Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
brunne swM. (380 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| //Der jeger, von dem ich nu las,/ der zuo dem brunnen komen was,/ der spurte in dem touwe,/ dâ Tristan und | |
| minne,/ des beginnich nach dime willen"./ Der pabis segenete den brunnen./ do wart die meiste wunne,/ die da uore ce rome | |
| wan diu burc was gewunnen./ nu het der künic einen brunnen/ zwischen der burc und dem sê:/ dar îlt er, wan | |
| grôʒ,/ daʒ daʒ bluot dâ nider schôʒ,/ als eʒ ein brunne wære./ sîn snellekheit was mære,/ des nieman misselouben darf./ gein | |
| bestân/ under einer linden wol getân./ dar under stât ein brunne kalt./ den Iweret der helt balt/ hât mit wæhen swibogen/ | |
| getriben ûf von grunde/ ûʒ eines lewen munde/ fliuzet der brunne in ein vaʒ:/ ein edel marmel ist daʒ,/ dar inne | |
| satzt in an daʒ gras./ er gienc hin, dâ der brunne was./ als er zuo dem waʒʒer kam,/ die kupfen er | |
| siu bôt dem helde guoten tac,/ den siu bî dem brunnen vant:/ wan siu sach wol zehant,/ daʒ eʒ der selbe | |
| jungen wîgant/ wol gewarneten vant/ zuo der linden bî dem brunnen,/ dô enwart dâ niht begunnen/ minnenclîcher gruoʒe./ der wirt sprach | |
| wol vaht oder niht./ //Die maget er ûf habete,/ mit brunnen er si labete/ und trôstes als er kunde./ diu vrowe | |
| und liuhtet als diu sunne./ da ist ûf ein guot brunne./ der wirt ist selbe ein frumer man./ dâ zem Verworrenen | |
| mancvalt,/ so si an den buochen stant gezalt,/ von den brunnen,/ die in paradyse springent:/ honeges rinnet Geon,/ milche rinnet Vison,/ | |
| zungen/ di lost er dem stummen./ er ein warer gotes prunne,/ dei heizzen vieber lascht er duo./ diu touben oren er | |
| dar hab wir geistlichen ganc,/ daz tageliche himelprot./ der gotes prunno ist daz pluot:/ swa daz stuont an dem uberture,/ der | |
| der manot ane gât. daʒ obeʒ zitigiʒ ſtât. [uon den brunnen. die dare ſpringent. vier ah]e innen. abe runnent. der haiʒet | |
| abrahameſ lande. do uant ſi den iungen. ſten bi eineme brunnen. do in der ſcalch anſah. ze ſiner frowen er ſprah. | |
| begunde ime wole lichen. uile wole ſi in getrancte. des brunnen ſi im ſancte. ſi hiz in gên heim. wole inphinc | |
| swenne schînet diu sunne/ sô wirt er lûter als ein brunne;/ sô aber daz weter ist tunkelvar,/ sô wirt der stein | |
| in ein beckîn,/ dâ sol wazzer inne sîn/ eines quellegen brunnen/ und setze ez an die sunnen/ daz si rehte schîn/ | |
| tôt ir herzen ungemach/ gap. der marcrâve ersach/ daz ein brunne und ein linde/ ob sîner swester kinde/ stuont, dâ er | |
| merte/ in ein wazzer, swenne er tranc:/ dâ stuont ein brunne, der wol klanc/ ûz einem nazzen kruoge./ daz marcten doch | |
| unt al sîn dinc sô spæhet,/ mit vluzze ursprinc der brunnen?/ unt der drî art der sunnen/ gap: die hitze unt | |
| berihte./ wir sulen trinken manegez kunnen/ und in die clâren brunnen/ hâhen guttrel von glase,/ dâ grüener klê und ander wase/ | |
| jamers gelme/ nach ainem den man Wildhelme/ namet in dem brunne./ lebten ie in wunne/ diu zwai, daz hat verændert sich/ | |
| der was swarz, / alse swebel unde harz / ensamet brunnen beide / über al ûf der heide. / dar în | |
| / mîns herren vater, her Gâwein, / und von dem brunnen her Îwein, / Zaradech und Panschafar, – / die sint | |
| /Du bíst uuóle slózhafter gárto suéster mîn gemáhela. gárto slózhafter. brúnno besígeleter. Uuante áller sláhto $t túgede an dír quékkent. álso | |
| electorum. Der gárto ist álliz ána $t gefûihtet mít démo besígeleten brúnnen. uuanta díu corda credentium nehêinen fructum boni operis bríngen ne$/ | |
| boni operis bríngen ne$/ múgon. sine gratia spiritus sancti. Dér brúnno íst besígelet. quia scientia uerbi mei reseranda est mundis et | |
| in sacra scriptura étisuua also óffan íst sámo der flîezzente brúnno. $[*1*ief thes war$] uuánte síu lîht ist ze uernémene: étisuua ist sîu | |
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