Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stëchen stV. (633 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| wir uns an im rechen/ und diz swert durch in stechen:/ ezn kumet uns beiden niemer baz.’/ ‘ist diz Tristan? wie | |
| erslagen was;/ und mit dem sper sô kêrter her:/ er stach Urgâne mit dem sper/ zem ougen eine wunden./ dâ was | |
| der brucke her/ unde begegent im mit dem sper:/ daz stach er ûf in, daz ez brach;/ und al zehant daz | |
| hæte im Tristan an erlogen/ einen stich zem ougen:/ er stach im âne lougen/ in sîn ander ouge einen stich./ hie | |
| sôr nâch den bluomen lange;/ daz in der dorn iht steche,/ sô er die rôsen breche./ dân ist der hagen noch | |
| gap./ si gerou der urhap/ beidiu vor unde sider./ er stach ir zweinzic dernider/ von den rossen ûf daʒ gras,/ daʒ | |
| als ein wolkenschôʒ./ dô sach siu slahen manec gebôʒ/ unde stechen manic sper/ ûf den ritter, der dort her/ balde gegen | |
| mit den sporn/ und kêrte gegen der bürge wider./ er stach manigen dernider/ der nâch schrîender diet./ eim degen er ûf | |
| ir rossen, diu si riten./ durch die schilte in almiten/ stâchens mit ir krefte/ diu sper, daʒ die schefte/ zerbrâsten unde | |
| mugent ir wol schouwen,/ daʒ Wâlwein harte hübsch was./ er stach daʒ sper in daʒ gras/ und leinde sînen schilt dran./ | |
| erbolgenme muote./ die degen alsô guote,/ diu sper si vaste stâchen/ durch die schilte daʒ si brâchen/ und zerspriʒʒen ze unmâʒen./ | |
| swerten niht entliben,/ diu si in den handen truogen./ si stâchen unde sluogen/ ein ander nîtlîche./ Wâlwein der tugende rîche,/ der | |
| ein mære sagen,/ wâ ir des vil mugent begân:/ beidiu stechen unde slân,/ des werdent ir vil wol bereit/ nâch ritterlîcher | |
| vorht, der vremde wancte,/ der im doch engegen sprancte./ er stach hern Keiînen sô,/ daʒ im die füeʒe harte hô/ ûf | |
| von wart im ze lône,/ daʒ in der vremde ritter stach,/ daʒ man in verre vallen sach/ von dem rosse unwerde./ | |
| lieʒ aber schînen/ der grüene ritter, wer er was./ er stach ouch disen ûf daʒ gras,/ der ê sich dâ übr | |
| si kômn ein ander sô nâch,/ daʒ si diu sper stâchen/ durch die schilte daʒ si brâchen/ und gesâʒen beide vaste./ | |
| die ritter nider kâmen,/ die ir herre von den rossen stach./ sînen schilt man wol zerhowen sach,/ dürkel in manic ende./ | |
| justieren/ und machte satel lære./ als es vermisset wære,/ sô stach er manigen dernider./ wer solte setzen sich derwider,/ wan sîn | |
| man dâ ieman tete,/ wan er wol geriten hete./ //Er stach manegen ûf daʒ gras/ und enruohte wer in ûf las./ | |
| ûf las./ ern wolt des morgens nieman vân./ beidiu an stechen und an slân/ het er sînen vlîʒ behart,/ unz er | |
| nâhen bî./ dâ zoum in derder from sî./ //Hie wart gestochen und geslagen,/ daʒ man eʒ lange möhte sagen./ si gemischten | |
| hôrte lûte schellen/ slege und schefte brechen/ und sach dernider stechen/ manegen tiurlîchen degen./ diu ros liufen an den wegen/ irre | |
| küene man/ und unser vriunt ein ander an/ geranden unde stâchen,/ daʒ in diu sper brâchen,/ und vâhten wol. des was | |
| her Mâbûʒ,/ gewâfent wol ze rehte./ unserm guoten knehte/ dem stach er durch den schilt sîn/ und lie zehant wol werden | |
| gesellen schiere./ der ritter wâren viere,/ die sament ûf in stâchen/ und ir gesellen râchen./ swie lützel er doch wiche/ von | |
| deheines stiche,/ idoch zerbrâchen si diu sper./ der selben einen stach er,/ daʒ er tôt viel ûf daʒ sant./ dô zôch | |
| geschach ân arge liste./ ir enwedere vermiste,/ beide si wol stâchen,/ daʒ die schefte brâchen/ und die schever hôhe vlugen./ für | |
| daʒ Lanzelet den lantman/ verre von dem rosse warf/ und stach im eine wunden scharf,/ daʒ er sêre bluoten began/ und | |
| ungeselleclîcheʒ phant./ zuo den vier nagelen gegen der hant/ dâ stâchens durch die schilte,/ daʒ den degenen milte/ die starken schefte | |
| des gesindes ein vorder man/ der rante Karjeten an./ den stach er balde dernider/ und der andern sô vil sider,/ unz | |
| ich muoʒ im von schulden jehen,/ daʒ er wol hât gestochen,/ doch hât er niht zerbrochen/ mîn âventiur sin müeʒe wern/ | |
| Erec der tugende rîche,/ wan in ritterschefte niht bevilt./ er stach ir einen ûf den schilt,/ daʒ daʒ gestelle gar zerbrach/ | |
| sagen wie eʒ geschach./ sîn sper er gar durch in stach,/ daʒ der edel wîgant/ für sich reit unz an die | |
| dô geriet der stich alsô,/ daʒ er in ze hôhe stach/ und im den helm durchbrach/ ob den ringen durch die | |
| lêrtin al die chundicheit,/ wie der himel umbe gêt,/ unt stach ime die list in sînen gedanc/ zerchennen daz gestirne unt | |
| scaft,/ sprancde, dâr Pausoniam gesach./ durh sînen bûch er in stach,/ zû der erde er in warf./ er sprach: ’dis stîffaters | |
| alle die sîne er brach./ Mennes er durch den schilt stach,/ daz daz plût begunde rinnen./ Mennes stach hine wider durch | |
| durch den schilt stach,/ daz daz plût begunde rinnen./ Mennes stach hine wider durch den sînen,/ der was feste helfenpein,/ daz | |
| hant,/ den er Alexander abe brach,/ den Mennes der nider stach./ unde alsô er den grâven hâte erchorn,/ dô rûrt erz | |
| dir gât an dîn leben.’/ mit samt deme worte/ sô stach er in mit dem orte,/ daz an dem spere was,/ | |
| ter stich ketân./ nû vernement, waz Alexander sprach,/ alsin Pincun gestach:/ ’dû solt lugenâre wesen/ unde ich sol des stiches wol | |
| Mennes aber ime zû chom,/ den herzogen er der nider stach./ dô gab er im mit dem swert ainen slach:/ ûf | |
| merche wir di ſundare. uile waſſe $t iſt ez unde ſtichet. als ovh in div rivwe begrifet. daz wizzet wol ze | |
| wurre im harte klein:/ wan er ê in den anebôz stæche/ ê danne der stein zebræche./ nû hât man vunden einen | |
| bedorfte daz erdisen/ nimmir dar gewisen,/ daz isen dar in stæche,/ den phluoch ez zebræche./ also ez umbe den richen man | |
| mac vür wâr wol heizen mort./ swâ man sluoc od stach,/ swaz ich ê dâ von gesprach,/ daz wart nâher wol | |
| der er durh rîterschaft nam war./ ê man sluoc ode stach,/ dâ was von busînen krach/ und ouch von maneger tambûr./ | |
| man si rückeshalp sach,/ von sküniges hant, der si dâ stach/ Vîvîans durh den lîp –/ des manec man und manec | |
| Marschibiez,/ Talimôn kom gevarn/ verre von sînen aht scharn./ der stach ze volge ein sper enzwei/ ûf den marcrâven, der dennoch | |
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