Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swenden swV. (91 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| starke strítín,/ Des hers in beidín endín/ Daz uolc uaste swendín;/ Die beídínthalb sich wertín/ Mit spern un̄ mít swertín/ Die | |
| dem leib und benimpt plaich varb. ez entsleuzt auch und swentet die herten apostem, wenn man ez mit ezzeich tempert, und | |
| und kreftigt den magen und ist dem milz guot und swendet die unkäuschen fäuhten und benimt den lust der unkäusch. //VON | |
| tage speis vf setzet, daz er den siehtvͤm an im swende. Wan des leibes vberigiv genvhtsam ist der vntvgent meltvnge vnd | |
| noͤten beſten. Gottis minne iſt ein fúr, das die vntvgende ſwendit: $t ſo da von das herce enʒ%/vndit wirt, daz briſtit | |
| von Yper und von Gente;/ daz guot er mit in swente./ dar nâch, dô des zît wart,/ dô wart niht lenger | |
| schuof, daz hurnaz und tarant/ den liuten gar daz leben swant./ swa ir zwei kômen an einen man,/ dem muost ez | |
| man vil gar verliesen wil./ geit man in vil, si swendent vil./ ir ungefugez swenden/ enmochte alle die werlt niht verenden./ | |
| wil./ geit man in vil, si swendent vil./ ir ungefugez swenden/ enmochte alle die werlt niht verenden./ 152./ Die wandelbaren Juden./ | |
| man/ der da geit und doch niht geben kan:/ der swendet gut sam der da tobet,/ und wirt doch nimmer wol | |
| liep vor leide nâch verswant;/ wer ist der daz leit swende?/ ze sorgen ist ez mir bewant;/ frouwe, daz erwende./ jâ | |
| vure#s-/ #s+Wart zu der erden gesant.#s-/ #s+Von dem vure wart geswant#s-/ Durch der unguten unheil/ #s+Der erden daz dritte teil;#s-/ #s+Die | |
| Glich einer vackeln entprant,/ Die sich selben tut vorswant,/ Also swendet der tuvel sich,/ Sin arbeit ist als ubelich;/ [102#’v#’b] Swen | |
| Swen her die nicht mac vorenden,/ So beginnet her sich swenden/ Und burnet mit den argen/ Dort in der helle zargen/ | |
| den leib machent vaist Von den dinngen die den leib schwendent oder megrent Von dem list wie die ertznei zesamen gemachtt | |
| fröidenspil./ //Waz wil sî dâ mit gewinnen daz si fröide swendet deme/ der ir niemer mac entrinnen?/ ich fürht, ez ir | |
| gemüete, der der minne dienen wil./ swære $s mære $s swent ir güete,/ sî gît kurzewîle vil,/ sô daz herze d’ougen | |
| ich leider an mir spür./ hinnân für, daz wort mir swendet/ fröide, ich bin an fröiden tôt./ hinnân für, daz wort | |
| mundes rôter schîn. wer kan trûren wenden?/ wer kan sorge swenden,/ sende nôt volenden?/ wer kan helfe senden?/ diu liebe frouwe | |
| Minne, hilf, est an der zît./ Minne, dû kanst trûren swenden,/ hôchgemüete in herze senden:/ Minne, dîn gewalt ist wît./ Minne, | |
| tuot./ seht alsô ist sî gemuot./ //‘Herre, kan diu minne swenden/ trûren unde ouch sendiu leit,/ hôchgemüete in herze senden,/ füegen | |
| wunne/ wider gît in kurzen tagen./ //Swem der winder hôchgemüete swendet,/ der muoz ofte trûric sîn./ mir hât hôhen muot ein | |
| wurden alsô zu râte, wie/ mit den werken wolden sie/ swenden âne sturm die stat./ der grâve Burchart gap den rât,/ | |
| strîtes vart./ sie dructen vort. al dâ wart/ mit craft geswendet der walt,/ manic wert ritter abe gevalt/ ietweder sît, der | |
| ê./ liep noch liebe liebes gan/ von herzen wol,/ unde swendet sîniu leit/ alsam diu sunne kalten snê./ swâ des liehten | |
| geschehen./ der si niht wolte wenden./ man sol die sorge swenden,/ die wîle si gefüege sî,/ dur daʒ man grôʒer swære | |
| wider geben,/ diu lange ir tugentrîcheʒ leben/ dâ sunder wirde swende,/ daʒ man ze Troye sende/ die clâren und die wol | |
| dâ wac/ mit herzen und mit henden./ er kunde liute swenden/ alsam diu sunne tuot den snê./ von tôten leite er | |
| hin,/ swaʒ in dô kam ze henden./ si kunden liute swenden/ alsam diu sunne tuot daʒ îs./ ‘hey,’ dâhte Helenâ, ‘Pârîs/ | |
| di drůsse geleit, di da scrofule heisent, wen das si swendet. Iz sagent ouch sumeliche meister: swer di tertianen habe, izset | |
| si grune in essege isset. Daz crůt gestosen mit salze swendit di drůse, di scrofule heisent. Swem di zene swernt, der | |
| die erden,/ sus druckent auch die werden/ alles das ere swendet./ ir schif haet gelendet/ bi ritter manheit in ir lant./ | |
| hert ding onderstein,/ du endarft is nit clein verstein,/ iz swendet leben und můt./ mach ich si alle xij gůt,/ du | |
| geluste ist dem libe gar gesunt. zorn, sorge unde widermuote swendet die craft unde den lip, unde dracheit. $t da von | |
| / in keiner zit sins rises blat, / sin öl swent alle kalde sucht./ du blündes heiles ris,/ diner eren loub | |
| mir wil der mînen wât/ lâzen niht belîben; $s er swendet gar mîn golt./ der iz noch understüende, $s dem wold | |
| wol gelouben, $s daz elliu dîniu leit/ der künic Etzel swende, $s und nimstun z$’einem man./ swaz ander iemen râte, $s | |
| dî cristin und vorterbinde/ daz lant allumme sundir kêrn,/ und swentten, swaz vorzern/ mochte des vûres glûte,/ und nâmen al dî | |
| niht tet/ sô leit noch sô ande;/ ein ander sache swande/ sîn freude, die er für zôch:/ daz grâf Albreht von | |
| spil./ si worhten mit ir henden/ daz den walt begunde swenden./ diz was gelîche ir beider ger,/ sperâ hêrre, sperâ sper./ | |
| dîn bluot die bluomen clâr/ niht rœter dorfte machen./ du swendest wîplich lachen."/ //___Ithêr der lobes rîche/ wart bestatet küneclîche./ des | |
| den barn er sich sô habte,/ daz er der spîse swande vil./ daz nam der wirt gar zeime spil:/ //dô bat | |
| Artûs erloubte Keien strît./ ___gewâpent wart der scheneschalt./ dô wolder swenden den walt/ mit tjost ûf disen kumenden gast./ der truoc | |
| vil engez lop, mîn laster wît./ daz sol mir freude swenden/ und mich ûf êren pfenden."/ ___dô disiu rede was getân,/ | |
| alsô rôt./ swem si güetlîche ir küssen bôt,/ des muose swenden sich der walt/ mit manger tjost ungezalt./ ___mit lobe wir | |
| erkant./ dâ wurden unverdrozzen/ die poinder sô geslozzen,/ dês möhte swenden sich der walt./ manec tjoste ungezalt/ rêrten trunzûne./ die werden | |
| und sprach: ’al mines herzen sin/ begert, daz man sie swende/ und di list erwende,/ di dar an geschriben stat.’/ do | |
| an,/ wi si die lute blendet/ und an in tugende swendet!/ si irret vil genugen/ mit ir untugende vugen,/ daz er | |
| rede jagen./ du macht si wol verenden/ und dar abe swenden,/ swaz an ir ungehebe si./ uns ist ein zweiunge bi,/ | |
| nature. iſt goͮt ioch alten uuiben unte alten livten. iz ſuuentet allan den ſithuům der ineder. iſt och goͮt wr den | |
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