Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gër stF. (132 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| bezzir./ daz was ein staro lip nare:/ her nehete ir bezzire gere./ die manicualdin arbeit/ der herre da durch got leit/ in | |
| Sone wes ír an mí geret./ atys sag et hat ír gere./ Míner tochter eyner maget./ de ist íw twaren vnuorsaget./ Atis | |
| daz in beiden ernest was./ dô sie mit sô gelîcher ger/ ze rehter tjost ir beider sper/ alsus hêten vertân,/ zen | |
| Vo1n aller hande gewi1nne/ Vn2de auch ein ding, des ich ger,/ Daz ist ein wu1nderlicher stere./ Sin schepper guldin ist,/ Wol | |
| diu ors mitten sporn:/ sus was in zuo ein ander ger./ ir ietweder sîn sper/ durch des andern schilt stach/ ûf | |
| hât umbevangen,/ dast ein süezer umbevanc, lieplîch nâch der minne ger./ //Wê $s der gar verlornen stunde daz mir senden niene | |
| verbergen iender innen?/ daz ist mîn rât und ouch mîn ger.’/ //^"Und möhte ich dich/ bergen in den ougen mîn,/ friunt, | |
| im sîn reht begât./ dâ von was diz ie mîn ger/ daz mîn behügede nâch mir wer,/ und doch sô verre | |
| für bringen, daz tete er;/ und was daz allez sîn ger/ daz er den immer wernden hort,/ der sêle spîse, daz | |
| tûsent jâr sint ein tac!/ dar stuont ôt alle mîn ger/ danne der wint wæte her,/ und wære gerne chomen dar,/ | |
| maht bî mir gesîn/ und ich bî dir nâch mîner ger./ nu genc, vil lieber herre, her,/ enpfâch von mir diz | |
| wolte wern/ und daz leben sîn genern/ mit willecliches herzen ger,/ wand er bekande wol, swaz er/ bî dem barte sîn | |
| $s gedœne $s stillet er./ daz betrüebet manges edeln herzen ger./ /Swer nu frô belîbe $s von wîbe $s der trîbe | |
| daz hânt si für ein goukelspil./ /Vorht unde schamendes herzen ger/ für mange tugende ich crœne;/ si bringent beide rîche lœne./ | |
| rêrte,/ dô $s frô $s sâzen $s die,/ der $s ger $s lâzen $s spil $s wil $s hie./ /Trût $s | |
| dô quam gegangen dort her/ ein wîp nâch sînes herzen ger/ ze wunsche wol geprüevet gar/ und alsô minneclich gevar/ daz | |
| umbe bin ich komen her,/ daz dû nâch dînes herzen ger/ mînen lîp von hôher kür/ beschouwest wider unde für,/ wie | |
| siben ziten</KAP> <VERS>Mettin: minnen vol, ein suͤsse wol./ Prime: minnen gere, ein suͤsse swere./ Tercie: minnen lust, ein suͤsse turst./ Sexte: | |
| nit werden von minnen vri./ Ich ruͤffe dir mit grosser gere/ in ellendiger stimme,/ ich beiten din mit herzenswere,/ ich mag | |
| Soͤlte ich mich dir ze allen ziten geben nach diner ger,/ so muͤste ich miner suͤssen herbergen in dem ertrich an | |
| enbern,/ wan tusent lichamen moͤhtin nit einer minnenden sele ire ger vollewern./ Darumbe ie hoher minne, ie heliger marterer.»</ZG>/ <ZG>«O herre, | |
| mit stetem vlisse din gebruchent, und die dich in minnenklicher gere heissent, das du von inen vliehest. Der ist aber vil, | |
| ich dich behalte in verzihunge alles mines willen nach diner gere, so verlúre ich minne unverloͤschen niemer me, amen.» <KAP><N>XVI</N>. Wie | |
| gegeben. Der visch in dem wassere der sihet mit grosser ger das rote as an, da mitte man in wil vahen; | |
| wile des himmelriches enbern, alsus suͤsse ist nach ime min gere. Nu muͤssistu, #.[herre, mir dis#.] trank nach dinem liebesten willen | |
| mag ich nit enbern, das si denne irvolle mine lange gere und min arme sele vor allen vienden were. De profundis | |
| zu rame im hat funden./ wann das erfüllet wirt sin ger,/ das edel fleisch ein spise wirt den hunden./ ab dir | |
| Arfaxat und das glücke na/ im was nach sines herzen ger,/ ein got, der erden stift,/ er schreib sich, und des | |
| lebens amm, ich such oft glückes wege,/ wie ich din ger erfülle und den mut./ nu sint mins alders flügel worden | |
| diu sper,/ Gelpfrât und Hagene; $s in was z$’ein ander ger./ Else unde Dancwart $s vil hêrlîche riten,/ si versuochten, wer | |
| liehten heiden./ aldâ wart undr in beiden/ ein vil getriulîchiu ger:/ sie sach dar, und er sach her./ ___dar nâch hiez | |
| diu in sante her,/ waz hulfe in dan sîn vrechiu ger?/ daz ist der stolze Hiutegêr./ von dem mag ich wol | |
| daz im krachten diu lit./ strît und minne was sîn ger:/ nu wünschet daz mans in gewer./ sîn herze gap von | |
| und bringet mir Kayleten her."/ dô wurben si des heldes ger,/ si brâhten in durch sîne bete./ dô wart och er | |
| sîn kraft,/ er tæte gerne rîters tât./ wie fruos sîn ger begunnen hât!/ hie hât der künec von Patrigalt/ von speren | |
| daz den walt begunde swenden./ diz was gelîche ir beider ger,/ sperâ hêrre, sperâ sper./ doch muose et dulden Lähelîn/ einen | |
| mite welt ir iuch wern?"/ "ich sage nâch iwerre frâge ger./ ez wart ein turney dâ her/ gesprochen: des enwart hie | |
| freude breit/ was Gahmuretes werdekeit./ den nam mir sîn vrechiu ger./ ich was vil junger danne er,/ und bin sîn muoter | |
| den lîp verlôs,/ der werlîchen ende kôs/ mit rehter manlîcher ger./ diu frouwe vrâgte ouch nâch dem sper,/ daz Gahmurete gap | |
| wæne ir ellen sî verzagt."/ ___alsus stuont er in strîtes ger./ nu seht, dort kom geschûftet her/ drî ritter nâch wunsche | |
| schaft, rôt was sîn sper,/ al rôt nâch des heldes ger/ was im sîn swert gerœtet,/ nâch der scherpfe iedoch gelœtet./ | |
| in die hant ein sper:/ daz was gar âne sîne ger:/ doch vrâgt ern "war zuo ist diz frum?"/ "swer gein | |
| lîp:/ dar umbe was sîn endes wer/ des tumben Parzivâles ger./ sît dô er sich paz versan,/ ungerne het erz dô | |
| sitzen zuo mir her"/ (daz was sîn bete und sîn ger):/ "oder leit iuch hie aldâ ich lac./ lât mich belîben | |
| stegen/ geheftet, schilt unde sper/ lent derbî: daz was sîn ger./ //___E Parzivâl der wîgant/ sich des orses underwant,/ mangez er | |
| der herzoge Orilus/ gereit zeiner tjost alsus,/ mit rehter manlîcher ger,/ von Gaheviez mit eime sper:/ daz was gevärwet genuoc,/ reht | |
| ___Cundrî truoc ôren als ein ber,/ niht nâch friundes minne ger:/ //Rûch was ir antlütze erkant./ ein geisel fuorte se in | |
| sô wîs/ daz ich dich, bruoder, niht gewer/ dîner bruoderlîchen ger./ ine weiz war umbe ich strîten sol,/ ouch entuot mir | |
| schilt und ouch mit sper,/ sô was ie rîterschaft mîn ger./ ich streit ie swâ ich strîten vant,/ sô daz mîn | |
| durch freude an minnen stiure:/ des twanc in der minnen ger./ mit einem gelupten sper/ wart er ze tjostieren wunt,/ sô | |
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