Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
itewîʒ stmnf (83 Belege) MWB
| vil grozze./ do wolt er durch unsich horen $s manegen itewiz bosen./ si wanten iz warin wol ergen, $s si fuorten | |
| die fuoze sine, $s daz wolt er durch unsich liden,/ itewize genuoge $s mit michelem huohe./ vil harte frouten si sich, | |
| walten./ repfze gezogenlichen,/ la ungemute entwichen./ in zorn slint den itwis,/ lege dem munde einen gebiz./ tumbe kunheit versitze,/ daz ist | |
| $s tet er fleisk unt gebeine –/ deme tiefel ze itewizzen, $s daz er sîn êre solte besitzen./ /Duo wolte unser | |
| tot da, der iz rach,/ Noch dem Gotes urteil sich gezoch,/ Wen er den ewigen lip vloch./ Wen im Got vor | |
| Und entu nicht wen daz gute./ Daz dutet: habe des hute/ Mit genzelicher stete/ Daz du dine guten tete,/ Der du | |
| selben nicht vorbosen/ Noch ir volk vorwarlosen,/ [41#’v#’a] Wen sie iz antworte muzen geben,/ Ob sie wider daz rechte leben/ Und | |
| geben./ Die selben die sus leben/ Mit gnuc redelichen orden,/ (Die ensteln, van, slan, rouben, morden,/ Noch me, torst ich iz | |
| Got sime kempfen lonet/ Mit ewiclichen wunnen./ __#s+Und siben lampen brunnen;#s-/ #s+Daz sint siben geiste#s-/ #s+Gotes,#s- die der meiste/ Vorsendet in | |
| unverspartt ./ Die drye frowen und Paris/ Sachend der ritter ietwise./ Dü spere da mitt geluste/ Von manlicher bruste/ [143#’r] Wurden | |
| Gelichett mir armen wibe./ Daz üwer amys/ Durch sin valsche ietwis/ Mich suss hatt enterbett/ Und och an fröd er sterbett,/ | |
| werde/ L%:isse sich zü der erde./ Dü süsse fruchtt on iettwisz,/ [149#’v] An die Gott laitt sinen fliss,/ Enpfie dem jungen | |
| Wie da waz verderbett ir amys/ Und wie sy grosse iettwisz/ Von hertten schlegen hett gedoltt / Und wie Hectör hett | |
| vuret daz Gotes kint/ Alle die mit im sint/ Ir angesicht an zu sene)./ #s+Da wischet her alle trene#s-/ #s+Von den | |
| [226#’r] Den der valle do ward gegeben,/ Des grimen todes iettwiss,/ Das warend die von Ybriz./ Selb müste tödlichen hass/ Liden | |
| on wider vartte/ Tün sinen kampfe Paris./ Owe der laiden iettwisz/ Dü dem starken gaste ergie/ Von dem erwelten ritter hie!/ | |
| her sich in den grimmen tot/ Als ein genendic helt bot./ Do troste Got in von leide,/ Her sprach: ‘du must | |
| als min lib!’/ __Der edel ritter Paris/ Tett im selber iettwis./ Er gab sinem hertzen/ Mangen schlag mitt schmertzen./ Von dannen | |
| die juden cherten allen irn fleiz/ an spot unt an itwiͤz./ /si viengen ouch durch Jesum/ Symonem Cireneum,/ der Alexanders vater | |
| vorsumen;/ Dar von ticht ich disen lumen,/ Ob einer durch itewiz/ Oder lichte durch vorgiz/ Eines rimes dar an vormisse,/ Daz | |
| enic/ Des Got hette an in geleget;/ Des her noch itewiz treget./ Daz Adam in daz obez beiz,/ //Do von sich | |
| Begunde daz her beiz den biz;/ Der wart ein ewic itewiz/ Al menschlichem kunne./ Do gienc die ware sunne/ Menschlichen geslechten/ | |
| Ir scharf ougen gesune,/ Daz sie niekein gerune/ Des alden itewizzes/ Und des vorbotenen bizzes/ Getorsten uf den geist haben,/ Do | |
| dine guten tete,/ Der du dich hast gevlizzen,/ Mit bosen itewizzen/ Maches icht hantmelic,/ So wirstu dort vil selic./ [35#’r#’a] __Hir | |
| lezet her sie begraben/ In sinen ewigen vorgiz/ Durch sundeclichen itewiz,/ Den sie leider vordienet haben;/ Daz ist ‘von dem buche | |
| durch daz anz cruce quam/ Und gab sich durch den itewiz/ Daz Adam beiz des obzes biz/ (Durch diz cleine gebot/ | |
| mit negelen han/ Und des vleisches herten sliz/ Vor Adames itewiz/ Und sins geslechtes minne./ Diz waz in Gotes sinne/ Wol | |
| ewikeit sich entzwei/ Brach in des obezes bizze,/ Mit rechtem itewizze./ Den slangen her vormelte,/ Daz her sin nicht vorfelte/ Swenne | |
| valsch mit schulden/ Vunde bi sinen hulden/ Oder ie kein itewiz/ (Des beiz her des todes biz/ Des ewigen vordamnisses/ An | |
| rat/ Siner lobelichen tat/ In daz rotguldine rouchvaz,/ Daz sunder itewizzes haz/ Maget entpfienc des vater wort/ Unde brachte iz zur | |
| liez vorspanen/ An dem obezes bizze,/ Da von wir zu itewizze/ Quamen. der sin waz irdacht/ Er dan die schult worde | |
| So soltt mich vinden undertan/ Kainer fraisse. mir hie geschicht/ Sicherlichen arges nichtt.’/ Iemitten der unverzagtte man/ Der rotten also nache | |
| Er sprach zü der dü in gebar:/ ‘Wer rechter züchte welle war/ Nemen, der schowe iren lib./ Ich han daz minne | |
| schowen,/ Won es in l%:ichter zitte waz./ By den rainen one hass/ Waz manes bild noch man./ Der Troyer des war | |
| für bas iemer merre?’/ __Diere rede do klaine/ Nam war der wandels aine./ Atrides, der Erren barn,/ Wolte lenger nitt ensparn/ | |
| echte;/ Wen her beiz des obezes biz/ Durch den selben itewiz/ //Als ich inz trones vletzen/ Minen stul dachte setzen,/ Her | |
| lib/ Allü drü in ain hol,/ Als man noch l%:ibe fründe sol./ __Paris der fürst alle tage/ Mitt vil jemerlicher clage/ | |
| im laben/ Der allez leides ein vorgiz/ Ist vor Adames itewiz,/ Und den Got an caffen/ Der uns hat geschaffen,/ Und | |
| sy vil sere viel/ In fluechen und in schelten;/ Mit itwicze begunt sy gelten/ Vil ungezogenleichen/ Und gar uncheuschleichen;/ Des wart | |
| zeit wol auf mich./ Darnach so furicht ich/ Die grosse ytweisse/ Die Christus mit allem vleisse/ Mir wirfet under mein augen,/ | |
| a./ [Das drit a:]/ __A der grossen weicze,/ A der ytweicze/ Die ich dann leiden mues!/ Wie sol ich den jemerleichen | |
| Got, an mir pehalt/ Dein vetterleiche guͤt!/ Von der tieffel ytweicz mich pehuet/ Und verleich dew gnad mir/ Das ich des | |
| dich verlorn.’/ __Das wart dem leibe zoren;/ Do er die ytweicze erhort,/ Auf er sich erport./ Zornikleich sprach er der selen | |
| laster so vertrag,/ Es ist ain gros wicz/ Horen solich ytwicz!/ Ist das nicht ein sweres leben/ So ainer mues alles | |
| Daz von siner milte gnuͤg./ Sin dot nam uns von itwiz,/ Sin sterben waz der helle biz.’/ Noch mer sprach der | |
| genas,/ vil luzzel hilfet mich daz./ nû muoz ich mit itewîzzen sîn,/ daz erbarme dir, hêrre trehtîn,/ durch dîne guote!/ jâ | |
| vuoze niene stieze./ $sDô tet er ir mit flîze/ manig itwîze,/ des laides nedûht in niht genuoch:/ mit der vûste er | |
| zûberiht/ ein karrotsche, dar in ein kuniclich siz/ âne armût itewîz,/ als ez sîner wirde zam./ dem sune er rîcher fûre | |
| wir suln mit im der werlde spot/ überwinden und ir itwîz./ daz ir allen iuwern vlîz/ dar an getriulîchen leget!/ mit | |
| smieret./ Dâ saz frou Scham diu reine fruht/ frî vor itewîze,/ von der man seit daz ir genuht/ für alle tugende | |
Ergebnis-Seite: 1 2 >> |