehein./ man | |
| Azagouc und Zazamanc,/ diu lant sint kreftec, ninder kranc./ sîme rîchtuom glîchet niht/ ân den bâruc, swâ mans giht,/ und âne | |
| ir minne gern./ ich mac nu wol duzen dich:/ unser rîchtuom nâch gelîchet sich,/ mînhalp vons grâles krefte."/ "hilf mir geselleschefte,"/ | |
| daʒ er in ſo groʒʒen eren vnd in ſo groʒʒem rihtvͦm im gelich ſolt werden, do wart im geantwvrtet, im wær | |
| urchuͤndes und des newen. diu alt schrift diu gehiez den richtum von der erde, daz hilig ewaingelium geheizzet uns und gibt | |
| den samen boͤz und ertrenchent in. die doren betæutent den richtum. swer der ist der nach richtum wirvet, dez hertz hat | |
| die doren betæutent den richtum. swer der ist der nach richtum wirvet, dez hertz hat manige stund erdenchet tag und naht | |
| not und angst wie erz behalt, so machet dann der richtum den armen menschen hochvertig und zeuhet in dann ze hant zu | |
| sel zestochen $t und verwundet wirt. daz ist der lugenlich richtum, der unstætig $t richtum, daz ist der richtum der alle | |
| verwundet wirt. daz ist der lugenlich richtum, der unstætig $t richtum, daz ist der richtum der alle die verlaitet die in | |
| der lugenlich richtum, der unstætig $t richtum, daz ist der richtum der alle die verlaitet die in unrecht $t habent. wellen | |
| habent. wellen wir rich werden, so werven nach dem waren richtum. der war richtum daz ist der hilig gelaub, diu hilig | |
| rich werden, so werven nach dem waren richtum. der war richtum daz ist der hilig gelaub, diu hilig minne, diu hilig | |
| iht erdorre, daz uns die doren des lugelichen, des zerganchlichen richtumes unser hertz iht zestechen, daz wir nach dem stætigen richtům | |
| richtumes unser hertz iht zestechen, daz wir nach dem stætigen richtům werben, daz unser erde, daz ist unser leip, diu gůt | |
| ich geseh, des ger ich.’ diser blint der gerte deheins richtums den diseu werlt hat, er gert neur des liehtes. nu | |
| in mit der girischeit, do er im zaigt allen den richtum und alle die ere die disiu werlt hat und sprach | |
| werlt ere, daz ist golt, silber und gewant und ander richtům der werlt, des sich werltlicheu læut erchennent, $t daz sprach | |
| friheit gůt oder uͤbel ze tůn. daz ist der ewig richtum der sele. der ist sælec, der sin wol niuzzet. den | |
| der sele. der ist sælec, der sin wol niuzzet. den richtum tailt unser herre got gelich sinen chinden. sa ze stunde | |
| si danne wachsen beginnent, die dann gezogenlichen lebent und des richtumes vil vlizzich huͤtent, der gewizzen und der underschied die in | |
| des almæchtigen gotes vernihtent, die sint des erbes und des richtumes, da diu sele und der lip von geert und behalten | |
| werden, den můz der hunger twingen, der fleuset den gaistlichen richtum, den wistum und diu verstantnuͤsse die im got gegeben hat. | |
| daz du habest und gib iz den armen, so gewinnestu richtům da ze himel, und chuͤm danne und volge mir’. des | |
| wan er waz ein vil rich man und lie den richtum ungern. alz ir nu vernomen habet, daz tet unser herre | |
| von des genaden wir iz alles haben. den er den richtum hat gegeben, die sint da von so hochvertich, daz si | |
| diu ze heil eur sel hoͤrent, ir begert nicht des richtums dirre werlt noch des gewaltes, ir gert der himlischen fræuden.’ | |
| so schuͤln wir der geistlichen wirtscheft und dez geistlichen $t richtums geren von unserm herren. wir schuͤln suchen, wir schuͤln chlopfen, | |
| het, dez wart im pei diser werlt gelont mit dem richtum den er het. der arm Lazarus het auch etwaz uͤbels | |
| uns gemachet sint, wan diu irdischen dinch und der werltlich richtum ist uns liber dann der himlisch richtum. von diu sprach | |
| und der werltlich richtum ist uns liber dann der himlisch richtum. von diu sprach der eine, er hiet ein dorf gechauft, | |
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