Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
manlich#’1 Adj. (322 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ê si die schar durhbrâchen./ die heiden sich des râchen/ manlîch und unverzagt,/ daz ez mit jâmer wart beklagt/ von den | |
| der heiden schar:/ zegegen, wider, her und dar/ wart mit manlîchen siten/ Halzebiers her durhriten,/ des küenen und des starken./ man | |
| ors von rabîne spranc/ gein dem jungen Franzoys,/ der ouch manlîch und kurtoys/ was und dar zuo hôch gemuot,/ als noch | |
| umb ir dienære./ daz was almeistic der minnen her,/ die manlîch ûfes lîbes zer/ wâren benant vür tjostiure;/ manec heiden vil | |
| streit./ manec sunder rinc mit grôzem her/ und die mit manlîcher wer/ habeten, die ich iu nante nu./ allrêrst ich nennens | |
| kint/ sô daz die getouften sint/ umbehabt an allen sîten./ manlîch was doch ir strîten./ immer gein einer getouften hant/ was | |
| durh sîn êre/ und ouch durh manges heidens tôt/ dennoch manlîch were bôt./ //Sîn halden was dâ niht ze lanc./ ouch | |
| Falfundê der künec./ der was al sîner lide vrümec/ und manlîches herzen,/ zer zeswen und zer lerzen/ gereht, ze bêden handen./ | |
| Giblîn,/ Hûnas und Gêrart,/ Sansôn und Witschart./ die erkande sîn manlîchiu kraft/ wol bî ir guoten rîterschaft./ in dûhte an ir | |
| gewegen./ des muoz ich immer jâmers pflegen,/ ob ich hân manlîchen sin./ ei Gyburc, süeziu künegin,/ wie nu mîn herze gît | |
| strîtes muoder/ mit swerten alze wît gesniten,/ und doch mit manlîchen siten/ und ouch unverzagetlîche./ die helde ellens rîche/ gâben sus ir | |
| und sin./ der künec Haukauus von Nubîâ/ streit ouch vil manlîche dâ./ Cursaus von Barberîe,/ von untât der vrîe./ der künec | |
| smide ûf den anbôz./ Schoyûse wart der scheiden blôz/ und manlîch gezucket,/ und bêde sporn gedrucket/ Puzzât durh die sîten./ manlîch | |
| manlîch gezucket,/ und bêde sporn gedrucket/ Puzzât durh die sîten./ manlîch was ir strîten./ der künec Tenebruns lac tôt./ alrêste gap | |
| ist wol sô veste,/ ez gemüet noch al die geste.’/ manlîche sprach daz wîp,/ als ob si manlîchen lîp/ und mannes | |
| al die geste.’/ manlîche sprach daz wîp,/ als ob si manlîchen lîp/ und mannes herze trüege./ er was wol sô gevüege,/ | |
| dem woldan/ bî den soumen dort gewan./ den gap er manlîchen trôst,/ und mante wie si wæren erlôst,/ daz si dar | |
| im sô wol gelunge/ daz er si dâ erlôste/ mit manlîchem trôste,/ und lobt ir dennoch vürbaz/ daz er durh liebe | |
| kraft verlorn/ des ich immer unregetzet bin,/ ez entuo dîn manlîcher sin/ und dîn ûz erweltiu triuwe,/ sô muoz mich herzen | |
| Irmenschart:/ ‘wie ist iuwer ellen sus bewart?/ ir tragt doch manlîchen lîp:/ sult ir nu weinen sô diu wîp/ oder als | |
| nâch dem ei?/ waz touc helden sölh geschrei?/ welt ir manlîche leben,/ so müezet ir lîhen und geben,/ und helfet dem | |
| er vreude oder nôt/ ie enpfienc durh wîbes minne,/ sînem manlîchem sinne/ was doch diu kiusche zuht betrogen./ ê wart nie | |
| und sîne man/ helfe und genâde biten:/ sint die mit manlîchen siten,/ daz richet unser ungemach.’/ si gienc her ûz, dâ | |
| muost dû geniezen,/ bruoder, immer wider mich;/ und daz dîn manlîch gerich/ ouch an den hôhen ist geschehen,/ sô daz dich | |
| schiet,/ und des morgens dô sîn manheit riet:/ vümfzehen künige manlîch rekant,/ die entschumphierte sîn eines hant;/ Tenabruns und der Persân/ | |
| erworben:/ er wære vor leide erstorben/ des morgens, wan sîn manlîch art./ durh den rouch er innen wart/ daz dannoch stuont | |
| aber ir schaden mêren./ //[H]arnasch muose wider an ir lîp./ manlîch, ninder als ein wîp/ diu künegîn gebârte./ der ir schaden | |
| ergetze!/ //[E]r tuot ouch, sît diu triuwe dîn/ unt dîn manlîch ellen ist sô schîn,/ daz dû mich hie erlœset hâst./ | |
| holt./ sich vreute der alte Heimrîch/ daz im sô rehte manlîch/ was komen der pôver schêtîs,/ des kurziu jâr sô manegen | |
| solt ich jâmer hân verswigen,/ swenne ich den sæhe, des manlîch vruht/ mit alsô ellenthafter zuht/ gein vreuden was entsprungen?/ ich | |
| niht wîzet mir./ lât mich geniezen des daz ir/ sît manlîcher triuwe ein stam./ nu hœrt waz mir der tôt benam/ | |
| Brûbant:/ ‘mînen sun man bî den vîenden vant,/ den pfalzgrâven manlîch./ die andern sibene, ir ieslîch/ von arde mîne mâge sint;/ | |
| zer künegîn sprach dô Heimrîch:/ ‘wer ist sô starc, sô manlîch/ dâ her în vür uns gegangen/ mit einer sô grôzen | |
| vreuden vert,/ dem wart nie gemach beschert./ jâ sol diu manlîch arbeit/ werben liep und leit./ die zwêne geselleclîche site/ ouch | |
| dem rîche/ sô manegen prîs hât erstriten/ und noch mit manlîchen siten/ des rîches êre wirbet./ swes sælde niht verdirbet,/ der | |
| bî:/ dêswâr die liezet ir noch ze vruo./ ein ieslîch manlîch rîter tuo/ als in nû lêre sîn bestiu werdekeit.’/ Franzoyser | |
| an den hôch gemuoten werden./ ûf al kristenlîcher erden/ wart manlîcher zuo komen/ von wirtes vriunden nie vernomen./ diz ist ir | |
| stangen holen./ lât mich schamende arbeit dolen,/ wan pflæge ich manlîcher site,/ diu stange wære mir gevolget mite./ ich hân iuch | |
| nû vreischet wiez in ergêt/ aldâ si Rennewart bestêt./ //Der manlîch unverzagte,/ der manegen prîs bejagte/ (nu mein ich aber den | |
| hôhen art:/ rehtiu minne wær zuo dir bewart./ nu soltû manlîchen tuon,/ dû und Ehmereiz dîn sun!/ ir habt hie hers | |
| dir:/ sô bistû in allen landen/ bewart vor houbetschanden.’/ der manlîch und der kurtoys/ Tybalt der Arboys/ sprach ‘herre, ir sprechet | |
| der künec von Ascalôn/ durh dich, der stolze Glôrîôn./ gip manlîch ellen dîner jugent;/ daz lert dich in dem alter tugent.’/ | |
| süezen einvalden,/ den milten unt den rîchen,/ und den clâren manlîchen,/ der enpfienc nie valscheit nehein./ wie vert sunne durh den | |
| gewâpent wart,/ ûf stuont der werde rîche./ dô sprach der manlîche,/ des küenen Chanabêus sun:/ ‘wie sul wir rîterschaft getuon/ vor | |
| was vor jâmer wê/ umbe Pînels tôt von Ahsim./ des manlîch her reit dâ bî im/ geflôriert mit maneger koste./ der | |
| der künec Noupatrîs/ von Oraste Gentesîn/ wart mit speren rœrîn/ manlîche dâ gerochen./ sô diu sper wâren zebrochen,/ der trumzûn schilt | |
| phande durh âventiur/ Gybôez der schahteliur/ mit dem vanen punierte./ manlîch er cundewierte/ die nâch Gyburge striten,/ daz si mit hurte | |
| was miltekeit;/ diu ander ellen swâ er streit;/ diu dritte manlîch güete./ sus stuont sîn gemüete./ von im seit diu âventiure | |
| si pungierten./ Munschoy wart ouch dâ niht verdagt./ nu kômen manlîch und unverzagt/ Gyburge bruoder alle zehen./ hôher künege nâch grôzem | |
| wart geschrît./ Arofels wart in dem strît/ von den sînen manlîch gedâht,/ der si selbe dicke hête brâht/ an die vîende | |
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