allegieren
swV.
aus lat. allegare, afrz. aleguer, alegier, ‘vorbringen, anführen, sich auf etwas berufen, geltend machen’, vgl. Suolahti 1,47f.; oder zu lat. allegere
‘anführen, hinzufügen’, s. mnd. allegêren, vgl. Katara, Lehngut, S. 7.
–
von kunst ~
, wohl ‘über kunst dozieren’
man sach den gesêrten wîsen man / gegen im als einen meister stân, / der von kunst allegieren wil. / [...] / er stunt ûf und sprach alsô UvEtzAlex
15639.
– mit Akk.-Obj.: ‘(als Autorität) zitieren’
dô was er [Jesus] ingesinde / worden in der schûle. / vor des meisters stûle / begunde er disputieren, / den vader allegieren Erlös
4038.
– hierher?
der sich so ho gesezzet hat, / mit sange in meister singer grat, / daz ein durchgründik [La. durchgrvndet
] meister niht / muoz mit im kunst allieren Rumelant
3,65a :
kunst ~
wie oben ‘über kunst dozieren’ oder ‘sich hinsichtlich der kunst gleichstellen’? Lexer 1,39 führt allieren auf afrz. allier
‘binden, verbinden’ zurück
MWB 1 151,11; Bearbeiter: Tao
alleluia
Interj., Subst.
aus alleluia der Psalmen.
1 Interj., Jubelruf, Ausdruck der Heilsfreude 2 Subst., stN. ‘Halleluja, Lobgesang’
1
Interj., Jubelruf, Ausdruck der Heilsfreude:
Lucifer begieng zemale drie hoͮbetsúnde: [...]. die scluͦgen den kor also geswinde in das ewig abgrúnde, so man mohte sprechen alleluia Mechth
3: 1,61.
guͦte nacht, minne, als ich schlaffen welle, alleluia!
4: 19,19.
4:22,39.
6:7,33.
2
Subst., stN. ‘Halleluja, Lobgesang’
div gisanc mit allelu werdin gisungen BrZw
11;
waz betútet daz alleluia? do sprach der meister: alleluia ist ein himilischer sanc Lucid
96,5;
waz betútet, daz men den tractum dez dages singet nach dem alleluia? ebd.
117,15.
–
~ singen:
so singe wir zwire / alleluja, daz frosanch, wir sagen got gnade unde danch AvaJG
29,5;
ez were billich, daz wir nach dem vnfrolichem sanc daz alleluia sungen Lucid
96,11.
117,17.
118,3;
weles cîtis [erg.: man] an dim iare alleluia singin sol BrEng
15.
–
~ (hin) legen
‘das Halleluja aussetzen, fortlassen’ (in der Vorfasten- und Fastenzeit vor Ostern):
daz sint dise sibenzech tage, die sint vns ze bvͦze gesetzet. nv ist allez frolich gesanc hingeleit, allelvia vnde froͮde Spec
38,8;
an dem suntage so man daz alleluja leit EvBerl
15,9.
16,26;
[...] des sunnentages septuagesima, so man das alleluia leit [La. hin leit
]
Tauler
28,21;
so denne dú vasnaht nahete, des abendes, so man alleluja leit Seuse
30,19
MWB 1 151,31; Bearbeiter: Tao
allenthalben
Adv., Präp.
auch allenthalb;
wohl aus dem präp. Ausdruck durch Wegfall der Präp. entwickelt, vgl.
in allenthalben SAlex
2189.
2441;
Rol
4146
u.ö.;
En
9941;
Brun
1715;
von allenthalben Ottok
15381.
1 Adv. 1.1 räuml. ‘auf/nach/von allen Seiten, überall’
1.2
‘gänzlich, in jeder Hinsicht’
2 Präp. mit Gen. ‘auf allen Seiten von etw./jmdm.; überall auf, um, in’
1
Adv.
1.1
räuml. ‘auf/nach/von allen Seiten, überall’
dîne chornstadale gên allenthalben ubere. / chellare dîne vliezzen von ole jouch vone wîne Gen
1171;
dô sach er allenthalben; er vant dâ niemen stân NibB
453,2;
mit ter vil edelen salben / bestreich si in allenthalben / über houbet und über vüeze Iw
3476;
dô hiez er brieve schrîben, / die wurden verre gesant / allenthalben in diu lant Eracl
1340;
dô quam vil liutes allenthalben / nâch der sünden salben / von den steten in dem lande LvRegFr
4266;
Ottok
7394
1.2
‘gänzlich, in jeder Hinsicht’
und uz cypro des boumes saffe, / [...], / machet man eine koningliche salben, / do von vorgeit di sucht allenthalben Brun
5580;
daz wir [...] vnser deil der stat [...] frient vnd hant gefriet allenthalben mit diseme gegenwertegen briͤue UrkCorp
3570,33;
vnd das dirre coͮf ganz vnd stete allenthalben belibe ebd.
3317,39;
daz nu staͤt si dú suͦn [Versöhnung] / úmmer me und allenthalben SHort
4239
2
Präp. mit Gen. ‘auf allen Seiten von etw./jmdm.; überall auf, um, in’
man sach die helde wenden wider unde dan / des veldes allenthalben mit ungefüegen scharn NibB
788,3;
nu warte ich allenthalben mîn / und sihe niht lebendes umbe mich Tr
2500;
allenthalben irs gvͤtes vnde irs eigens UrkCorp
1730,15
MWB 1 151,58; Bearbeiter: Tao
allentsamen, allentsamet
Pron., Adv.
ohne eingeschobenes -t-
Athis
F 30.
wohl Zusammenrückung von unflektiertem all mit entsamen, entsamet.
1
‘alle zusammen, alle miteinander’
2
‘gänzlich, ganz und gar’
1
‘alle zusammen, alle miteinander’
wer wazzer is sne zusamene stize / allentsamen in ein genize / und trebe daz zu vure, / di dru worden al eine nature Brun
4440;
zen geslechten im abving / der kung genant Salmanasar / van Assyrien virwar, / und si sazte allentsam / dort hin bi daz vliz Gozam HistAE
2405;
Criwe was genant sîn name. / dî heidin pflâgin allintsame / vor einin pâbst in haldin NvJer
4026;
do [in der Taufe] worde wir allentsamet / nach criste cristene genamet HeslApk
10337;
duͦn stirbis nicht al eíne, / sie sterbin al gemeíne / mit dir, die zAthene sínt, / aldín íungín vnd die kínt, / der allir houbit wêre duͦ: / daz stirbit allínsamít nuͦ Athis
F 30
2
‘gänzlich, ganz und gar’
nu was ouch die bose zit / sust irgangen allentsam Daniel
3793;
so habe ich vollincumene minne und minne got allintsamit so ich alle dinc durch got minne, also daz di minne an gode anehebit und auch ende hait Parad
88,17
MWB 1 152,24; Bearbeiter: Tao
aller-
Gen. von al.
1 zur Ausdrucksverstärkung, meist der Superlativform der Adjektive/Adverbien, selten der Komparativform oder Positivform vorgesetzt. Nach Behaghel, Dt. Syntax 1, S. 255 ist dieses Bildungsmuster aus der Konstruktion aller + Subst. im Gen. + Superlativ durch Wegfall des Bezugssubstantivs und Erstarrung hervorgegangen (vgl. auch al unter 2.1.5 ). 2 zur Ausdrucksverstärkung in einer kleinen Anzahl von Wörtern auf -(ge)lîch/-eclîch . Dieses Bildungsmuster geht auf syntaktische Konstruktionen mit dem Genitiv partitivus zurück, der vom Indefinitpronomen abhängig und diesem vorgesetzt ist, vgl. ahd. ( allero +) Subst. (im Gen.) + (gi[h])uuelîh/(-)gilîh/-lîh ( ‘jeder’ ), s. AWB 1, 141f.; G. Müller/Th. Frings, das flektierte al , in: PBB 72 (1950), S. 431-434; Grimm, Dt. Gr. 2,559f.; Wilmanns, Dt. Gr. 2,491f. Zu den unten genannten Wörtern sind zum Teil auch entsprechende Bildungen ohne verstärkendes aller- belegt. 2.1 Pron.-Adj., die substantivisch gebraucht werden 2.2 temporale Adv. 2.3 als Erstglied in Zusammenrückungen
1
zur Ausdrucksverstärkung, meist der Superlativform der Adjektive/Adverbien, selten der Komparativform oder Positivform vorgesetzt. Nach Behaghel, Dt. Syntax 1, S. 255 ist dieses Bildungsmuster aus der Konstruktion aller + Subst. im Gen. + Superlativ durch Wegfall des Bezugssubstantivs und Erstarrung hervorgegangen (vgl. auch al unter 2.1.5).
–
aller- mit Superlativ eines Adj. bzw. Adj.-Adv.:
-afterst
-baldist
-behendeclîchest
-best
-bœsest
-dickest
-diemüetist
-dürftigest
-ëbenest
-edelst
-eigenlîchest
-eigenst
-êrbærst
-êrst
-gedulteclîchest
-genæmest
-gërnest
-getriuwest
-gevellegest
-gewerlîchest
-grœbest
-grœst
-grüenest
-heiligest
-heiʒest
-hêrist
-hertest
-hœhst
-innegest
-innerst
-jungeste
-klârest
-kreftigest
-krenkest
-küenest
-langest
-leste
-liebest
-lîhtest
-lobelichest
-lüftigest
-lustlîchest
-meist
-minnest
-mügelichst
-næhst
-niderst
-nietest
-nœtest
-nutzebærest
-nützelichest
-nützest
-oberste
-rëhtest
-rëhteste
-reinest
-rîchest
-schedist
-schierest
-schimpflichest
-schœnest
-sëltsænst
-sêrest
-sicherst
-smalsihtigest
-sterkest
-süenebærlichest
-swærest
-tiefest
-tiurist
-trôstlichest
-trûwelîchest
-tumbest
-underst
-unschedelichest
-ûzerest
-vërrest
-vorderst
-vreideclîchst
-vrumelîcheste
-vuoclichst
-wægest
-wærlîcheste
-wærste
-wërdest
-wësentlichest
-wirst
-wîsest
-wîʒest
-wunneclîchst
-zierlichest.
– mit Superlativ eines Part.-Adj.:
-bîbelîbendest
-gelâʒenst
-lîdendest.
– mit Superlativ eines Adv.:
-widerst.
– mit Komparativ:
-baʒ.
– mit im Positiv stehendem Adj.-Adv.:
-hërzenlich
2
zur Ausdrucksverstärkung in einer kleinen Anzahl von Wörtern auf -(ge)lîch/-eclîch. Dieses Bildungsmuster geht auf syntaktische Konstruktionen mit dem Genitiv partitivus zurück, der vom Indefinitpronomen abhängig und diesem vorgesetzt ist, vgl. ahd. (allero +) Subst. (im Gen.) + (gi[h])uuelîh/(-)gilîh/-lîh ( ‘jeder’), s. AWB 1, 141f.; G. Müller/Th. Frings, das flektierte al, in: PBB 72 (1950), S. 431-434; Grimm, Dt. Gr. 2,559f.; Wilmanns, Dt. Gr. 2,491f. Zu den unten genannten Wörtern sind zum Teil auch entsprechende Bildungen ohne verstärkendes aller- belegt.
2.1
Pron.-Adj., die substantivisch gebraucht werden:
-belgegelîch
-dëgenlîch
-dingegelîch
-dingelîch
-hornegelîch
-kornegelîch
-künnelîch
-leideclîch
-leidegelîch
-lidelîch
-liebesgelîch
-mannegelîch
-manneclîch
-mannelîch
-menschelîch
-rittergelîch
-sühtegelîch
-teileclîch
-teilegelîch
-tiergelîch
2.2
temporale Adv.:
-æbendelîch
-jæreclîch
-jærgelîch
-jærlîche
-mânedgelîch
-nehteclîche
-nehtegelîch
-tagelîch
-vîretagelîch
-wîlegelîch
-wochelîche
2.3
als Erstglied in Zusammenrückungen:
-dinge
-halbe
-hande
-leie
-slahte
-wëgen
MWB 1 152,46; Bearbeiter: Tao
alleræbendelîch
Adv.
‘jeden Abend’
von aloe cornichen gemacht mit grunime koliz saffe unde der aller ebindelich nach eczine genumen [...], iz sere nutze Macer
88,12
MWB 1 153,39; Bearbeiter: Tao
allerbaʒ
Adv.
wie allerbeste:
er hiez in kunnen und spehen, / waz im geviel da aller baz, / daz er des næm sunder haz WhvÖst
3897
MWB 1 153,43; Bearbeiter: Tao
allerbelgegelîch
Pron.
‘jeder Blasebalg’
nidene an dem gewelbe / lâgen viere und zwênzich blâsebelge. / zaller belge gelîch / gingen zwelif man creftich SAlex
6017
MWB 1 153,46; Bearbeiter: Tao
allerdëgenlîch
Pron.
‘jeder dëgen’
sie [...] mochte von ir adele. / gezeme eime koninge. / ir dinet aller degeliche Roth
79;
waz man mag haissen wirttschaft, / daz was da wol über craft / aller tegenlichen / dem armen als dem richen GTroj
8979
MWB 1 153,50; Bearbeiter: Tao
aller der hande
Adj.
→
hant
MWB 1 153,55;
allerdinge
Adv.
‘in allen Dingen, in jeder Hinsicht, durchaus, gänzlich’
noch vüere ich aller dinge wol, / wan daz gedanke wellent toben MF:Reinm
31:2,1;
lâ dich aller dinge an in [Gott]
Winsb
5,10;
da die werc [Belagerungsmaschinen] nâch ir volkumenheit / wâren aller dinge bereit Kreuzf
2832.
2580;
den tummen allerdinge / was ein sulch geloube by: / sy waren des sinnes [...] / daz got lone hi uf erden / yclichem nach sinen werden Hiob
1522.
2095;
die lúte stont in der worheit uf, wanne sú kumment allerdinge úber sich selber Tauler
23,31.
– s. a. dinc
MWB 1 153,56; Bearbeiter: Tao
allerdingegelîch
Pron.
‘jedes Ding, alles’
aller dinge gelîch [La. dingelich
] ist alsô got wil Kchr
15651
MWB 1 154,4; Bearbeiter: Tao
allerdingelîch
Pron.
‘jedes Ding, alles’
er [Gott] hât aller dingelîchem mâze gegeben Kchr
9237.
15651
(La.);
wizzende aller dinglich HeslApk
17642
MWB 1 154,7; Bearbeiter: Tao
allergemeinlîches
Adv.
Superl. mit abgeworfenem t oder Gen.-Adv. zum Adj. gemeinlich?
‘am günstigsten (für die Allgemeinheit)’
swas merkete sv̓ hant die sollent gemeine sin vnd sollent die legen, swa si jn aller gemeinliches ligent ane geuerde UrkCorp (WMU)
3055ABC,7,36
MWB 1 154,11; Bearbeiter: Tao
allergotesheiligentac
stM.
‘Allerheiligen’
ouch habin si di vulle des getreydis, das seyn [säen] si umme allir gotis heyligin tak unde meyn is in dem merczen MarcoPolo
9,31
MWB 1 154,17; Bearbeiter: Tao
allerhalbe
Adj.
‘allerlei’
er wirt vri / von boser slangen bizen / und aller halben wizen Daniel
5182.
– s. a. halbe stF.
MWB 1 154,21; Bearbeiter: Tao
allerhande
Adj., Pron.
s. a. hant.
‘allerlei, vielerlei’
1 attr. 2 als Ergänzung von Verben reden, sagen, sprechen, vrâgen
1
attr.:
in was bereitet siben nacht / harte vil von spise / in aller hande wise, / so ez dem kvnige wol gezam Herb
240;
das selbe olei vertribet allerhand bose hitze von dem houbte Macer
17,17;
aller hande klage und allez ungerihte mac der rihter der den ban hât wol rihten SpdtL
165,3
2
als Ergänzung von Verben reden, sagen, sprechen, vrâgen:
[sie] griffen an ir mære wider / und redeten aller hande / beidiu von Tristande / und ouch von Blanschefliure Tr
4339;
Lanc
363,3.
436,31;
der seite im aller hande, / [...], / waz engeslîcher swære / dem lande erstanden wære Tr
1597;
der konig sprach allerhand wiedder syn ritter Lanc
115,26;
er [...] vrâgeten aller hande / von liute und von lande Tr
13155.
4115.
– von koufen, lernen:
wir selbe sîn wâ unde wâ / von lande ze lande / koufende aller hande Tr
8808;
ich wil gern allerhande lernen Lanc
51,27
MWB 1 154,24; Bearbeiter: Tao
allerheiligen
Subst.
‘Allerheiligen’
an deme achten dage allerheilegen [am 8. Tag nach Allerheiligen, am 8. Nov.]
UrkCorp
1050,23
MWB 1 154,43; Bearbeiter: Tao
allerheiligenâbent
stM.
Vortag des Festes Allerheiligen :
aller heiligen âbent StatDtOrd
43,13;
gegeben [...] an aller heiligen abinde UrkErfStift
3,59
(a. 1349 kopial)
MWB 1 154,46; Bearbeiter: Tao
allerheiligenmësse
stF.
‘Allerheiligen’
die vrîtage von aller heiligen messe biz ôsteren StatDtOrd
43,2;
dis geschach an deme sammeztage vor allere heiligen mes UrkCorp
184,4
MWB 1 154,50; Bearbeiter: Tao
allerheiligentac
stM.
‘Allerheiligen’
swenne der wiehenahttag oder [...] vnser vrawen tag ainer oder aller hieligen tag oder des hiligen tag, in des eren daz goteshvse ist gewichet [...], so mag man den an in fleis ezzen SpitEich
14,24;
das sal man tvn in nouembre noch allir heyligin tak vnd noch Nycolai Pelzb
128,5;
StatDtOrd
43,20;
UrkCorp
367,24;
Tauler
412,29;
Mechth
4:27,36
MWB 1 154,54; Bearbeiter: Tao
allerhërzenlich
Adj.
gesteigertes hërzenlich:
ich trag allerherzenlîche swære, / under mînen vreuden einen ungevüegen last Neidh
WL 26:3,1
MWB 1 154,62; Bearbeiter: Tao
allerhornegelîch
Pron.
‘jedes Horn’
mitten in ir palas / ein scône tier geworht was, / [...] an sîn houbit vorne / hattiz dûsint horne. / ûf allir horne gelîch / stunt ein fugil hêrlîch SAlex
6009
MWB 1 155,1; Bearbeiter: Tao
allerjærgelîch,
allerjæreclîch
Adv.
‘alljährlich, jedes Jahr’
iemer aller jærgelich / vlizzen des die burger sich, / daz sie dar brâhten einen man, / der ir ê künde nie gewan / und den daz jâr ze künige dâ / nâmen unde im swuoren sâ RvEBarl
5047;
daz aigen da ze Hæcenhoven sol in gelten aller iærgelich anderhalp schaf rokken UrkCorp
3197,40.
1233,28.
–
da von suͤlen di oft genant vrawen aller ierichlich mein iarstach begen nach guoter gewonhæit UrkCorp
2706,20;
aller jærclich zuͦ aller hayligen tag ebd.
2855,20;
von schulden und von reht / möht den herzogen Albreht / immer riwen sîn guot, / daz er mit mir vertuot / allerjæriclich Ottok
25270
MWB 1 155,5; Bearbeiter: Tao
allerjærgelîches
Adv.
wie allerjærgelîche:
daz man den [römischen Festtag des Augustus] allir jêrgilîchis bigienge mit grôzir frowede PrMd(J)
354,9.
354,15;
dar vmbe so geiue wir ire allir iargelichis, also lange al si geleuit, vunftehalf hundert marc UrkCorp
59,22.
1773,4.
2432,7
MWB 1 155,19; Bearbeiter: Tao |