Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
binden stV. (641 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ranc./ swâ der vehten wânde vinden,/ dâ muose man in binden,/ odr er wolt dermite sîn./ ninder ist sô breit der | |
| unt er wârn unbekant./ den helm er niht von im bant:/ der vreuden ellende/ truoc dez swert in sîner hende,/ bedecket | |
| schilde wære bezalt/ in werdeclîchen stunden,/ mit helm ûf houbt gebunden/ gein herteclîchen vâren,/ iwer tage in fünf jâren,/ daz ir | |
| bî rôtem wâpen unrekant,/ des prîs man in die hœhe bant./ ___Gâwân het êre unde heil,/ ieweders volleclîchen teil:/ nu nâht | |
| iu giht./ Segramors enbin ich niht,/ den man durch vehten binden muoz:/ ich erwirbe sus wol küneges gruoz./ Sibche nie swert | |
| was erbeizet ê,/ diu selbe schame tet im wê./ ___er bant daz ors vil vaste/ zeins gevallen ronen aste:/ sînen dürkeln | |
| der kiusche vrävel man/ durch zuht sîn swert von im gebant,/ er gienc fürz venster zuo der want:/ dô wolter vrâgen | |
| glævîn,/ dar inne al niwe was der schaft./ der helt bant mit zornes kraft/ den helm ûfz houbet ebene./ ez enstuont | |
| arm,/ ich gibe für mîne reise ein pfant,/ daz ninder bindet mich sîn hant."/ ___daz wart ze bêder sît getân,/ diu | |
| truoc:/ des zoum unt satel was tiur genuoc./ ez was gebunden vaste/ zuome schilte an einem aste./ dô dâhter "wer mac | |
| habe verdrozzen,/ ir habt mich în geslozzen:/ nu lœset oder bindet./ des willen ir mich vindet,/ het ich iuch swâ ich | |
| wunden./ mit triwen Gâwânes hant/ die wurz ûf die wunden bant./ der wunde sprach "wie’rgienc ez dir,/ sît daz du schiede | |
| starkez hie:/ nu heb si drûf, mich hinder sie."/ ___dô bant der wol_geborne gast/ der frouwen pfärt von dem ast:/ er | |
| diu im vil kumbers machte./ sînen schilt er ûfez pfärt pant./ si sprach "füert ir krâmgewant/ in mîme lande veile?/ wer | |
| wol genas,/ daz frumt in zallen stunden/ ledec unt sêre gebunden./ //___Manec mîn meister sprichet sô,/ daz Amor unt Cupîdô/ unt | |
| ___einiu mit ir clâren hant/ den helm von sîme houbte bant,/ und ouch die fintâlen sîn./ dâ lag ein kleinez schiumelîn/ | |
| diu bluotes mâl/ ûz den wunden, swâ decheiniu was,/ unt bant in sô daz er genas./ swâ der helm was în | |
| den mitten tac./ im wâren sîne wunden/ mit kunst alsô gebunden,/ ob friundîn wær bî im gelegen,/ het er minne gepflegen,/ | |
| niht mêre,/ wan daz sîne wunden/ mit kunst sô sint gebunden,/ er möhte nu wol wâpen tragn./ doch sult ir sînen | |
| mit harnasche erkant/ giengen ouch dar unden,/ helm oben drûf gebunden/ bî manegem schilde wol getân./ manec schœne kastelân/ man bî | |
| geslagen./ ___dô diu künegîn ir reisegewant/ ab gezôch unt sich gebant,/ si kom als ez ir wol gezam:/ Feirefîz an einer | |
| der quiddin, do di quiddin ane hengit in den top gebundin czu dem toppe, vnd sal also lange gebundin syn an | |
| den top gebundin czu dem toppe, vnd sal also lange gebundin syn an den top, alsus das der appil blibe io | |
| molit. Vnd wen die blume der pfedeme abe vellit, so bint di pfedeme an den top mit syme stele, do si | |
| als vil als du mit dryn vingirn begrifin macst, vnde binde yn in eyn cleyne tuch, das do wol dvnne si, | |
| der brvtloft chome an hochʒitlich gewande, dem der chvnich hieʒ binden hende vnd fvͤʒʒe vnd werfen in in die vʒʒer vinſtern. | |
| werfen in in die vʒʒer vinſtern. Den werdent die hende gebvnden, $t die chrencher werdent ʒe gvͦten werchen denne ſi vor | |
| gvͦten werchen denne ſi vor waren, den werdent die fvͤʒʒe gebunden, die di ſvnde hin nach nimmer mer mvgen enphliehen denne | |
| zeichin, als dû sihes an deme himile, daz heiz morgene bindin an dînin vanin. sô nimis dû den sige." dô sach | |
| hiez ein crûce machin unt hiez iz an sînin vanin bindin unt vacht dô mit den heidin unt gesigite in ane | |
| liebin, den tac bigên wir hûte. S$. Pêtir newart nicht gebundin joch gevangin alse hûte, wene disen tâc unt dise hôchgecît | |
| ward, daz er sint den selben schalkch iht fluͤre, do bant er in an sein chruͤtz, an diu vier oͤrter sines | |
| betuͤten und mit wie getanen banten er den armen menschen gebunden habe daz schuͤllen wir merchen. daz teil des chruͤzes daz | |
| erde gestekchet ist, daz ist diu missetriwe, mit dem bande bindet der tiufel leider manigen. so der arme mensche dem tiufel | |
| waz er tuͤt, so hat in der tiufel so vast gebunden, daz er niht gedencht waz er tut noch wider ze | |
| daz ist ein starches bant da in der tiufel mit gebunden $t hat an sein chruͤtze, daz er im niht engen | |
| bant da mit er auch den menschen an sin chruͤtze gebunden hat. daz dritte ist diu breit an des tiufels chruͤtze, | |
| daz ist auch ein bant da mit der tiufel si gebunden hat an sin chruͤtze. daz vierde ist diu lenge an | |
| get. also hat der tiufel den armen menschen verlaitet und gebunden und het in so vast in seinen gewalt gezogen, daz | |
| diu starchen bant erledigt wuͤrden da mit in der tiufel gebunden het. dar umb lie sich der heilig gotes sun an | |
| bant mit den der tiufel den menschen zů sinem chruͤtze gebunden $t het mit den banden ledigote mit den er sich | |
| het mit den banden ledigote mit den er sich lie binden an daz hilig chruͤtze: sein fuͤzze zů der tieffe, daz | |
| den banden da mit in der tiufel ze sinem chruͤtze gebunden het. daz nider teil an des tiufels chuͤtze bezaichent diu | |
| starchen banden da mit in der tiufel zů sinem chruͤtze gebunden het. daz ober teil an des tiufels chruͤtze, daz betuͤtet | |
| andern bante da mit in der tiufel zů sinem chruͤtze gebunden het. diu brait des hiligen chruͤtzes diu betuͤtet diu hilig | |
| dritten bant da mit in der tiufel zů sinem chrutze gebunden het. diu leng des hiligen chruͤtzes diu bezaichent diu hiligen | |
| ist von des tiufels rat da mit in der tiufel gebunden hat. die herte zestoͤret diu hilig stæticheit und zeloͤset diu | |
| hiezz si ledigen ein eslinne und ir jungide, die warn gebunden, $t und hiez si dar fuͤren. diu zwai, diu eslinne | |
| gotes ze dem rechten wege gefuͤret het. si waren bediu gebunden. do unser herre in dise werlt chom, do vand er | |
| in dise werlt chom, do vand er die armen læut gebunden $t mit vil mangen banden der suͤnden und vil manges | |
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