ane suochen
swV.
1
‘jmdn. um etw. ersuchen, jmdm. etw. abverlangen’
1.1 mit doppeltem Akk. 1.2 mit Akk.d.P. und Obj.-Satz 1.3 in Passivkonstr. 2
‘jmdm. etw. antragen’ (mit doppeltem Akk.) 3 refl. ‘sich anschmiegen’
1
‘jmdn. um etw. ersuchen, jmdm. etw. abverlangen’
1.1
mit doppeltem Akk.:
er ladete zewâre / friunt unde mâge / [...] helfe suocht er si an Kchr
6985;
swer iz in [Christus] sivchet ane / mit warir minne, / deme hilfet her gedingen / [...] / zvͦ deme ewigen libe Ägidius
1041;
‘frauwe’, sprach ich, ‘ich hatte uch so sere / ertzurnet das ich uch nit mere / solichs an gesuchen, aber yetzont / bijden ich uch flehelich zu stont’ Pilgerf
4680;
wann wer den andern vngerechtichait ansüecht, das ist des schant, der vnrecht hat Schachzb
106,95
1.2
mit Akk.d.P. und Obj.-Satz:
daz si den Markis svͦhtin an, / daz er Arabel in gæbe wider TürlArabel
*A 162,14;
ich bit uch ob alle fruntschafft das ir mir anders kein mynne an suchent dann die alle die lút wol ansehen mögen Lanc
534,32;
do derzaigt der pruder daz / daz er was ein pöser man / und auch sucht die frawen an / daz si seinen willen tet Teichn
565,14
1.3
in Passivkonstr.:
nieman weis, wie stark er si, er werde denne e angesuͦchet von der welte bosheit Mechth
6: 40,4;
ain junckfrawe wol getaun. / diuͤ wirt vil gesuͦcht an / daz iren ern nit gezæm / und der leib doch gern næm Teichn
521,4.
–
‘jmdn. rechtl. belangen’
daz der probst unt daz goteshaus [...] niht en gelten shuln, was Walchun mit reht oder mit gewalt wirt angesuchet umbe daz sælbe erbe UrkCorp (WMU)
845,33
2
‘jmdm. etw. antragen’ (mit doppeltem Akk.):
herr, ich was des bot, / daz iuch sunder spot / daz rîche wart an gesuocht Ottok
13325
3
refl. ‘sich anschmiegen’
der roc der was ir heinlîch, / er tet sich nâhen zuo der lîch: / ern truoc an keiner stat hin dan, / er suohte allenthalben an / al von obene hin ze tal Tr
10912.
15737
MWB 1 289,29; Bearbeiter: Diehl
ane sweifen
stV.
‘etw. (ein Kleidungsstück) überwerfen’
den mantel siu doch an swief. / dô wart er ir alsô tief, / daz er ir verre nâch gienc UvZLanz
5907
MWB 1 290,1; Bearbeiter: Diehl
ane swërn
stV.
‘jmdm. etw. durch Schwur oder Fluch auferlegen’
lîdens nôt / von natûre im [Christus] angeborn / und nicht von ûzen angesworn JvFrst
2400
MWB 1 290,5; Bearbeiter: Diehl
ane swingen
stV.
‘jmdn. überkommen’
daz ist niht anders mere, / do sie die minne ane geswanc; / nochdan was sie so kranc Herb
651
MWB 1 290,9; Bearbeiter: Diehl
ane tagedingen
swV.
‘jmdn. anklagen, gerichtl. belangen’
ab sie keyman antegedingen eder ansprechen wolde ume daz vorgenante guͦt UrkMerseb
823
(a. 1343)
MWB 1 290,12; Bearbeiter: Diehl
ane tasten
swV.
‘jmdn./etw. berühren, anfassen, an etw. rühren’
Lancelot tast den sarck ane zum schwern ende und hub yn Lanc
615,21;
her ist besigelt also vaste, / daz ich sin nicht tar antasten Brun
9822;
wa man kuͦninc Ludowichs [...] kuninclich gut anetastede MGHConst
5:530,47
(a. 1322);
dise wort ich wider antaste HeslApk
14643;
icht hinwider ze clagen, daz dieselb ansprâch antast StRMünch(A)
192;
dise mirre wurt angetastet in zweigerleige wise, mit den sinnen und mit der vernunft Tauler
19,17.
19,18.
19,25.
–
‘jmdn. überkommen, befallen’
stet vaste, / swen die not uch an taste HeslApk
13694.
–
‘jmdn. festnehmen’
zuͦ hant duͦ ane taste / manlich den sinen [der Henker der Gefangenen] / inde leiden si zer pinen MorantGalie
2124
(vgl. Anm.z.St.)
MWB 1 290,16; Bearbeiter: Diehl
anetblat
stN.
‘Dillblatt’
daz kraut [Kümmel] hât langeu pleter klaineu nâhen [...] sam diu anetpleter BdN
396,15
MWB 1 290,32; Bearbeiter: Diehl
aneteil
stMN.
‘Anteil’
sol man vron Verenuͦn [...] ir antailis des silbers niht wan vz den drinhundert marchen werin UrkCorp (WMU)
127A,11.
127B,12;
wil der Waffeler sinen anteil geben, den sol man von ime nemen UrkFreiburg
3:170,9
(a. 1311)
MWB 1 290,35; Bearbeiter: Diehl
aneteilec
Adj.
‘beteiligt, teilhaftig’ nur in best. Wendungen
1 einer Sache
sîn
‘an etw. (An)teil haben’
2 jmdn. einer Sache
tuon/machen
‘an etw. beteiligen’
1
einer Sache ~
sîn
‘an etw. (An)teil haben’
es sint ôch fúnf hand lúte die der mess nit antailig sint PrGeorg
8,10;
[er] begert von hertzen / antailig sin des grossen schmertzen / den unser herr Jhesus Cristus laid KvHelmsd
4190
2
jmdn. einer Sache ~
tuon/machen
‘an etw. beteiligen’
das wir [...] vnsers gotzhuses lúte vnd gvͦt ze Vre [...] genôsam vnd anteilig [
participes
N477B30
] haben gemachet aller der rechtunge UrkCorp (WMU)
N477A,25;
barfuozen unde bredier / tête ich sú sin [des Pfennigs] anteilig / sú sprechent ich were heilig Pfennig
63
MWB 1 290,40; Bearbeiter: Diehl
ane teilen
swV.
‘zuteilen’
der grâve sprach: nû teilet an, / daz uns beiden wol an stê / und niht krumbes dâ mit gê HeidinIV
1354
MWB 1 290,53; Bearbeiter: Diehl
anetkrût
stN.
‘Dill’ (vgl. tille):
anetum haizt anetkraut BdN
381,28;
dû scholt auch niht gedenken noch wænen, daz anetkraut aneiskraut haiz, wan daz ist ain ander kraut ebd.
382,10
u.ö.
MWB 1 290,56; Bearbeiter: Diehl
anetrac
stM.
‘Anschlag’
ich trag grosser beschwaͤrde dol: / Got von himelrich, du erkennst wol / disen antrag unnd diß groß unrecht FrSchw
473
MWB 1 290,60; Bearbeiter: Diehl
anetragære
stM.
zu ane tragen.
‘jmd., der etw. anbahnt’
swer auch dez [Entführung eines Kindes zur Verheiratung gegen den elterl. Willen] antrager ist, frowe oder man, der sol ligen in dem turne funf iar NüP
170
MWB 1 291,1; Bearbeiter: Diehl
anetragærinne
stF.
zu ane tragen.
‘Frau, die etw. herbeibringt, Kellnerin’, übertr. ‘in die Wege leitet, Anstifterin’
den wirt der lôn weder oben ûf dem himele noch hie niden [...]. daz sint die trüllerinne [Kupplerinnen] unde die antragerinne, der nieman mêr ze keiner bôsheit geruochet PrBerth
1:335,32;
das ist die spiserynne / und die andregerynne / hie in dem huse und ansetzerynne. / sij gibt der selen zu essen Pilgerf
13164
MWB 1 291,6; Bearbeiter: Diehl
ane tragen
stV.
1
‘etw. (an sich) tragen’ (meist Kleidung, auch Rüstung, Schmuck) 2
‘herantragen’
2.1 mit Akk.d.S. ‘etw. herantragen, herbeischaffen’
2.2 mit Akk.d.S. und Dat.d.P. oder doppeltem Akk. 2.2.1
‘jmdm. etw. antragen, anbieten’
2.2.2
‘jmdm. etw. zufügen’
3
‘etw. anstiften, in die Wege leiten’
1
‘etw. (an sich) tragen’ (meist Kleidung, auch Rüstung, Schmuck):
einen goden waphen roch trocher an Roth
1118;
swaz der ritter ane truc, / ez [das Geschoß] fur durch in san, / alser nicht en hette an Herb
4500;
knecht, gebur, koufman / mvsten ysen [Rüstung] tragen an ebd.
9860;
wir enkvnden von der gezirde / nimmer gesagen vollen gnvc, / die die frauwe ane truc ebd.
628;
die selben wallenden man / die truogen unde hæten an / lînkappen unde solhe wât, / diu wallæren rehte stât Tr
2630;
zwêne brîsschuoch [Schnürschuh] er an truoc Wig
1434;
vil maniger grawes [graue Mönchsgewänder] ane treitt / und hat verwandelt sein leben HvBurg
32
2
‘herantragen’
2.1
mit Akk.d.S. ‘etw. herantragen, herbeischaffen’
den schaz man ane zale nam. / vnde trogin allez daz an. / vz des kuningis kameren Roth
789.
3111;
der gebûr rief dem wîbe sâ; / er sprach ‘nu trac den harnasch an: / wir suln von dem walde dan / balde varn ê ez tage.’ Wig
5459.
– mit Ersparung des Obj.:
fraw, nu haist tragen an. / [...] da trügen sy dy saümschrein / an das schef, prot und wein Hawich
3845.
– selten mit Akk.d.P. ‘jmdn. herantragen’
dâ wart der arme Tristan / mit maneger clage getragen an / vil tougenlîche Tr
7346;
sus swebeten sîne sinne / in einer ungewissen habe: / trôst truog in an [führt ihn ans sichere Ufer] und zwîvel abe. / ern vant niht stætes an in zwein ebd.
892
2.2
mit Akk.d.S. und Dat.d.P. oder doppeltem Akk.
2.2.1
‘jmdm. etw. antragen, anbieten’
und truog in sînen dienest an Tr
3401;
deist triuwe, diu von herzen gât; / diu treit sich uns vergebene an ebd.
12337
u.ö.;
Nicômachus begunde ouch sagn / wie in daz mort was an getragen [wie er zur Mittäterschaft aufgefordert worden war]
RvEAlex
19376.
– mit Ersparung des Obj.:
der vnterkauffel [Makler]
[...] hat das guet also angetragen StRPrag
82.
– mit Gen.d.S. und Akk.d.P. ‘jmdm. etw. berichten, nahelegen’
als ich ein teil hie hân geseit / des mich der schrift urkünde an treit RvEAlex
15554
2.2.2
‘jmdm. etw. zufügen’
diz truogin [seinen Freunden] grôzen jâmer an Tr
2585;
was jâmers mir in kurzen tagen / ist von dem Karlot an getragen Ottok
4858
3
‘etw. anstiften, in die Wege leiten’
wer schol daz wenden vnde chlagen, / daz got selbe ruchet antragen, / der an niemen missetvt? Wernh
D 2058;
swaz der tieuil angetreit, / ih wêiz er sich niemer geleit / untzer daz uol bringet ebd.
D 4851;
daz all teufel nicht an truͤgen, / daz pringt si zu in churzer vrist Teichn
294,20;
ich getrûwez heinlîche alsô wol an getragen: / daz Prünhilde weinen sol im werden leit NibB
873,2.
1107,1.
1116,1;
HvNstAp
9209;
Ottok
523;
HvFreibTr
5898.
–
‘mit jmdm. etw. beginnen, verabreden’
vrouwe, dâ sult ir / mit dem künege daz an tragen / [...] daz er denne rîte / gein dem blanken lande hin HvFreibTr
4209.
2360.
2376;
mit dem selben man / truoc ouch herzog Otte an, / wie er über kæme / daz er niht schaden næme Ottok
86929;
der selbe geistlich man / truoc die verrâtnus an / mit den unsæligen ebd.
60628
MWB 1 291,15; Bearbeiter: Diehl
anetraht
stF.
‘Vorhaben’
swie sie machten die antracht, / nieman in des widervacht Pass III
568,71.
– übertr. ‘Angriff’
Crist [...] von ir wolde schieben / des ungemaches antracht Pass III
642,5
MWB 1 292,12; Bearbeiter: Diehl
ane tratzen
swV.
‘jmdn. herausfordern’
von Stretwic hern Dietmâr / der herzog dar sazt. / dick wart er an getrazt / von den von Rastat. / mit ellenthafter tât / widertet er daz sider Ottok
27791
MWB 1 292,16; Bearbeiter: Diehl
ane trëffen
stV.
‘jmdn./etw. betreffen’
daz si daz laîsten, [...], daz si da an triffet UrkCorp (WMU)
1435/1,44,29;
die sache, [...], diu vnser herschaft antriffet ebd.
935,7;
e ich nu gar betichte / daz letzte capitel und gerichte, / so wil ich vor erkosen mich / mit underbunden [Ausschmückungen] suberlich, / die da min leben treffen an Minneb
3191.
4151.
4259;
ein wiser mensche sol sin innerkeit in der usserkeit nút verwerffen, noch der usserkeit von der innerkeit nút verloͤickenen, sunder da es ane triffet die werk der gehorsame Seuse
470,11
MWB 1 292,20; Bearbeiter: Diehl
anetrët
stM.
‘Stufe, Schwelle’
dô gieng er hin [...] für die kirchen an sîn gebet. / dâ kniete er an der swelle antret [La. an der kirchen antrit
]
AlexiusB
202;
die tür er ûf sliezen began. / dô vant er in ligen an sîme gebete / ûf der swelle anetrete. / er sprach im zuo [...] wol her în ebd.
216
MWB 1 292,31; Bearbeiter: Diehl
ane trëten
stV.
1 intr. 1.1
‘beginnen’
1.2
‘fällig sein’
2 tr. 2.1
‘etw. beginnen’
2.2
‘jmdn./etw. betreffen’
2.3
‘jmdm. zuteil werden’ (mit Akk.) 2.4
‘jmdn. überkommen’
2.5
‘etw. auf sich nehmen’ (fraglich, ob Partikelverb)
1
intr.
1.1
‘beginnen’
nu ist die zit an getreten / daz ich wil dich [Jesus]
[...] geweren meiner liebe Hester
24
1.2
‘fällig sein’
der zins der trit an von iare zv iare zv sente Mertins tage UrkCorp (WMU)
777,15
2
tr.
2.1
‘etw. beginnen’
er dô anetrat / [...] / was im und in daz beste was NvJer
1716;
und die meren / werk [...], / die sie zum ersten taten, / do sie daz leben an traten HeslApk
3638;
nu trat ez an ein hunger jar Vät
21545;
also daz si oder ir erben [...] antreten sullen daz selbe silber inzenemen MGHConst
5:478,19
(a. 1320)
2.2
‘jmdn./etw. betreffen’
swas [...] den bischof antrat Pass III
56,67;
mit disir kunst formochte he daz irkante alliz daz Got ie geschuf und daz he noch schaffin wil, aber nicht daz sine unendelichkeit ane tridit, daz inkennit si nicht Parad
37,34;
was dy provincien antrit MarcoPolo
27,1
2.3
‘jmdm. zuteil werden’ (mit Akk.):
vrunde und mage [...] / die mit geburt in traten an Pass III
415,23;
der name sie [die Thebaner] ot an trat / von einer grozen houbtstat, / die was Thebea genant ebd.
485,5;
Helwîge von Goltbach, / den [die Stadt] Cristburc dô trat ane NvJer
16443;
waz du uns, herre, tete / und Jerusalem der stat, / die unser vetre an trat, / von rechte tete du daz Daniel
1344.
–
daz si an ieglicher stat / bewiseten, die sie antrat [wo sie hinkamen]
Pass III
636,7
2.4
‘jmdn. überkommen’
den keiser michel not antrat Pass III
206,36.
12,57;
die cristen groz not antrat Vät
38150;
wenne di stat oder daz lant eine not antrittit StRFreiberg
242,22;
alzu hant sie al an trat / leide, durch die rede hie Daniel
7584
2.5
‘etw. auf sich nehmen’ (fraglich, ob Partikelverb):
nu trit wider an die not! Daniel
2635
MWB 1 292,37; Bearbeiter: Diehl
ane trîben
stV.
1 mit Akk.d.S. 1.1
‘etw. fortwährend tun, immer wieder machen’
1.2
‘etw. unterstützen, vorantreiben’
2 mit Akk.d.P. und Akk.d.S. (selten Gen.d.S.) 2.1
‘jmdn. zu etw. bewegen, anstacheln’
2.2
‘jmdm. etw. aufzwingen, aufdrängen’
1
mit Akk.d.S.
1.1
‘etw. fortwährend tun, immer wieder machen’
diß treib er so lang an das des Lyonel gewar wart Lanc
53,11.
69,2
u.ö.;
si want sich unde brach ir lîp / sus unde sô, her unde dar / und treip daz an, biz si gebar / ein sünelîn mit maneger nôt Tr
1748
u.ö.;
daz treib er zallen ziten an / [...] / unz er wol gelernet hate / daz selbe blatwerfen gar StrAmis
250;
dî wîle sî diz tribin an NvJer
5319
1.2
‘etw. unterstützen, vorantreiben’
Johannes baptista / und Johannes ewangelista / triben auch die bet an / die Maria hat getan HvNstGZ
7178;
er was der hôstin ein, / dî dô tribin an den mein / mit valschheit ungehiure NvJer
18453
2
mit Akk.d.P. und Akk.d.S. (selten Gen.d.S.)
2.1
‘jmdn. zu etw. bewegen, anstacheln’
daz si den tugenthaften man / solher gernde triben an, / dâ er sich leider an liez Ottok
55867;
wære aber sîn ze vil, / daz ir mich an disem zil / wolt twingen unde trîben an, / sô wil ich ez wizzen lân / mînen oberisten rât ebd.
66551
2.2
‘jmdm. etw. aufzwingen, aufdrängen’
wan wir mit vrlivge, daz vns vnd vnser gotes hvs vbel livte an triben ane reht, in grozen schvlden waren UrkCorp (WMU)
145B,36;
diu funf klôster ir swære / klagten dem herzogen Albreht, / daz er si bî dem alten reht / lieze belîben. / des begunde man in trîben / grôze bete an Ottok
67628;
vriunt, troumet iu? sprach Tristan / waz mære trîbet ir mich an [welche Reden führt ihr gegen mich] ? Tr
14572.
19041
MWB 1 293,8; Bearbeiter: Diehl
ane trinken
stV.
→
ane
Adv., Präp. 1.1
MWB 1 293,38;
anetrit
stM.
‘das Einsetzen von etw.’
mit gewaldes antrit / brich mir lib vnde lit PassI/II
119,73;
sie bestund ein unruch / so hart, daz sin antrit / erschutte ein ieglich gelit / als von suchen qualden Pass III
53,11
MWB 1 293,39; Bearbeiter: Diehl
ane trühsen
swV.
‘etw. betrügerisch, ehrabschneiderisch anbahnen’ (?)
ir sult ouch under einander fride machen, niht einez zuo dem andern gên unde sagen bœsiu dinc unde gereizen unde gewerre machen: [...] phî trüllerin! wie stêt ez umbe dînen fride, den dû an trühsest unde trüllest? dîn fride heizet des tuivels fride PrBerth
1:56,29
MWB 1 293,44; Bearbeiter: Diehl
ane trüllen
swV.
‘vorgaukeln’
PrBerth
1:56,29
→ ane trühsen
MWB 1 293,51; Bearbeiter: Diehl |