Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gegen adv_prp (1417 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| "er hât hie niemen denne mîn./ der trôst ist kranc gein strîtes sige."/ niht wan knoden und der rige/ was an | |
| valsch an ir verswant./ die finteiln er für sich pant,/ gein strîter wolde füeren/ den helm er mit den snüeren/ eben | |
| eben ze sehne ructe./ innen des daz ors sich pucte,/ gein dem pfärde ez schrîen niht vermeit./ der vor Parzivâl dâ | |
| ors warf er mit zornes site/ vaste ûz dem stîge./ gein strîteclîchem wîge/ hielt der herzoge Orilus/ gereit zeiner tjost alsus,/ | |
| //___Parzivâl was ouch bereit:/ sîn ors mit walap er reit/ gein Orilus de Lâlander./ ûf des schilde vander/ einen trachen als | |
| ledec ir triuwe./ trunzûne starc al niuwe/ von in wæten gein den lüften./ ich wolde mich des güften,/ het ich ein | |
| schermes wart an in./ er wânde, ir wîplîcher sin/ wær gein im verkêret,/ unt daz si gunêret/ het ir kiusche unde | |
| dirre frouwen dîne hulde."/ "ich entuons niht: ir schulde/ ist gein mir ze grœzlîch./ si was werdekeite rîch:/ die hât si | |
| an mir bezalt./ nu erlâz mich, küener degen balt,/ suone gein disem wîbe,/ und gebiut mîme lîbe/ anders swaz dîn êre | |
| wîbe,/ und gebiut mîme lîbe/ anders swaz dîn êre sîn./ gein der gunêrten herzogîn/ mag ich suone gepflegen niht,/ swaz halt | |
| guot,/ der decheinez mac gehelfen dir,/ dune tuost des sicherheit gein mir,/ daz du gein Bertâne varst,/ unt die reise niht | |
| gehelfen dir,/ dune tuost des sicherheit gein mir,/ daz du gein Bertâne varst,/ unt die reise niht langer sparst,/ zeiner magt, | |
| langer sparst,/ zeiner magt, die blou durch mich/ ein man, gein dem ist mîn gerich/ âne ir bete niht verkorn./ du | |
| ir niht,/ swer mich pîme schilde siht,/ der prüevet mich gein rîterschaft./ des namen ordenlîchiu kraft,/ als uns des schildes ambet | |
| bejagt:/ ez ist ouch noch ein hôher name./ mîn lîp gein werltlîcher schame/ immer sî gewenket/ und al mîn prîs verkrenket./ | |
| volc was al gelîche geil/ daz suone was worden schîn/ gein der sældebernden herzogîn./ //___Daz wart niht langer dô gespart,/ Orilus | |
| küenen man./ sîn ors wart gewâpent sân,/ reht als erz gein strîte reit./ sîn swert, dâ mit ers tages streit,/ man | |
| der herzogîn./ Jeschûte und er fuoren dan./ sîne mässenîe sân/ gein Lâlant bat er alle kêren./ wan ein rîter solt in | |
| bat er alle kêren./ wan ein rîter solt in lêren/ gein Artûse rîten:/ er bat daz volc des bîten./ ___si kômen | |
| Lâlant/ zeigte man im, wâ diu saz./ ir site man gein prîse maz./ ___gewâpent er sô nâhe gienc./ der künec, diu | |
| iuch gebat:/ mir wære ûf den triwen mat,/ solt ich gein iu kriegen,/ [und] mîn selber zuht betriegen."/ //___Der fürste kniete | |
| lebn./ die enphâch: sô wirt hie gar getân/ als ich gein im gelobet hân."/ do enpfienc si triwe in wîze hant/ | |
| dise magt ir slege ergetzen./ och het ichs dô genozzen/ gein dem helde unverdrozzen,/ wesser wie si mich bestêt/ und mir | |
| zugen vier wintseil,/ reht alser lebendec dâ flüge/ untz poulûn gein den lüften züge./ dâ bî erkandez Orilus:/ wan sîniu wâpen | |
| den künec Ithêren schôz/ und Clâmidên und Kingrûn/ ouch sande gein den Bertûn/ in sînen hof besunder./ über die tafelrunder/ wolt | |
| den dritten an ir kinne./ er pflac der wâren minne/ gein ir gar âne wenken./ sus begunder sich verdenken,/ unz daz | |
| dâ zuo zim liefe?/ Cunnewâren garzûn was gesant:/ der solde gegen Lâlant./ der sach an den stunden/ einen helm mit maneger | |
| von im vil unbeschrît,/ deiz sîner frouwen ritter wære./ als gein einem æhtære/ schupfterz volc hin_ûz an in:/ er wolt im | |
| fî ir vertânen!/ zelent si Gâwânen/ und ander dise rîterschaft/ gein werdeclîcher prîses kraft,/ und Artûs den Bertûn?"/ alsus rief der | |
| genâden wart an dich./ nu hilf mir, frouwe, unde sprich/ gein Artûse dînem man,/ daz ich von im müeze hân/ (ein | |
| er schiet von den witzen dô./ ___Segramors kastelân/ huop sich gein sînem barne sân./ er muose ûf durch ruowen stên,/ ober | |
| daz smæhe unt daz werde,/ und swaz ûf der erde/ gein iu decheines strîtes pfligt,/ dem habt ir schiere an gesigt./ | |
| iu gewan./ het ir mir geholfen baz,/ mîn lop wær gein iu niht sô laz./ ir habt mir mangel vor gezilt/ | |
| vil ringe wac./ doch sît ir mir ze wol_geborn,/ daz gein iu mîn kranker zorn/ immer solde bringen wort./ iwer druc | |
| swæren soum./ hêr Heinrich von Veldeke sînen boum/ mit kunst gein iwerm arde maz:/ het er uns dô bescheiden baz/ wie | |
| frou minne./ ir sît slôz ob dem sinne./ ezen hilfet gein iu schilt noch swert,/ snell ors, hôch purc mit türnen | |
| unt diu werde cumpânie/ lac, den kunder êren,/ sîn dienst gein im kêren./ ___ich gihe von im der mære,/ er was | |
| ze Keien sprach/ "swâ man sluog oder stach,/ swaz des gein mir ist geschehn,/ swer mîne varwe wolde spehn,/ diu wæne | |
| sprach mîn hêr Gâwân/ "hêrre, ez ist mit tjost vertân."/ "gein wem?" sprach der degen wert./ "irn habt hie schilt noch | |
| dolen."/ //___Mîn hêr Gâwân dô sprach/ "swaz hie mit rede gein iu geschach,/ diu ist lûter unde minneclîch,/ und niht mit | |
| urbor hân./ ein teil ich der benenne hie./ er was gein mir des willen ie/ daz er mirz rîterlîche bôt./ sîne | |
| sô rît ich mit dir swar du wilt."/ //"Ine wil gein dir niht liegens pflegn,"/ sprach Gâwân. "hiest von tjost gelegn/ | |
| "hiest von tjost gelegn/ Segramors ein strîtes helt,/ des tât gein prîse ie was erwelt./ du tætz ê Keie wart gevalt:/ | |
| rîche/ alle dien gesâhen dâ./ ir herzen volge sprâchen jâ,/ gein sîme lobe sprach niemen nein:/ sô rehte minneclîcher schein./ ___Artûs | |
| werde frouwen/ an dem ringe müese schouwen./ die man dâ gein prîse maz,/ magt wîb und man ze hove dô az./ | |
| bitet, dâ,"/ sprach der Wâleis, "unde ouch anderswâ."/ ein lützel gein im si dô gienc,/ diu küngîn in mit kusse enpfienc./ | |
| sîn glast was wîbes stæte ein bant:/ ir zwîvel gar gein im verswant./ ir sehen in mit triwe enpfienc:/ durch diu | |
| zil./ hie kom von der ich sprechen wil,/ ein magt gein triwen wol gelobt,/ wan daz ir zuht was vertobt./ ir | |
| mein der zungen drinne,/ als iuz herze ist rehter sinne!/ gein der helle ir sît benant/ ze himele vor der hôhsten | |
| in der houbetstat ze Schanpfanzûn./ ich lade in kampflîche dar/ gein mir ze komenne kampfes var./ ___kan sîn lîp des niht | |
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