Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heiden#’1 stM. (736 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| hundirt tusint ir waren/ vnde funf tusent dar ubere./ die heidenen dachten ubile:/ sie wanden mit gewalde/ in romischeme lande/ al | |
| sie uz irweleten/ zwelfe der allirbest gelerten,/ die under den heiden vnde under den iuden waren,/ den sie alle der meisterschefte | |
| uile wole na der warheite./ ich vnde zenophilus wir sin heiden./ irwelit hat uns der keisir beide,/ daz wir diesen strit | |
| schiere./ alle die in der werlde do lebeten,/ iuden vnde heiden, an die abgote sie betten./ do irbalc sich got uil | |
| iht gedient, des si wir fro./ wir fvͥrhten nvͥt der heiden dro,/ wan ir gewalt ie fvͦr mit schalle ho./ ___Ir | |
| man mûste in wol ûz sceiden,/ wande Alexander was ein heiden./ //Nû sprechent bôse lugenâre,/ daz er eines goukelâres sun wâre./ | |
| tohter sliefe./ Tyre is noch diu selbe stat,/ dâ daz heiden wîb unseren hêren pat,/ daz er ir tohter erlôste/ von | |
| grub man einen burc graben. da geſtreit ein iude unde ein heiden. daʒ wart ime da ze leide. ich weiz er den | |
| daʒ wart ime da ze leide. ich weiz er den heiden $t irſlůch. under den ſant er in grůb. uzer deme | |
| ſi namen $t in garten unde chorn. daz was den heidenen zorn. daz bezeichenet ze ware. alle gelihſenare. ſi ſint unſtate. | |
| inne. e zu ſlůc ſich der ſê. do wart den heiden we. ir gůt lach irſunken. ſi ſelbe alle irtrunken Des | |
| allen ir ſinnen. daz ir da nimen wart innen. Di heiden wurden $t innen. der nivwen chomelinge. $t ſi ſuhten allenthalben. | |
| solte geschehen,/ ez wære übel oder guot,/ als noch manec heiden tuot/ der under in sô wîse ist./ dô hâte ir | |
| der ein swert hât,/ blôz âne scheide,/ Persjus hiez der heiden,/ in der andern hant ein houbet:/ dis dinges ir mir | |
| sun sin zuo der christenheit welle./ liez er in einen heiden wesen,/ er mohte alsam wol genesen./ wan unmæzzige erge/ ist | |
| des geswîg ich von in beiden,/ den getouften und den heiden,/ und sage des hers überkêr./ daz brâhte der künic Terramêr/ | |
| ouch von maneger tambûr./ Gyburge süeze wart in sûr,/ //Den heiden und der kristenheit./ nu muoz ich guoter liute leit/ künden | |
| zweinzec tûsent si bekant/ wâren, dô si sich scharten,/ die heiden wênic sparten./ Provenzâl und Burgunjoys/ und der rehten Franzoys/ het | |
| unverzagt./ sus wart mir von im gesagt./ wie er die heiden ligen sach?/ under manegem samîtes dach,/ under manegem pfelle lieht | |
| ‘helde, ir sult gedenken/ und enlât uns niht verkrenken/ die heiden unsern gelouben,/ die uns des toufes rouben/ wolden, ob sie | |
| vergolten,/ sît muosen und solten/ die getouften wer bieten./ die heiden sich berieten:/ ir herzeichen wart benant,/ si schrîten alle Tervigant./ | |
| ez an die rêre/ von den orsen ûf die erden./ heiden der werden/ lac dâ manec hundert tôt./ die getouften dolten | |
| die getouften dolten nôt,/ ê si die schar durhbrâchen./ die heiden sich des râchen/ manlîch und unverzagt,/ daz ez mit jâmer | |
| drûz gesant/ von wîben durh minne/ mit spæhlîchem sinne./ die heiden heten kursît,/ als noch manec vriundinne gît/ durh gezierde ir | |
| prîse/ die getouften strebten:/ die wîle daz si lebten,/ Die heiden schaden dolten/ und die getouften holten/ vlust unde kummer./ man | |
| schilte/ traf, dâ spürte man diu swert/ sô, daz manec heiden wert/ dâ der orse teppich wart./ mit swerten was vil | |
| heidnisch lant/ von vreuden wart gescheiden./ daz was ein werder heiden./ der strît wart bêdenthalben sûr./ der marchgrâve einen amazzûr/ ouch | |
| în/ zuo dem grôzen ringe sîn./ //Dürkel wart dô der heiden schar:/ zegegen, wider, her und dar/ wart mit manlîchen siten/ | |
| daz îsen scharpf und breit./ mit volleclîchem poynder reit/ der heiden vor den sînen./ under al den Sarrazînen/ was niender banier | |
| und der melm/ under im wart von bluote naz./ der heiden lebens dô vergaz./ //Dâ ergienc ein schedelîch geschiht/ und ein | |
| helfe was ze spâte komen./ ungesehen und unvernomen/ was manigem heiden dâ sîn tôt,/ der doch sîn verh en wâge bôt/ | |
| die manlîch ûfes lîbes zer/ wâren benant vür tjostiure;/ manec heiden vil gehiure/ was dâ ze vorvlüge komen./ ir aller nam | |
| an sîme ringe lâgen/ zehen künege, sînes bruoder kint./ der heiden rîterschaft ein wint/ was, wan die er vuorte./ waz man | |
| von ein ander si der strît/ mit maniger hurte klôzte./ der heiden her dô grôzte/ von emerâln und von amazzûren;/ vil pûken, | |
| getouften vant,/ ê daz in kraft verswant/ von überlast der heiden/ wurden si gescheiden/ under mange unkunde sprâche./ die Tybaldes râche/ | |
| stôze/ und von busînen dôze,/ pûken, tambûren schal,/ und der heiden ruof sô lût erhal,/ es möhten lewen welf genesen,/ der | |
| wan daz er durh sîn êre/ und ouch durh manges heidens tôt/ dennoch manlîch were bôt./ //Sîn halden was dâ niht | |
| plân,/ dâ wart ez von in guot getân./ //[A]n die heiden rief ein emerâl,/ alsô tet der künec Rûbûâl:/ ‘helfet unseren | |
| unt der bâruc Ahkarîn,/ ob der wâpen solde tragen,/ von heiden hôrt ich nie gesagen,/ der prîs sô wîten wære hel./ | |
| ob heidnischer wirde erkant./ nû nâht der kristen ungeval./ die heiden berge und tal/ mit here bedacten schiere./ man hôrt an | |
| welt,/ wir sîn me schaden doch verselt./ sulen uns die heiden niezen,/ des mac uns wol verdriezen.’/ //[D]en marchgrâven von hôher | |
| marchgrâven geverten/ mit scharfen swerten herten/ muosen rûm erhouwen./ die heiden mohten schouwen/ ir schar dâ durhbrechen./ der marchgrâve rechen/ kunde | |
| zwickel/ bliuwet durh den herten nagel,/ Schoyûse sîn swert, der heiden hagel,/ in den ungelouben weiz,/ unz ûf den künec Poufameiz./ | |
| an disen stunden/ gesunt und âne wunden;/ wolden mich die heiden jagen,/ ez möhte etslîches mâc beklagen./ nu sî wir bêde | |
| gevreu,/ ob wir wider ze Orangis komen,/ hânt mirz die heiden niht benomen./ ich enhân hie trôstes mêr wan dich:/ dîn | |
| vurt ich ein kindelîn/ gein starken wîganden/ ûz al der heiden landen?’/ //[D]ô sus des marcrâven mâc/ in sîner schôz unkreftic | |
| ern aber al zehant/ nider lâzen vallen./ sô wære der heiden schallen/ und ir spottes deste mêr./ diz bekande herzesêr/ twanc | |
| mir nie./ doch muoz ich Puzzâten laden/ wênic durh der heiden schaden:/ deste baz ich dan und zuo zin mac.’/ innen | |
| daz er reit,/ al sîniu wâpenlîchiu kleit/ gevuort ûz der heiden lant./ Willelm der wîgant/ gein al den storjen kêrte./ sîn | |
| sô eben zogt ûf sîner slâ,/ des bekanden in die heiden dâ./ //Si sprâchen ‘jenez ors truoc den man/ von dem | |
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