Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mort m_n (456 Belege) BMZ Lexer Findeb.
| min riche,/ das leidir nu an dirre vrist/ von disim morde ansprechig ist,/ das Joab hie hat getan!/ nu hat man | |
| min gůt/ Sin gewaget iemerme,/ E das von mir das mort erge/ Das ich in an die marter gebe,/ Das tůn | |
| nit ne geschein,/ wande si ne wolde belûhten niht den mort./ alsus fâhten si vort,/ unze die helede gûte/ wûten in | |
| si fluhin al gemeine,/ man mah noh hûte weinen/ den mort, der dâ gescach./ Alexander reit in alliz nâh./ und slûch | |
| ne wolden schînen nieht/ und ne wolden niet besehen/ den mort, der dâ was geschên./ //Darius der blôde man/ starke flîhende | |
| rehte mîne wort,/ wande begêt ir an mir nû disen mort/ und ne lâzet ir mir nit genesen,/ sô ne mach | |
| jêmerlîchen/ Darium den rîchen/ und redeten jêmerlîche wort./ disen freislîchen mort/ eine wîle si verhâlen./ er wart in doch sint ze | |
| alsus solde sehen verslagen./ wî mohtih imer verclagen/ disen freislîchen mort.’/ dise kuninclîche wort/ begunden wol gevallen/ sînen mannen allen./ //Aber | |
| des ze mâren,/ daz si daz beide wâren,/ di den mort hêten getân./ mit rehte soldiz in irgân,/ alse si heten | |
| zô bequam./ //Si giengen vor Alexandren stân./ dô si des mordes verjân,/ der kuninc ne wolde niht beiten,/ er hîz si | |
| daz meineide swôre./ ih swôr, daz ih irfôre,/ wer den mort hête getân./ man ne sal dem untrûwen man/ neheine trûwe | |
| radebrechen oder hân,/ alse dise zwêne bôse man,/ di disen mort haben getân:/ di nerbarmen mir niet.’/ daz was gemeinlîchen lieb/ | |
| pfleger was. Der fragte den dingen na, wer daz gross mord heti getan. Do sprach daz vor genant kind: es wústi | |
| an mir armen vervallen súnderin erent und mir luterlich dis mord und úbel vergebent, daz ich an_ú und wider min armen | |
| Lůgent, daz er úh bald werde, ald er stift daz mord, daz niemer me geheilet: und hat iez ein sekli her | |
| von den Juden hein enpfangen, uf daz daz er dis mort volbringe.» Do dis red erhorte daz wild gesind und alle, | |
| er weri gar ein frumer man, der ungern kein soͤlich mord begiengi. Do sú in nit funden, do liessent sú dur | |
| ze bihten und verjah im alle die totschlege und dú mord, dú er ie begangen hate. Sunderlich seit er ime ein | |
| er ie begangen hate. Sunderlich seit er ime ein grúliches mord, dar ab sin herz erstarb, und sprach also: «ich kom | |
| schar túfellicher geister sich samnetan, und die schrúwen alle sament: «mord und mord úber den boͤsen múnch!» Sú schulten und flůcheten | |
| geister sich samnetan, und die schrúwen alle sament: «mord und mord úber den boͤsen múnch!» Sú schulten und flůcheten ime dar | |
| lebend begraben? Nein, nein, das enwell got nit, daz daz mord iemer von mir bescheh. Lůga, daz wirst, daz mir dar | |
| eine zů im kam und sprach: «owe, herr, dez grossen mordes, daz daz boͤs wip hat an úch begangen! Waiss got, | |
| hin ab stossen und wil si ertrenken, daz daz gross mord an ire gerochen werde.» Er sprach: «neina, frúnd mine, daz | |
| sitze bloz, wan min valschen minner, mine waren trieger, owe mord, hein mich valschlich und ellendklich gelazen und ab mir gezerret | |
| gnaden kam! Wer ist der súnder, der ie so vil mordes und meines begangen hab, so er an dich gedenke, er | |
| hút an din gnade, und daz man mich des groͤsten mordes zige, daz ie kein mensch getet, swer mich an sehe, | |
| sne boͤser unreiner geselleschaft, waz hant ir ebenlich versumet und mordes begangen an so manigem menschen! Wie reht selig der ist, | |
| einen brunnen der trehen, daz ich geweine daz aller groͤste mort, daz an minem zarten kind dirre naht geschehen ist?» Und | |
| uf beraite/ und die clag hin gelaite./ er an dem morte erzaget/ der kint, ie doch er jagete/ den kunigen nach, | |
| er ie begie./ er gedahte dik wie/ verdúschet wurd dirr mort,/ da von im fúrgetaget dort/ waz von ir kint baider./ | |
| beidú rich und die arme/ sruwent: ‘Got erbarme/ dirr grúsellohte mort!’/ nu hat inainem dorf dort/ Herodes ainen liepsten knaben,/ den | |
| sitzet ob dem tisch dort./ wir fúrhtent dez daz groser mort/ von im hie werd gestiftet./ sin hertz ist so vergiftet!’/ | |
| listet./ het ús Got nit gevristet,/ wir werint gar verderbet./ mort und main an geerbet/ ist von gesleht disú fruht./ ús | |
| dur daz er wart da bekort/ von Sathana, der mengen mort/ do begieng und noch begat/ in der wústi, wan sin | |
| und die frúnt hie und dort/ den die begant solich mort/ an kinden, frunden, magen./ wan horten selten vragen/ (eht in | |
| hindan/ gefúeret zwen schahman./ Jesum si hiengent zwúschet die./ was mordes man an im begie,/ nie zunge kund gar gesagen./ er | |
| dem er vil gůtes haut getan,/ daz sach ich disen mort began/ liplich und in dem gaist ain tail:/ ich sach | |
| bet wart gelait./ mit gar vil haissen trenen/ úber Magdalenun/ mort und main si schruwent/ und jahent: si het gebruwen/ mit | |
| jahent: si het gebruwen/ mit ir ungeloben dort/ disen zwivaltigen mort./ der herr jemerlichen sach/ uf ze himel und sprach:/ ‘Magdalene | |
| selig hort,/ der stüefen kan roub und brant unde grôze mort,/ und werden man unwerden mag $s und frouwen wîsen ûz | |
| brechen sîn vil hôch gebot./ diu kerge schuof den êrsten mort, $s der manigen brâht hât in der helle bünde./ //Guot | |
| vbermoͮt, ze unreinecheit, ze roͮbe, ze brande, ze divue, ze morde, ze hoͮre, zuntriwen, ze zorne, ze aller ſlahte boſheit. Der | |
| von des vogtes gerihte.#F- Umbe $t den totslac. Umbe daz mort. Dabey sůch von verretenschafft. Umbe $t die notnumpht. Umbe den | |
| legt, der git im nisniht.<kongge>[II.]</E> Wirt iemen gevangen umbe daz mort dem daz rat erteilt wirt oder swie er uber in | |
| Unde kumt er danne niht fur, so ist er des mordes schuldic; unde kumt aber er fur unde ist ein unversprochen | |
| ist. Kumt aber er fur gebunden unde gevangen, der daz mort da hat getan, uberkumt man in danne mit drin mannen | |
| frowen, die ez wizzent oder hant gesaehen, daz er daz mort hat getan, so sol man uber in rihten als uber | |
| Unde wirt aber er begriffen an der hantgetat, der daz mort da hat getan, so sol man uber in rihten als | |
| me. #.! 2. Welt ir nu wizzen, $t waz daz mort ist: unde ist daz lute einander vint sint, unde wirt | |
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