Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kemenâte F. (151 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| flîze. Diu selbe wurz ist guot den frowen, die ze chemenâten gênt: habent sie die selben bî in, in gewirret $t | |
| getan!#.’/ do floz daz loͮp und der span/ durh die chemnatin./ diu vrowe do vil drate/ zů dem nezzeline giench,/ da | |
| getan!#.’/ do floz daz loͮb und der span/ durch die kamenaten./ diu frowe do vil drate/ zo irme nezziline ginc,/ da | |
| wirt wolt fristen./ den stoc truoc si drâte/ in ir kemnâte/ und leit in an ir bett schôn,/ diu schœn frou, | |
| vienc./ er kam hin heim unde gienc/ in sîner muoter kemenâten./ diu minne hete in verrâten./ an den blôzen estrich/ viel | |
| und gie sâ zehant/ ûf der frouwen palas/ in die kemenâten, dâ sie was/ mit ir vil lieben kinde,/ dar wîste | |
| frouwe niht langer beite,/ sie gie vil gereite/ ûz der kemenâten./ ir megde alsam tâten/ und ander ir gesinde./ nû beleip | |
| dir, armer Parides!’/ sîn muoter kam under des/ in die kemenâten gegangen,/ die sêre mohte belangen,/ waz ir sun wære./ ‘ich | |
| $s guldîne chopphe,/ vile guot gewâte $s brâhte er ze chemenâten./ er gebete zêrist $s der junchvrouwen aller bezzeste,/ deme vater | |
| alteren tohter./ eine diu er ire gab $s diu der chemenâten phlag./ /Jacob und Lia $s hêten ire minne/ die naht | |
| ander./ ire wart vil wê $s dô si sîn ze chemenâten gie./ dô si des chindes genas $s vil sciere ire | |
| /‘Leite mir dise in den sal, $s behâch mir die chemenâten al/ unte, weri got, $s gib uns genuoch!/ ich wil | |
| duo begund er von in îlen./ er îlt in die chemenâten $s unz er ime gnuoch geweinôte./ /Daz antlutze er dwuoch | |
| den herren/ mit michelen eren/ unde wisete en [zu der k]emenatin,/ da der kunic zu rate/ saz mit sinen mannen./ [do | |
| tůn hiez./ do lief her harte drate/ zu der vrowen kemmenatin./ do vant her den jungelinc/ Bonifaiten daz schone kint/ vor | |
| vant her den jungelinc/ Bonifaiten daz schone kint/ vor der kemmenatin stan./ alzu hant sprach der bote san:/ ’min herre wolde dinen | |
| was in innecliche leit./ Bonifait der jungelinc ge[me]it/ gienc zur kemmenatin./ mit Beatrisen wart her [zu] rate/ daz her sie wecken | |
| sie do wolden/ sich heben, alse sie taten,/ von der kemmenatin./ daz golt sie zu samene trugen;/ die soumere sie do luden/ | |
| saitt,/ Uff ainen palast er do schraitt,/ Dar an ain kemonatten was,/ Da Samlon der wise sasz/ In ainem gestülle raine/ | |
| üch prisse müsse jechen.’/ Sy waren des gebottes fro:/ Ze kemonatten ylten sy do/ Ye zwo und zwo besunder./ Der frowen | |
| in zway schönne bett gemaitt/ Warend wunneklich beraitt/ In ainer kemonatten,/ Mitt veder watt beratten./ Da vertribend die nachtt/ Die gevertten | |
| Der gemütte ritter,/ Mit senften worten unbitter/ Tratt er der kemonatten zü/ Da denochtt der wirtt früg/ Und sin trüttin lagend,/ | |
| waz liste vol/ Und sy yltte getrautte/ Von gadem ze kemonatte./ Ze jungst dü vil raine kan/ An ain haimliche dan,/ | |
| kvnic vffe was,/ schone vn2de reine,/ Vo1n edeln mermelsteine,/ Gvte keme1nnaten./ Vz den schiffe1n sie do trate1n./ Balde sie sich bereitte1n./ | |
| Do ging die kvnegi1nne/ Vn2de der kvnic raten/ In eine keme1nnaten,/ Mit wie getaner wise/ Sie geteten vm die spise,/ Wie | |
| ich armer ie geborn?/ Wir han troyam verlorn./ Turme vn2de keme1nnate1n/ Die sin vns vurrate1n."/ Do der kvnic die rede vurnam,/ | |
| Do brache1n sie die feste./ Sie zv|furte1n die burg al,/ Keme1nnate1n vn2de sal,/ Hus vn2de palas,/ Allez daz dar inne was,/ | |
| Zwo grozze tagefart./ Do die mvre bereit wart,/ Sie machte1n keme1nnate1n./ Do sie daz getaten,/ Sie hizze1n grabe1n irn grabe1n./ Als | |
| gezze1n was san,/ Ginc er mit sine1n rate/ In eine keme1nnaten,/ Vmbe daz ir vurnome1n hat./ Den herre behauge der rat/ | |
| hette1n hute vberal./ Da en=was hus noch sal/ Noch dehein keme1nnate1n,/ Sie were1n alle verrate1n./ Da wart gerant vn2de getrat./ Sie | |
| deweder hete/ Dehein vngerete./ Grozze1n schade1n sie tate1n./ In de1n keme1nnate1n/ Brache1n sie die zirde abe/ Vn2de name1n die habe,/ Swa | |
| minnenclîch begert./ nu vuorte sie den ritter wert/ in eine kemenâten sân,/ und sîn geselle Tristân/ hie ûze bî den vrouwen | |
| in/ ze handen gevangen/ und wâren ensament gegangen/ in eine kemenâten dâ/ und heten sich slâfen sâ/ mê durch geselleschaft geleit/ | |
| und êre:/ nune habe wir nieman mêre/ der dâ ze kemenâten/ umb uns getürre râten/ daz uns mîn vrouwe iht guotes | |
| reine unde guot./ im wart vil harte drâte/ ein heimlich kemenâte/ ze sîner sunder gereit,/ sîn lewe dar in zuo im | |
| ain wurm ungehûre./ alsô daz zît kom,/ daz er ze kemenâten solte gân,/ er gebôt sîne wirtscaft/ siben tage unt siben | |
| ain boum haben.‘/ $sDer chunich îlte wider drâte/ ze sîner kemenâten,/ an daz pette er sich legete./ diu frowe zuo im | |
| kan leider niht gesîn./ wil $s du hie in dirre kemenât belîben,/ disen tac mit fröiden wol vertrîben,/ dar innen ich | |
| Vnter diu do chom der tiͤufle eines nahtes ʒů der chemenaten, $t da div frowe inne lac, alſo es der ritter | |
| Sebaſtian deme tiͤufle, das er div frowen wider cʒů der chemenæten brehte, vnd das er wider in die helle fvͤre vnd | |
| in behůte. Do hieʒ auer ſin vater Hylas $t eine chemenat cʒieren mit edelen ſteinen, mit phelle, mit golde, vnd lie | |
| im geſchehen were. Do ſprach Hylas: #.,Ich ſach in die chemenaten, da min ſvn inne was. Do ſach ich die gote, | |
| –,/ daz diu maget reine/ eines tages alters eine/ in einer chemenâten saz/ und worhte ich enweiz waz./ si gedâhte aber an | |
| nâch der minne tobte./ Sus saz der hôchgelobte/ in einer kemenâten,/ mit fröuden wol berâten,/ und hæte ein buoch in sîner | |
| ander ritter an, der innen der thure stunt von der kemenaten, und Lancelot @@s@lieff zu im. Da floh der ritter, da | |
| allem dale was nirgent ein huß von allen den schönen kemenaten die man des abendes sah darinn. Da sie uff waren | |
| der burg einen grad uff und vand ein die schönsten kemenaten von aller der welt, da stund ein sere schön bette | |
| Gawan by der hant und leite yn wiedder uß der kemenaten, und sprach das er zur taveln nymer eßsens enbiß noch | |
| Da gingen im die augen ein wenig zu, und die kemenate begund ein wenig biedemen; darnach $t wart ein so groß | |
| mocht, und ein so stark wint hub sich in der kemenaten das alles das hinweg wart gefurt das off dem estrich | |
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