Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lûter Adj. (412 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ist haiter unte mare,/ nah dem himele gevare,/ diu ander luter so daz golt./ di chunege sint ime holt/ unte minnent | |
| rot als ain plutt;/ Deß selben ainen mantel gutt/ Mit lautter hermein under zogen:/ Das ist war und nit gelogen./ Nu ist | |
| was noch me:/ Ain fele weyß als ain schne/ Von lautter palmat seyden./ Das under hyeß er schneyden/ Ain edel pliat, der | |
| von der erden ist,/ So wirt daz ertrich uber al/ Luter clar als ein cristal,/ Die berge werden alle sleht,/ Gantz | |
| in ein lagilli. v3nde toͮ dar zoͮ nivn mez deſ lvteren wineſ v3nde deſ honegeſ ein mez. deſ lvbeſtechin ſoͮſ ein | |
| mirram. dirre alre ſin libre quatuor. Orgementum. libre III deſ luturen glaſiſ libre. III gepuluerot. $t wahſiſ l4ibra una. pecheſ. l4ibra | |
| halſ. unt uerſlintet inen. darnah ſo ilet er zů dem luterem wazzere. unt ſpiet daz eiter uz. dannen abe wirfit er | |
| wîbes herzen geilet,/ diu zwîget unde frühtet sælde und êre./ lûter muot $s ist wîben guot;/ scham ist ein krône,/ diu | |
| münde pflâgen/ dâ sich diu liebe erzeiget mite./ ir vil lûter liebe slôz diu minne/ mit der triuwe vaste zeinem sinne/ | |
| ob erʒ vordert ʒe gotte mit warer riwe vnd mit lůtter piͤhte. Hie wirt er an alle diu not vnd alliu | |
| Wie sich gotes magestat/ Setzt in seiner trinitat,/ Wie die lawter ainvalt/ In drein person sich ewig halt,/ Wie der vater | |
| und haizt auch der cristallisch himel, daruͤmb, daz er zemal lauter ist und kainen stern hat. Und ob dem setzen die | |
| luft, uͤmb den luft ist feur, und daz feur ist lauter und niht truͤb: daruͤmb gibt ez kainen schein. Und daz | |
| und wazzer mer denne luft, und luft denne feur, daz lauter ist. Die vier element wurkend in sich also, daz ains | |
| astrolabium, so bruf ain zeit, so des nahtes der himel lauter sei, also, daz du die stern wol gesehen muͤgst, und | |
| ane kiesen müge/ ein bilde daz der minne tüge,/ diu lûter unde reine/ sol sîn vor allem meine./ /Ein ritter unde | |
| in an/ und kuste im ougen unde lide,/ ein suone lûter unde ein fride/ wart gemachet under in,/ ir zweier vîntschaft | |
| mülen mit gewalt/ wol tribe an sînem stroume./ Der brunne lûter als ein glas/ stuont wol mit grüenem üemet,/ daz velt | |
| glîze./ dâ saz frou Mâze und ouch frou Zuht,/ diu lûter und <diu> wîze;/ si hæte kiusche an sich gedruht/ mit | |
| lasters sî geschîde./ frou Êre im hôhen prîs beneme,/ diu lûter und diu blîde,/ und allez lop daz im gezeme/ von | |
| zen handen treit,/ und snîdet dran ze tôde sich./ swer lûter lop wil rüeren,/ des er niht sol füeren,/ dem wirt | |
| niht gemêret noch gefrischet:/ êre den verwischet/ der niht ir lûter friunt kan sîn./ /Der nît sîn vahs vil tunkel verwet | |
| hât mit sîner craft betwungen;/ er hât lob erswungen/ durliuhtic lûter unde glanz./ hebch unde valken twang <er> zÔsterlanden unde in | |
| wünneclichen sehen./ es kan glenzen sam dur einen clâren mîol lûter wîn,/ reht alsam der sunnen schîn/ dur blâwen himel schœne,/ | |
| im zôch ein schiffelîn / an einer keten silberîn,/ diu lûter unde schône gleiz./ der vogel sich des harte fleiz/ daz | |
| // /Ein künec was in Engellant, / der lûter lop mit frîer hant/ rîlîche ervohten hæte./ er was getriuwe | |
| der selben schar bekant:/ er fuorte ein stehelîn gewant,/ daz lûter als ein spiegel schein./ den lîp het er und <ouch> | |
| kindes jugende/ getragen ie der êren cranz,/ dîn sin ist lûter unde ganz/ an triuwen ie gein mir gewesen./ vil werder | |
| vil me das schwert das by im stunt schön und luter. Er gedacht in sym herczen, hett er ein also schon | |
| yglicher ecke waren zwey glaßfenster $t gemacht, die waren so luter das der darinn was alle die sah die dinne waren. | |
| ritter gefangen in einer steynynnen jaiolen. Der steyn was so luter das der ritter alle die die da ußen stunden oder | |
| crucz; und sin schwert lag bloß bi im, wiß und luter als ein silber, also was auch sin halßberg, und uff | |
| di mein miner zungin dv uerbrinne,/ di den herzen den luterin sin binjmint,/ zv sprechene di wort di dir inzemint./ wande | |
| heiʒet paleſtina. Da ſwebit daʒ rote mer. Daʒ iſt ſo luter, daʒ dehein viſch iſt ſo cleiner an dem grunde, der | |
| die vil gewiſſen ſint. Daʒ kint wirt geborn von der luteren materia, die geſament wirt uon allen dem libe. So het | |
| do er uʒ dem paradiſo geſtoʒen wart. Vnſer alben ſint luter vnde ſleht. Daʒ beʒeichent, daʒ wir lúter weſin ſuln nach | |
| Vnſer alben ſint luter vnde ſleht. Daʒ beʒeichent, daʒ wir lúter weſin ſuln nach dem touf vnde betútet die wunne die | |
| wenne er ʒů dem ambte ge, daʒ er gedenke, wie luter ſin leben weſen ſol, der die criſtenheit leren ſol. //Der | |
| getanen lichamen hant ſi? Do ſprach der meiſter: Vntótlichen vnde luter alſ ein glaſ. Die vbelen hant ouch vnʒergancheit ʒe allen | |
| waſſer, da inne got vnde ſine heiligen wurden getoͮfet, wirt luterre denne dehein criſtalle ſi. Die erde, die vnſeren herren doten | |
| offen ougen vnde ʒů getanen, vnde iegelicheʒ gelide iſt in luter alſe die ſunne. Wan ſi ſehent den kúnic der criſtenheit | |
| der trinke dicke ysopen grune oder durre. Ysope gesoten mit luterm salze unde mit trockenen vigen unde als ein plaster uf | |
| si gut vor daz heilege fiur. Di melde gestosen mit luter salze unde mit honege unde mit ezsige, vertribet di heizen | |
| danne. Swer nicht wol gedeuwen mac, der esse tosten uz luterm wine, her wirt dowende. Toste mit warm wine genutzet vertribet | |
| her, swi vil her sin mac, unde trinke dar zu lutern guten starken win. Dar noch gip den gemachten tranc. Den | |
| ezse, swen hern des morgens nemen wil. Iz sol ouch luter weter unde ane wint unde warm sin, so her in | |
| unde da mit der vrowen antlize gewaschen, machet di hůt luter unde clar. // Cucumer heizet zu důte cůmir. Der ist | |
| du,/ ei wiʒ můder $’s wiʒen Jhesu!/ //De drid is luter honich,/ din suͤʒcheit is dem honich glich./ it enwart niͤ | |
| //Zůhant dů Simeon $’t kindlin gesach,/ sin herz erl#;iucht de luter dach/ ind bekande, dat dat kint were/ beid des himels | |
| liͤve sun in din herze goʒ!/ //Verdrunkne, schenk uns $’s lutern wines,/ danaf du birns, danaf du schines,/ van dines herzen | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 >> |