Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gotheit stF. (244 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| dingen. Von der súnden oppfer</KAP> O grosser toͮ der edelen gotheit, o cleine blůme der suͤssen maget, o nútzú fruht der | |
| erden und ir geist hatte sich ufgerihtet gegen der ewigen gotheit; wan vor der zit, das Jhesus_ Christus $t den himmel ufsloz | |
| Do trat dú ganze helige drivaltekeit mit der gewalt der gotheit und mit dem gůten willen der menscheit und mit der | |
| als dikke si wolte, und so antwúrte ir etteswenne sin gotheit, da von trůg si gezogenlich ir herzeleit; und das was | |
| geist; do <FOLIO>(92#’v)</FOLIO> allererste wart ir sele verwundet mit der gotheit. Aber únser vroͮwe was vil stille, do únser herre von | |
| herze selber mit eime unnútzen gedank verstoppfen, das dú ungeruͤwige gotheit, dú iemer mere arbeitet ane arbeit, nit in sin sele | |
| die sol din und min iemer mere ungescheiden sin. Min gotheit ist din crone, <FOLIO>(95#’v)</FOLIO> din moͤnscheit ist min sůne, únser | |
| eb du begondest mit dinem sune ze kúndende der ewigen gotheit die liebi, die ein vereinitú sele ane valsch in disem | |
| vereinitú sele ane valsch in disem libe in der ewigen gotheit hat, und das ruͤren, da mit er si trútet; vrowe, | |
| ane underlas ansehen, also das miner sele oͮgen in diner gotheit muͤssen spilen und dine suͤssú minnelust us diner goͤtlichen brust | |
| fúr also drate ze nihte als únser selenoͮgen wank die gotheit geruͤret mit der ellendiger súfzendiger suͤssen gerunge, der kein creature | |
| suͤssekeit; und so beginnet er si ze gruͤssende mit siner gotheit, das die kraft der heligen drivaltekeit ir sele und iren | |
| das er siner rehtekeit also edellich entwichet, als iemer siner gotheit gezimet. Das han ich gegriffen in dem <FOLIO>(109#’v)</FOLIO> huffen der | |
| allen tugenden uf gevaren ze himmel in die hoͤhi siner gotheit, und ime mag dar nieman volgen, er habe denne oͮch | |
| Alsust sprichet únser herre: «Ich sag dir mit miner brennenden gotheit und mit miner lebenden menscheit, das sin nature tot ist | |
| si allerwisost sint. Hie zů antwúrt únser herre alsus: «Min gotheit kam in ertrich, min menscheit $t tet die arbeit, min | |
| kam in ertrich, min menscheit $t tet die arbeit, min gotheit trat an das crúze, min menscheit leit den tot, min | |
| trat an das crúze, min menscheit leit den tot, min gotheit stůnt uf von dem tode und vorte die menscheit in | |
| das min menscheit nie niht vollebrahte, wan alleine das min gotheit vor bedahte.» «Si sprechent, herre, es si wisheit, das man | |
| ist min ambaht: Ich ruͤre ane underlas $t dise grundelosen gotheit, da mitte manen ich den himmelschen vatter siner endelosen liebin, | |
| «Das ist min wirdekeit, und alsus bin ich gezieret: Dú gotheit ist min crone, sine menscheit han ich ze lone, der | |
| ich ze herberge was, do ich us von der heligen gotheit kam in ires sunes menscheit, dú jungfroͮwe ist ein beschirmerin | |
| do mensclich tot, do min herzeblůt mit der stralen der gotheit dur mine siten vlos. Das blůt kam von gnaden ze | |
| die milch, die ich von miner megetlichen můter soͮg. Min gotheit wonete in allen mines lichamen gelidern die wile ich tot | |
| vor und sider; min sele růwete die wile in miner gotheit nach ir langen trurekeit; und ein geistlich bilde miner menscheit | |
| miner menscheit das swebet ie sunder beginne in miner ewigen gotheit.» <KAP><N>XXV</N>. Von der verbranten minne</KAP> «Eya lieber herre, erbarme dich | |
| und ze nihte worden in allen dingen.» Got sprichet: «Min gotheit hat dich verbrant, min moͤnscheit hat dich bekant, min heliger | |
| sich in das vúre und sehe und smeke, wie dú gotheit vlússet, wie dú menscheit gússet, wie der helig geist ringet | |
| Ich sprach an einer stat in diseme bůche, das dú gotheit min vatter ist von nature. Das verneme du nit und | |
| hat got erlúhtet; da mit sihet si in die ewige gotheit, wie die gotheit gewúrcht hat mit ir nature in der | |
| da mit sihet si in die ewige gotheit, wie die gotheit gewúrcht hat mit ir nature in der sele. Er hat | |
| disem bůche stat, die ist gevlossen us von der lebenden gotheit in swester Mehtilden herze und ist also getrúwelich hie gesetzet, | |
| ist das, ewekeit? Das ist die ungeschaffene wisheit der endelosen got<FOLIO>(130#’r)</FOLIO>heit, die weder beginne noch ende hat. Die crone hat drie | |
| sune me vroͤden enpfat. Das můs sin, alleine dú ewige gotheit sunder beginne alle wunne und vroͤde hat in ime und | |
| Die menscheit únsers herren ist ein begriffenlich bilde siner ewigen gotheit, also das wir die gotheit begriffen moͤgen mit der menscheit, | |
| ein begriffenlich bilde siner ewigen gotheit, also das wir die gotheit begriffen moͤgen mit der menscheit, gebruchen geliche der heligen drivaltekeit, | |
| helle noch vegefúr niemer begriffen mag noch widerstan. Die ewige gotheit schinet und lúhtet und machet minnenlustig alle die seligen, die | |
| brut miner menscheit; din alter ist nu ein husvroͮwe miner gotheit.» Owe lieber herre! Was hilfet, das der hunt billet; die | |
| martyr únsers herren</KAP> Ze mettin zit <VERS>O grosser toͮw der edelen gotheit,/ o cleiner blůme der suͤssen maget,/ o nútzú fruht der | |
| me unverloͤschen. Dise gegenblike schinent und lúhtent von der ewigen gotheit. Disú gůten werk han wie enpfangen von gottes heliger menscheit | |
| úch, lieben brúte, min sun sol úch al umbevan, min gotheit sol úch al durgan, min helig geist sol úch iemer | |
| wellent also helig sin, das si sich in die ewigen gotheit wellent ziehen und legen bi der ewigen heligen menscheit únsers | |
| herren sint gescriben. Du allerarmester mensche, bekantestu werlich die ewigen gotheit, so were das unmugelich, du enbekentest oͮch die ewigen menscheit, | |
| oͮch die ewigen menscheit, die da swebet in der ewigen gotheit. Du muͤstest oͮch bekennen den heligen geist, der da erlúhtet | |
| antlitz sach ich minnenvúrig spilende clar. Er was mit der gotheit umbevangen und durgangen. Sinú wort mohte ich noch verstan noch | |
| wol kunt,/ da man die creaturen sach $s uß siner gotheit dringen./ Natur enwil bi nicht, in oriente si / got, | |
| des stet das brot in einer zirkelie/ mit ir. sin gotheit rette Loth,/ den man sach bi der swebenden arken streben,/ | |
| / den psalter in der buche zal. / von Cristi gotheit ist sin schal/ und von der menscheit unde pin,/ wie | |
| wart der alde grise ^+rünig/ von einem wort und siner gotheit lempel/ zu opher trug in dines herzen tempel./ der reinikeit | |
| nach gnaden stafft./ Du bist die tavel her: / der gotheit finger ane ser / der zen gebot und rechtes ler | |
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