Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
strît stM. (1158 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| V3nde her diomedes:/ Der was kvme genese1n./ Ich han vo1n strite fil gelese1n;/ Ich en=vernam doch sulche not nie,/ So ich | |
| wart ein svlich wu1nde,/ Daz er niet en=kvnde/ In dem strite blibe./ Wer er vo1n tusent libe1n,/ Sin wu1nde was so | |
| den stunde1n./ Do priamus hette vernome1n,/ Daz achilles was zv strite kome1n,/ Do schuldegit er ecubam,/ Wen sie polixenam/ Im gelobet | |
| was ein;/ Daz ander, daz er des tages erschein/ Zv strite v3nde zv fechte/ Wider sime rechte;/ Die dritte was im | |
| stach,/ Durch de1n buch andersit./ Do hup sich ein nuwe strit./ Achilles rante aber dar./ Me1nnon mit siner schar/ Troylu1n in | |
| verlos achilles manige1n man/ V3nde wart ouch selbe gewu1nt./ Der strit eine woche1n stunt,/ Daz sie nachtes nie gelage1n/ Noch tages | |
| sie vf der walstat/ Sin war neme1n,/ Als sie zv strite queme1n./ Des er bat, daz gewart:/ Do sie zv strite | |
| strite queme1n./ Des er bat, daz gewart:/ Do sie zv strite ware1n gekart/ V3nde me1nnon vf daz velt quam,/ Achilles sin | |
| ware nam/ V3nde beringete in vf dem ringe./ E der strit erginge/ Vnd zv ende queme der tac,/ Me1nnon da erslage1n | |
| zv|schii1nt/ Wol in hundert stucke./ Durch sin vngelucke/ Quam zv strite paris/ Vnd ouch filemenis,/ Phyon v3nde esdras,/ Eneas vnd polidamas;/ | |
| Iupiter, der des himels phlit,/ Vn2de mars, der bewart de1n strit,/ Vn2de pluto die helle./ Swelicher welle,/ Der gebe mir die | |
| wan;/ Dem starken trage1n missegin./ Vm svs=getane dinc/ Klaugete zv strite der zage,/ Daz sin hinckender phage/ Were harte trege/ Vnd | |
| zv gereche;/ Er en=ruchte, mit welher=ha1nde zeche/ Er vz dem stite quam./ Der kvne nichtes=niet war nam,/ Ob sin halsberg zv|reiz:/ | |
| kvne nichtes=niet war nam,/ Ob sin halsberg zv|reiz:/ Er en=wolde strit noch creiz/ Schuhe1n durch sine1n halsberg./ Er vbete ritterliche werg/ | |
| wu1nne/ Wirt da wibes kvnne;/ Vn2de ziehent ir geslechte/ Zv strite vn2de zv fechte,/ Zv ritterlicher ere./ Durch diz selbe mere/ | |
| Die frowe priamvm bat,/ Daz er sich reitte in den strit./ Sie sprach: "nv hector tot lit,/ Nv horet anders niht | |
| Zv rume vn2de zv schalle./ Do bereitte sich philomenis/ Zv strite wol in alle wis./ Do er was bereite,/ Do wart | |
| sie es alle wurde1n vnfro./ Die vor manige1n iare1n/ Zv strite gewesen ware1n,/ Sie folgete1n irre frowen/ Vn2de ginge1n vaste howen./ | |
| houwe1n./ Des er|zvrten die frouwe1n,/ Die da hilden in dem strite./ Igelich ir zeiche1n schrite/ Mit wiplicher stimme./ Lvte vnd grimme/ | |
| thelamo1n,/ Menelaus vn2de diomedes,/ Menesteus vn2de vlixes./ Dise merte1n den strit./ Also tet in andersit/ Filemenis vn2de esdras,/ Priamvs vn2de polidamas/ | |
| vnsen iare1n/ Svlich dinc niet gesche,/ Daz man wip zv strite se./ Bezzer ist dirre site,/ Daz sie ma1nne1n sin mite/ | |
| schiede1n danne1n bi der zit/ An vbel rede vn2de an strit./ Er en=weste, waz er tete./ Sint er es begu1nne1n hete,/ | |
| demophon./ Hern priamis son,/ Helenus der wissage,/ Der was zv strite ein zoge./ Des genoz er da der zageheit,/ Daz im | |
| geschichte,/ Als ich vch berichte./ Sich hup ein harte groz strit./ Ayax sprach zv der zit/ Von salemine:/ "Ich vn2de die | |
| schande,/ Kerte1n sie vz dem lande/ Ane kamph vn2de ane strit./ Doch en mochte1n sie zv der zit/ Egisto niht wider|stan,/ | |
| er den willen heite./ //Undir sinen jungiren da wart ein strit,/ er undirrihte si sin sit./ si redeten al besundir:/ si | |
| in geben den preyß:/ Si sind frumm und weyß.’/ Der streyt ward geschaiden/ Von den heren payden./ Di lant lewt und | |
| ir wænet daz ir sît./ des lâzen wir iu den strît/ vor allen iuwern gesellen,/ ob wir selbe wellen:/ iuch dunket | |
| ich in danne niht vermite./ dâ wider het ich deheinen strît:/ ich lobet ez und leistez sît./ //Dô slâfennes zît wart,/ | |
| ich im sîniu wort vertrage./ ouch enhebet er niht den strît/ der den êrsten slac gît:/ unz in der ander vertreit,/ | |
| slac gît:/ unz in der ander vertreit,/ sô ist der strît hin geleit./ ichn wil mich mit dem munde/ niht gelîchen | |
| selbe varn,/ mirn werde mîn rîterschaft benomen./ mir sol des strîtes vür komen/ mîn her Gâwein:/ des enist zwîvel dehein,/ als | |
| Gâwein:/ des enist zwîvel dehein,/ als schiere so er des strîtes gert,/ ern werdes vür mich gewert./ entriuwen ez sol anders | |
| gar/ daz si ir bêde wurden bar./ //Ich machte des strîtes harte vil/ mit worten, wan daz ich enwil,/ als ich | |
| welt ir den brunnen und daz lant/ niht verliesen âne strît,/ sô warnet iuch der wer enzît,/ und lât iuwern swæren | |
| dervon:/ wan er was lasters wol gewon./ //Sus hete der strît ende/ mit sîner missewende/ und mit lasterlîchem schalle./ die andern | |
| wâr, Hartman.’/ ‘vrouwe, ich hân entriuwen.’ sî sprach ‘nein.’/ der strît was lanc under uns zwein,/ unz sî mich brâhte ûf | |
| wan als diu âventiure giht,/ sô was her Îwein âne strît/ ein degen vordes und baz sît./ //Her Gâwein sîn geselle/ | |
| alle meisteil erslagen/ und die andern gevangen./ hie was der strît ergangen/ nâch hern Îweines êren./ si begunden an in kêren/ | |
| der mich ner.’/ //Er sprach ‘sô lâze ich iu den strît,/ daz ir angesthafter sît/ dan ich, sît ez sô umbe | |
| man,/ die gesigeten ir vreuden an./ daz trûren behabte den strît,/ und verkêrte sich sô in kurzer zît/ daz iu daz | |
| er uns vruo ze selher zît,/ swenne sich endet der strît,/ daz ich umbe mitten tac/ ir ze helfe komen mac/ | |
| dâ vor dâ daz herze lît./ dô was verendet der strît,/ und viel von der swære/ als ez ein boum wære./ | |
| drâte ledec lân,/ ode sî müezen von mir hân/ den strît den ich geleisten mac.’/ und sîn lewe, der sîn dâ | |
| vert mit mir alle zît:/ ichn vüere in durch deheinen strît,/ ich entrîb in ouch von mir niht:/ werent iuch, tuot | |
| an./ //Sus sint diu wort hin geleit,/ und wurden ze strîte gereit./ sî wâren alle viere/ ze orse komen schiere/ und | |
| den lewen er hete zît/ sich ze hebenne an den strît,/ und lief ouch sâ den gânden man/ vil unbarmeclîchen an/ | |
| in gerne bî mir stân./ ichn vüer in durch deheinen strît:/ sît ab ir mir erbolgen sît,/ von swem iu leide | |
| gadem getân,/ dâ er wol durch die want sach/ den strît der in dem hove geschach./ //Die zwêne ungevüegen man/ die | |
| hove geschach./ //Die zwêne ungevüegen man/ die huoben in den strît an./ got müeze des gastes pflegen:/ wan der strît was | |
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