Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swëbel stM. (89 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ros ain ays hat, den durch prinn chreutzling und la swebil dar in mit ainem hayzzen eysen. und pint dar auf gepetz | |
| gesunt oder ez stirbet. //Swelich ros revdich ist, so nim swebel und altz smer und striph vurtzen und menschen har und reib | |
| da mit. und smir iz dich mit smerb, gemischet mit sweuil und mit chochsilber, und pint imz dar uber und se | |
| //Welch ros rendig ist, so nym smer unde sponsgruͤne unde swebil unde salbe dy rendin do mitte an der syͤten adir | |
| unde rip grunespon dor in unde bint den dor obir sweuil mit smer unde mit pilzenzome gestozen: der worm styrbit. vorzumest | |
| ros eyn eis hat, den sal man cruczelinge durch burnen unde swebyl dor in treuffen mit eyme heysin ysin. unde binde dor | |
| ros eyn swolst hot, daz sal man cruczewis durch burnen unde sweuil tryfen dor yn mit eyme heysin ysin. unde bint doruf | |
| is im czu hant. //Welch ros repsich ist, zo nym swebil unde machis als eyn mel unde mische dor undir smer | |
| ruden hat, zo nim lute mist gepulwirt unde alt smer unde swewil under enander gemengit, unde smer daz phert in eynir werme | |
| ane twale lident si iemer not./ mit peche unde mit swebele $s da dwinget si furder des tieveles ubele./ Da nehilfet | |
| $s e bedahten wir iz baz!/ da ist viur unde swebel, $s wir sturben gerne unde muozen leben./ durst unde hunger, | |
| ezzen haizen si uns geben, $s daz ist pech unde swebel./ vil groz wirt unser smerze, $s die wurme ezzent uns | |
| die an die stat. Ze gelîcher wîs dû sold nemen swebel unde temper den mit starchem ezziche und habe die temperunge | |
| geswilt, sô nistim niht sô guot sô ditze. Nim wîzen swebel unde siut in | in starchem wîne unde bint in | |
| gar sêr seinen gesmack von dem gesmeid und von dem swebel, der in dem ertreich ist. dar umb stinkent diu haizen | |
| ertreich ist. dar umb stinkent diu haizen pat sam der swebel, diu man diu wilden pat haizt, dâ von, daz daz | |
| daz aber si smecken, daz prüeft man dâ pei. wer swebel nimt und origanum, daz auf dem veld wehset (daz haizet | |
| smak), wer daz kraut nimt und pulvert ez mit dem swebel und legt daz pulver auf ainen âmaizhaufen, sô vliehent si | |
| muoter in der frawen, und wenn man in mischt mit swebel, der nie kain feur hât berüert, und ain fraw dar | |
| und enpfæht ain fäuhten dar inn. ez verprennt auch kain swebel, der doch ander gesmeid verprennt, wan sein nâtürleich wesen ist | |
| steten und ist auf der zungen scharpf und verprint von swebel und wirt klainer in feur. ez hât auch die art, | |
| alles gesmeids in der erden, dar nâch und sich mangerlai swebel dar zuo mischt. mit dem köksilber treibt man vil wunders. | |
| warmen dünst ez auz. ez wirt weiz oder rôt mit swebel, wan ez nimt leihticleich ain iegleich varb, wenn man köksilber | |
| hert. alsô wirt daz auripigmentum in der weis und daz swefel wirt, und ist zwairlai dünst in im: ainer trüeb und | |
| ist guot zuo den plâtern in den augen. //VON DEM SWEBEL. /Sulphur haizt swebel. daz ist an der kraft haiz und | |
| guot zuo den plâtern in den augen. //VON DEM SWEBEL. /Sulphur haizt swebel. daz ist an der kraft haiz und trucken | |
| den plâtern in den augen. //VON DEM SWEBEL. /Sulphur haizt swebel. daz ist an der kraft haiz und trucken und ist | |
| und erd zuo ainander gemischt durchhitzt werdent; daz wirt dan swebel, und dar umb prünselt sein smack sô vast. der swebel | |
| swebel, und dar umb prünselt sein smack sô vast. der swebel ist zwairlai. ainerlai haizt lebendiger swebel, daz ist swefel in | |
| smack sô vast. der swebel ist zwairlai. ainerlai haizt lebendiger swebel, daz ist swefel in der weis und er auz der | |
| der swebel ist zwairlai. ainerlai haizt lebendiger swebel, daz ist swefel in der weis und er auz der erden kümt. der | |
| weis und er auz der erden kümt. der andern lai swefel haizt erleschter swefel oder tôter swebel, den macht diu kunst | |
| auz der erden kümt. der andern lai swefel haizt erleschter swefel oder tôter swebel, den macht diu kunst in kupfereinen oder | |
| kümt. der andern lai swefel haizt erleschter swefel oder tôter swebel, den macht diu kunst in kupfereinen oder in erdeinen kezzeln | |
| er sich in weizen aschen von seiner aigenen hitz. wer swebel und salz nimt und seut diu mit wazzer in ainer | |
| wazzer auz der erden fleuzt, dar umb, daz ez durch swefel und durch kalk fleuzt, dâ von daz wazzer erhitzt wirt. | |
| do loth vzgink von sodomys. do regent ez fivr vnd swebel von dem himel vnd verdirbet si alle. nach dism geschiht | |
| Loth uz gynk von Sodoma do reynte iz vuer unde swebil von dem hemele und vorloz sy alczu male._(30) Also sal | |
| nott tun ich üch schiere fry./ Von hartze getröllen,/ Von schwebel serre gewollen,/ Herre, machend ainen kloss!/ Da mitt ir daz | |
| zü tun den mund./ So hebtt daz hartz, bech und schwebel/ Im ze samen sinen gebel./ Sind ir dann ain fromer | |
| Durch irn uppichlichen vrevel;/ Dar muzen sie von in daz swevel/ So vil dort tiefer sigen/ So vil sie vorder stigen/ | |
| worden hart./ Daz kummet ſunderlichen dar/ Von odern dy ſint ſwevels var./ Und wen dy odern werden/ Intzundet inder erden,/ Von | |
| der hochzeit wol enpern/ Und zer helle gerne beren/ In sbebel, in rauche, in ungehewer,/ Da allew gnad ist tewer/ Und | |
| niht./ Von in ging ein dicker nebel:/ Beide fuͤre und swebel/ Ließens zu dem můnde uz./ Sie haten augen als ein | |
| ribin in dem bade. odir ze der ſunnun. Deſ ungeſotinen ſwebeleſ l4ibra I. pecheſ l4ibra II. wahſeſ l4ibra II@.. oleſ alſe | |
| der unſvbirliche. Diz ſol man dirzoͮ tvn. Litargiri. Deſ ungeſoteniſ ſwebeleſ. Wiroͮch. Maſtice. $t Ceroſe ſuſpendito. et iugiter illum portet $p | |
| sint,/ die haizent des tieveles chint,/ mit peche und mit swebele/ lônet er in der ubele./ den guoten und den rehten/ | |
| cracen. Er gebot oͮch, das die weicenare plie vnd pech, ſwebele vnd pigele mit waxe vnd mit ole ʒeſamine cʒerlieʒʒen vnd | |
| hauen vullen mit plien, mit pigele, mit pech vnd mit ſwebele vnd mit wahs vnd mit ole vnd hieʒ fiwer drinne | |
| er einen ouen gluen vnd hieʒ piglen vnd pech vnd ſwebele darin ʒerlaʒʒen vnd hieʒ ſi darinne werfen vnd ſprach: #.,Ich | |
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