Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ane adv_prp (6504 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| waz dû an im meinende sîst und wie dîn triuwe an im bestanden sî. Der mensche enpfæhet den werden lîchamen unsers | |
| diz sælige niezen des lîchamen unsers herren enliget niht aleine an ûzwendigem niezenne, ez liget ouch an einem geistlîchen niezenne mit | |
| herren enliget niht aleine an ûzwendigem niezenne, ez liget ouch an einem geistlîchen niezenne mit begirlîchem gemüete und in einunge in | |
| mac der mensche sô getriulîchen nemen, daz er rîcher wirt an gnâden dan kein mensche ûf ertrîche. Diz mac tuon der | |
| und underwegen lâzen durch ûzerlîchez lîden, wan des menschen méinunge an den werken gereht und götlich ist und guot. man sol | |
| mit in verbildet und dar zuo gewenet, sô wirt si an dem teile alsô verkrenket und ungewaltic ir selbes und ir | |
| noch nie gegap, daz man die gâbe hæte und dar ane geruowete; sunder alle die gâbe, die er ie gegap in | |
| und in allen werken suln wir got lernen anesehen, und an nihte suln wir uns lâzen genüegen $t und an nihte | |
| und an nihte suln wir uns lâzen genüegen $t und an nihte stân blîben. Ze keiner wîse enist unsers stânnes in | |
| lige? Daz ist wâr. Ez sint zwêne sinne ze nemenne an dem willen: der ein ist ein zuovallender wille und ein | |
| gegeben enmac alle zît, als wir ez biten. Ez gebrichet an im niht, wan im ist tûsent$/ stunt gæher ze gebenne | |
| sêre nütze, daz im der mensche niht lâze genüegen dar ane, daz er hât die tugende in dem gemüete als gehôrsame, | |
| und ander tugende, $t sunder der mensche sol sich selber an den werken und an den vrühten üeben der tugende und | |
| sunder der mensche sol sich selber an den werken und an den vrühten üeben der tugende und sich dicke versuochen und | |
| irm grunde. Und daz man sie habe, daz mac man an dem prüeven: als man sich ze der tugent vindet geneiget | |
| ein werk, ez sî inwendic oder ûzwendic, $t - wan an nihte ensol sich der mensche lâzen genüegen, swie guot ez | |
| sich nidert, der wirt erhœhet!’ Wan allez unser wesen enliget an nihte dan in einem niht-werdenne. ’Sie sint rîche worden in | |
| er aleine, daz er ez müge und müeze sîn. Hier ane liget sîn grœstiu wunne und spil. Und ie er diz | |
| Der enhât niht eigenschaft, der niht enbegert noch enwil haben an im selber noch an allem dem, daz ûzer im ist, | |
| der niht enbegert noch enwil haben an im selber noch an allem dem, daz ûzer im ist, jâ, ouch an gote | |
| noch an allem dem, daz ûzer im ist, jâ, ouch an gote noch an allen dingen. Wilt dû wizzen, waz ein | |
| dem, daz ûzer im ist, jâ, ouch an gote noch an allen dingen. Wilt dû wizzen, waz ein wâr arm mensche | |
| sünde, sunder als eine grôze üebunge und dâ dû lôn ane verdienen solt und gedult ane solt üeben. Dû solt ze | |
| üebunge und dâ dû lôn ane verdienen solt und gedult ane solt üeben. Dû solt ze vride sîn, ob er dir | |
| als daz er mir ez gibet; und ist mir dar ane genuoc und als liep, als ob er mir ez tæte, | |
| $t reht ist. in der wârheit, alsô solte mir genüegen an dem willen gotes: in allem dem, dâ got wölte würken | |
| sî, daz in im ist, und sint dâ mite beworren. An dem ist in unreht. Lâz got würken in dir, dem | |
| vride. Als vil in gote, als vil in vride. Dar ane kenne, wie vil dû in gote bist und ob ez | |
| alle minne. Von êrste dar umbe, wan daz beste, daz an der minne ist, daz ist, daz si mich twinget, daz | |
| bewære ich dâ mite: wan ein ieglich dinc ist gerne an sîner natiurlîchen eigen stat. Nû ist gotes natiurlîchiu eigen stat | |
| wan unser herre, dô er mensche werden wolte, unbewegelich stuont an sîner abegescheidenheit, dô weste unser vrouwe wol, daz er des | |
| formelôsiclich und âne alle zuovelle, sô næme er gotes eigenschaft an sich. Daz enmac aber got niemanne geben dan im selber; | |
| dû vrâgen, waz abegescheidenheit sî, wan si als gar edel an ir selber ist? Hie solt dû wizzen, daz rehtiu abegescheidenheit | |
| anegesehen, sô wænent die liute, got habe eine niuwe minne an sie geleget; und alsô, sô er zürnet oder etwaz guotes | |
| den gesunden wol, und blîbet doch der sunnen schîn unwandelbære an im selber». Den selben sin rüeret Augustînus in dem zwelften | |
| $t Daz ist alsô vil gesprochen: der dâ unwandelbære ist an im selber, der hât mich gesant. Nû möhte ein mensche | |
| Hie solt dû wizzen, $t daz die meister sprechent, daz an einem ieglîchen menschen zweierhande menschen sint: der eine heizet der | |
| dér mensche etwaz hôhes edeles gegenwurfes hât, sô ziuhet si an sich alle die krefte, die si den fünf sinnen gelihen | |
| angel ûf und zuo. Nû glîche ich daz ûzer bret an der tür dem ûzern menschen, $[gât$] $t sô glîche ich | |
| bret hin und her, und blîbet doch der angel $[gât$] an einer stat unbewegelich und enwirt dar umbe niemer verwandelt. Ze | |
| Des nim ein glîchnisse in der natûre. Wil ich schrîben an eine wehsîn taveln, sô enmac $t kein dinc sô edel | |
| taveln, sô enmac $t kein dinc sô edel gesîn, daz an der taveln geschriben stât, ez enirre mich, daz ich niht | |
| taveln geschriben stât, ez enirre mich, daz ich niht dar ane geschrîben enmac; und wil ich wol schrîben, sô muoz ich | |
| schrîben, sô muoz ich allez daz tilgen und tœten, daz an der taveln stât, und vüeget mir diu tavel niemer als | |
| tavel niemer als wol ze schrîbenne, als sô nihtes niht an der tavel stât. Ze glîcher wîse: sol got in mîn | |
| irn namen und ziuhet sie got in sich, daz si an ir selber ze nihte wirt, als diu sunne daz morgenrôt | |
| ir selber ze nihte wirt, als diu sunne daz morgenrôt an sich ziuhet, daz ez ze nihte wirt. Dâ zuo enbringet | |
| lieber sî dan in allen herzen, daz merken wir dar ane, wan vrâgest dû mich: waz suochet got in allen dingen?, | |
| Und wizze: dô Kristus mensche wart, dô ennam er niht an sich einen menschen, er nam an sich menschlîche natûre. Dâ | |
| dô ennam er niht an sich einen menschen, er nam an sich menschlîche natûre. Dâ von sô ganc ûz aller dinge, | |
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