Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sunnetac stM. (140 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| als ich iv nvͦ wil sagen./ iz geschach an eineme sunnentage/ daz der kuninc bat den gůten man/ eine bete messe singan/ | |
| êrsten tag/ nâch irer lêr und nâch irr sag/ den suntac êrten/ und daz si ir gemüet kêrten/ gegen dem suntag, | |
| vreuden kraft,/ als man ze turneien phlac./ morgen an dem suntac/ tâten si als ez in was gewant:/ si hiezen ir | |
| synes hemylischen vatirs hat do von gesprochen.’ __In dem dritten suntage in dem advent schribit sente Matheus_(11):_(2) In der czit do | |
| sal uch toufen in dem heilegen geiste.’ __An dem virden suntage des adventes schribit sente Johannes_(1):_(19) In der czit santen dy | |
| her geczogen waz, unde gynk noch syner gewonheit an dem suntage in dy synagogen unde stunt uf czu lerene._(17) Do wart | |
| al die wochen gemûe sînen lîp,/ daz si an deme sunnentaga $s gnâde unt reste haben./ //Got dâ nâch began $s | |
| sie nu muwet./ __Daz Johannes sach die gesicht/ An dem suntage und anders nicht,/ Daz geschach durch urkunde/ Der vorbescherten stunde;/ | |
| iselen, diu heizet Patmos;/ da leid er arbeite groz./ eines suntages vruo/ der gotes engel chom ime zuo./ er huob in | |
| unmassen lanck./ Di was nu zu ende pracht:/ An ainem suntage zu nacht,/ Da legt man im die schonen pey./ Wie | |
| er geiſtlichiu dinch uone werltlichen ſunteren. daz er ze$/ dem ſůntaga uerlorn newerde. Suſ chut ſante Pauluſ êwe ſiu iſt geiſtlich. | |
| si erchanden des wâren gotes niet./ $sSwenne in chom der sunnentach,/ sô vlîzte sich ze Rôme elliu diu stat,/ wie si | |
| ir newellet iuh bechêren, vor gote birt ir vertailet./ des suntages wart unser hêrre guoter/ gechundet sîner muoter,/ aines suntages wart | |
| ainem suntage/ restuont unser hêrre von dem grabe,/ an ainem suntage sant er uns den hailigen gaist:/ den uoben wir billîche | |
| den hailigen gaist:/ den uoben wir billîche alre maist./ den suntach suln wir ruowen und êren/ durch willen unsers hêrren./ ich | |
| durch willen unsers hêrren./ ich sage dir wærlîche, Thârâ:/ der suntac ist diu rehte octâvâ/ und bezaichenet, daz die rehten sêle/ | |
| Von $t deme ſvntage ,Requieuit dominus die ſeptimo ab omni opere ſuo quod patrarat.’ | |
| habent in dem nam des almehtigen gotes an diſem heren ſvnnentage, die ſculen wiʒen, wanne das worte ſvnnetage geſprochen ſi vnd | |
| an diſem heren ſvnnentage, die ſculen wiʒen, wanne das worte ſvnnetage geſprochen ſi vnd wie groʒleich der von allen criſten meniſchen cʒe | |
| Dauone hat diͤv heilige criſtenheit die gewoneheit, das der here ſvnetage alſo hin bracht ſchol werden $t mit viere, das niht | |
| opher mit dem almvͦſen ʒe chirchen bringen. An dem heren ſunnetage $t ſcol dehein criſten menniſch choͮfen noch verchoͮfen, niwan ſo vil, | |
| der mvͦʒicheit des leibes. Dar vmbe ſo iſt der here ſunnetage ʒu eren von allen geloͮbegen meniſchen mit aller andahte vnd | |
| almehtige got von ſinen genaden beſchermen ſol. Der heilige $t ſunnentach iſt ein reſte aller ſæligen menniſchen. Das was der erſte | |
| menniſchen. Das was der erſte tac der werlt. An deme ſunnetage wrden die heiligen engele geſchafen, an dem ſunnentage geſtuͤnt div | |
| An deme ſunnetage wrden die heiligen engele geſchafen, an dem ſunnentage geſtuͤnt div arche vͤf den bergen nach der ſintflůt. Das | |
| ê geſwebet hete uͤf dem waʒʒer ſiben manoͤt. An dem ſvnnetage loͤſte vnſer herre ſine livte uʒer Egypto vnd fuͤrte ſi | |
| ſi durch das rote mere in die #;owſte. An dem ſvnnentage regenot got daʒ himelprot von himele, da er die iuden | |
| da er die iuden mit fvͦrte uiærcʒic iar. An dem ſvnnentach fluʒen a%:uʒ eime ſteine vier brunne win vnd ole, honic | |
| vier brunne win vnd ole, honic vnd milch. An dem ſvnnentage wart vnſer herre, der heilige Criſt, geborn, an dem ſvnnetage | |
| ſvnnentage wart vnſer herre, der heilige Criſt, geborn, an dem ſvnnetage wart er $t beſniten. An dem ſvnnentage wart er getoͮfet. | |
| geborn, an dem ſvnnetage wart er $t beſniten. An dem ſvnnentage wart er getoͮfet. An dem ſvnnentage brachten im die chvnige | |
| $t beſniten. An dem ſvnnentage wart er getoͮfet. An dem ſvnnentage brachten im die chvnige div opher: golt, wiͤroch vnd mirren. | |
| die chvnige div opher: golt, wiͤroch vnd mirren. An dem ſvnnentage machot er das waʒʒer cʒe wiͤne, an dem ſvnnentage ſpiͤſot | |
| dem ſvnnentage machot er das waʒʒer cʒe wiͤne, an dem ſvnnentage ſpiͤſot er von fvnfen proten vnd von cʒwain viſchen funf | |
| funf toͮſent menniſch ane wibe vnd ane chinde. An dem ſvnnentage erſtvͦnt er von dem tode, ware got vnd ware meniſch. | |
| von dem tode, ware got vnd ware meniſch. An dem ſvnnentage ſant er den heiligen geiſt vber die heiligen cʒwelifpoten. An | |
| er den heiligen geiſt vber die heiligen cʒwelifpoten. An dem ſvnnentage iſt er chunftic cʒerteilen vber lebintigen vnd vber toten. An | |
| er chunftic cʒerteilen vber lebintigen vnd vber toten. An dem ſvnnentage fůr er ʒe helle vnd erloſte die ſele %:uʒ dem | |
| %:uʒ dem munde des lewen, des vbelen tivfeles. An dem ſvnnentage geſaʒ er ʒe der ceſwen ſines vater nach ſiner vrſtende. | |
| ʒe der ceſwen ſines vater nach ſiner vrſtende. An dem ſvnnentage gab er die ê vf dem berge Synai. An dem | |
| gab er die ê vf dem berge Synai. An dem ſvnnentage lieʒ er ſant Johannes ſiniv toͮgen ſehen in der anode | |
| Johannes ſiniv toͮgen ſehen in der anode Pathmos. An dem ſvnnentage habent alle die ſele genade, die cʒe der helle niht | |
| die da geluteret ſchulen werden mit dem viwer. Der heilige ſvnnentag $t beceichet den ewigen lip. Mine fil lieben, nu got | |
| beceichet den ewigen lip. Mine fil lieben, nu got den ſvnnentag alſo gert vnde geheiliget hat mit alſo manigen groʒen ʒeichen, | |
| mit alſo manigen groʒen ʒeichen, die er an dem heiligen ſvnnentage begangen hat, vnd oͮch den ewigen lip becʒeichent, ſo ſculen | |
| und alles das lant darumb; und diß sol geschehen an sůnnentag so man gesinget, da alle myn man by sint.’ //Da | |
| historia das der konig Artus uber syner tafeln saß eins sontages, und manig hoch man was mit im beyde, ußer fremden | |
| des nehsten fritages vor Sant Johans meße. Wir hant von sůnnentag nit wann sieben tag dar. Ich wil das ir an | |
| furen uber und kamen zu Groß Brytanien an lant eins sůntags abendes. Sie schifften uß, und wart yn gesaget das der | |
| im syn ere were zu behalten, er wurde des nehsten sonnetags ritter; ließ ers, es solt im úmmer schaden. ‘Was ir | |
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