Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
best Adj. (648 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| der höfsche Riwalîn./ si sprach: ‘an einem vriunde mîn,/ dem besten den ich ie gewan,/ dâ habet ir mich beswæret an.’/ | |
| sich mitalle von;/ swîgen unde wesen unvrô/ daz was sîn beste leben dô./ wan elliu sîn gemuotheit/ was gar in senede | |
| ze sturmelîche komen/ und hæte ir mit gewalte genomen/ den besten teil ir mâze./ sin was an ir gelâze/ ir selber | |
| Riwalîn/ ir herzen vröude müese sîn,/ ir meister trôst, ir beste leben:/ si begunde im ouge und ouge geben/ und sach | |
| möhte et ich mich hin versteln:/ daz wære nu der beste rât/ nâch dem dinge, als ez mir stât./ vriunt hêrre, | |
| vröuden solte gân/ in sînes lebenes begin,/ dô was sîn beste leben hin:/ dô er mit vröuden blüen began,/ dô viel | |
| iuwer jeger und iuwer dienestman/ daz bin ich, alse ich beste kan.’/ ‘mit guote, vriunt’, sprach Marke dô/ ‘diz ist gelobet, | |
| leiche, den ein harpfær tete,/ ein meister sîner liste,/ der beste den man wiste;/ der selbe der was ein Gâlois./ nu | |
| lîren und sambjût.’/ ‘sambjût, waz ist daz, lieber man?’/ ‘daz beste seitspil, daz ich kan.’/ ‘seht’ sprach daz gesinde/ ‘got der | |
| was weder ze junc noch zalt,/ wan in der aller besten tugent,/ dâ daz alter und diu jugent/ dem lebene gebent | |
| dâ daz alter und diu jugent/ dem lebene gebent die besten craft./ er was an rehter hêrschaft/ aller keiser genôz./ sîn | |
| sît her pflag ich ir alle wege,/ sô ich iemer beste kunde./ zehant und an der stunde/ warb er unde besande/ | |
| hân sîn selbe niht gesehen;/ nu hœre ich aber die besten jehen/ die, die bî sînen jâren/ und sît her meister | |
| gewant/ berihte unde bereite/ nâch solher wîsheite,/ sô siz aller beste/ von ir sinnen weste,/ der geist ze himele, als ichz | |
| diu höfsche, diu guote,/ diu guote gemuote,/ diu werdeste, diu beste,/ ich weiz wol, dazs ir geste/ niht eine mit dem | |
| vluht was ir meistiu wer/ und vür den tôt ir bestiu ner./ //Nu disiu schunfentiure ergie,/ diu ritterschaft sich nider lie/ | |
| und machet eine hôhgezît:/ dar ladete er unde besande/ die besten von dem lande,/ an den des landes craft dô stuont:/ | |
| lesen/ die starken, die muotvesten/ und zuo der nôt die besten,/ die ieman erkande,/ ritter und sarjande,/ die er mit sînem | |
| als ez in dô/ nâch ir leide was gewant;/ wan dallerbesten, die man vant/ in allem Curnewâle,/ die wâren zuo dem | |
| spehe/ niht stumpfen noch lesten,/ sô dicke als er zem besten/ an rehter manheit ist gezalt:/ diu zal von ime ist | |
| ein cristalle var,/ lûter unde veste,/ der schœneste unde der beste,/ den ie ritter ûf genam./ ich wæne ouch ie sô | |
| dâ stuont ez alsô rehte wol,/ als ein ros iemer beste sol./ dar ûffe ein wîziu decke lac,/ lieht unde lûter | |
| wan daz man schaden ze nœten sol/ dulten, als man beste kan;/ under zwein übelen kiese ein man,/ daz danne minner | |
| sô leite er sêre/ sînen vlîz und sîne stunde;/ daz beste daz er kunde,/ sô schuollist, sô hantspil,/ daz ich niht | |
| küneges heinlîchære,/ zweinzec ritter gewære/ und zuo der nôt die besten;/ von lande und von gesten/ gewan er sehzic umbe solt;/ | |
| umb uns noch umb sîn selbes tôt./ und iedoch unser bester wân/ der muoz an sînen sælden stân:/ sîn witze muoz | |
| reichen ein sper/ grôz unde veste,/ daz sterkeste und daz beste,/ daz man in dem kiele vant./ ûf sînen wec reit | |
| dû hâst mîn unvergezzen:/ mich hânt driu lieht besezzen,/ diu besten, diu diu werlt hât,/ manges herzen vröude unde rât/ und | |
| dingen sî bereit/ wol gestrichen unde gecleit/ mit der aller besten wât,/ die ir iegelîcher hât,/ und nemen mînes boten war;/ | |
| gimmen inne,/ erwünschete steine,/ vil lieht und iedoch cleine,/ die besten von dem lande:/ smaragde und jachande,/ saphîre und calcedône,/ und | |
| den strich/ alse nâhe und alse wol,/ als ein pfelle beste sol:/ er stuont dem lobelîchen man/ wol unde lobelîchen an/ | |
| vil tiure und vil genôte./ an ir sô lît mîn beste leben./ ich unde si sîn dir ergeben/ ûf alle dîne | |
| ir êre und al ir dinc bewarn,/ sô ich iemer beste kan.’/ //Urloup nam dô Tristan/ und al sîn liut hie | |
| craft/ die kunden und die geste./ daz ergest und daz beste,/ daz Marke an disen zwein enpfie,/ mit den sîn leben | |
| vrouwen mîn,/ dazs ir weinen lâzet sîn,/ ich gibe dir dallerbesten wât,/ die disiu pavilûne hât.’/ ‘diz lobe ich, hêrre’ sprach | |
| ouch alhie zehant/ dînen geheiz und dîn gewant,/ daz aller beste, daz ich hân.’/ //Tristan sprach: ‘hêrre, deist getân.’/ //Der spilman | |
| beswichen hât./ vriunt, ir gebt rîlîche wât:/ ich hân daz beste gewant,/ daz ich in dem gezelte vant!’/ //Tristan reit sîne | |
| unde vruot,/ si gâben beide ein ander muot,/ sôs iemer beste kunden./ //In den selben stunden/ hæte Tristan einen cumpanjûn,/ der | |
| die wâren geschiht/ als endeclîche weste./ der getriuweste unde der beste,/ der einvalte Marke/ den wundertes starke/ und volgetes ungerne,/ daz | |
| swie mir gelinge, sô wirb ich/ iuwer bete, sô ich beste kan.’/ ‘genâde vrouwe’ sprach Tristan/ ‘und swaz rede ir vindet | |
| vröuden komen!/ ir habet mir zwâre an ime benomen/ daz beste mîner ougen spil/ und mînes herzen wunne vil.’/ //Tristan dô | |
| blüende craft./ diz ist diu rehte trûtschaft,/ diz sint die besten sinne/ an liebe und an der minne:/ swâ man der | |
| in mæzlîchen sorgen./ si truogen verborgen/ innerthalp der wæte/ daz beste lîpgeræte,/ daz man zer werlde gehaben kan./ daz truoc sich | |
| sanfte tuot,/ diu herze vuoret unde muot:/ diu was ir bestiu lîpnar./ deiswâr si nâmen selten war/ dekeiner spîse niuwan der,/ | |
| grüene und an der veste;/ diu meine ist ime diu beste/ von varwe und von slehte:/ diu stæte sol ze rehte/ | |
| in der süeze schîn,/ diu sælige gleste,/ êre, aller liehte beste/ und erliuhtet die fossiure/ werltlîcher âventiure./ ouch hât ez guote | |
| vil geleit./ nu daz daz bette was bereit,/ sôz iemer beste kunde,/ dô leite sich diu blunde/ in ir hemede dar | |
| und ze lîbe/ enwas niht lebendes sîn tôt/ niwan sîn beste leben, Îsôt:/ sus twang in tôt unde tôt./ nu gedâhter, | |
| lîp unde ir guot/ und alsô dienesthaften muot,/ sôs iemer beste kunden./ si wâren zallen stunden/ sînem dienest undertân:/ swaz er | |
| den bogen/ in daz wazzer gezogen,/ unt brâchen dâ der besten mûre eine,/ die ie burch gewan deheine./ //Alsô si ze | |
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