Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

heiden#’1 stM. (736 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

TrSilv 645 hundirt tusint ir waren/ vnde funf tusent dar ubere./ die heidenen dachten ubile:/ sie wanden mit gewalde/ in romischeme lande/ al
TrSilv 666 sie uz irweleten/ zwelfe der allirbest gelerten,/ die under den heiden vnde under den iuden waren,/ den sie alle der meisterschefte
TrSilv 712 uile wole na der warheite./ ich vnde zenophilus wir sin heiden./ irwelit hat uns der keisir beide,/ daz wir diesen strit
TrSilv 798 schiere./ alle die in der werlde do lebeten,/ iuden vnde heiden, an die abgote sie betten./ do irbalc sich got uil
TürlArabel *A 187,30 iht gedient, des si wir fro./ wir fvͥrhten nvͥt der heiden dro,/ wan ir gewalt ie fvͦr mit schalle ho./ ___Ir
VAlex 70 man mûste in wol ûz sceiden,/ wande Alexander was ein heiden./ //Nû sprechent bôse lugenâre,/ daz er eines goukelâres sun wâre./
VAlex 1016 tohter sliefe./ Tyre is noch diu selbe stat,/ dâ daz heiden wîb unseren hêren pat,/ daz er ir tohter erlôste/ von
VMos 34, 17 grub man einen burc graben. da geſtreit ein iude unde ein heiden. daʒ wart ime da ze leide. ich weiz er den
VMos 34, 18 daʒ wart ime da ze leide. ich weiz er den heiden $t irſlůch. under den ſant er in grůb. uzer deme
VMos 39, 8 ſi namen $t in garten unde chorn. daz was den heidenen zorn. daz bezeichenet ze ware. alle gelihſenare. ſi ſint unſtate.
VMos 46, 22 inne. e zu ſlůc ſich der ſê. do wart den heiden we. ir gůt lach irſunken. ſi ſelbe alle irtrunken Des
VMos 63, 9 allen ir ſinnen. daz ir da nimen wart innen. Di heiden wurden $t innen. der nivwen chomelinge. $t ſi ſuhten allenthalben.
Volmar 780 solte geschehen,/ ez wære übel oder guot,/ als noch manec heiden tuot/ der under in sô wîse ist./ dô hâte ir
Volmar 954 der ein swert hât,/ blôz âne scheide,/ Persjus hiez der heiden,/ in der andern hant ein houbet:/ dis dinges ir mir
VRechte 317 sun sin zuo der christenheit welle./ liez er in einen heiden wesen,/ er mohte alsam wol genesen./ wan unmæzzige erge/ ist
Wh 8,28 des geswîg ich von in beiden,/ den getouften und den heiden,/ und sage des hers überkêr./ daz brâhte der künic Terramêr/
Wh 13, 1 ouch von maneger tambûr./ Gyburge süeze wart in sûr,/ //Den heiden und der kristenheit./ nu muoz ich guoter liute leit/ künden
Wh 15,26 zweinzec tûsent si bekant/ wâren, dô si sich scharten,/ die heiden wênic sparten./ Provenzâl und Burgunjoys/ und der rehten Franzoys/ het
Wh 16, 3 unverzagt./ sus wart mir von im gesagt./ wie er die heiden ligen sach?/ under manegem samîtes dach,/ under manegem pfelle lieht
Wh 17, 5 ‘helde, ir sult gedenken/ und enlât uns niht verkrenken/ die heiden unsern gelouben,/ die uns des toufes rouben/ wolden, ob sie
Wh 18,26 vergolten,/ sît muosen und solten/ die getouften wer bieten./ die heiden sich berieten:/ ir herzeichen wart benant,/ si schrîten alle Tervigant./
Wh 19,10 ez an die rêre/ von den orsen ûf die erden./ heiden der werden/ lac dâ manec hundert tôt./ die getouften dolten
Wh 19,14 die getouften dolten nôt,/ ê si die schar durhbrâchen./ die heiden sich des râchen/ manlîch und unverzagt,/ daz ez mit jâmer
Wh 19,25 drûz gesant/ von wîben durh minne/ mit spæhlîchem sinne./ die heiden heten kursît,/ als noch manec vriundinne gît/ durh gezierde ir
Wh 20, 1 prîse/ die getouften strebten:/ die wîle daz si lebten,/ Die heiden schaden dolten/ und die getouften holten/ vlust unde kummer./ man
Wh 20,20 schilte/ traf, dâ spürte man diu swert/ sô, daz manec heiden wert/ dâ der orse teppich wart./ mit swerten was vil
Wh 21,10 heidnisch lant/ von vreuden wart gescheiden./ daz was ein werder heiden./ der strît wart bêdenthalben sûr./ der marchgrâve einen amazzûr/ ouch
Wh 22, 1 în/ zuo dem grôzen ringe sîn./ //Dürkel wart dô der heiden schar:/ zegegen, wider, her und dar/ wart mit manlîchen siten/
Wh 23,25 daz îsen scharpf und breit./ mit volleclîchem poynder reit/ der heiden vor den sînen./ under al den Sarrazînen/ was niender banier
Wh 24,30 und der melm/ under im wart von bluote naz./ der heiden lebens dô vergaz./ //Dâ ergienc ein schedelîch geschiht/ und ein
Wh 25, 7 helfe was ze spâte komen./ ungesehen und unvernomen/ was manigem heiden dâ sîn tôt,/ der doch sîn verh en wâge bôt/
Wh 26,12 die manlîch ûfes lîbes zer/ wâren benant vür tjostiure;/ manec heiden vil gehiure/ was dâ ze vorvlüge komen./ ir aller nam
Wh 29,20 an sîme ringe lâgen/ zehen künege, sînes bruoder kint./ der heiden rîterschaft ein wint/ was, wan die er vuorte./ waz man
Wh 34, 4 von ein ander si der strît/ mit maniger hurte klôzte./ der heiden her dô grôzte/ von emerâln und von amazzûren;/ vil pûken,
Wh 39, 3 getouften vant,/ ê daz in kraft verswant/ von überlast der heiden/ wurden si gescheiden/ under mange unkunde sprâche./ die Tybaldes râche/
Wh 40, 4 stôze/ und von busînen dôze,/ pûken, tambûren schal,/ und der heiden ruof sô lût erhal,/ es möhten lewen welf genesen,/ der
Wh 40,29 wan daz er durh sîn êre/ und ouch durh manges heidens tôt/ dennoch manlîch were bôt./ //Sîn halden was dâ niht
Wh 43, 1 plân,/ dâ wart ez von in guot getân./ //[A]n die heiden rief ein emerâl,/ alsô tet der künec Rûbûâl:/ ‘helfet unseren
Wh 45,18 unt der bâruc Ahkarîn,/ ob der wâpen solde tragen,/ von heiden hôrt ich nie gesagen,/ der prîs sô wîten wære hel./
Wh 45,24 ob heidnischer wirde erkant./ nû nâht der kristen ungeval./ die heiden berge und tal/ mit here bedacten schiere./ man hôrt an
Wh 52,29 welt,/ wir sîn me schaden doch verselt./ sulen uns die heiden niezen,/ des mac uns wol verdriezen.’/ //[D]en marchgrâven von hôher
Wh 54,14 marchgrâven geverten/ mit scharfen swerten herten/ muosen rûm erhouwen./ die heiden mohten schouwen/ ir schar dâ durhbrechen./ der marchgrâve rechen/ kunde
Wh 54,24 zwickel/ bliuwet durh den herten nagel,/ Schoyûse sîn swert, der heiden hagel,/ in den ungelouben weiz,/ unz ûf den künec Poufameiz./
Wh 58,27 an disen stunden/ gesunt und âne wunden;/ wolden mich die heiden jagen,/ ez möhte etslîches mâc beklagen./ nu sî wir bêde
Wh 59, 6 gevreu,/ ob wir wider ze Orangis komen,/ hânt mirz die heiden niht benomen./ ich enhân hie trôstes mêr wan dich:/ dîn
Wh 67,30 vurt ich ein kindelîn/ gein starken wîganden/ ûz al der heiden landen?’/ //[D]ô sus des marcrâven mâc/ in sîner schôz unkreftic
Wh 71,10 ern aber al zehant/ nider lâzen vallen./ sô wære der heiden schallen/ und ir spottes deste mêr./ diz bekande herzesêr/ twanc
Wh 71,18 mir nie./ doch muoz ich Puzzâten laden/ wênic durh der heiden schaden:/ deste baz ich dan und zuo zin mac.’/ innen
Wh 83,23 daz er reit,/ al sîniu wâpenlîchiu kleit/ gevuort ûz der heiden lant./ Willelm der wîgant/ gein al den storjen kêrte./ sîn
Wh 84,30 sô eben zogt ûf sîner slâ,/ des bekanden in die heiden dâ./ //Si sprâchen ‘jenez ors truoc den man/ von dem

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