Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gegen adv_prp (1417 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| vanen sint erkant,/ daz zwêne vinger ûz der hant/ biutet gein dem eide,/ irn geschæhe nie sô leide/ wan sît daz | |
| helt vermezzen/ ie smorgens vil bereite was/ vor der porte gein dem palas./ ouch ist von dem küenen man/ kleinœtes vil | |
| manz wider zôch./ sînen anker ûf dem helme hôch/ man gein der porte füeren sach;/ aldâ wîp unde man verjach,/ sine | |
| ellen schîn,/ der tjost ein_ander si niht lugen./ die sprîzen gein den lüften flugen/ von des küenen Hiutegêres sper:/ ouch valt | |
| sichert iwer hant:/ diu was bî manlîcher wer./ nu rîtet gein der Schotten her,/ und bitet si daz si uns verbern/ | |
| ein grôzer prîs geschehen./ Gahmuret begunde sehen/ //aht vanen sweimen gein der stat,/ die er balde wenden bat/ Den küenen sigelôsen | |
| schelten, swer michs mane."/ dô kêrter von den sînen dane,/ gein der porte er vaste ruorte./ ein knappe im widerfuorte/ ein | |
| lêch er dem der manegen ruom/ mit sîner hant bejagete/ (gein strîter nie verzagete):/ Lahfilirost schahtelacunt/ nam ez mit vanen sâ | |
| ûf den sâmen./ die solch gevelle nâmen,/ ir schanze wart gein flust gesagt./ des phlâgen helde unverzagt,/ si tâten rîters ellen | |
| tohter man,/ der wol mit rîterschefte kan,/ Lôt von Norwæge,/ gein valscheit der træge/ und der snelle gein dem prîse,/ der | |
| Lôt von Norwæge,/ gein valscheit der træge/ und der snelle gein dem prîse,/ der küene degen wîse./ hie ist och Gâwân, | |
| dienst hât vor enphangen lôn./ ___Die sint mit zorne hie gein mir./ nu sol ich wol getrûwen dir./ //gedenke an die | |
| stêt dîn strûz noch sunder nest?/ du solt dîn sarapandratest/ gein sînem halben grîfen tragn./ mîn anker vaste wirt geslagn/ durch | |
| in:/ an im lag ir grôz gewin./ ___gelîcher baniere/ man gein im fuorte viere/ (küene rotten riten drunde:/ ir hêrre strîten | |
| al niuwe./ nu saher wâ der künic Lôt/ sînen schilt gein der herte bôt./ der was umbe nâch gewant:/ daz werte | |
| worden./ daz was wol in ir orden./ ___dô reit er gein dem poulûn./ der Wâleisinne garzûn/ huop sich nâch im ûf | |
| ê:/ wan mirst nâch iwerr minne wê./ oder sol mir gein iu schade sîn/ der Franzoyser künegîn?/ der boten sprâchen süeziu | |
| erlân:/ ez tet hie manec ritter baz./ iwer reht ist gein mir laz;/ niwan iwer gemeiner gruoz,/ ob ich den von | |
| werdekeit genuoc,/ dô in sîn manlîch ellen truoc/ hin über gein der herte./ mich jâmert sîner verte./ im kom diu wâre | |
| ein forhtlîcher schric./ si dûhte wie ein sternen blic/ si gein den lüften fuorte,/ dâ si mit kreften ruorte/ //manc fiurîn | |
| mit kreften ruorte/ //manc fiurîn donerstrâle./ die flugen al zemâle/ gein ir: dô sungelt unde sanc/ von gänstern ir zöphe lanc./ | |
| manec tûsent ritter sach./ ___von Alexandrîe/ mîn hêrre valsches vrîe/ gein dem künege kêrte,/ des tjost in sterben lêrte./ sînen helm | |
| bin ich unbereit/ dienstlîcher triuwe:/ mîn zorn ist immer niuwe/ gein ir, sît ich se an wanke sach./ ich bin Wolfram | |
| teil mit sange,/ unt bin ein habendiu zange/ mînen zorn gein einem wîbe:/ diu hât mîme lîbe/ erboten solhe missetât,/ ine | |
| mangiu heizet wîp./ ir stimme sint gelîche hel:/ genuoge sint gein valsche snel,/ etslîche valsches lære:/ sus teilent sich diu mære./ | |
| swanc./ der was durch swertslege sô hel:/ der helt was gein prîse snel./ sus fuor der fürste rîche,/ gezimiert wünneclîche./ ___Aller | |
| dô schôz/ die hirze kleine unde grôz:/ er huop sich gein der muoter widr,/ und sagt ir mær. dô viel si | |
| der tag erschein,/ der knappe balde wart enein,/ im was gein Artûse gâch./ [frou] Herzeloyde in kuste und lief im nâch./ | |
| von ir hât erhabn./ ___Dô kêrt der knabe wol getân/ gein dem fôrest in Brizljân./ er kom an einen bach geritn./ | |
| blanke hant./ der knappe ein vingerlîn dâ vant,/ daz in gein dem bette twanc,/ da er mit der herzoginne ranc./ dô | |
| gemeit./ do er eine wîl von dan gereit,/ wol nâch gein der mîle zil,/ dô kom von dem ich sprechen wil./ | |
| stolze Orilus/ "ôwê frowe, wie hân ich sus/ mîn dienst gein iu gewendet!/ mir ist nâch laster gendet/ manec rîterlîcher prîs./ | |
| tjoste mîn./ ir hielt ouch dâ nâhen bî,/ dâ Plihopliherî/ gein mir durch tjostieren reit/ und mich sîn strîten niht vermeit./ | |
| mac gerechen,/ daz wil ich gerne zechen."/ dô was im gein dem strîte gâch./ si wîste in unrehte nâch:/ //si vorht | |
| si grœzeren schaden kür./ eine strâze er dô gevienc,/ diu gein den Berteneysen gienc:/ diu was gestrîcht unde breit./ swer im | |
| gabn ouch âne missetât./ ___der âbent begunde nâhen,/ grôz müede gein im gâhen./ Do ersach der tumpheit genôz/ ein hûs ze | |
| sint."/ "wiltu mich hînt wol spîsen/ und morgen rehte wîsen/ gein Artûs (dem bin ich holt),/ sô mac belîben dir daz | |
| surkôt,/ dâ für nam er sîn gabylôt./ des site man gein prîse maz,/ sîn vater was gekleidet paz/ ûfem tepch vor | |
| fil li roy Gahmuret:/ Des reise al_eine wart getân/ hin_ûz gein Ithêr ûf den plân./ dem sagter sölhiu mære,/ daz niemen | |
| durch die freude ir was gerant,/ unde ir schimpf enschumphiert,/ gein der riwe gecondewiert./ ___Parzivâl der tumbe/ kêrt in dicke al | |
| ger:/ doch vrâgt ern "war zuo ist diz frum?"/ "swer gein dir zer tjoste kum,/ dâ soltuz balde brechen,/ durch sînen | |
| schûften, selten drabn:/ er kunde im lützel ûf gehabn./ ___hin gein dem âbent er dersach/ eins turnes gupfen unt des dach./ | |
| für,/ et ninder nâch der site kür/ die man dâ gein prîse maz./ Gurnamanz der fürste al_eine saz:/ ouch gap der | |
| drûffe mir geschiht,/ ine kum von disem orse niht./ gruoz gein iu riet mîn muoter mir."/ si dancten beidiu im unt | |
| ein weise./ sus dolter freude und eise,/ tumpheit er wênc gein in enkalt./ juncfrouwen kiusche unde balt/ in alsus kunrierten./ swâ | |
| daz noch die sælde mêrte,/ opfern unde segnen sich,/ und gein dem tiuvel kêrn gerich./ ___dô giengens ûf den palas,/ aldâ | |
| in der mûze rêr,/ dâ im werdekeit entrîset/ unde in gein der helle wîset./ ___ir tragt geschickede unde schîn,/ ir mugt | |
| lât iweren willen des bewart,/ iuch sol erbarmen nôtec her:/ gein des kumber sît ze wer/ mit milte und mit güete:/ | |
| welt ir in gerne liegen,/ ir muget ir vil betriegen:/ gein werder minne valscher list/ hât gein prîse kurze vrist./ dâ | |
| muget ir vil betriegen:/ gein werder minne valscher list/ hât gein prîse kurze vrist./ dâ wirt der slîchære klage/ daz dürre | |
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