Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gotheit stF. (244 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| raſta an$/ demo meniſgemo lihamin. un er uuahcheta an der gotheite. So diu leuin birit ſo iſt daz leuinchelin tot ſo | |
| daz chorder ware, $s daz er von ir name./ diu gotheit was der angel, $s den verslant der alt slange./ ime | |
| die wurten also die toten,/ duo diu sele unde diu gotheit $s widere genam die mennescheit./ in die burch si liefen, | |
| mit eren $s in sin riche fuoren?/ Rehte tet diu gotheit, $s do er die arbait erleit,/ daz er in an | |
| mit andern weishaiten. dô râmeten im in den werken der gothait unser altväter der augen, daz ist der übernâtürleichen werken, diu | |
| diu gnâd, diu dâ fleuzt von dem almähtigen prunnen der gothait, und lebt der visch, die in dem wazzer vliezent, daz | |
| und der hailig gaist ain lauter ainvaltig wesen sint der gothait, und mag man niht gesprechen mit abgezogner red: diu väterlichait | |
| vater aller diner geschaft,/ scouwe an dine christenheit!/ wariu, heriu gotheit,/ dizze opfer, daz wir dir hie tuon,/ daz ist din | |
| in/ unde bedenche ouch uns an im;/ in bi diner gothait,/ uns bi siner mennischait./ sin gothait diu ist mit im | |
| im;/ in bi diner gothait,/ uns bi siner mennischait./ sin gothait diu ist mit im din,/ unser ist diu liche sin;/ | |
| unser sin./ //Er samenot unser mennischait/ an sich zuo diner gothait,/ daz wir sin mit im gemaine,/ als er ist mit | |
| durch den dinen Christ,/ der innechlicher ewechait/ unde einer waren gotehait/ in des hailigen gaistes ainunge/ ze rehter ebenhellunge/ mit dir | |
| vnſers herren Ihesu Cristi vnde div ſele ſol die vber claren gotheit ſehen ewecliche. Div froͤliche geſiht beginnit ſich hie der follebrahten | |
| wârheit. Entviele got sînem worte, sîner wârheit, er entviele sîner gotheit und enwære niht got, wan er ist sîn wort, sîn | |
| glîchnisse und hitze. Glîchnisse gibet man dem sune in der gotheit, hitze und minne dem heiligen geiste. Glîchnisse $t in allen | |
| werkes, ûzgetragen und ûzgegozzen in einem nidervalle der gekleideten $t gotheit mit underscheide, mit menge, mit teile, daz allez und dem | |
| got-der-heilige-geist. Daz meinet, daz unser herre, gotes sun in der gotheit, sprichet: swer dâ trinket von dem wazzer, daz ich gibe, | |
| daz spræche von dem heiligen geiste. Der sun in der gotheit nâch sîner eigenschaft engibet niht anders dan sun-wesen, dan got-geborn-wesen, | |
| selben. Dar umbe vil lîhte sprichet der sun: in der gotheit sune in dem vater, dâ ich bin, dâ sol wesen, | |
| sun sîn, daz man lîde. Wan gotes sun in der gotheit und in der êwicheit niht lîden enmohte, $t dar umbe | |
| dîn unmæzicheit ervülle mîne îtelkeit $t und dîn unmæzlîchiu, unbegriffenlîchiu gotheit ervülle mîne alze snœde verdorbene menscheit’. Eyâ, herre, ich hân | |
| gewürhte. Ich spriche ouch mêr: dô der sun in der gotheit mensche werden wolte und wart und die marter leit, daz | |
| tiefsten niderkeit, des geist vliuget ûf in daz hœhste der gotheit, wan liebe bringet leit, und leit bringet liebe. Und dâ | |
| volkomener dêmüeticheit, $t sô kumet er in die næhede der gotheit. Daz uns daz allen widervar, des helfe uns diu oberste | |
| si gidoubit, $s die helle hât er biroubit./ /Duo diu gotheit $s an sih nam die menniskheit,/ duo was der lîchnâme | |
| sîn wât scône:/ unter daz lachan $s giruohte er sîne gotheit dekchen./ /Dô er die alten ê $s vili follichlîchen bigie,/ | |
| vo1n siner gebot,/ Als ir dicke habet gehort,/ Vo1n siner gotheit/ Vn2de vo1n siner mensheit/ Aller slachte gute/ Vn2de mit sime | |
| gesteine,/ Den name1n sie ir zierheit/ Vn2de lizze1n in ir gotheit./ Sie lizze1n den got v3nde name1n daz golt/ V3nde daz | |
| gestelte1nnisse,/ Nich volle1n gotliche,/ We1n ein teil me1nsliche./ Benider der gotheit,/ Vber der menscheit,/ Da enzwische1n was ez ein,/ Als ez | |
| geschach,/ Wen iz wart ir vor uf geleget./ Swie Gotes gotheit umbeweget/ [77#’v#’b] Worde vor ungemachen/ Der menschlichen sachen,/ Doch nam | |
| ende/ Und bide daz er sende/ Ein sele von siner gotheit./ Die wile sie unser arbeit/ Daz der lip si vollebraht,/ | |
| here chom. do bedacte er diu uil uernunſtiklichen ſpor ſiner gotheite. ich meine do er chom in dere magide půſim. do | |
| er den heiligen chriſt. want er in fleiſke lebite. diu gotheit aue wachote. ze$/ der zeſewen ſineſ uater. alſo geſcriben iſt. | |
| wont diu frîe./ daz sach Jôhannes aller meist/ in der gotheit volleist./ //Er sach sô vil der wunder, wie sich die | |
| under, $[gânt]$/ plânêten sterre sunne und mân,/ gezogen in die gotheit,/ daz centrum unverrücket,/ parlellen und die spæren siben./ Jôhannes was | |
| durch die niun kœr mit schalle,/ dâ in enzunt diu gotheit klâr/ mit himels flammen gar./ //Die pfaffenfürsten sint ir wirde | |
| dar under $t l%/vzel geſchriben heten von der ewigen $t gotheit; d%>i rede d%>i wær im behalten, wan er %/vnſers herren | |
| erſtvͦnt auer mit den eren vnd mit dem gewalte ſiner gotheit vnd eroffenot ſich ſinen frivnten vnd fuͤr ʒe himele mit | |
| fleiſch; diu milech becʒeichent die meniſcheit, das honich becʒeichent die gotheit. Diu peidiu hat vnſer froͮwe braht, wande ſi vns den | |
| mit vnſer menniſchait vnd lieʒ vns hie in erde ſin gothait, vnd minnete vns alſo verre, daʒ er da ʒe himel | |
| vnd wir vns hie in erde ſiner genaden vnd ſiner gothait niht darben ſolten. Dar vmb wolt er auch hie in | |
| dô wart der zorn hin geleit/ zwischen uns und dîner gotheit,/ den mit ir ungehôrsam/ Êve, unser muoter, und Âdam/ an | |
| beslôz/ menschlichen hie besunder,/ und was ze himel samenthaft sîn gotheit ie darunder./ sîn wort bî dir ze fleische wart dur | |
| drie genemide ſint vnde daʒ die drie genemede ein war gotheit iſt. //Der iunger ſprach: Wie mac ſich ein gotheit in | |
| war gotheit iſt. //Der iunger ſprach: Wie mac ſich ein gotheit in drú geteilen? Do ſprach der meiſter: Jn dem ſunnen | |
| alle mit ſament. Alſo ſint die drie genemede ein war gotheit. Vnde ſwa der uatter iſt, da iſt der ſun vnde | |
| ſament. Alſo kumet eʒ vmbe die drie genemede an der goteheite: Der uater ſante den ſun. Der ſun nam die menſcheit | |
| niht, daʒ eʒ ſich allentalben geliche teilet. Alſuſ iſt die gotheit allenthalben ewecliche vnde ganʒliche. //Der iunger ſprach: Nu du mir | |
| ſú fúr einen got. Do uon enmugen wir die heilige gotheit nith geteilen. Wen weʒ wir eine genemede bittent der heiligen | |
| der menſcheit, wen ſo werent ʒuene ſune, einer in der gotheite, der ander in der menſcheite. //Der iunger ſprach: Do ſich | |
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