Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swenden swV. (91 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| daz/ ertei/lin, daz ist ein ende,/ daz iwer ere / swende/ odir iwirn hof swache, // des man anderswa gelache,/ noh | |
| vil werlîche sander/ sîne wartliut in daz lant/ und hiez swenden sie den brant/ swâ dô in dem lande/ der Persen | |
| ez in nider/ und lât in niht komen wider./ ez swendet alle sîne kraft,/ biz dan des tôdes meisterschaft/ an des | |
| got/ durch des tiuvels gebot,/ dem ouch sîn grôziu hôhvart/ geswendet und genidert wart./ des gewalt was wîte erkant:/ im was | |
| verlân;/ er kêret an uns grôzen strît,/ wie er uns swende zaller zît/ guotiu werc und reiniu wort:/ wan im sîn | |
| sîn reiniu kraft ist alsô grôz,/ daz er die sünde swendet,/ ze reinekeit verendet./ ein niubornez kindelîn/ mac âne sünde niht | |
| diebes widersatz/ in müge niemer ûz gegraben/ und dâ in swenden niht die schaben:/ daz ist daz himelrîche;/ dâ wert er | |
| nû stœren, nû ze samene lesen,/ den drucken, disen ûfen,/ dort swenden hort, hie hûfen;/ nû liep, nû leit, nû leben, nû | |
| daz gotlîch urkünde/ lêret uns die sünde/ mit dem almuosen swenden,/ von dirre welte senden/ bî kranker dürftigen hant./ wirt dir | |
| da./ so irs besizzit, ir sult sa/ ir bette loͤcher swenden,/ us slahin und das wenden/ das ir mit in gemeinis | |
| stolzen helden balt,/ Des můst engelten der walt,/ Won den swante ir baider hant; $[*1*Von *2*d%-e *3*lanz%-e D$]/ In$~hunder stuke wart | |
| wan si sint heiz vnde trucken. Di ber losent. vnde svenden di bosen vuchte. Von den bern machit man lor ole. daz | |
| der hitze. //Daz holz aloe ist heiz vnde trucken. vnde swendit di vuchte vnde di crancheit des hirnes. vnde des magin. | |
| di naturliche werme nicht ge in des libes innercheit. vnde svende di vuchte der der lip bedarf so si andirs nicht | |
| mue. Jz minnert di uberuluzcheit. vnde senftit sumeliche sichtum. vnde svendet bladem. Di sichen sal man baden al dar nach in | |
| so uorstet di tribe. Galienus der sprichit bat vnde uebunge svendit di vuchte mit deme sveize. Jst aber di vuchte dicke | |
| Der warme machit in nicht uil heiz. Der uil heize svendit di uberuluzikeit des libes. Der werc ist zweiirhande. Wonet man | |
| he ein teil uber di maze in dem bade. so swendit sich di naturliche werme vnde wirt trockin. Daz ander werc | |
| zu der hut. Ist si danne dunne vnde uluzet. so swendet si der sweiz. Ist aber si dicke vnde groz. so | |
| daz hirn. vnde di ougen uon dem leimigen fleumate. Ez swendet ouch den dunst der da get uz dem magen in | |
| sichtum in der huffe. vnde fur den lidesichtum. wan ez swendet di nieren fuchte. $t Man nutzet ez mit andern ercenien vnde | |
| daz man si gibet nach den tribenden erzenien. daz si swenden swaz da noch bliben ist in dem libe daz di | |
| sichtum. Swenne man di opiate gibet daz si daz reuma swenden. so sal man si geben bi der nacht. wan so | |
| nimt nach dem ezzen so dewet si di spise. Si swendet den bladen so man si nimt mit wine da uenchel same | |
| zît!/ diu heide und owe sint so rechte schœne./ daz swendet manges herzen pîn,/ Wan vogelîn singent widerstrît/ so manigvalde süezzekliche | |
| ein man sîn êr/ gemêren kan, guot muot ouch trûren swendet./ guot muot heilt manig grôzzez sêr,/ guot muot den liuten | |
| ich den unverschulte dulde,/ so tuoz dur wîbes güete und swende mîne leit./ Gib mir her wider, des mich beroubet hât | |
| ir sælîg lîb./ Al mîn nôt $s und mîne swære/ swendet vil diu lobebære/ und ir süezzez mündel rôt./ //Nu ist | |
| zerrinnet:/ Lieb im (_) sînen muot besinnet./ sîner fröiden spil/ swendet im der sorgen vil,/ und er nicht wan herzeliep gewinnet./ | |
| man vil gar verliesen wil:/ git man in vil, si swendent vil./ ir ungefugez swenden/ moht al diu werlt niht verenden./ | |
| wil:/ git man in vil, si swendent vil./ ir ungefugez swenden/ moht al diu werlt niht verenden./ Uf einem grunen rise/ | |
| vrouwen hân,/ diun mag mir niht ze staten gestân;/ ich swende an ir lîp unde leben/ und enmac mir keinen trôst | |
| schar,/ der herren ich nider het gevalt./ nv alerst wart verswant der walt/ vf mir, e ich den kvͥnik gerert./ der | |
| pflac./ do vertriuweten si ze handen,/ daʒ si den sê swanden/ und ir lîp ze wâge sazten,/ oder si gelazten/ den | |
| ritterschaft über al./ si vorhten ungelückes val,/ ob si aber swanden den sê/ swâ si heten geriten ê/ mit kumberlîchen zîten./ | |
| richeit/ An diz volc hast gesendet/ Und an in hast geswendet/ Daz vel da mite sie verblant/ Waren, und von dir | |
| gienc si rasten:/ ja hête sie daz vasten/ ein teil geswendet,/ doch hête si ir arbeit wol gewendet./ //#F+I#F-n ir bette | |
| wirt geheizen Jesus./ die sunde chan er alsus/ leschen unde swenden,/ daz die liute enmac geschenden/ des tievels ruoge unt sîn | |
| got hât dich so gebildet,/ dâ von der walt sich swenden muoz,/ enpfæht ein wert man dînen gruoz.’/ //[S]ô si aller | |
| swenne er grôzer koste phlac./ //[O]b sich der walt nu swende/ von dem von Frîende,/ von tjost ûf dem plâne,/ und | |
| mit richait/ von spern oder von wafen clait:/ sus kunden swenden si den walt./ diu sper sint von mir ungezalt/ diu | |
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