Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
manlich#’1 Adj. (322 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| diͤ mir was gesacht:/ ich liden $’s scharpen swerdes slach!/ menlich, min herze, drach/ dit scharpe swert bit aller macht!/ ////Blif | |
| der vreiselicher l#;iude drowen/ gerne liden ind manich not/ ind menlich striden bitz an $’n dot/ ind verdiͤnden $’n ewelichen lof/ | |
| verdiͤnden $’n ewelichen lof/ üver $’s ewlichen künings hof./ //Wiͤ menlich ein herze Judith drůch,/ diͤ den vreislichen Holofernem erslůch,/ diͤ | |
| min herze groʒen trost./ //Wiͤ behiͤlt Judith ir reinicheit,/ wiͤ menlich si wider Holofernem streit,/ zů des bed si kumen was!/ | |
| he si willich wolde liden/ ind <bitz> in sin dot menlich striden./ ////Diͤ ander martilje, diͤ am herzen/ liget an des | |
| lilje rucht so wale,/ dat diͤ megd al ane zale/ menlich volgent din vůʒsporen,/ ei magt vür allen megden erkoren!/ //Ei | |
| dir, du maht wol gottes bilde sin: Du bist ein menlich man an dinem strite, du bist ein wolgezieret juncfroͮwe in | |
| in ein. Der vatter was gezieret an im selben in menlichem gemuͤte der almehtikeit und der sun was glich dem vatter | |
| ist, das im entgieng sin jugentlichú maht und verlor sine menlichen kraft; doch tet er es mit gůtem willen. Do bat | |
| Ich gruͤsse dich vrowe, liebú Maria,/ das du bist ein menlich helferin der verzwivelten./ Ich gruͤsse dich vrowe, liebú Maria,/ das | |
| zuo hâst duz brâht./ dîne güete bite ich unde man./ Manlîch dienst, wîplîch lôn gelîch ie wac,/ wan an dir, vil | |
| ere tust reissen,/ So sol man dich auch heissen/ Ein menlich er, in wirde erkant,/ Der edel kunig Amor genant./ Wiße | |
| baß gefüge./ wo du seßt bi der wisen rat,/ din menlich mut in eren würd erkennet./ für war, ich sprech, es | |
| das selbe sunder nit/ die kür der richter unde zit,/ menliche tat, sig unde strit/ jüdischer fürsten tut benant,/ von Sampson | |
| mensch darin sich bar,/ das schonde wirt und sinnes klar,/ menlich und teilet gern sin nar,/ großlich es zeret sicherlich./ zotecht | |
| oft sus mit den zagen flüßet./ undank der heren giftet/ menlichen mut und macht die tugent slafen./ dank unde lon, der | |
| singet unde muß/ gütig sin dem guten, arg dem wichte,/ menlich und zürnet selden./ sin antlitz rot und offenbar gefrütet./ wirt | |
| iu, wer si wæren:/ von Liehtenstein her Uolrich,/ witzic unde menlich/ und volkomen an triwen/ was er, er lie sich riwen/ | |
| von rehte gap/ an miltikeit den prîs,/ und daz er menlich und wîs/ und gar getriwe wære,/ daz was von im | |
| man niht funden ir gelîch,/ êren unde guotes rîch/ und menlich in freisen./ dâ riten ouch die Weisen,/ her Kâdolt und | |
| wurden gar,/ niht lenger si dô biten./ daz her mit menlichen siten/ bî der Tuonou kêrte ûf./ er wære sîn gern | |
| dem kunig und ir zuht/ begiengen mit genuht./ si wâren menlich unde balt./ dô si in êr und in gewalt/ den | |
| drât,/ als er sîn gert./ Heinrich der helt wert,/ der manlich unverzagt/ dem patriarche sagt/ mit besunderm worte/ von ende hinze | |
| kande in den siten,/ daz si lîbes unde guotes/ wâren menliches muotes./ die hiez er mit kerge/ den Beiern in die | |
| giht:/ ine hân nu mêr geziuges niht./ diu seit, sîn manlîchiu kraft/ behielt den prîs in heidenschaft,/ ze Marroch unt ze | |
| der wîgant/ sprach "mir sichert iwer hant:/ diu was bî manlîcher wer./ nu rîtet gein der Schotten her,/ und bitet si | |
| er wider wenden,/ schiere sol ichz enden./ //wem hât sîn manlîchiu zuht/ hie lâzen sîner minne fruht?/ ôwê lieplîch geselleschaft,/ sol | |
| dienest mîn."/ ___der künec von Gascône sprach/ als im sîn manlîch ellen jach/ "iwer rede was ie süeze:/ swer iuch dar | |
| si gap mir liute unde lant./ mich tuot frô Belakâne/ manlîcher freuden âne:/ ez ist doch vil manlich,/ swer minnen wankes | |
| tuot frô Belakâne/ manlîcher freuden âne:/ ez ist doch vil manlich,/ swer minnen wankes schamet sich./ der frouwen huote mich ûf | |
| Anschouwe Gâlôes!/ fürbaz darf niemen vrâgen des:/ ez enwart nie manlîcher zuht/ geborn: der wâren milte fruht/ ûz dîme herzen blüete./ | |
| minne triwen jach./ ___Er hete werdekeit genuoc,/ dô in sîn manlîch ellen truoc/ hin über gein der herte./ mich jâmert sîner | |
| lêre,/ der zem urteillîchen ende/ uns lœsen sol gebende./ diu manlîche triwe sîn/ gît im ze himel liehten schîn,/ und ouch | |
| habe gesworn:/ ich mein der schildes ambet hât./ helfe und manlîchen rât/ gap er mit stæte’n friunden sîn:/ er leit durch | |
| ir vröuden geil:/ in müete wîbes riuwe./ daz riet sîn manlîch triuwe:/ wand er was valsches lære."/ nu hœrt ein ander | |
| Gahmuret den lîp verlôs,/ der werlîchen ende kôs/ mit rehter manlîcher ger./ diu frouwe vrâgte ouch nâch dem sper,/ daz Gahmurete | |
| sîn visellîn./ er muose vil getriutet sîn,/ do er hete manlîchiu lit./ er wart mit swerten sît ein smit,/ vil fiwers | |
| ein smit,/ vil fiwers er von helmen sluoc:/ sîn herze manlîch ellen truoc./ //die küngîn des geluste/ daz sin vil dicke | |
| sagn:/ die sint tœrscher denne beiersch her,/ unt doch bî manlîcher wer./ swer in den zwein landen wirt,/ gefuoge ein wunder | |
| wert ir minneclîch gevar:/ des nement wîbes ougen war./ ___Sît manlîch und wol gemuot:/ daz ist ze werdem prîse guot./ und | |
| mannes lîp./ gewenket nimmer tag an in:/ daz ist reht manlîcher sin./ welt ir in gerne liegen,/ ir muget ir vil | |
| ist unde rôt./ daz fuogte ir gaste grôze nôt./ sîn manlîch zuht was im sô ganz,/ sît in der werde Gurnamanz/ | |
| gewâpent în./ er tet ouch ritters ellen schîn/ mit rehter manlîcher wer./ dô kom Clâmidês her/ mit manger baniere./ Kingrûn kom | |
| ez ist vil deste lîhter./ mîn gewalt ist sîhter,/ reht manlîchiu wünne/ ist worden an mir dünne./ durch waz soltstu mich | |
| dâht "die vor mir rîten,/ ich wæn die hiute strîten/ manlîch um mîns wirtes dinc./ ruochten sis, sô wære ir rinc/ | |
| im gegebn,/ daz er niht langer solde lebn./ er pflac manlîcher güete./ sîn sterben mich dô müete:/ och hân ich sît | |
| hielt der herzoge Orilus/ gereit zeiner tjost alsus,/ mit rehter manlîcher ger,/ von Gaheviez mit eime sper:/ daz was gevärwet genuoc,/ | |
| schiere töude./ ___wie stêt iu daz, frou minne,/ daz ir manlîche sinne/ und herzehaften hôhen muot/ alsus enschumpfieren tuot?/ daz smæhe | |
| bîn ir zagel./ seht, die verkêrten Keien prîs./ der was manlîcher triwen wîs:/ vil hazzes er von in gewan./ von Dürgen | |
| muoterhalp, hêr Gâwân:/ sô wert ir swertes blicke bleich/ und manlîcher herte weich."/ ___sus was der wol gelobte man/ gerant zer | |
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