Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
binden stV. (641 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wert ist, sô endurfen si deheinen bürgen setzen. //In den gebunden tagen sol man deheinen eit swern wan alse ditz buoch | |
| man einen vride swert den mac man swern in den gebunden tagen. Man sol auch wol swern in den selben tagen, | |
| ein man begriffen wirt an der hantgetât, den schirmet der gebundene tac niht. //Swaz man eide lobet in den gebunden tagen, | |
| der gebundene tac niht. //Swaz man eide lobet in den gebunden tagen, die sol man leisten nâch den gebunden tagen. //Swer | |
| in den gebunden tagen, die sol man leisten nâch den gebunden tagen. //Swer sô eide lobet ze swern für schulde ûf | |
| ſprach: ‘Swaz du gebindiſt, Petir, ûf der erde, daz wirt gebundin da ze himele, vnde ſwaz du zerloſeſt ûf der erde, | |
| gôte, daz ſi den menniſchen ir ſunti uergêbin $t mugen, bintin, ſwen ſi wellint, lôſin, ſwen ſi wellint, hie in dirre | |
| kaſtel, daz gegen iv iſt; da vindet ir ain eſelinne gebvnden vnde ir ivngide. Loſet ſi vnde bringet ſi her zvͦ | |
| inne div eſelinne vnde ir fvle. Div eſelinne, div da gebvnden ſtvͦnt, bezaichent die ivden, die da verdrvcket waren mit der | |
| die da verdrvcket waren mit der alten, herten e vnde gebvnden mit den ſailen der hoͮbethaftigen ſvnde. Daz ivnge eſelli, da | |
| nîder fůr ſin ſele mit ſamt ime zvͦ der helle. Da gebânt unſir herri Ieſus Chriſtus den vûrſtin deſ êwigin tôdiſ unde | |
| dine karchâre zerbrochin, hat dine hâfte ûz genomin, geloſit dine gebundine, hat ir #;owf verwandelt ze michelir froͮdi. Alle, die ê | |
| rehtin gebet ſi ein ſlvzzil deſ himelricheſ, ſperri unde enſperri, binti unde lôſe. Von div tůt iz durch den almahtigin got, | |
| ivdin, ſwa er deheinen chriſtin man begriffe, daz er ſi gebuntine uvͦrte in Ieruſalem. Er erwelte Petrum, einin viſchâre, vnde machote | |
| an in habent, alſ unſer trûturowe hete, die werdent leider gebunden, alſ der wîſſage ſprichet, unde werdent geuoͮrt in die ewigen | |
| wir gebetten, ſo chomen wir her wider zoͮ îv. Do bant er ûf ſinen ſun eine burde witeſ unde nam in | |
| er einen alter unde chonte dar ûf ſin uiwer, danach bant er ſinen ſun unde nam ſin ſwert, wolde goteſ gebot | |
| iv daz goteſ wort ſagen, ſo ledigen wir unſ unde binten ivch; ſo wir daz heil uon iv niht uorderen, ſo | |
| ſint uon gote zwene gewalte uerlihen, daz wir die ſundigen binten unde die riwegen zerloſen. Von diu, min uil lieben, wan | |
| ob er aigen sie oder svl gelten oder svst ieman gebunden sie, davon daz spital in arweit mvg komen, oder von | |
| alsô vil vur die tôten. Doch sint sî des niht gebunden, $t daz sî dise pater noster vastende sprechen. Zu deme | |
| darnâch die summe an den meister. Der spitêlere ist niht gebunden zu susgetâner rechenunge, daz er deste vrîlicher $t an den | |
| profenel unde ander dî dinc trossen, die man pfliget zu bindene mit den cleinen riemen. Daz aber zu den grôzen riemen | |
| ûch in dikeinen orden verlobet habet, dekeinem wîbe von gelubede gebunden $t sît oder dekeines hêrren eigen sît oder dekeine schult | |
| in der meister diese dinc vorelegen, dâmit $t er sî bindet zu dem ordene. Daz êrste ist, daz sî den siechen | |
| muter, bruder oder swester oder von swelher sippe er im gebunden ist, oder lantliuͤte, und daz mit dem rehten hintz im | |
| saget ein ieslich gotes bote,/ swer des segenes niht geruche,/ der binde sich mit dem vluche./ dar zu hastu den tumben wan,/ | |
| mir diu bant,/ da mide mich der ubele valant/ hat gebunden so diche;/ von sinen manegen strichen/ moht ich mich niht | |
| //Got, vater ewich, ist daz angengi/ allir guoten dingin./ der gibundin hat den diuvil,/ des mancraft wonit ubir al./ su ist | |
| er daz zwî/ an keiner stat, swie kûmez sî,/ ezn binde in unde machin haft;/ sô sleht er danne ûz aller | |
| ir enkelen/ wol einer hende erwunden,/ nâh an ir bein gebunden./ vüeze und enkele wâren blôz/ vür den trit und vür | |
| gras,/ diu stucke nam er elliu driu:/ an sîne furken bant er diu/ mit sînem netze vaste;/ mit einem grüenen baste/ | |
| getriuwer dienestman/ mit weinendem herzen an./ sîne wâfenriemen er im bant/ alle mit sîn selbes hant./ ein wâfenroc wart dar getragen,/ | |
| dar în streich,/ daz die gedanke zehant/ vienc unde vâhende bant/ mit sene und mit seneder nôt./ //Sus hæte sich diu | |
| sorge sîn./ //Ouch wærer zuo den stunden/ in daz bat gebunden,/ und Îsôt eine dâ gewesen:/ er wære doch vor ir | |
| waz wirret iu?/ ich sihe iuch zallen stunden/ mit trahte gebunden,/ siuften, trûren unde clagen.’/ ‘höfschiu, getörste ichz iu gesagen,/ ich | |
| in möhte ergân,/ si wolten si leben lân./ die getriuwen bunden si sâ/ hôhe ûf einen boum dâ,/ daz si die | |
| habe/ und kêrte dô mit listen abe/ zeinem busche und bant dâ vaste/ sîn ors zuo zeinem aste./ sîn swert daz | |
| wan der trûrære Tristan/ der was zallen stunden/ mit gedanken gebunden,/ mit trahte und mit triure/ umbe sîn âventiure./ //Eines tages | |
| iuwer ougen/ daz diu sint zallen stunden/ ûf mînen neven gebunden./ dem bietet unde erzeiget ir/ süezer gebærde danne mir./ bî | |
| ringe ran/ ûʒ den tiefen wunden,/ wan si wâren niht gebunden./ daʒ erbarmet vil manegen man:/ swer ie milten muot gewan,/ | |
| nôʒ./ enkein wunde was sô grôʒ,/ der daʒ obeʒ drane bant,/ siu enheilte zehant,/ unz oht der lîp die sêle truoc./ | |
| als er kom zuo der linden,/ sîn ros begund er binden/ zuo des boumes aste,/ sanfte und niht ze vaste,/ wan | |
| christenman/ nichein pezzer ros gewan./ //Daz ros wart mit îseren gebunten,/ alsô daz dâ tobet ze allen stunden,/ unt wart fur | |
| unde Typotes;/ daz si in selben sazten dernider/ unde in bunten alsein wider,/ daz sir manheit gedâhten,/ daz si in lemtigen | |
| //Daclym den helm gebranc,/ sînem hêren ern ûf daz houbet pant./ sîn houbet was ime erscellet,/ dâ er der nider wart | |
| er uber fluot,/ zuo den winten chod er ’ruowet’./ di gebunden zungen/ di lost er dem stummen./ er ein warer gotes | |
| girde ſi ime ʒůgî. mit geluſte er ſie uei. er pant ſi mit den ſunden. ſi waren uberwunden. $t er warf | |
| welh oppher ime gezemen ſol. ze ſtete er daʒ kint pant. uil uaſte bi iwederer hant. er warf in ze wâre. | |
| eine trůben. edele unde tivre. si trůgen in dannen. $t gebunden an einer ſtangen. ſi wolten in ze minnen. under daz | |
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