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ABCDEF s.VGHIJKL
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l – lâchen
lâchen – laden
laden – Lahrein
lahs – lampartisch
lampe – lanclëbic
lanclîbe – lancwat
lancwiric – lant|âht|acker
lantâhte – lantgemeine
lantgenôʒ – lantleite
lantliut – lantreister
lantrihtære – lantsidel
lantsidel – lanttwingære
lanturliuge – lantwîn
lantwîp – larrûn
larventier – lasterkleit
lasterkôsen – lasterwunde
lastkarre – Latrisëte
latrôn – læʒic (?)
læʒlich – lëbendic
lëbendigen – lebezelte
lëbezuht – 3lecken
lëcken – lëder|gerwe
lëderhosære – lëdic|sagunge
lëdic|vrî – lëgerhort
lëgerhuobe – lêhengëlt
lêhenguot – lêhensrëhten
lêhensteidinc – leidebërnde
1leiden – leienphrüende
leienrëht – leissup
leist – leiterboum
leiteren – leitstap
leitstërne – lemmelîn
lemnisse – lenderieren
lenderl – lenke
lenken – lêrchenmunt
lêre – lërnkint
lërnknabe – lësemeister
lësen – lettener
letter – levîte
lëwe – lëwinne
leyô – lîch
lîch – lîchphenninc
lîchreste – 1liden
2liden – lîdunge
lie – liegære
liegærinne – liehticheit
liehtkerze – liehtvaʒ
liehtvlüʒʒic – liepsuochende
liep|swinderinne – lîhenisse
lîhkouf – lîhtsüeʒe
lîhtunge – 2lîm (?)
limbel – lindelîche
1linden – lînhose
linie – lînsoc
linster – lîpgedinge
lîpgedingede – lippenlappen
lippe|swër – listen
lîsten – 2lit
lit- – litze
litze – liut-
liutærinne – liutsælde
liutsælic – löbelach
lobelich – loc
loch – lodewërc
lœdingære – lônærinne
lônbære – lônen

   lankenier - lantgebrëchte    


lankenier stN. auch lankenir (:gir) ( HvFreibJoh ). Decke über die Flanke (lanke) des Pferdes (vgl. lendenier und verlankenieren , s.a. Suolahti, Suffix, S. 118f.): die ritter wârn ze veld komen, / [...] ir deck, schilt und sper / schinen gar von gold hêr. / wâpenröck und zimier, / lankenier und ander gezier / muost dâ von baldekîn sîn EnikWchr 10864²; heldes ors gereit / wol nâch sînes herzen gir; / kovertiure und lankenir / dar ûf geleit gar wunnenclîche, / dem wâpenrocke gelîche, / und meisterlîch HvFreibJoh 112; dar kwam ein Brite wolgemuot, / des wâfen rok was als ein gluot, / rôt was ouch sîn lankenier DietrGlesse 607. 667. 669; UvEtzAlex 13180

MWB 3,3 862,40; Bearbeiter: Diehl

lanke|swër swM. ‘Schmerzen in der Lende, Seite, Hüftschmerzen’ (vgl. lantsuht 2 sowie AWB 5,638 und Riecke, Med. Fachspr. 2,380): ez [das Medikament] ist oͮch vil goͮt fur den sîtesvern. vnde fur den lanchesvweren Ipocr 146; emplastrum ist vil goͮt ze aller slahcte wndun. [...]. vnde ze podagra. vnde ze dem lancsuern ebd. 262

MWB 3,3 862,54; Bearbeiter: Diehl

lanne stswF. ‘Kette’ 1 allg.
2 als Schmuck
   1 allg.: dô Alexander sih bedâhte, / waz er getûn mahte, / er hîz insamt heften / di schif mit manniscreften. / er hîz si starke spannen / mit îsenînen lannen SAlex 1192. – meist zum Bändigen, Festhalten von etw. (Tieren, Riesen): des bern pfleger nam den bern / bî der lannen, hin vuort ern Schrätel 34; Serv 2929; als ein wolf an einer lannen, / der vil gerne kême von dannen Renner 3607; er lúmt recht sam ein hundt an einer lannen Neidh (S) 2,128 C45:8,5; HvNstAp 879; Uvidol [der Riese Witold] wart gewangin / gebundin an die lannin Roth 1733. 1047. 4686. – übertr.: du [das Kreuz] bist die lanne, an der gezemt / wart des grozen lewen kint Frl 2:21,6. – phras.: swer alten hunt an lannen leit, / der verliuset michel arebeit Freid 109,26    2 als Schmuck: ouch het Gynevern gesant / Lonomye, ir swester, / [...] / vil manig guot chleinot, / lauter vnd von golde rot, / riemen vnd häftelein, / boug vnd vingerlein, / halsgolt vnd lanne Krone 558

MWB 3,3 862,61; Bearbeiter: Diehl

lant stN. flekt. lande-, selten auch lante- (z.B. Gen 2248 ), Pl. i.d.R. lant, selten auch lender (z.B. BrEng 55; UrkCorp (WMU) 2367,28 ). ‘Land’ 1 ‘festes Land, Festland’ (im Unterschied zum Wasser, vgl. die Paarformeln unter 6.2 )
2 ‘Erde, Erdboden’ (z.T. offen zu 3 )
2.1 allg.
2.2 bezogen auf die Bewirtschaftung
3 ‘Region, Gebiet’ (auch im Wasser [ BdN ], z.T. offen zu 4 )
4 politisch-rechtl. ‘Herrschaftsgebiet, Machtbereich’ (zumeist bestimmt durch den Geltungsbereich eines Landesrechts [DRW 8,318]; vgl. die Paarformeln unter 6.3 und 6.4 )
4.1 allg.
4.2 bezogen auf die Einwohnerschaft oder einzelne ihrer Gruppen
4.3 mit Nennung des Namens
4.4 bezogen auf eine Ordensprovinz
5 in religiösen Zusammenhängen
5.1 Palästina als gelobtes, verheißenes Land (häufig mit Adj., vgl. Friedrich, PhrasWB, S. 261 mit weiteren Belegen)
5.2 himmlisches Gottesreich, das Paradies als ursprüngliche Heimat des Menschen (häufig mit Adj.)
5.3 selten (mit neg. Attr.) für die Hölle
6 in präp. Fügungen und phras. Wendungen
6.1 in präp. Fügungen
6.1.1 after lande ‘durch das ganze Land’
6.1.2 von lande ‘weg aus einem Land, fort von der Heimat’
6.1.3 ze lande
6.1.3.1 ‘in die Heimat, nach Hause, zurück’ (oft ergänzt um heim ) (vgl. 5.1 und 5.2 )
6.1.3.2 hie ze lande ‘hierzulande, in diesem Land’ (vgl. enlant )
6.2 in paarigen Ausdrücken mit waʒʒer, mer (vgl. 1 ) i.S.v. ‘weithin, überall’
6.3 häufig in (Paar-)formeln mit burc, hof, hûs, stat (vgl. auch Friedrich, PhrasWB, S. 261 mit weiteren Belegen)
6.3.1 verallgemeinernd
6.3.2 als Gegensatz Stadt - Land
6.3.3 meist als Ausdruck für ‘Herrschaftsgebiet, Machtbereich’
6.4 in der Wendung ~ unde liute (vgl. zur Sache 2 HRG 3,413ff. sowie Friedrich, PhrasWB, S. 261f. mit weiteren Belegen), selten (s. 6.4.2 ) auch ~ unde diet, ~ unde mâge
6.4.1 verallgemeinernd ‘Gegend und ihre Bewohner’
6.4.2 meist als Ausdruck für ‘Herrschaftsgebiet, Machtbereich’
6.5 ~ als hyperbolische Vergleichsgröße zur Beschreibung eines großen Wertes (vgl. Friedrich, PhrasWB, S. 262 mit weiteren Belegen)
6.6 auch in Sprichw. (vgl. für weitere Beispiele TPMA 7,257-267, Nr. 1,16,27,59,148-49)
   1 ‘festes Land, Festland’ (im Unterschied zum Wasser, vgl. die Paarformeln unter 6.2 ): stella maris bistu genant / na deme sterren, der an daz lant / daz muode schif geleidet MarldA 249; dâ irtrunkin in der habe wol nâhe deme lande in deme mer drîzich knappin PrMd (J) 341,29; Herb 4391; daz der vogel lustig ist in den zwain elementen, auf der erd und in dem wazzer, wan er swimt in dem wazzer sam die änten und läuft auf dem land sam diu rephüenr BdN 212,10; Tr 6740; alle die werde [Landzungen, Inseln] , die wier gehabet haben auf truchem [trockenem] lande oder in der Tuenawe UrkCorp (WMU) N518,14; wir [...] haben in [den Kaufleuten] geoffet und offen alle strazze uͦf dem lande und uͦf dem wazzer uͤberal in unserem lande StRMünch 64,15; Wh 309,16    2 ‘Erde, Erdboden’ (z.T. offen zu 3 )    2.1 allg.: vil schône sazte mich sîn hant / hinder daz ors ûf daz lant Iw 744; diu kelten des luftes und diu kelten des landes BdN 40,7; ir solt des wol jehen das ir off ebenem lande nie so gute burg gesahent Lanc 548,23. – ‘flaches, offenes Land; Grasland’ da stunt manig fest burg inne beide, uff felsen [Gebirge] und uff schlechtem [flachem] lande Lanc 303,30; swa her dicheinen gotis holden / geeischete indeme lande, / in gebirge oder in walde Ägidius 829. 593; alle die klûsenêre di in dem walde wâren und in deme lande HvFritzlHl 62,7; schœn ougenweide / bringt uns der meie: er spreit ûf diu lant sîn wât SM:Had 25: 1,6; da qwam er und der knapp uff ein schön lant geritten, da ein schöne bach durch lieff Lanc 557,25 (hierher oder zu → 2lande ) – ‘ländliches Gebiet’ (z.T. in [rechtl.] Abgrenzung zur Stadt, vgl. 6.3.2 und DRW 8,322 mit weiteren Belegen): dise vorgenanten gesetze suͦln halten arm unde riche in der stat zu Wirzebuͦrg, unde vor der stat allen enden, uͦffe dem velde, uͦffe deme lande, in buͦrgen, in steten unde in den dorfern WüP 7k,3; vnd suͤlen in daz selbe eigen [ vor der stat ze Auspurch ( 800,40f.)] stæten nachs landes reht, als man eigen ovf dem lande stæten sol UrkCorp (WMU) 800,7; die vogte uf dem lande die hant niht ze rihtenne hinze der burger gute noch hinz ir luten die druffe sitzent, wan ze zwain ziten in dem iare StRAugsb 13,14    2.2 bezogen auf die Bewirtschaftung: varende gût unde erbe [...] unde lant [Ländereien] unde eckere [ terras videlicet et agros ] , wîngarten, mulen, vestene, dorphere, pfarren, capellen, zehenden unde susgetâne dinc StatDtOrd 30,11; daz wüeste lant erbûwen wart, / dâ krône truoc Parzivâl Parz 222,12. – ‘Acker-, Weideland’ daz wir [...] hant verluhen [...] vier huͦben vnde drie vierteil landes mit acker zv velde gelegen UrkCorp (WMU) N106,22; da horet in zwo jvchart akers [...] vnd zwai lender an den espan [gemeindl. Weideland] ebd. 2367,28; mit sehn gewan er küende / erbûwens lands, hiez Ascalûn Parz 398,23. 250,21. 534,19    3 ‘Region, Gebiet’ (auch im Wasser [ BdN ], z.T. offen zu 4 ): berge, lant vnde diet, / des folkes gelaz vnde irn ganc, / solde ich den sagen, ez wer zv lanc Herb 14271; dô nam der rîter umb sich war / wie daz lant wære getân Wig 7058; wan in dien chalten lendir [ in frigidis regionibus ] bidvrfin si me gwandis den in dien heiscen BrEng 55; si gant alle barfuͦs, mere in dem lande, da es vrúset, da tragen si rote schuͦhe mit wissen riemen Mechth 4: 27,17; von dem lande gant si [die Fixsterne] her uber, da die sunne uf gat, hine da diu sunne under gat MNat 2,20; schaw, wie iesleich gesläht der visch sein besunder lant hât und sein gegent [ singula genera piscium sibi regiones detinent ] BdN 244,9; echites ist ain stain, den pringt der adlar von verren landen in sein nest ebd. 445,12. 88,20; Volmar 260; Macer 49,10. – in kultureller Hinsicht: Adam sîn wîb erchande sô noch site ist in demo lande Gen 527; er dunket mich der witze ein kint, / swer niht der zungen lât ir lant / da von die sprâche sint bekant Wh 73,9; swer aber nimmer us dem lande kumet, da er in erzogen ist, der kan nit anders sprechen, wan als man da sprichet Eckh (J) 101,19    4 politisch-rechtl. ‘Herrschaftsgebiet, Machtbereich’ (zumeist bestimmt durch den Geltungsbereich eines Landesrechts [DRW 8,318]; vgl. die Paarformeln unter 6.3 und 6.4 )    4.1 allg.: ez sol auch der hertzog vns [...] in sinen landen vnd siner herschafft vf strazzen vnd vf wazzern schirmen vor gewalt vnd vor vnreht UrkCorp (WMU) 2703,15; ein iegelich man, der vz eim lande in daz anders kvmet vnd wil vor gerihte reht nemen vmbe ein gvͦt, daz in dem lande lit, er mvͦz nemen reht nah des landes rehte, da daz gvͦt inne lit SchwSp 20b; Mühlh 129,15; der des lantes ist geweltich der sprach zuo uns ze leste Gen 2248; do cronete man in mit golde / vnd leh ime ein lant dar / do wart he koninc in Grecia Roth 4720; Rol 3115; iu ist daz wol erkant / daz unser êre und unser lant / vil gar ûf der wâge lît Iw 2936; ebd. 3158; ich was herre über ditze lant / unde stuont gar in mîner hant / beidiu liute unde guot Wig 4676; als er ze künege was erkorn, / dô wart im hulde sâ gesworn: / die herren vür in giengen, / lêhen sie enphiengen, / ir lant, ir landes geniez RvEBarl 14769; Lanc 27,25 u.ö.    4.2 bezogen auf die Einwohnerschaft oder einzelne ihrer Gruppen: vüer ich verstolne / ze vüezen von hinnen, / des müese ich wol gewinnen / laster unde swenn ich von hinnen kêre, / daz bevindet allez diz lant Iw 1771; von der gedrîeten nôt / wart aber des landes clage dô mê Tr 1831; Tristan hiez ûz dem hove lesen / des küneges heinlîchære, / zweinzec ritter gewære / [...]; / von lande [von den Einheimischen] und von gesten / gewan er sehzic umbe solt ebd. 8588; hie mite sô wart daz lant besant, / die lantbarûne die mein ich ebd. 9260    4.3 mit Nennung des Namens: jn dem lande zv Duringen UrkCorp (WMU) 1393,25; von dem lande ze Kiewen NibB 1340,1; Tr 327; mîn lant untz volc ze Brandigân Parz 220,7; we er kumen mochte / zo Kriechin indaz lant Roth 454; in den romisken landen zwei jar lag er in panden AvaLJ 34,2; Clemens der babest [...] enbivtet in elliv tivtschiv lant [...] sinen grvͦz UrkCorp (WMU) 93,42 (für weitere Belege → 2diutisch 3.1)    4.4 bezogen auf eine Ordensprovinz: man sal ouch des hûten, daz under disen weleren [Wählern des Komturs] daz mêr teil iht sî von eime lande unde daz minnere teil von eime anderen lande [ ne [...] plures sint de una provincia, pauciores de alia ] , sunder muge daz geschên, daz ir igelicher sî von eime sunderlichen lande oder gegende [ singuli de singulis provinciis ] StatDtOrd 93,15    5 in religiösen Zusammenhängen    5.1 Palästina als gelobtes, verheißenes Land (häufig mit Adj., vgl. Friedrich, PhrasWB, S. 261 mit weiteren Belegen): er bringit iuh wider heim / zuo deme guotin lante daz milichi jouch honiges ist fliezzente Gen 3029 (vgl. 6.1.3.1 ); VMos 37,4; der selb Josue furt si in daz lant daz in got gehaizzen het PrOberalt 73,17; da furen di genozen / mit truchenen fuͦzen / in daz intheizene lant VMos 68,9; Jerusalem daz reine lant KvWHerzm 121; daz hêre lant vil reine Walth 78,12. 15,1; daz sie gotes versmênisse unde sînes crûces wollen rechen unde vehten umbe daz heilige lant [ terram sanctam ] , daz der cristen sîn sal StatDtOrd 24,5; daz heilig land enehalb mers UrkCorp (WMU) 2987,25; ußer dem lande das got sim volck gelobet, das man heißet das lant von Promission Lanc 249,31; dô si giengen durch die wüesten und wolten in daz lant des götleichen gelübdes BdN 469,10    5.2 himmlisches Gottesreich, das Paradies als ursprüngliche Heimat des Menschen (häufig mit Adj.): dô unser herre gelobete Moises allez guot und sante in in daz heilige lant, daz daz himelrîche meinet Eckh 5: 18,10; so megen wir mit gesunde chomen heim ze lande / hin ze paradyse uzer dirre freise AvaLJ 28,3 (vgl. 6.1.3.1 ); von disseme ellende ze den himelisken landen ebd. 189,3; VMos 49,7; ze deme wunneclichen lande / da gent si nach deme lambe ebd. 60,10; nu arbeitet da nach in disen tâgen, daz ir uon der uanknusse dirre werelt erlôset wêrdet unde chomin muͦzzit zvͦ dem geheizzenem lande Spec 40,22; daz ich gesehe die suͦzze mînis herrin in dem lebintigim lande. waz ist div lebintige êrde? div himelische Ierusalem ebd. 40,25; in die himmelporten mines ewigen landes Mechth 7: 7,42; si [Luzifers Stolzheit] rouved in des himelschen landes / ind warp in in den helschen dal MarlbRh 113,38    5.3 selten (mit neg. Attr.) für die Hölle: einer laie ophel, di wahsent in dem vervlvchten lande PrBerthKl 4,32. vinster ~ : brenge den tuujl an uns zescanden, / daz er uns it bespanne / mit siner ketenen also lange, / di di uerworchten leiden in daz ujnster lant Litan 956; wi ungerne ich nu buwe / diz vinster lant! SüklV 211 (vgl. in daz vinster viur verfluochet sîn SM:UvS 35:5,9 )    6 in präp. Fügungen und phras. Wendungen    6.1 in präp. Fügungen    6.1.1 after lande ‘durch das ganze Land’ nû is after lande / mîn laster vile mâre, / und mûz ouch offenbâre / mîn schade vile grôz wesen En 2418; sîne boten her sande / mit briefen after lande / ze allen den rîchen, / diu man dô mohte erstrîchen / mit schiffen oder berîten ebd. 12760. 4508. 8432; swaz man der boten sande / mit den maeren after lande KlageC 2822    6.1.2 von lande ‘weg aus einem Land, fort von der Heimat’ dô huoben sich von lande die snellen riter lobesam NibB 379,4; jâ fuort’ ich von lande des mînen alsô vil ebd. 1279,2; in welher wîse Blanschefluor / mit iuwerm vater von lande vuor Tr 5400; diu vuorten wir von lande: / zwei hemede wîz alsam ein snê ebd. 12810    6.1.3 ze lande    6.1.3.1 ‘in die Heimat, nach Hause, zurück’ (oft ergänzt um heim) (vgl. 5.1 und 5.2 ): daz er in ûz deme ellente fuorte ze lante, / unte inen bigruobe dâ sîn vater jouch sîn ane lâge Gen 2648; er gap in urloup über al / und hiez sie ze lande varn, / daz sie got müese bewarn Eracl 2155; UvZLanz 6779; Rol 3241; Tr 1423; kunic, nu wis gisundi, / ich wil heim zi landi LobSal 200; daz er sie sande / wider heim zuͦ lande Roth 189; Lanc 534,15; UvZLanz 1314; GrRud K 35    6.1.3.2 hie ze lande ‘hierzulande, in diesem Land’ (vgl. enlant ): als hie ze lande gewonlich ist vnd avch sitlich UrkCorp (WMU) 2513,5; nach allem dem rehte, als rutin reht [Rodungsrecht] hie zelande stat ebd. 722,8; hie zu land ist ein hohe frau, die ich mynne Lanc 360,28. 366,22. 368,7 u.ö.    6.2 in paarigen Ausdrücken mit waʒʒer, mer (vgl. 1 ) i.S.v. ‘weithin, überall’ aldes ich ervarn hân [durchfahren habe] / in wazzer oder an lande UvZLanz 7901; Darius sîne boten sande / in wazzer und in lande SAlex 1942; dannen wurden sîne poten gesant / uber wazzer unde uber lant VAlex 1416; si hæten in gar überkomen / beide ûf dem lande und ûf dem mer Tr 18697; dc menegliches lib vnd guͦt fride sol han uf deme vazzer vnd uf deme lande UrkCorp (WMU) N26,42; Tannh 13,25; di heiden samnoten ir hêr / uon lande unt uon mer, / uz uil manigen richin Rol 2594    6.3 häufig in (Paar-)formeln mit burc, hof, hûs, stat (vgl. auch Friedrich, PhrasWB, S. 261 mit weiteren Belegen)    6.3.1 verallgemeinernd: arzâte man besande, / von bürgen und von lande [von überall her] / die allerbesten die man vant Tr 7258; sîne sinne und sîne manheit / diu prîsete hof unde lant [alle] ebd. 18953; mir hât der künec Clâmidê / und Kingrûn sîn scheneschlant / verwüestet pürge unde lant [ganze Landstriche] / unz an Pelrapeire Parz 194,16; gewalt bî grôzem guote, liut bürge und dâ bî lant, / lîp kraft schœn unde kleider, / swer der genuht iht hât KLD: Kzl 1: 2,2; Herb 2321    6.3.2 als Gegensatz Stadt - Land: ez sol auch nieman keiner slahte vihe triben oder bachen, durre fleisch oder fische fuͤren von der stat oder von dem lande WüP 36,3. 9,11; jch sol auch mines herren purgære in der stat vnd auf dem lande fleizzechlichen schermen UrkCorp (WMU) 854AB,35. N238A,4    6.3.3 meist als Ausdruck für ‘Herrschaftsgebiet, Machtbereich’ wil er aber burge vnde lant / des gibich ime in sine gewalt Roth 192; lant unde bürge, die unser eigen sint. / unt swaz der wîten rîche ist uns undertân NibB 693,2; burc, lant vnd geine [d.i. gegene Gegend, Gebiet] , / kvnic, ritter, sine man, / wes nem ich mich an Herb 6170; Parz 746,5; ir sult bî dirre tagezît / uns rûmen hof unde lant KvWHvK 379; der künec iesâ besande / ze hove und in dem lande / sînen rât und sîne mâge / durch rât und durch râtvrâge Tr 17660. 1147. 13453; NibB 1386,1; KvWTroj 23419; Lanc 169,10; so suͦlen mine burchman min hus inde min lant deme bisschove antwerden UrkCorp (WMU) 566,37. 21AB,36,35; dar vuor er mit here sâ / und beroubet die stat und daz lant Wig 6097; Herb 15803    6.4 in der Wendung ~ unde liute (vgl. zur Sache 2HRG 3,413ff. sowie Friedrich, PhrasWB, S. 261f. mit weiteren Belegen), selten (s. 6.4.2) auch ~ unde diet, ~ unde mâge    6.4.1 verallgemeinernd ‘Gegend und ihre Bewohner’ Îsôt diu was dô starke / von ir hêrren Marke / geminnet unde gehêret, / geprîset unde gêret / von liute und von lande [allen] Tr 12679. 13156. 2135; wem ist nu bekant / under iu bî Rîne die liute und ouch daz lant? NibB 1147,2; nu ist diu werlt valschaft / und ist âne meisterschaft / beidiu liute unde lant Wig 2369    6.4.2 meist als Ausdruck für ‘Herrschaftsgebiet, Machtbereich’ ich teile ir liute unde lant: / des sît ir bürge unde pfant Iw 7715. 2889; wir uirlisin liut unde lant / unde den lib dar zuͦ Rol 454. 4246; daz sî gût unde erbe mugen haben in der gemeinde unde lant unde lûte [ quod possessiones habeant in communi ] StatDtOrd 30,5; des gebe ich dir hute / min lant vnde mine lute, / man vnde dinstman, / vnde allez, daz ich ie gwan Herb 3946; ez hæten hie bevor die grôzen vürsten niht gelogen / dur liute noch dur lant SM:UvS 30: 5,6; Tr 465; Parz 90,24. 267,10; Wig 9437; KvWSchwanr 435; NibB 114,3. – in Verbindung mit diet, mâge: so scolt du gebieten / in lande ioh in dieten / uͦber al mines herren riche Rol 1913. 2312; lude rief Widolt / hie ist ein herlicher uolc / lant vnde mage / sezzent sie an die wage Roth 3394    6.5 ~ als hyperbolische Vergleichsgröße zur Beschreibung eines großen Wertes (vgl. Friedrich, PhrasWB, S. 262 mit weiteren Belegen): sîn lîp ist tûsent lande wert Georg 198; ein minneclîchez zwieren, / daz næm ich für tûsent lant KLD: UvW 26:3,8; ob er den [ meidem (Hengst)] ahte umb ein lant Ottok 5630; seyt das in got her hat gesandt, / wir gäben in nicht umb ain landt HvNstAp 3051; die edlen vingerlein / die pesser waren dann zway landt ebd. 577; swer mir ze triuwen wirt erkant, / den minne ich über’z vierde lant Freid 96,16    6.6 auch in Sprichw. (vgl. für weitere Beispiele TPMA 7,257-267, Nr. 1,16,27,59,148-49): milte machet werdiu lant; / von obeze wirt der boum erkant Freid 86,20; funde ich âne wer ein lant, / daz twunge ich wol mit einer hant ebd. 131,13; daz bidermans erbe in allen landen lit Ortn 34,4; Ottok 1723

MWB 3,3 863,17; Bearbeiter: Diehl

lant|âht|acker stM. ‘mit → lantâhte belegter Acker’ alle vnser ecker, die man nennet die landaht ecker DRW 8,325 (ZGO; a. 1349). 8,325 (ZGO; a. 1350)

MWB 3,3 867,63; Bearbeiter: Diehl

lantâhte stF. Fruchtzins, der sich nach der Fruchtfolge im Rahmen der Dreifelderwirtschaft richtet (vgl. DRW 8,324 und SchwäbWB 4,946): omnes agros in Eltrichesdorf, qui nobis seu castro in Gretzingen attinebant et de quibus hactenus lantaht solvebatur UrkWürtt 10,303 (a. 1295); usufructus lanthath ebd. 10,551 (a. 1296); omnes redditus nostros, dictos landacht UrkHerrenalb 5,335 (a. 1303)

MWB 3,3 868,3; Bearbeiter: Diehl

lantambetman stM. überw. -amman. gewählter Vorsteher einer schweizerischen Landesgemeinde (vgl. SchweizId 4,248): wir, her Arnolt der meier von Silennun, lantamman, vnd die lantlúte gemeinlich von Vre, vnd wir, her Chvͦnrat ab Jberg, lantamman, vnd die lantlúte gemeinlich von Swiz in Chostenzer bistom UrkCorp (WMU) 1477,3; mit dien fromen mannen den lantamptmann und mit dien lantlüten gemeinlich AbschEidgen 26 (a. 1348); UrkGraub (M) 2,258 (a. 1319); UrkEidgenG 4,2:490 (a. 1322)

MWB 3,3 868,12; Bearbeiter: Diehl

lantbanier stF. ‘Fahne einer Herrschaft, eines Landes’ nu die inneren [Eingeschlossenen] begunden / ir [der zum Entsatz Kommenden] lantbaniere erkennen, / ir zeichen [Feldgeschrei] hœren nennen, / si begunden ir rûm wîten, / ûz an die wîte rîten Tr 5585

MWB 3,3 868,23; Bearbeiter: Diehl

lantbarûn stM. auch mit sw. Pl. hoher landsässiger Adeliger in einem Herrschaftsgebiet, (vgl. lanthërre 2, lantvürste ): künec unde lantbarûne, / al daz concîlje schiet sich sâ Tr 15532; hie mite sô wart daz lant besant, / die lantbarûne die mein ich ebd. 9261; Marke der hiez an der vrist / den lantbarûnen allen sagen, / dazs inner ahzehen tagen / alle ze hove kæmen ebd. 12545 u.ö.; mit maniger hand schalle / von tamburen und busunen / samet die lant barunen / ze hof schon kamen SHort 2764

MWB 3,3 868,29; Bearbeiter: Diehl

lantberîter stM. Bevollmächtigter des Landesherrn in rechtl. Belangen (vgl. DRW 8,339; zur Sache vgl. 2HRG 3,568f.): der erber herre her Albrecht von Hesseburg thumherre vnd ertzpriester zu Wiͤrtzburg, lantbereiter vnsers gnedigen herren hern Albrechts erwelts vnd bestetigts zu einem byschof zu Wiͤrtzburg UrkWürzb 41,416 (a. 1349), vgl. beriether des landes ebd. 41,260 (a. 1346)

MWB 3,3 868,39; Bearbeiter: Diehl

lantbescheidunge stF. ‘Landeseinteilung’ (vgl. lantscheide 2, lantscheidunge ): daz andere teil [des Landes] wart gegeben / an daz geistlîche leben / den brûderen von dem dûtschen hûs. / [...] / des gûtes ist nicht bliben, / die lantbescheidunge sie [l. ] beschriben [falls die L. nicht schriftlich festgesetzt wurde] LivlChr 6686

MWB 3,3 868,47; Bearbeiter: Diehl

lantbëte stF. allgemeine Abgabe bzw. die Verpflichtung zu ihrer Zahlung (urspr. eine auf Bitten des (Landes-)Herrn geleistete außerordentliche Abgabe, später eine regelmäßig, meist jährlich, zu entrichtende Steuer; vgl. differenzierter und mit weiteren Belegen DRW 8,337f.; zur Sache LexMA 1,1779-81 und 2HRG 1,494ff.; s.a. lantstiure ): petitiones, que dicuntur landbede DRW 8,337 (AnnNassau; a. 1258); vnd ist, daz wir eyne gemeyne lantbete bite, dy suln dy gebure geben als ander vnsir erbern manne lute an geuerde UrkHenneb 2:72,11 (a. 1347); fur die obgenanten zwei tausent mark lotiges silbers haben sie vns [...] zephanden gesatzt ire vesten Orlamunden, haus vnd stat, mit lantbetten, statbeten, zinsen, gulden, [...], vnd gemeinlichen mit allem dem, daz dar zugehort UrkHohenz 3,220 (a. 1350); UrkDOHess 2:292,13 (a. 1320); UrkWürzb 40,92 (a. 1336)

MWB 3,3 868,54; Bearbeiter: Diehl

lantbischof stM. hier -bischolf. Bischof in seiner Rolle als weltl. Landesherr: daz ev die genad ewer rehter lantpischolf vmsvst [ohne Gegenleistung] vnd an alle ergervng erpiet StiftZwettl 40

MWB 3,3 869,8; Bearbeiter: Diehl

lantbote swM. ‘Gerichtsbote, -diener in ländlichen Bezirken’ (differenzierter und mit jüngeren Belegen DRW 8,346ff.; vgl. lantbütel ): das sol ein yeglicher lantpot sweren, daz er [...] sol warten seiner anleit [Einsetzung] und doch chein anleit tun sol, bis im die durch einen gesworn landschreiber verschriben wird DRW 8,346 (Müller, LGHirschberg; a. 1320)

MWB 3,3 869,12; Bearbeiter: Diehl

lantburc stF. ‘Burg im Land, Burg des Landesherrn’ Heliachim der wîse, / [...] / der sande brîve manige / allenthalben in daz lant danne / ze den lantburgen grôzen, / ze den ir hûsgenôzen JJud 457

MWB 3,3 869,19; Bearbeiter: Diehl

lantbütel stM. ‘Gerichtsbote, -diener in ländl. Bezirken’ (vgl. lantbote ): es ist geredt und gewilkört, dasz der land bütel des eltern voits von Weida mag verweglosen [wegen Wegzugs aus der Lehnspflicht entlassen] in die stad zu allen zeiten im jahr UrkWeida 115 (a. 1288 kopial); dehein lantbutel noch dehein statbutel von L. noch von S. an des closters gerihte zu B. nicht rehtes hat zu gebiten oder ze vordern DRW 8,356 (BambBer/  v.Guttenberg; a. 1315)

MWB 3,3 869,23; Bearbeiter: Diehl

lantcommentiur stM. lantkommentiur

MWB 3,3 869,33;

lantdiet stF. auch stN. ( UvZLanz ), md. dît. ‘Bevölkerung, Bewohner eines Landes’ ez wart nie volc, daz gerner strite, / denn ouch diu selbe lantdiet KvWTroj 13795; alle sîne holden / unde alle dise lantdiet Exod 2365; dô retten ouch die geste, / die boten und daz lantdiet UvZLanz 8309; man sach sich übele gehaben / alle sîne lantdiet KvWPart 9691 u.ö.; vîentlîche nôt, / dî im mit urloige bôt / sîn ummesezne lantdît [ a compatriotis ] , / dî dô von dem geloubin schît / und in ungeloubin trat NvJer 12097

MWB 3,3 869,34; Bearbeiter: Diehl

lantdinc stN. ‘Landding, Landgericht’ (in der Regel dreimal jährlich stattfindende Gerichtsversammlung unter Vorsitz des Landesherrn; vgl. lantgedinge , lantgerihte , lantrihte , lanttac und v.a. lantteidinc sowie mit weiteren Belegen DRW 8,361f.): placitum provinciale, quod dicitur lantdinc UrkMerseb 189 (a. 1238); gelobe wi den burgern unde der statgemeine zcu Muͦlhusin di gnade, [...], daz si nimant umme keine schult beclagin schal vor unsin lantgerichtin, noch vor unsin rychtern, si insin alrerst beclagit in der stat zcu Muͦlhusin, do schal man deme cleger rechtis helfin nach der stat rechte. hulfe man do deme clegere nicht rechtis, so scholde he clagin vor unsin lantdingin UrkMühlh 277 (a. 1310); ez geschach eine czweyunge undir dem koufhuse czwischen den koufluten, den nidirsten ein halp unde den obirsten andirt halp, um di vier benke, do man inne dinget daz lantdink, statdink unde judendink UrkSchlesSt 540 (a. 1336)

MWB 3,3 869,45; Bearbeiter: Diehl

lantenære stM. für das Badehaus und die Erhitzung des Wassers verantwortlicher Bediensteter (zu lat. lanternarius ‘Laternenträger’; vgl. DuCange 5,36a): man sol zwen landnær [ lantnaerii ] haben, die den vrowen daz bad machen, vnd die in dienen in dem badhvs vnd das bad reichen UrkGeisf 438 (13. Jh.). 422. 420. 424

MWB 3,3 870,1; Bearbeiter: Diehl

lantfrîde F. lamprîde

MWB 3,3 870,8;

lantgarbe stswF. 1 neben dem Zehnten zu leistende (Natural-)Abgabe (v.a. von neu gerodetem Land; vgl. mit weiteren Belegen DRW 8,397ff.)
2 Recht, die als Einkommen zu erheben
3 mit belasteter Acker
   1 neben dem Zehnten zu leistende (Natural-)Abgabe (v.a. von neu gerodetem Land; vgl. mit weiteren Belegen DRW 8,397ff.): swaz mit korn stât, es sîgen wisan gewesen von alter oder nit, dâvon sol ich die lantgarbun gên UrkPrivR 132,22 (a. 1322); und were dz yemant dehein ried oder acker ufbreche, [...], da von gibt er lantgarbe UrkBern 7,553 (a. 1350). – als Einkommen: alle vnser lantgarbe, die wir [...] haben an wine, an korne, an zinsen UrkBebenh 14,453 (a. 1298)    2 Recht, die ~ als Einkommen zu erheben: daz ich han gecoufet drii juchart aggers [...] mit allem nuzze den got dar uffe git, zehend und langarb immer me UrkHeiligkreuztal 78,13 (a. 1307)    3 mit ~ belasteter Acker: da ligent oͧch nu̍we geru̍te und lantgarben; die geltent ze zinse bi dem meisten eines jares 25 mu̍t vesen [Spreu] , 25 mu̍t roggen, 50 mu̍t habern UrbHabsb 1:406,16

MWB 3,3 870,9; Bearbeiter: Diehl

lantgebirge stN. ‘Gebirge’ Hẏberne, das mit reinikeit / niht eitirhafte wúrme treit, / als ez ist sundirs ûz genant / das sundir lant in Irlant, / in disem lantgebirge lit RvEWchr 2714

MWB 3,3 870,28; Bearbeiter: Diehl

lantgeböume stN. ‘Bäume, Baumbestand’ die [Inseln] sint nah alliz wunschis kraft / zallin zitin berhaft, / da naht und tag und alle frist / das lantgebóme gruͦnde ist / und der erde bernde fruht RvEWchr 1451

MWB 3,3 870,32; Bearbeiter: Diehl

lantgebrëchte stF. wirtschaftliche Notlage eines Landes oder Landstrichs durch Missernte oder Krieg (vgl. landesbrëste , landesnôt , lantgebrëste ): so sol ich darnach iaͤrgelich, [...] minen vroͮwen den zins von dem houe gantzlich han gerihtet, mich ierre denne redeliche lantgebrehte UrkCorp (WMU) 2497,5

MWB 3,3 870,37; Bearbeiter: Diehl