Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

manlich#’1 Adj. (322 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

MarlbRh 25, 15 diͤ mir was gesacht:/ ich liden $’s scharpen swerdes slach!/ menlich, min herze, drach/ dit scharpe swert bit aller macht!/ ////Blif
MarlbRh 104, 6 der vreiselicher l#;iude drowen/ gerne liden ind manich not/ ind menlich striden bitz an $’n dot/ ind verdiͤnden $’n ewelichen lof/
MarlbRh 104, 9 verdiͤnden $’n ewelichen lof/ üver $’s ewlichen künings hof./ //Wiͤ menlich ein herze Judith drůch,/ diͤ den vreislichen Holofernem erslůch,/ diͤ
MarlbRh 106, 26 min herze groʒen trost./ //Wiͤ behiͤlt Judith ir reinicheit,/ wiͤ menlich si wider Holofernem streit,/ zů des bed si kumen was!/
MarlbRh 124, 28 he si willich wolde liden/ ind <bitz> in sin dot menlich striden./ ////Diͤ ander martilje, diͤ am herzen/ liget an des
MarlbRh 128, 13 lilje rucht so wale,/ dat diͤ megd al ane zale/ menlich volgent din vůʒsporen,/ ei magt vür allen megden erkoren!/ //Ei
Mechth 2: 19, 6 dir, du maht wol gottes bilde sin: Du bist ein menlich man an dinem strite, du bist ein wolgezieret juncfroͮwe in
Mechth 3: 9, 8 in ein. Der vatter was gezieret an im selben in menlichem gemuͤte der almehtikeit und der sun was glich dem vatter
Mechth 4: 26, 4 ist, das im entgieng sin jugentlichú maht und verlor sine menlichen kraft; doch tet er es mit gůtem willen. Do bat
Mechth 7: 19, 34 Ich gruͤsse dich vrowe, liebú Maria,/ das du bist ein menlich helferin der verzwivelten./ Ich gruͤsse dich vrowe, liebú Maria,/ das
MF:Wolfr 9: 3, 7 zuo hâst duz brâht./ dîne güete bite ich unde man./ Manlîch dienst, wîplîch lôn gelîch ie wac,/ wan an dir, vil
Minneb 2205 ere tust reissen,/ So sol man dich auch heissen/ Ein menlich er, in wirde erkant,/ Der edel kunig Amor genant./ Wiße
Mügeln 46,8 baß gefüge./ wo du seßt bi der wisen rat,/ din menlich mut in eren würd erkennet./ für war, ich sprech, es
Mügeln 77,7 das selbe sunder nit/ die kür der richter unde zit,/ menliche tat, sig unde strit/ jüdischer fürsten tut benant,/ von Sampson
Mügeln 306,7 mensch darin sich bar,/ das schonde wirt und sinnes klar,/ menlich und teilet gern sin nar,/ großlich es zeret sicherlich./ zotecht
Mügeln 325,10 oft sus mit den zagen flüßet./ undank der heren giftet/ menlichen mut und macht die tugent slafen./ dank unde lon, der
Mügeln 329,9 singet unde muß/ gütig sin dem guten, arg dem wichte,/ menlich und zürnet selden./ sin antlitz rot und offenbar gefrütet./ wirt
Ottok 1972 iu, wer si wæren:/ von Liehtenstein her Uolrich,/ witzic unde menlich/ und volkomen an triwen/ was er, er lie sich riwen/
Ottok 2680 von rehte gap/ an miltikeit den prîs,/ und daz er menlich und wîs/ und gar getriwe wære,/ daz was von im
Ottok 6808 man niht funden ir gelîch,/ êren unde guotes rîch/ und menlich in freisen./ dâ riten ouch die Weisen,/ her Kâdolt und
Ottok 9101 wurden gar,/ niht lenger si dô biten./ daz her mit menlichen siten/ bî der Tuonou kêrte ûf./ er wære sîn gern
Ottok 22282 dem kunig und ir zuht/ begiengen mit genuht./ si wâren menlich unde balt./ dô si in êr und in gewalt/ den
Ottok 34644 drât,/ als er sîn gert./ Heinrich der helt wert,/ der manlich unverzagt/ dem patriarche sagt/ mit besunderm worte/ von ende hinze
Ottok 57096 kande in den siten,/ daz si lîbes unde guotes/ wâren menliches muotes./ die hiez er mit kerge/ den Beiern in die
Parz 15,15 giht:/ ine hân nu mêr geziuges niht./ diu seit, sîn manlîchiu kraft/ behielt den prîs in heidenschaft,/ ze Marroch unt ze
Parz 39,3 der wîgant/ sprach "mir sichert iwer hant:/ diu was bî manlîcher wer./ nu rîtet gein der Schotten her,/ und bitet si
Parz 57,1 er wider wenden,/ schiere sol ichz enden./ //wem hât sîn manlîchiu zuht/ hie lâzen sîner minne fruht?/ ôwê lieplîch geselleschaft,/ sol
Parz 89,22 dienest mîn."/ ___der künec von Gascône sprach/ als im sîn manlîch ellen jach/ "iwer rede was ie süeze:/ swer iuch dar
Parz 90,26 si gap mir liute unde lant./ mich tuot frô Belakâne/ manlîcher freuden âne:/ ez ist doch vil manlich,/ swer minnen wankes
Parz 90,27 tuot frô Belakâne/ manlîcher freuden âne:/ ez ist doch vil manlich,/ swer minnen wankes schamet sich./ der frouwen huote mich ûf
Parz 92,19 Anschouwe Gâlôes!/ fürbaz darf niemen vrâgen des:/ ez enwart nie manlîcher zuht/ geborn: der wâren milte fruht/ ûz dîme herzen blüete./
Parz 101,22 minne triwen jach./ ___Er hete werdekeit genuoc,/ dô in sîn manlîch ellen truoc/ hin über gein der herte./ mich jâmert sîner
Parz 107,25 lêre,/ der zem urteillîchen ende/ uns lœsen sol gebende./ diu manlîche triwe sîn/ gît im ze himel liehten schîn,/ und ouch
Parz 108,18 habe gesworn:/ ich mein der schildes ambet hât./ helfe und manlîchen rât/ gap er mit stæte’n friunden sîn:/ er leit durch
Parz 110,8 ir vröuden geil:/ in müete wîbes riuwe./ daz riet sîn manlîch triuwe:/ wand er was valsches lære."/ nu hœrt ein ander
Parz 111,19 Gahmuret den lîp verlôs,/ der werlîchen ende kôs/ mit rehter manlîcher ger./ diu frouwe vrâgte ouch nâch dem sper,/ daz Gahmurete
Parz 112,27 sîn visellîn./ er muose vil getriutet sîn,/ do er hete manlîchiu lit./ er wart mit swerten sît ein smit,/ vil fiwers
Parz 112,30 ein smit,/ vil fiwers er von helmen sluoc:/ sîn herze manlîch ellen truoc./ //die küngîn des geluste/ daz sin vil dicke
Parz 121,10 sagn:/ die sint tœrscher denne beiersch her,/ unt doch bî manlîcher wer./ swer in den zwein landen wirt,/ gefuoge ein wunder
Parz 172,7 wert ir minneclîch gevar:/ des nement wîbes ougen war./ ___Sît manlîch und wol gemuot:/ daz ist ze werdem prîse guot./ und
Parz 172,12 mannes lîp./ gewenket nimmer tag an in:/ daz ist reht manlîcher sin./ welt ir in gerne liegen,/ ir muget ir vil
Parz 188,15 ist unde rôt./ daz fuogte ir gaste grôze nôt./ sîn manlîch zuht was im sô ganz,/ sît in der werde Gurnamanz/
Parz 196,23 gewâpent în./ er tet ouch ritters ellen schîn/ mit rehter manlîcher wer./ dô kom Clâmidês her/ mit manger baniere./ Kingrûn kom
Parz 213,15 ez ist vil deste lîhter./ mîn gewalt ist sîhter,/ reht manlîchiu wünne/ ist worden an mir dünne./ durch waz soltstu mich
Parz 248,21 dâht "die vor mir rîten,/ ich wæn die hiute strîten/ manlîch um mîns wirtes dinc./ ruochten sis, sô wære ir rinc/
Parz 252,23 im gegebn,/ daz er niht langer solde lebn./ er pflac manlîcher güete./ sîn sterben mich dô müete:/ och hân ich sît
Parz 260,27 hielt der herzoge Orilus/ gereit zeiner tjost alsus,/ mit rehter manlîcher ger,/ von Gaheviez mit eime sper:/ daz was gevärwet genuoc,/
Parz 291,6 schiere töude./ ___wie stêt iu daz, frou minne,/ daz ir manlîche sinne/ und herzehaften hôhen muot/ alsus enschumpfieren tuot?/ daz smæhe
Parz 297,14 bîn ir zagel./ seht, die verkêrten Keien prîs./ der was manlîcher triwen wîs:/ vil hazzes er von in gewan./ von Dürgen
Parz 299,12 muoterhalp, hêr Gâwân:/ sô wert ir swertes blicke bleich/ und manlîcher herte weich."/ ___sus was der wol gelobte man/ gerant zer

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