Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heiden#’1 stM. (736 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| gemeit),/ ich wil durh dîne werdekeit/ dich vor al den heiden nern,/ benamen durh dîne minne wern./ mir enhât hie niemen | |
| marcrâven gestochen;/ die begreif er unzerbrochen/ und want si einem heiden ûz der hant:/ des wart sîn tjost mit schaden erkant./ | |
| daz begund er klagen./ Schoyus wart dô vil geslagen/ den heiden ze ungemache./ kastânjen boume ein schache/ dâ stuont mit wînreben hôch:/ | |
| bevilte./ si prüefte ouch bî dem schilte/ daz er ein heiden möhte sîn/ Arofels ors Volatîn/ was niht sô Puzzât getân./ | |
| der erden:/ iuwers haldens ich iu hie niht gan.’/ der heiden hers ein woldan/ wol vünf hundert mennische vuorten,/ die si | |
| alsô gepungieret,/ swen er erreichte, der lac dâ tôt./ die heiden vluhen vor durh nôt./ //Olbenden und dromendarîs/ dâ beliben, geladen | |
| genôz:/ wan des kraft was sô grôz/ über al der heiden her,/ daz ir neheiner kom ze wer./ si vorhten daz | |
| wæren erlôst,/ daz si dar an gedæhten,/ swenne in die heiden næhten./ //[V]il steine kint und wîp/ ûf die were truoc, | |
| sterben!/ und ouch vür ander vriunde mîn./ die gein den heiden tâten schîn/ manege rîterlîche tât;/ daz der darbet und mangel | |
| hât.’/ Gyburc sprach ‘dîn eines hant/ mac von al der heiden lant/ den liuten niht gestrîten:/ dû muost nâch helfe rîten./ | |
| sô daz ich halde wol ze wer/ Orangis vor der heiden her/ unz an der Franzoysære komen,/ oder daz ich hân | |
| nû wil er aber ein niuwez her,/ daz gein den heiden sî ze wer/ vür der küneginne Gyburge minne./ ungerne wesse | |
| ê wir unsich hinnen scheiden./ nu sint im aber die heiden/ geriten alze nâhen bî./ vermaldîet Oransche sî,/ daz ir ie | |
| mit trôste mîner vreude kranc./ nu verzage niht durh der heiden maht:/ du hâst prîs inz alter brâht.’/ //Der vater sprach | |
| an, kœme du mit rîterschaft/ an si? welh was der heiden kraft?/ wie tetz mîn junc geslehte?’/ der marcrâve sagt im | |
| gevangen und sus verlorn/ ich dannoch einleve vürsten hân./ den heiden muos ich sige lân,/ do Gautiers und Gaudîn,/ Hûnas und | |
| möht erbarmen die halt sint/ des wâren gelouben âne,/ juden, heiden, publicâne./ //[M]ich müet ouch noch sîn kumber./ dunk ich iemen | |
| die durh mich/ bietent slac und stich,/ oder swie der heiden strîtes gert,/ er vüere bogen oder swert.’/ //Zem künege sprach | |
| sît an Arofel rach./ âne rüemen wil ichz sagen,/ der heiden hât mîn hant erslagen,/ ob ichz rehte prüeven kan,/ mer | |
| des marhgrâven gebot/ gerne leisten und im warten,/ und den heiden wenic zarten.’/ der künic gap selbe srîches vanen/ dem marcrâven | |
| den rouch her abe/ daz kom des marhcrâven her./ die heiden wâren gein dem mer./ dô wânde diu unverzagete/ Gyburc, dô | |
| mangen./ mit sîner grôzen stangen/ wær er gerne nâch der heiden her./ nû stuont vrou Gyburc ze wer/ mit ûf geworfeme | |
| daz mîne mâge rechen sol./ wære tal und berc der heiden vol./ die müesen strît enphâhen.’/ //Die künegîn druct er nâhen/ | |
| die dir ze helfe komen,/ hie haben urloup genomen/ die heiden eine wîle,/ ich enweiz wie manege mîle./ mînem garzûne was | |
| sagen/ daz si niht ze sêre klagen/ daz uns die heiden sint entriten./ er sol die vürsten sunder biten,/ beidiu jene | |
| als ez in tohte:/ ir deheiner doch enmohte/ gelîchen der heiden ringe wît./ mit manegem tiuwerem samît/ daz velt was ê | |
| manegem tiuwerem samît/ daz velt was ê bevangen,/ ûf der heiden zeltstangen./ die von Franchrîche/ ouch nû lâgen rîterlîche:/ ir gezelt | |
| si heten vîende vil gesehen./ Franzoyser die quecken/ mit der heiden barnstecken/ niuwiu gezimber worhten./ dennoch wâren die unervorhten/ niht komen, | |
| viure./ durh manheit âventiure/ iegeslîcher des anderen vorhte,/ dô der heiden sturm sô worhte/ Gyburge nôt mit rôste,/ wer dem unt | |
| graben,/ iegeslîcher kom mit sölher kraft/ daz er al der heiden rîterschaft/ hete an der enge wol gestriten./ nû wart ûf | |
| herbergeten dise/ ûzerhalbe des gesezzes an die wise./ aldâ die heiden wâren gelegen,/ dâ was gemaches gar verphlegen/ von rouche unt | |
| brâht./ er was gestrichen ouch die naht,/ und was den heiden nâch geriten./ den het er alsô mite gestriten,/ ir beleip | |
| er gestrichen her/ durh sîner werdekeite ger./ er hete der heiden überkêr/ alsô vernomen, daz Terramêr/ vuorte swaz unz an Koukesas/ | |
| sînes vater rinc/ mit verhurten wâpenkleiden./ doch heten si den heiden/ ab gebrochen rîchen solt./ des wâren in die getouften holt./ | |
| hantgetât,/ der bêde machet und hât,/ den kristen und den heiden!/ ach waz vlust in beiden/ an mir wuohs, bêde in | |
| der künic Thalimôn/ sol den weinenlîchen dôn/ künden in der heiden lant./ von Turkanîe der künic Arfiklant/ und der künic Lybilûn | |
| ‘ich hœre wol, vrouwe’, sprach der wirt,/ ‘iuwer blic die heiden niht verbirt,/ ir sît in in den ougen noch./ si | |
| und schenken pflac,/ marschalke und kamerære, belac/ dâ si den heiden schancten/ und niht dem vanen entwancten/ unze sich ir reinez | |
| gerne./ und ob alle Todjerne,/ Arâbîâ und Arâbî/ vor den heiden lægen vrî/ und mir ze dienste wæren benant,/ daz bevilh | |
| schîn;/ des ich mich dicke ze iu versach,/ sô der heiden sturm Oransche brach.’/ //‘[V]rouwe’, sprach der grîse man,/ ‘swar an | |
| er vrâgen began/ die künegîn, die wîle man az,/ welh heiden dâ den grœzisten haz/ âne Tybalden trüege gein ir./ si | |
| werdekeit./ ich riche ouch schamlîchiu leit,/ dâ von mich die heiden/ solten lange hân gescheiden.’/ si sprach ‘so wil ich dir | |
| verzagete,/ die nidern und die oberen/ sich sêre begunden koberen./ heiden arme unde rîche/ wurben gar genendeclîche./ den markys sicherheit betwanc/ | |
| manegem zil:/ swer dar zuo schiezen wil,/ den hânt die heiden deste baz./ alsus hât Tybalt sînen haz/ und Terramêr der | |
| müeze sprechen:/ helfet mîne mâge rechen,/ daz wir von den heiden sölhiu phant/ gewinnen, diu Berhtrames bant/ ûz prîsûne sliezen./ mac | |
| ir vartmüeden scharen./ si wæren des âne schande,/ sît die heiden vome lande/ hin zir schiffen wæren geriten,/ ob si beliben | |
| Alischanz getoufter diet./ Vîvîanzes tôt ouch sider schiet/ manegen werden heiden von sînem leben:/ sus râche wider râche wart gegeben./ //[D]urh | |
| dar umbe ich der getouften nît/ trag und ouch der heiden,/ daz besser got in beiden/ an mir, und sî ich | |
| her/ (die vindet ir mit grôzer wer),/ und ob der heiden schumpfentiur ergê,/ sô tuot daz sælekeit wol stê:/ hœret eines | |
| hœret eines tumben wîbes rât,/ schônet der gotes hantgetât./ ein heiden was der êrste man/ den got machen began./ //[N]û geloubet | |
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