Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
brût stF. (185 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| ich iz virnemin kan,/ bizeihinot ecclesiam./ du sol wesin sin brut,/ di minnit er dougin undi ubirlut./ ich wæni, simo gimehilot | |
| brutegoum cumet mit einer menie ſiner riter, ſo er ſine brut enphahit vnde ſi mit geſange fúr leitet, alſe důt man | |
| daʒ urteil iſt, ſo ſtat got vnde vihtet vnbe ſine brut, die criſtenheit. So er denne ſine viende úberwindet vnde ſine | |
| die criſtenheit. So er denne ſine viende úberwindet vnde ſine brut ʒů ime genimet, ſo ſiʒʒet er uf den ſtůl ſiner | |
| diͤ got wist sinen geistlichen l#;iuden,/ den allerliͤfsten, sin heilgen brüden./ //De sivend vugel singt den smachen,/ de suͤʒe macht der | |
| herz dit wal versteit./ //Noch bis du, vrow, diͤ schönste brut,/ diͤ sunderliche godesdrut,/ diͤ duf, diͤ al zit ze suchten | |
| $’n sit mir verre,/ siͤt, wat mir werre,/ al godes brüde!/ ////Bit rechten tr#;iuen/ siͤt mines herzen r#;iuen/ bit #;iures herzen | |
| breng mich zů den heilgen l#;iuden,/ den selgen selen, dinen brüden,/ breng mich dare, da du bis,/ dar ich din al | |
| dit, so bin ich genesen./ dit has du gelovet dinen brüden,/ nemlich dinen diͤnestl#;iuden./ //Nu můʒ ich, liͤve, kuͤnlich sprechen,/ (du | |
| diͤ warheit bit $’n worden d#;iuden,/ allerschönst vür allen godes brüden!/ ////Ich siͤn iͤzů, ind ich bekennen,/ dat ich dich, vrow, | |
| ////Den magtdům erent alle l#;iude,/ in minnent <al> diͤ overste brüde,/ diͤ in dinen vůʒsporn sint kumen/ zů dinem sun, #;iurm | |
| dich groʒ, si loft dich sere./ bit dinem mund gods brüde lere,/ wat herzen, wat word si sulen haven,/ als man | |
| versteit./ //An dir lernent diͤ geistliche l#;iude,/ diͤ sunderliche godes brüde,/ wiͤ si ir herze halden sülen,/ of si der sunderlicher | |
| beid der engel ind der l#;iude,/ godes kind ind godes brüde./ //Diser geistlicher klarheit gelüst mich sere,/ wan si wisden mich | |
| wale,/ dat engein dinc enblivet in sim sale,/ dat siner brut müg ze üvel kumen,/ wan it kümet allet ze irem | |
| ich deste me minde dich./ //Mich sterkden ouch diͤ godes brüde/ bit iren bispeln wider diͤ l#;iude./ //Ich las van etslichen | |
| //Ler mich, vrow, diͤ gemmen d#;iuden,/ schön vür allen godes brüden!/ ////De erste stein is Sardius genant,/ ser ziͤret he din | |
| aleine,/ si enis engeinen l#;iuden gemeine/ dan den reinsten godes brüden,/ den allerselgsten vür allen l#;iuden./ ////Vrow, du dregs diͤ vrölich | |
| als der din, schönst aller wive,/ schönst vür allen godes brüden,/ allerschönst vür allen l#;iuden,/ schönst vür allen creat#;iuren/ beid van | |
| is ungemeʒʒen,/ uns sin enmach darzů niͤt kumen,/ můder ind brut des brüdegumen/ in dem himelschem willekumen!/ ////Wiͤ suͤʒ sint, vrow, | |
| <N>XXIX</N>. Von der schoͤni des brútegoͮmes und wie im dú brut volgen sol an <N>XXIII</N>. gradus des crúzes <N>XXX</N>. Von den | |
| in der pine sin ein lamp, ein turteltube und ein brut <FOLIO>(3#’v)</FOLIO> <N>XXXV</N>. Die woͤsti hat XII ding <N>XXXVI</N>. Von der | |
| der minne weg an siben dingen. Von drin kleidern der brúte und von tanzen <N>XLV</N>. Von aht tagen, in denen vollebraht | |
| wart der propheten gerunge <N>XLVI</N>. Von der manigvaltigen zierde der brute und wie sú kumt zů irem brútgoͮme und wielich ir | |
| des ewigen libes, und únser loͤser ist brútegoͮm worden. Die brut ist trunken worden von der angesihte des edeln antlútes: In | |
| mir den zorn. Do erwelte mich der vatter zů einer brut, das er etwas ze minnende hette, wand sin liebú brut | |
| brut, das er etwas ze minnende hette, wand sin liebú brut was tot, die edel sele; und do kos mich der | |
| der helig geist ze einer trútinne. Do was ich alleine brut der heligen drivaltekeit und můter der weisen und trůg si | |
| soͤgete ich Jhesum; fúrbas in miner jugent soͤgete ich gottes brut, die heligen cristanheit, bi dem crútze, da ich also dúrre | |
| wand got ist ir rehte vatter und si sin rehtú brut, und si ist im an allen iren liden glich. «Vroͮwe, | |
| <KAP><N>XXIX</N>. Von der schoͤni des brútgoͮmes und wie im die brut volgen sol an <N>XXIII</N> gradus des crúzes</KAP> Vide me, sponsa! | |
| sin in der pine ein lamp, ein turteltube und ein brut</KAP> Du bist min lamp an diner pine, du bist min | |
| du bist min turteltube an diner súfzunge, du bist min brut an diner beitunge. <KAP><N>XXXV</N>. Die woͤstin hat zwoͤlf ding</KAP> <VERS>Du | |
| der minne weg an siben dingen, von drin kleiden der brúte und von tantzen</KAP> «Eya minnendú sele, wilt du wissen, wielich | |
| man kint soͤge und wiege. Ich bin ein <FOLIO>(14#’r)</FOLIO> vollewahsen brut, ich wil gan nach minem trut.» «O vroͮwe, kumest du | |
| von siner moͤnscheit, min brútegoͮm von minnen und ich sin brut ane anegenge. Went ir, das ich #.[sin nit wol vuͤle#.]? | |
| tage mit úns allen.</VERS>/ <KAP><N>XLVI</N>. Von der manigvaltigen zierde der brúte und wie si kumt zů irem brútegoͮme und wielich ir | |
| brútegoͮme und wielich ir gesinde ist; das ist núnvalt</KAP> Die brut ist gekleidet mit der sunnen und hat den manen under | |
| mit der wolsamikeit und ist gekroͤnet mit der ewekeit. Die brut hat vier jungfroͮwen. Die eine ist minne, die leittet die | |
| hat vier jungfroͮwen. Die eine ist minne, die leittet die brut, die ist gekleidet mit der kúschekeit und ist gekroͤnet mit | |
| mit der wirdekeit. Die ander ist demuͤtekeit, die haltet die brut, die ist gekleidet mit der unahtberkeit und ist gekroͤnet mit | |
| und ist gekroͤnet mit der wunne. Dú zwoͤi tragent der brut den mantel uf, das ist das helige gerúhte. Si hat | |
| hat einen bischof, das ist der geloͮbe, der bringet die brut fúr den brútegoͮme. Der bischof ist gekleidet mit túrem gesteine | |
| ist gekroͤnet mit bestandunge. Er treit das lieht vor der brúte und treit ir das tepet nach. Das lieht ist vernúnftekeit, | |
| mit dem gunste und ist gekroͤnet mit der helfe. Dú brut hat fúnf kúngrich. Das erste sint die oͮgen, die sint | |
| gekleidet mit der discipline und gekroͤnet mit der gedult. Dú brut hat einen soͮmer, das ist der lichame. Der ist gezoͤmet | |
| bihte. Der soͮmeschrin, den er treit, ist die unschulde. Die brut hat einen pellelbovir, das ist die hoffen, die ist gekleidet | |
| mit armen umbevangen.» So sprichet únser herre zů siner userwelten brut: «Veni, dilecta mea, veni, coronaberis!» $t So git er ir | |
| <FOLIO>(16#’v)</FOLIO> ein mensche tusent mit minnetrehnen <N>IX</N>. Got lobet sin brut an fúnf dingen <N>X</N>. Die brut widerlobet got an fúnf | |
| <N>IX</N>. Got lobet sin brut an fúnf dingen <N>X</N>. Die brut widerlobet got an fúnf dingen <N>XI</N>. Von siben hande liebi | |
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