Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swëbel stM. (89 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| des wilden ſalamanders/ ordenunge triben,/ und ane ʒil beliben/ in ſwebel und in fiure./ uns hat din reiniu ſtiure/ der eweclichen | |
| ze nasen und ze munde/ in brinnet ûʒ bech unde swebel./ von in beiden gât ein nebel/ von fiure und ouch | |
| ir bedurffent.’ Des nachtes macht die jungfrau ein fuer von schwefel und von mirre und von wyrach und warff es in | |
| helle rinnet. Daʒ ſtinket uon dem beche vnde uon dem ſuebele vnde iſt ouch ſo calt, daʒ eʒ alle helle wiʒene uber | |
| bergen vnde in den inſeln in dem mer. Da búrnet ſuebel vnde bech, da die ſelen inne werden gewiʒeget, die erlóſt | |
| berc, der heiʒet ethna. Vʒ dem berge ſiht men den ſwebel búrnen, da werdent die ſelen [16#’r] inne gewiʒeget. Jn dem | |
| daʒ lant iſt under der erde alſo hol vnde iſt ſwebeleʒ ſo uol, daʒ eʒ rúchet vnde an menegen ſteten daʒ | |
| nieman mac gelichen. Die funfte ſint ganeiſter, die uon dem ſwebele uarnt alſe uon den ſmiden, $t die daʒ iſen machint. | |
| vnde werdent geworfen in den ſe deʒ fúreſ vnde deʒ ſwebileſ. //Der iunger ſprach: Waſ iſt, daʒ die bůch ſprechent, daʒ | |
| vil lochern unde stillet als di miselsucht. Der raten mit swebele unde mit tubenmiste unde mit lylien same gesoten in starchem | |
| vor Lutzifer stan und essent gluͤjendige steine, ir trank ist swebel und bech. Da wirt alles sur wider suͤsse geben; wir | |
| wúrmen und in dem pfůle und wie si badent in swebel und bech, das moͤgent si selber noch alle creature niemer | |
| als uns tun kunt die buch der alden wisen./ uß swevel und quecksilber gan/ das silber, kupher, zin und ouch das | |
| Abram sie half, Jonas uß fisches wamme,/ Loth uß des swevels slamme,/ der Sodomam verzerte gar./ Ouch uß des swertes mund | |
| wil und darzu weben/ nach iren hulden alle stunt./ Uß swevel, bech ein für, / uß harze, börnstein, ungehür / wirt, | |
| handelunge tat./ Da Sodoma nu got / verstören wold in swevels not,/ da hieß er das gesinde Loth/ ußgen und sich | |
| her Ptolomeus ist genant./ Wie sich lasur gebirt, / uß swevel und quecksilber wirt / zinober – daran nieman irrt –, | |
| er was liste vol,/ daz in wazzer wære tiwer./ von swebel ein fiwer/ warf er hin ûf mit der rutten,/ daz | |
| vnder den oughen eder wo iz is. Nym dre lot sweuels, stoz is cleyne vnde do da to eyn half punt | |
| salue. Nym nuwen swynen smalcz vnghesalczen, $t eyn punt, gestozens swebelz dry lot, menge ez tosammene $t vnde nym eyn half | |
| munt;/ do gienc uz des libes grunt/ alsam vuwer unde swebel/ gemischet ein engestlicher nebel,/ den er uz warf und in | |
| harn vnd das dritte teyl essigis vnd darczu getan czu tribenen swebil. //Hi lert her wy man seczen sal den quiddin boum.. Wiltu | |
| steine genuoc/ man an daz schif ze laste truoc,/ holz swebel unde bech./ dô daz schif wart gerech/ und ûf dem | |
| slangen vruht/ die armen sêle sunder zuht./ hagel, bech unde swebel,/ ein viur regenender nebel/ ûf die vil armen sêlen gôz/ | |
| zehant/ von himil uf die stat gesant/ brennendis bech unde swebil./ ein fúrin brennendir nebil/ mit einim dickin hagil groz/ stete | |
| gelúcke zů der schar./ die selbin vacheln waren gar/ mit swebil und mit beche durh leit/ und wol ze brenninne bereit./ | |
| ein ander salbe gut dar zu. Nim ceruse sechs dragme. swebels ein dragme. twalmes $t ein dragme. daz temper mit ezzige. | |
| er gehecket $t ist. alsam tu uon basilicon. vnde uon swebel. vnde uon winbern. stoz ez vnder ein ander. vnde mache | |
| alene. vnde mit anacardis. vnde mit litargiro. mit acatia. mit swebel. der igliches temper mit ezzige. oder allensam. Oder nim wildes | |
| saf gemischet mit vihen milch. $t vnde salbe in da mite. Swebel. vnde tragant $t di sint ouch gut dar zu. also | |
| rosen ole. oder mit kolsaffe. vnde mit petroleon. Salbe dich mit swebel. vnde mit ole uon lencisco. oder mit swebel. vnde spat. | |
| dich mit swebel. vnde mit ole uon lencisco. oder mit swebel. vnde spat. vnde honic vnder ein ander gemischit. Swebelich wazzer | |
| nim lerboum pech. $t oppopanaci. galbani. serapini. bibergeil. antimony. $t vngebranten sweuel. bdelly. aspalti aromatici. $t lewen vleisch. scamone. euforby. agarici. coloquintide. swarze | |
| korn. Nim balsam. $t nardi. sitvarbe. squinanci. cassiafistule. mirre. opopanati. swebel. alrune. entian. bractei. euforby. amony. tuchenden blute. igliches ein scrupulum. | |
| von kelti grisgramen./ in smekendem nebele/ sich trenken sie mit swebele,/ ir pin, ir angst wahsen,/ us ogen, munt blahsen/ daz | |
| daz er niht nehabe/ niemanne ze gebenne/ wane bech unde swebel,/ diu zwei wallen unde brinnen,/ der werde niemer ende/ von | |
| die rede gantz si./ Mischet sich aber dar under/ Daz swebel unde daz zunder,/ Da von die sele enprinnet,/ Ich meine, | |
| man si verjagen/ In den liechtlosen nebel;/ Fewr, pech und swebel/ Sol in da begeinen/ Und chreftig auf si reinen/ Mit | |
| im sach / einen nebel der was swarz, / alse swebel unde harz / ensamet brunnen beide / über al ûf | |
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