Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dienest#’1 stMN. (801 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| volleclîch bekant:/ dâ von hân ich drîzic jâr/ in ir dienste ritterlîch verswant./ hân $s ich iender missetân/ gein den guoten, | |
| wunneclîch./ da ist genâden alsô vil,/ daz ich dar mit dienest immer werben wil./ //Mîner frouwen tugentrîchez herze ich meine./ daz | |
| ir lîp ist mîn êren lêre./ ich wil ir ze dienste sîn/ sunder wenken al die wîle ich lebe./ sîst mîn | |
| die ſaligen da ʒů můʒ%:igen, das ſi das here gotes dieniſt emcʒigen, das ſi der ſiechen gewiſen, die toten begraben, die | |
| daz er siner friunt, uns armer sundære, die ze sinem dienst und ze sinem lob vil willich sint und berait, daz | |
| ir mir allez ie da mit, daz ir aller miner dienſt vnde miner botſcheft flvͦchet vnde min dienær cruzegent vnde ſtainent. | |
| der vil, die ʒů ir chomen vnd ſi erten mit dienſte vnd mit geben, vnd vnter den ſo chom oͮch e | |
| ʒe betrahten ſo getan vnreinecheit vnd ſo getan des tiufels dieniſtes vnd pat den pabeſt, ob es deheine wiſe werden moͤhte | |
| an mir erfullet.#.’ Alſo was ſi cʒallen cʒeiten in dem dienſte vnd in dem lobe vnſers herren vnd behielt das geiſtlich | |
| froͮwe ſant Maria praht hat. Swie getane riuwe, ſwie getan dienſt wir dem almehten gote vnd ſiner heiligen můter hiute erbieten, | |
| almuſen, mit chauͤſchem leben, mit lob vnd mit allen dem dienſt, das wir immer pringen mugen, wanne ſi got selbe vns | |
| worten vnd ůch mit dem heiligen pilde ʒu dem gotes dinſt gewiſet $t habent, das vil manig, die die werlt vil | |
| ſi vnd erweruent in, das ſi vnſer herre in ſinem dinſt geſtetigt. Er hat ſi ſin friunt geheiʒʒen, wan ſi behielten | |
| friunt geheiʒʒen, wan ſi behielten elliu ſiniu gepot, von ſinem dienſt mohte ſi nieman geſchaiden. Swie ſi den tot von der | |
| geſamnent mit den menſchen ʒe dem lobe vnd ʒu dem dienſt ires ſchepheres. Alſo groʒ iſt diu genade des almehtigen gotes | |
| iſt dicʒ huͤs vnd andriu gottes h%:uſer, diu ʒe gottes dineſt gewiͤhet vnd geordent ſint, da encʒimet niht inne ʒe tuͤn | |
| do ſint die heiligen engel inne tagelich in mines trehtines dienſt. Hie wirdet der heilige gottes lichenamen inne gemachet, in enpheht | |
| daz ſi die gnade erchennen wolten %,vnſerm herren ze heim dienſte, ſvnder ſi erſtvmten, daz ſi warn alſam daz v%>ihe, daz | |
| ir ſchepfær weder mit worten noch mit werchen nie ze dienſte wrden. Wan och ſi do leider redelos vnde ſinnelos an | |
| och ſi do leider redelos vnde ſinnelos an dem gots dienſte warn worden, do verhanget och des got, daz der tiefel | |
| im daz/ wan der, der in noch fürbaz/ in sînem dienest vriste./ dâ lernete er zouberliste;/ dâ mit hât er sît | |
| geschiht/ daz er uns ruoche ze sehen,/ im suln diu dienest hie geschehen,/ ob im dehein ungemach/ umb unser schulde ie | |
| hân./ ir sult der reise mich erlân/ iemer durch den dienest mîn./ der keiser hât die hulde sîn/ vil gar von | |
| gebent./ ist daz ir dâ wider strebent/ und ir mir dienstes abe gânt,/ swaz ir von mir ze lêhen hânt,/ weizgot | |
| schulden sîn,/ wande ir sît der herre mîn,/ den ich dienstes muoz gewern;/ sît ir sîn niht welt enbern,/ sô werde | |
| $s und edel daz gewant/ ist, darumbe ich ûz ir dienste mich noch nie gewant./ / Dô daz liehte morgenrôt/ was | |
| man an sippeschefte, prüeve in dîme sinne,/ wie dîn getriuwer dienest und dîn lûterlîchiu minne/ friunde gnuoc gewinne,/ die zuo dir | |
| danne vil unholder mâge;/ dâvon du flîzeclichen des mit dînem dienste lâge,/ der sich bî dir wâge,/ sô dich die sorge | |
| dur blâwen himel schœne,/ und kan ouch glesten sam nâch dienste werder wîbe lœne:/ von Strâzeburc ein Liehtenberger, iuwer lob ich | |
| rîchen fromen,/ den dû von mir enphâhen maht/ umb dînen dienest wol geslaht,/ den solt du schouwen unde spehen./ ich wil | |
| wîp,/ sô sol mîn herze und mîn lîp/ iu ze dienste sîn bereit/ mit willeclicher arebeit/ unz ûf mînes tôdes zil./ | |
| des fröuwe ich mich,/ sît daz ir, frouwe minneclich,/ mînen dienst enphâhen welt./ frouwe an tugenden ûzgezelt,/ geruochent künden mir ein | |
| er wære gar verwâzen,/ swer sich wolte lâzen/ an ir dienste vinden./ von wîbe und von kinden/ schiet er sich aldâ | |
| ich bin sîn an ein ende komen:/ swer an ir dienste funden wirt,/ daz in diu fröude gar verbirt/ die got | |
| wann Claudas engunde es im nicht noch enwolt im dheynen dienst geben, wann er haßset den konig von Gaune. Und zu | |
| den zyten was Gaule underthan zu Rome und gab dar dienst. Da enwart nymand konig, er enwúrd darzu erkorne. //Da Aramunt | |
| meyneydig wiedder den konig Artus, des man ich bin zu dienst.’ ‘So wil ich uch sagen was ir sollent thun’, sprach | |
| ein herlich kirch gemacht fur sin sele, darinn manig schön dinst wart gethan unserm herren von hymelrich. Da die kirch wart | |
| wer uwer groß laster. Ir datent mir zu eynem mal dienst, des uch alhie wol wirt gelonet: ir batent mynen herren | |
| ein fast byderman was diewil er lebt. Bedorfft ir myns dinstes, ich wolt durch uwern willen wagen beyd, lib und gut, | |
| der zu hofe komen was, und baß. //Das was der dinst den mir myn frauw dethe. Er enduncket mich nicht kleyne, | |
| sint, das ir uch so betalleclich hant gekert an gotts dinst. Der frumme sol uwer sin ob got wil, das duncket | |
| ir lant und ir ere und ir leben in dim dinst.’ Da das der konig hort, da schampt er sichs fast | |
| es sin frauw mit gewalt darzu bracht das er ir dienst und ir gesellschafft $t must nemen, als er da vor | |
| sprach: ‘Herre Phariens, nu han ich uch ein wenig uwers dinstes vergolten den ir durch mich gethan hant. Ich han uwern | |
| tag; hůt hant ir mir me lieb gethan und me dienstes dann ich uch mit myme ie liebes oder dienstes getete. | |
| me dienstes dann ich uch mit myme ie liebes oder dienstes getete. Darumb ist wol recht das ich die fyntschafft zu | |
| //Alsus ist des ritters ampt geistlich und fleischlich zu gottes dienst gemacht. Der ritter muß zwey hercz han, ein senffts und | |
| sprach er, ‘ich han dheyn wunden darumb ich úmmer uwern dinst wol laßen und uwern frůmmen, wolt ir zuhant, wolt ir | |
| ir lant und ir lút wann er wolt zu sym dienst, wann er gebút. Da yn ducht das er die frauw | |
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