Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
manlich#’1 Adj. (322 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| dar nâch mir,/ west willekomen, sît daz ir/ belibt bî manlîchen siten./ ich hete lachen gar vermiten,/ //unz iuch mîn herze | |
| [der] messnîe sîn./ gunêrt sî iwer liehter schîn/ und iwer manlîchen lide./ het ich suone oder vride,/ diu wærn iu beidiu | |
| ir sælden fluoch,/ des ganzen prîses reht unruoch!/ ir sît manlîcher êren schiech,/ und an der werdekeit sô siech,/ kein arzet | |
| geloubet von ir guoter mære,/ unt daz iwer vater wære/ manlîcher triwe wîse/ unt wîtvengec hôher prîse./ er kunde wol mit | |
| brust ein dach./ er was riuse und vengec vach:/ sîn manlîchez ellen/ kund den prîs wol gestellen./ //Nu ist iwer prîs | |
| unt daz man iu mit wârheit giht/ liehter varwe und manlîcher site./ kraft mit jugende vert dâ mite."/ diu rîche wîse | |
| dan./ dô kust in mîn hêr Gâwân:/ dô sprach der manlîche/ ze dem helde ellens_rîche/ "ich weiz wol, friwent, daz dîn | |
| tuon:/ der pfligt der ellens_rîche/ dicke unverzagetlîche./ waz hilft sîn manlîcher site?/ ein swînmuoter, lief ir mite/ ir värhelîn, diu wert | |
| in biten des/ daz erz durch mînen willen tuo/ und manlîche grîfe zuo./ undern ölboumen bîme grabn/ stênt siben ors: diu | |
| brâhte dar,/ daz der gast wær wol gevar/ und rehte manlîche site/ sînen gebærden wonten mite./ //___Swem wâriu liebe ie erholte/ | |
| ich wil iu geben minne/ mit herzenlîchem sinne./ //___Ob ir manlîche site hât,/ sô wæne ich wol daz ir niht lât/ | |
| langer hân erlân./ //___Lyppaut der fürste, des landes wirt,/ sîn manlîch ellen niht verbirt./ gein dem streit der künec von Gors./ | |
| was dâ der gürtel lac./ daz gap ir gesellen/ Gâwâne manlîch ellen./ si tûrte mit im in der nôt./ sîn benantez | |
| ellenthaftez jagen/ an sîme strîte gar verzagen,/ op dâ wære manlîch zuht./ hêr Vergulaht, iurs gastes vluht,/ dier gein mir tet | |
| in den rinc:/ dâ sol mir sorge tuon bekant/ iwer manlîchiu hant."/ ___Gâwân der ellens_rîche/ bôt gezogenlîche/ nâch dirre bete sicherheit./ | |
| an brüederlîche triwe,/ unde tuo daz âne riwe./ dir stêt manlîchiu triwe baz,/ dan daz du dolst der werlde haz,/ und | |
| merkens niht vergâzen,/ die prüeveten daz hêr Gâwân/ wære ein manlîch höfsch man./ urloubes er dô gerte,/ des in der künec | |
| klage niht verswigen./ ___hin rîtet Herzeloyde fruht./ dem riet sîn manlîchiu zuht/ kiusch unt erbarmunge:/ sît Herzeloyd diu junge/ in het | |
| schilt unde swert/ sîner helfe sîn sô wert,/ und rehtiu manlîchiu wer,/ daz sîn helfe mich vor sorgen ner,/ ist hiut | |
| stuonden ê./ daz was vor eins gebirges want,/ aldâ sîn manlîchiu hant/ froun Jeschûten die hulde erwarp,/ unt dâ Orilus zorn | |
| vreude mîn?/ diu sinket durch der riwe grunt./ ist mîn manlîch herze wunt,/ od mag ez dâ vor wesen ganz,/ daz | |
| kraft./ sus sol man walken gampelher,/ die niht sint mit manlîcher wer:/ //Ich pin noch ledec vor solhem pîn./ welt ab | |
| mir,/ daz ist nu gar vergolten dir,/ dô mich dîn manlîchiu kraft/ vienc in herter rîterschaft,/ und dô du bræhte mich | |
| wîp,/ sît si mit ir ougen sach/ daz ich si manlîche rach,/ //Daz si durch wîbes güete/ senfte ir gemüete,/ sît | |
| werde muotes rîche/ begreif den jungen ellenthaft,/ der ouch het manlîche kraft./ er warf in balde under sich:/ er sprach hin | |
| in dem fôreht/ unt aldâ Clinschor hêrre ist:/ zageheit noch manlîch list/ füegentz anders niht wan sô,/ hiute riwec, morgen vrô./ | |
| pillîcher wesn?"/ ___Gâwân sîn ellen lêrte,/ ze fuozer fürbaz kêrte/ manlîche und unverzagt./ als ich iu ê hân gesagt,/ er vant | |
| ellens site/ gein sîme verhe snurren liez,/ als in sîn manlîch herze hiez./ Li_gweiz_prelljûs der furt,/ und Erek der Schoydelakurt/ erstreit | |
| lât die tjoste tuon./ hie kom des künec Lôtes suon/ manlîch unde ân herzen schric./ wâ hât diu helmsnuor ir stric?/ | |
| boten hân."/ ein juncfrouwe wart gesant:/ diu brâhte einen sarjant,/ manlîch, mit zühten wîse,/ in sarjandes prîse./ der knappe swuor des | |
| diu wâren mære komen/ um mînen werden swestersuon./ kan ich manlîch dienst tuon,/ durch sippe und durch geselleschaft,/ ob triwe an | |
| manec tjoste ungezalt/ rêrten trunzûne./ die werden Bertûne/ wârn ouch manlîch ze wer/ gein der herzoginne her./ Artûs nâchhuote/ muose strîtes | |
| daz schande flühtec von im gêt./ Gâwân âne valschen haz/ manlîcher triwen nie vergaz:/ //Kein unbilde dran geschach,/ swâ man in | |
| al gelîche sprâchen dô/ daz der werde Gâwân/ wære ein manlîch höfsch man./ ___dâ mite kêrter von in wider./ sus warber | |
| dem wazzer Sabîns,/ den wir wol möhten heizen flins/ der manlîchen krefte./ er schûr der rîterschefte,/ sîn herze valsch nie underswanc./ | |
| clâr,/ bî allen mannen. daz ist wâr,/ iwer varwe ein manlîch spiegel was."/ si satzt in nider ûffez gras:/ ir weinens | |
| der künc widersprochen/ mîn dienst unt mîne minne?/ sîn getriwe manlîch sinne/ mugen hie niht mêr erwerben,/ wan dar umbe muoz | |
| mir,/ und lâz en kampf wesen mîn:/ dâ tuon ich manlîch ellen schîn."/ ___dô sprach mîn hêr Gâwân/ "mâge und bruoder | |
| erz welle süenen?/ dem gebârt er ungelîche:/ er streit sô manlîche/ mit dem der ouch strîtes pflac./ nu was ez hôch | |
| sît dir sus geschach/ daz du des kampfes bæte/ und manlîche tæte/ unt Gâwân dirz versagte,/ daz dîn munt dô sêre | |
| untz dîn gesamnet sint./ Gramoflanz Irôtes kint/ vert mit sô manlîchen siten,/ daz der kampf wirt gestriten,/ ezn understê diu minne | |
| allen sîten,/ dine vrieschen nie gein strîten/ deheinen helt sô manlîch:/ sîn tât dem prîse ist gar gelîch./ ez ist mîn | |
| von im gespart./ grôz triwe het im sô bewart/ sîn manlîch herze und ouch den lîp,/ daz für wâr nie ander | |
| heiden sînen lîp/ kostlîche zimierte./ diu minne condwierte/ in sîn manlîch herze hôhen muot,/ als si noch dem minne gernden tuot./ | |
| gemeine/ er selbe und ouch sîn hôher muot,/ der sô manlîch wer dâ tuot,/ daz ez diu wîp solden lobn,/ sine | |
| îser unt durch vel."/ der heiden starc unde snel/ tet manlîche site schîn,/ "diz swert sol unser dweders sîn:"/ ez warf | |
| ir prîses müezet jehn,/ bî Artûs dem houbetman,/ mangen rîter manlîch getân./ swie schier diz ezzen nu zergêt,/ unlange’z dâ nâch | |
| ist iemmer al mîn haz/ gein wîben volleclîche laz:/ hôch manlîch vreude kumt von in,/ swie klein dâ wære mîn gewin."/ | |
| gotes minne/ und nâch endelôsme gewinne./ der werde clâre Anfortas/ manlîch bî kiuschem herzen was./ ordenlîche er manege tjoste reit,/ durch | |
| den grâl, niht durch diu wîp er streit./ Loherangrîn wuohs manlîch starc:/ diu zageheit sich an im barc./ dô er sich | |
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