Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sunnetac stM. (140 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| miner wirtſchefte mit dinen brvͦdern.’ Alſo drate an dem heiligen ſvnnentage do ſang er eine meſſe vnde gap den ſæligen, die | |
| wolte. Do hiez im der goteſ trvt $.s$. Iohannes eineſ ſvnnentageſ ein grap machen bi dem altær da ze Epheſo, da | |
| ſamiztagiſ dehein dielich werch, da wider uvrchen wir an dem ſuntâge niht, der bezeichint die urſtende, nehein dîelih werch. Waz ſint | |
| ipſum precedet, et inflammabit in circuitu inimicoſ eiuſ. Dirre hêre ſunnentac der iſt unſ wol zerenne unde ze uirenne unde iſt | |
| wochentage $t die ſint geſezzet ze ſcalclichen werchen, der heilige ſunnentac ze rawe allen dienten unde arbeitenten luten. Von div iſt | |
| dominuſ: exultemuſ et letemur in ea. Er ſprach, daz der ſunnentac ware der tac, den got ſelbe geſcoͮfe; uon div mohten | |
| geſcoͮfe; uon div mohten wir unſ wol urowen. An deme ſunnentage geſcoͮf got die engele unde da mit himel unde erde, | |
| wine uor ſinen iungeren in Chanâ Galilee. An deme heiligen ſunnentage geſatte unſer herre uivnf tuſent manne ane wîb unde ane | |
| wir ſi entſliezzen mit unſeren $t ſunden. An deme heiligen ſunnentage erſtoͮnt der goteſ ſun, unſer herre der heilige Chriſt, uon | |
| danach an dem ahtoden tage ſinen iungeren. An deme heiligen ſunnentage uoͮr unſer herre hin ze himele unde ſante den zwelfpoten | |
| den zwelfpoten ſinen heiligen geiſt her widere. An deme heiligen ſunnentage iſt unſer herre der heilige Chriſt chunftic in ſiner magenchrefte | |
| mortuoſ et ſ per. Amen. // Umbe daz iſt der ſunnentac geſezzet vnde andere heilige tage, daz wir nehein ander werch | |
| niht ze chirchen chomen mugen uon ire dieneſte. $t Der ſunnentac bezeichent die ewigen rawe, ſo wir uîrende werden uon allen | |
| svlen for oder nach ezzen in dem referten. //An dem svntag vnd an dem ertag vnd an dem phinztag so mvgen | |
| im bûweteidingen $t zwischen der liehtmesse $t und dem wîzen sunnentage. /Ist auch daz der gebûre daz guot wil ûfgeben unde | |
| sol er auch tuon zwischen der liehtmesse und dem wîzen sunnentage. /Elliu diu gülte die man mit wîne verdienen sol, diu | |
| sol er tuon zwischen der liehtmesse $t und dem wîzen sunnentage, $t er selbe oder sîn gewisser bote, unde sol êrber | |
| danne die brûdere enbîzen, unde sal ouch in an den sunnetagen die epistelen unde daz ewangelium lesen und mit dem wîhewazzere | |
| minneclîche zu enbîzene geben zu gevelliclicher $t zît. An den sunnetagen sal man in die epistelen unde daz ewangelium lesen unde | |
| gibet unde des hûses. An den drîn tagen, an deme sunnetage $t unde an dem dînstage unde an deme dunrestage, $t | |
| der wochen. 15. Von der brûdere vasten. /Von dem nêhesten sunnetage vor sente Mertînes $t tage biz an den cristac unde | |
| Mertînes $t tage biz an den cristac unde von dem sunnetage biz an den ôstertac, der dâ ist sieben wochen vor | |
| der dâ ist sieben wochen vor dem ôstertage, âne die sunnetage, unde daruber den obersten âbent unde unser vrowen liehtmesse âbent | |
| biz ôsteren unde sente Marcus tac, ob er an den sunnetag niht gevellet, unde die drî tage, sô man die crûce | |
| geschehe zu tûne, unde swâ die vigilie kumet an den sunnetac, dâ sol man den samztac darvur $t vasten. An den | |
| oder mit susgetânen worten schelden. ii. /Die brûdere sulen alle sunnetage, dâ sî heime sint unde ez gesîn mac, capitel halden, | |
| daz ouch ahten, daz ein priester unde ein schûlere alle sunnetage sprechen daz ambeht von dem tage oder von unser vrowen, | |
| crûces messe unde in den capitelen, unde darzu in allen sunnetagen, ob ez mit vûgen mac sîn, so sal man den | |
| eime tage bûze setzen mit der disciplînen, die er alle sunnetage entphâhen sal in dem capitele, dî wîle er mit drîn | |
| in der gwalt des obersten unde der brûdere, $t alle sunnentage sal er von dem prîstere in der kirchen nâch deme | |
| messe spreche. Wande sint ein leige brûder, der iârbûze tût, alle sunnetage offenlîche vor deme volke sîne disciplîne entphâhen mûz unde mûz | |
| iar widerraiten, daz ist ie zwischen obersten und dem weizzen suntag und ie zwischen $t sant Johans tag ze suͤnwenden und | |
| ein inreliche raste. Hievon sol man singen in dem nehsten sunnendage in dem anhebende der messen: #s+dum medium silencium fieret#s-, do | |
| daz ist senfte#s- ___Die bredie usser sancte Matheus evangelio des sunnentages vor der septuagesimen seit wie die sele si ein mittel | |
| est regnum celorum#s- ___Die bredige usser sancte Matheus ewangelio des sunnentages septuagesima, so man das alleluia leit, von dem wingarten, leret | |
| und Sidonis#s- ___Die bredie usser sancte Matheus ewangelio des anderen sunnentages in der vasten, von der chananeschen frowen, seit wie Got | |
| ego vadam#s- ___Die bredie usser sancte Johans ewangelio des vierden sunnentages noch dem ostertage seit wie uns der heilge geist stroffet | |
| eín liht einer dumelen lanc. unde inbirn iz an deme ſundage unſeres herren zeſewen. unde ſprich der heiligen gotheide. der heiligen | |
| den scholte wir vil wol eren./ daz was der guote suntach,/ necheines werches er nephlach:/ du spræche, ube wir den behilten,/ | |
| er sprach hin zim mit herzen klage:/ ‘hâstu daz alle suntage/ in Franchrîche gewîhet wirt?/ dehein priester dâ verbirt,/ er ensegne | |
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