Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

brunne swM. (380 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

ReinFu K, 865 des envant er niht. nv ist er kvmen/ Vber den brvnnen vil tief,/ do wart aber geeffet der gief./ Ysengrin dar
ReinFu K, 933 nv pflic witzen./ in den aimer soltu sitzen.»/ Vmme den bvrnen was iz also getan,/ so ein aymer begonde in gan,/
ReinFu K, 955 fvr ze walde wol gesvnt./ Vil vaste was erschophet der brvnne,/ iz wer anders Ysengrine misselvnge./ Daz paradise dovcht in swere,/
ReinFu K, 960 Die mvnche mvsten wazzer han,/ ein brvder begonde zv dem bvrnen gan./ Er treib die kvrben vaste/ vnd zoch an dem
ReinFu K, 964 dem laste/ Me, dan er ie getete da./ vber den brvnnen gienc er sa/ Vnde versvchte, waz ez mohte sin./ do
ReinFu K, 972 wart dem bertinge./ Er sagte vremde mere,/ daz in dem bvrnen were/ Isengrin, wen er in hatte gesehen./ die mvnche sprachen:
ReinFu K, 975 «hie ist geschen/ Gotes rache» vnd hvben sich vber den bvrnen./ da wart Isengrine misselvngen./ Der prior nam ein stange,/ vil
RvEBarl 2233 gewalt sie nerte./ in gap des steines herte/ die liehtsüezen brunnen kalt./ sîn helfe was in manicvalt,/ diu was in ie
RvEBarl 6171 niender müede phligt,/ swie grôz der berge swære wigt./ der brunnen ursprinc truckent niht:/ swie man elliu wazzer siht/ kêren in
RvEBarl 13949 Krist, aller künege ein keiser hêr,/ aller güete ein lebender brunne,/ aller witze ein liehter sunne,/ aller sorge ein vreudenzil,/ rehter
RvEBarl 13980 mîn herze trenkest/ von der wahsenden wîsheit,/ die dîner wîsheit brunne treit./ lâ mir in daz herze mîn/ ein vil kleinez
RvEBarl 13983 in daz herze mîn/ ein vil kleinez rinnelîn,/ von dînem brunnen rinnen,/ daz ich mit wîsen sinnen/ mînen vater lêre,/ wie
RvEBarl 14988 und mêre brinnen./ dô durste sînen gedanc/ ûf des lebenden brunnen tranc,/ des süeze niemer mê zergât;/ von dem Dâvît gesprochen
RvEBarl 14996 zuo dir./ ez dürstet mîne sêle gar/ zuo dînem lebenden brunnen dar,/ wenn ich sül komen unde sehen,/ vor gote sîn
SAlex 5185 an einer scônen ouwen./ dâr môste wir scowen/ manigen edelen brunnen,/ der ûz den walde quam gerunnen/ lûtir unde vil kalt./
SAlex 5346 scônen frowen sturben./ di boume ir loub liezen/ und di brunnen ir fliezen/ unde di fugele ir singen./ dô begunde dwingen/
SM:EvS 1:12, 9 hât erlitten/ diu vil hôhe trinitât./ Dû bist der gezeichent brunne,/ darin schein diu lebendiu sunne,/ gar mit aller tugenden wunne/
SM:EvS 1:15,11 loblîch wil gedenken,/ dem muost du gnâde schenken/ von dem brunnen unde trenken,/ den man aller wîsheit giht./ //Ûzzer der prophêten
SM:Ro 3: 3,10 mir nu schîn,/ sô daz mir belîbe/ stæt der fröiden brunne./ //Wan hœrt aber klingen/ durch den walt/ süezzez vogelsingen:/ ‘wol
Spec 9, 20 div denne in im iſt, ſo îlet er zvͦ einem brunnin. Alſo er den getrinchet, ſo verlat er die altin hût
Spec 9, 23 leidigen vient, nider ſlahen, ſchuln danne loͮfen zvͦ dem lebintigim brunnen, dem heiligim Criſt, ſûln unſer alte hût da lazzin. Waz
Spec 21, 15 Ieſus Chriſtus. Man liſet oͮch, daz an diſem tage ein brvnne ze Rome erſpranch; da ran ein bach oleſ vz, der
Spec 21, 17 den tak ran dvrh die Tiver da ze Rome. Der brvnne, da der bach vz ran, der bezeichent mine froͮwen ſancte
Spec 28, 10 ſvn verkoͮffet wart, do getrank er deſ vil heiligen $t brvnnen der gotheit, daz er darnach ſchanchte allen den, die an
Spec 41, 13 unreinin geiſtin geſtôzzin? Dar umbe daz ſi uerlazzin habint den brunnin deſ lebintigen wazzerſ, $t den heiligin Chriſt, der ein brunne
Spec 41, 14 brunnin deſ lebintigen wazzerſ, $t den heiligin Chriſt, der ein brunne iſt deſ êwigin gůtiſ. Der deſ brunnin getrinchit, den gedurſtet
Spec 41, 15 Chriſt, der ein brunne iſt deſ êwigin gůtiſ. Der deſ brunnin getrinchit, den gedurſtet nimmir mêre, uon div daz er im
Spec 93, 19 Ortuſ concluſuſ; daz ſi wære ein garte wol beſlozzen, ein brunne uerſigelter. Da uon iſt ſi genamet ein garte, daz ienti
Spec 93, 24 ſi waſ îe unde iſt inmer maget unde iſt ein brunne uerſigelter. Der brunne iſt uerſigelt uon dem heiligen geiſte, wande
Spec 93, 24 unde iſt inmer maget unde iſt ein brunne uerſigelter. Der brunne iſt uerſigelt uon dem heiligen geiſte, wande ſi wart enphangen
Spec 112, 8 maneger ſel%;;e, der iſt ein uater aller ubermoͮte, $t ein brunne alleſ unrehteſ. Da uon ſcrîbet $.s$. Pauluſ: Extollitur ſuper omne,
SuTheol 250 du gnad ist, der hat avir bigunnin/ unsirmo herzin einis brunnin;/ der mag unsich alli gireinin,/ ob wir di sundi luttirlichi
Tannh 13, 5 wol,/ der siht so vil von wilde,/ Sumliche gent zen brunnen,/ die andern ritent schouwen –/ der fröude ist mir zerunnen
Tr 558 solte:/ den schate bî der sunnen,/ die linden bî dem brunnen,/ die senften linden winde,/ die Markes ingesinde/ sîn wesen engegene
Tr 4702 feinen/ ze wundere haben gespunnen/ und haben in in ir brunnen/ geliutert unde gereinet:/ er ist binamen gefeinet./ sîn zunge, diu
Tr 4867 hin wider %<Elicône/ ze dem niunvalten trône,/ von dem die brunnen diezent,/ ûz den die gâbe vliezent/ der worte unde der
Tr 4876 wegent,/ als sir der werlde gunnen,/ die gebent ir sinne brunnen/ sô volleclîche manegem man,/ daz si mir einen trahen dâ
Tr 14433 boumgarten în;/ ir wizzet wol daz bechelîn,/ daz von dem brunnen dâ gât,/ hin dâ diu kemenâte stât:/ dar în sô
Tr 14443 dâ bî bekennen wir iesâ,/ daz ir dâ bî dem brunnen sît./ dâ der öleboum schate gît,/ dâ wartet unde nemet
Tr 14503 lêre bôt./ sus kam er und sîn vrouwe Îsôt/ zem brunnen an des boumes schate/ vil heinlîch und ze guoter state/
Tr 14589 komen dâ;/ und seitim wie unde wâ,/ als ez zem brunnen was geschehen:/ ‘ir muget die wârheit selbe sehen’/ sprach Melôt
Tr 14607 gebære/ zuo [z]ir lâge wære./ nu stuont dâ, dâ der brunne vlôz,/ ein öleboum, der was mâze grôz,/ nider unde doch
Tr 14622 Îsôte,/ daz ir geselle wære dâ./ //Tristan gienc über den brunnen sâ,/ dâ beidiu schate unde gras/ von dem öleboume was./
Tr 14678 sleich durch bluomen und durch gras,/ hin dâ boum und brunne was./ nu daz si kam sô nâhen,/ daz si beide
Tr 15000 seite im alle sîne bete,/ als er si bî dem brunnen tete/ und alse er selbe wol vernam,/ wiez umbe ir
Tr 16739 was ein pleine,/ dâ vlôz ein fonteine,/ ein vrischer küeler brunne,/ durchlûter als diu sunne./ dâ stuonden ouch drî linden obe,/
Tr 16743 linden obe,/ schœne und ze lobelîchem lobe,/ die schirmeten den brunnen/ vor regene und vor sunnen./ liehte bluomen, grüene gras,/ mit
Tr 16884 linde,/ der schate und diu sunne,/ diu riviere unde der brunne,/ bluomen, gras, loup unde bluot,/ daz in den ougen sanfte
Tr 17158 vogelsange./ sô danne nâmens einen swanc,/ hin dâ der küele brunne clanc,/ und loseten sînem clange,/ sînem sliche und sînem gange;/
Tr 17374 ir refloit/ den gelieben zeiner wunne./ si enpfie der küele brunne,/ der gegen ir ougen schône enspranc/ und schôner in ir

Ergebnis-Seite: << 2 3 4 5 6 7 8 >>
Seite drucken