Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
brût stF. (185 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| meister künste hat vernut / genzlich der maget und der brut, / durch die uns lücht der salden tag, / sint | |
| sol si in der helle $s sîn des übeln tiuvels brût.«/ An vil wîzen armen $s si die ermel want./ si | |
| gehôrte man noch nie,/ sô die vrouwen beide $s der briute tâten kunt./ vrou Uote unt ir tohter $s die kusten | |
| er fuor sô wol gekleidet $s sam eines edeln ritters brût./ Dô sprach aber Volkêr: $s »wie möht$’ ich daz verlân?/ | |
| sî dîn morgengâbe«, $s sprach Dancwart der degen,/ »zuo Nuodunges briute, $s der du mit minnen woldest pflegen./ Man mac si | |
| houbet bant./ dô gap im bürge unde lant/ disiu magetbæriu brût:/ wand er was ir herzen trût./ ___si wâren mit ein_ander | |
| was geloschieret/ den stolzen werden liuten./ man möhtez den vier briuten/ niht baz erbietn mit freude siten./ von Schastel_marveile geriten/ kom | |
| got selber der bruͤtgam ist, da die hilig christenheit diu brut ist, da werdent $t die sæligen chint geborn. diu chint | |
| rot guldin./ ain froͮde wart do unter in/ sam si aine brůt scolten fůren./ helde di uil chůnen/ di ewarte sie sůchten:/ | |
| Do sprach ein graue ober lut./ Hir veret des tvuelis brut./ Mochtich die schande./ immer mer ge wandelen./ So mir daz heiliche | |
| hôhgezît,/ dâ vreude ân ende iemer wert,/ dâ got sîner briute gert./ //Die diz laden vernâmen/ und doch dâ hin niht | |
| wir dâr mit scalle/ und froweten unsih alle/ der seltsênen brûte./ ih und mîne lûte/ wir wolten dâr blîven./ unde nâmen | |
| kan, $s des wart ein michel strîten,/ wie sî der briute bunden: des zerwurfen sî sich gar./ Ze jungest bant si | |
| ſamenunge. Die minnet der goteſ ſun ſam eine uil liebe brût. Er chumet oͮch widere uon den brûtloften, ſo er mit | |
| liehtuaz namen unde giengen gen deme brûtegoͮme unde gegen einer brûte. Do entwalte der brvtegoͮm; do leiten ſich die zehen meide | |
| oder bi minre. Ez sol auch der briutigan oder diu braut des selben daz der briute braht wirt nieman niht geben | |
| der briute braht wirt nieman niht geben wan daz diu braut selbe haben sol. Swan man auch hohzit hat, so sol | |
| ir minne ist niht freude bi./ ezn wirt dehein veilliu br#;uoht/ dem wisem manne nimmer tr#;uot;/ si chumt dem toren ze$/ | |
| minnent aneina<n>der iemer./ so holt wirt man niemer/ deheiner veilen prute./ diu ber#;uobet tumbe liute/ ir sinne und ir gutes,/ ir | |
| glas,/ des gnadi was, daz Paulus undi Maria ginas./ //Gotis brut, du seli adilvrowi,/ vorchti du der iri duwi!/ der lichami | |
| engân./ ich ne freiscte nie den, der fernâme,/ war diu brût ie bechôme./ Alexander gemâzet sich es tô/ unt giench sînem | |
| minnen $t unde ze lîbe. zeiner gemahelen $t unde zeiner brůte. daʒ lobeten di lůte. Do wart ez allez ſhire gare. | |
| unt sô zart/ allen den liuten/ die sich mit der brûte/ hin ze himele wellent swingen,/ under ir vanen dingen./ junge | |
| ja mugen wir si loben gerne/ des himels frouwen unde brût:/ si beschirmet wol daz liut,/ unt alle ir undertâne/ die | |
| kunde getriegen./ die got ûz allen liuten/ erwelte im zeiner brûte,/ unt die sô hât gekindet/ daz si niemer meil gewinnet./ | |
| muozen wir jehen:/ swaz hie wunders ist geschehen/ an der brûte lustsam,/ daz hât der engel getân.’/ dô zurnte er alsô | |
| wellen wir die kuniginne/ niht wecken mit den zaheren,/ die brût unt die gemahelen/ die got im selben erkôs,/ unt diu | |
| ia wellent niht gerůchen/ yrdische levte/ daz ich mit miner brevte/ zvͦ ir opfer turre gan:/ darum můz ich hie bestan/ | |
| der gotes troͮt/ der floch die rede vn̄ auch die proͮt;/ er douhte sich so nider,/ er suchte niht wider/ sîne | |
| ze siner e:/ iane wane ich sit noh e/ chivsker brût ie wart geborn./ die gemahelen het er im erchorn/ uz | |
| mit sele selt,/ daz sie w%<ære sin div %-v sin br%<vt,/ er bediv ir herre %-v ir trût./ div antwrte was | |
| siner gnaden biten,/ der lazze uns werden schin,/ wes Maria brvt schul sin,/ %-v erzæige mit gewalte,/ wer ir von siner | |
| den gotes toͮgen/ div Christes muter mære/ %-v des himels brut komen w%<ære:/ daz ensæit ir mennisken zunge,/ wan div gotes | |
| sies do/ in ir nitlichem concilio:/ einhalp stunt des himels brut,/ anderhalp der gotes trut./ furgeleit wart in beiden/ von dem | |
| leide ioh ir sele ualle,/ daz sie die lieben gotes brut/ erbelget hæten uber lvt./ //Leide sahen in die herren/ %-v uorhten | |
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