Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gër stF. (132 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| mit handen oder mit munde/ gelieben, daz was al sîn ger,/ des vleiz er sich und daz tet er./ und alse | |
| und abe,/ ündende hin unde her./ sus swebet diu wîselôse ger,/ der ungewisse minnen muot,/ reht als daz schif âne anker | |
| sînen œheim Marken den bat er,/ daz er der lanthêrren ger/ zeinem ende bræhte/ und durch got bedæhte/ sîn angest unde | |
| der künec ‘truhsæze, sprich:/ waz ist dîn bete und dîn ger?’/ ‘vil gerne, hêrre künec’ sprach er;/ ‘hêrre, ich ger unde | |
| sachen/ beidiu umbe den trachen/ und umbe des küneges Markes ger:/ daz seite er aber von ende her./ der künec sprach | |
| man/ wol unde lobelîchen an/ und alle wîs nâch sîner ger./ //Ûf sînem houbete truoc er/ von spæhem werke spæhen schîn,/ | |
| dar;/ wider sînem willen crieget er,/ er gerte wider sîner ger:/ er wolte dar und wolte dan./ der gevangene man/ versuohtez | |
| und begunde ofte denken:/ ‘kêre dar oder her,/ verwandele dise ger,/ minne und meine anderswâ!’/ sô was ie dirre stric dâ./ | |
| die minne,/ ir beider vogetinne,/ ir beider trôst, ir beider ger;/ mer unde sûr beredet er:/ ‘ich wæne’ sprach er ‘schœne | |
| war/ dekeiner spîse niuwan der,/ von der daz herze sîne ger,/ daz ouge sîne wunne nam/ und ouch dem lîbe rehte | |
| ob er den helt bringet her./ eʒ ist mîn oberistiu ger,/ möht ich den ritter gesehen,/ dem ich der manheit hœre | |
| als unser friunt daʒ gesach,/ dô wând er vinden sîne ger./ vor freuden warf er ûf daʒ sper/ und leisiert über | |
| niht gesâhen./ si begunden beide gâhen,/ ze ritterschefte was ir ger./ si sâhen hin unde her/ schœne vrowen umbe sich./ entriwen | |
| dês al ein, siu muoste her:/ daʒ was der massenîe ger,/ wan siu begie nie valschiu dinc./ als si dô kom | |
| ich enweiʒ wer in în lâʒe./ //Morne nâch des küneges ger/ dô reit über die brügge her,/ als eʒ vruo was | |
| ûfbliche,/ wâ er fuore dâ her:/ darzuo was ir vil ger./ die liute die dâ wâren/ die begunden alle frâgen,/ wannen | |
| vn̄ waisen/ vn̄ ze gotshousern;/ zvͦ dem almůsen waz im ger:/ daz dritail daz behielt er,/ daz er die speise hete/ | |
| er ouch prîses gerte./ sîn manheit in werte/ maniger rîterlîchen ger./ sîn schaft was rœrîn ime sper/ und daz îsen scharpf | |
| mit maneger rotte swancte/ Terramêrs bruoder her,/ Arofel, durh strîtes ger./ dô kôs man ûf dem gevilde/ manec zimier wilde,/ der | |
| sîn. stêt ûf’, sprach er,/ ‘ich berâte mich umb iuwer ger.’/ //[Û]f stuont diu sêre klagende./ dâ von was si bejagende/ | |
| muoter sprach: ‘heiz bringen her/ gewant daz durh mînes vater ger/ im selbem hiute wart gesniten:/ mînen œheim solt dûz tragen | |
| den marcrâven verkiesen,/ unt mînen touf verliesen,/ unt manege werdeclîche ger,/ die under schilde mit dem sper,/ mit helme verdecket,/ sô | |
| genôz/ gâhent dâ vaste zuo uns her/ mit also helfeclîcher ger,/ hânt des die vîende hie gebiten,/ von Franzoysen wirt gestriten/ | |
| verzern./ von dan was er gestrichen her/ durh sîner werdekeite ger./ er hete der heiden überkêr/ alsô vernomen, daz Terramêr/ vuorte | |
| niht wan schilt und sper,/ unt stuont nâch rîterscheft ir ger./ si heten harnasch und anders niht;/ ir gezelt man dâ | |
| al die wîle si zogeten her,/ maneger slahte was ir ger:/ eteslîcher wolde sehen wîp;/ sô wolde der ander sînen lîp/ | |
| harnasche mîn,/ die bringenz al bereite her./ rîterschaft ist mîn ger.’/ ein tiuwer pfelle von golde,/ gesteppet, als er wolde,/ von | |
| Purrels her reit âne sper,/ wan die durh der minne ger/ dâ wol gezimieret riten./ etslîcher hât noch dâ gebiten,/ wie | |
| arme, dirre und der/ vant mêr danne nâch sîns herzen ger./ ine bin niht derz iu sunder zelt,/ waz ieslîch hant | |
| sehs helfande vuort er; / die truogen nâch des heldes ger / wîchûs unde bercvrit. / dâ riten tûsent rîter mit | |
| daz vingerlîn sande si her; / daz was ir jungestiu ger / daz ich iu daz bræhte / und man dâ | |
| kund%..e mit rîcher jost diu sper / hurticlîch%..e nâch rîters ger / in dem poinder brechen, / durch herte schilte stechen. | |
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